Heute habe ich mir folgenden Film angesehen… (2025)

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Dieses Thema enthält 516 Antworten und 15 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Shane54 Shane54 vor 1 Monat.

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  • #256716
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    @thanassi

    Bei „deadly night“ lasse ich nicht mit mir reden ;) Ne, Spaß beiseite: Wir haben ihn zu dritt geschaut, und anders kann der (für mich) nicht funktionieren. Ich tue mich schwer damit, darüber zu lachen zu sollen, wenn Menschen „witzig“ getötet werden. Deswegen muss zumindest Story oder Schauspiel passen, um auf ein „OK“ Niveau mit 5/10 zu kommen. Bietet der Film beides nicht – schlechter gibt es natürlich trotzdem :)

    Ja, beim Wikinger tut mir meine Wertung im Grunde selbst weh. Die von Dir genannten Punkte führe ich auch deutlich im Plus, der Cast ist richtig stark (auch „Holocaust Ben“ hat mir viel Spaß gemacht). Schön, dass Du das Intro und Abschluss erwähnst, der ist tatsächlich gut (eine böse, gesellschaftliche Spitze).
    Leider ist die Story an sich unmöglich. Es hilft eindeutig, dass die Schauspieler top motiviert sind und über die groben Schwächen hinwegspielen (wenn die nicht vielleicht sogar „geplant“ waren – man kann den Schreibern ja nicht in den Kopf gucken). Die 9 für Dich freuen mich und kann ich tatsächlich nachvollziehen. Ich komme von 8 als ersten Impuls und ordne das durch die wirklich krassen Plotholes ein wenig anders ein (die haben mich tatsächlich kurz gestört), andererseits dann aber eine geklaute Discokugel im Hotelzimmer….

    Ach, es ist Weihnachten, da kann mal auch was gönnen ;) 7/10

    Danke für die Diskussionseinladung, ich finde es immer spannend, wie andere einen Film empfinden.

    #256753
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    Die My Love (Kino)

    In einer abgelegenen, vergessenen ländlichen Gegend kämpft eine Mutter um ihre geistige Gesundheit,
    während sie mit einer Psychose kämpft.

    Lynne Ramsay (A Beautiful Day, We Need to Talk About Kevin) kreiert hier ein Drama, das unkonventionell, ungewöhnlich
    & teilweise unbequem ist, anzuschauen. Das alles macht etwas mit dem Zuschauer & zerstört sein erwartbares Sehverhalten.

    Darauf muss man sich einlassen. Ähnlich wie in Sorry, Baby geht es hier unterschwellig & behutsam aufgebaut um eine
    Krankheit, die nicht immer offensichtlich vorhanden sein muss, aber in wenigen Momenten sehr extrem werden kann.

    Jennifer Lawrence spielt genau diese Frau hervorragend, denn genau das Verhalten muss man erstmal auf die Leinwand bekommen.
    Ständig ist man auf der Suche nach Motiven, Muster oder Anzeichen, aber so einfach macht es dir Die My Love nicht.

    Wer hier nicht aufmerksam ist & am Ball bleibt, für den zieht die Story vorbei wie das Second Screen Erlebnis auf dem Handy.
    Auch Robert Pattinson liefert hier eine gute Leistung ab. Schön auch, das Nick Nolte nochmal eine ganz kleine Rolle hat.

    Die My Love wandert von Unbeschwertheit & glücklich sein zu völliger Eskalation & Ungezwungenheit, Dinge einfach auszuleben.
    Das macht ihn besonders & mindestens mal zu einer außergewöhnlicher Seherfahrung, die durchaus Anerkennung verdient hat.

    Spätestens, wenn die letzten Minuten von Die My Love angebrochen sind, werden einige die Gesamtheit verstehen oder eben nicht.
    Die letzten Szenen sind symbolisch verknüpft mit Ereignissen aus der Vergangenheit, die sie so gemacht haben, wie Grace jetzt ist.

    07/10 Phasen

    #256794
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    @derschweiger

    Song sung blue [Sneak Preview]

    Weihnachten steht vor der Tür, vieles blinkt und leuchtet. Gelegentlich hört man noch irgendwo in der Kitagruppe oder im Büro besinnliche Traditionsmusik und Avatar macht sich im Kino breit.
    So auch bei uns, was dazu führt, dass die Sneak nicht im großen Saal gezeigt wurde, sondern auf zwei kleine Leinwände aufgeteilt werden musste.
    In sämtlichen Fällen, in denen diese Strategie griff, war das Ergebnis mau. Muss ja nichts heißen, oder?

    Irgendwann, Anfang der 90er, kämpft sich Mike irgendwie durchs Leben. Ehe kaputt, Tochter bleibt (eigentlich) bei der Mutter, und beim Legenden-Imitations-Singen soll er plötzlich Don Ho verkörpern. Das missfällt ihm sehr, schließlich ist er „Lightning“, verkannter Star der lokalen Bühnen – seinem Ido Neil Diamond nacheifernd.
    Bei einem verpatzten Auftritt trifft er auf Claire. Sie tritt als Countrysängerin auf (die Künstlerin kenne ich nicht… ), bedauert dabei aber ihre „geringe“ Oberweite – sonst hätte sie als Dolly auf die Bühne gehen können.
    Beide gefallen sich, und weil sie auch geschieden ist (ihre Kinder leben allerdings bei ihr), kommen die Dinge, wie sie kommen müssen.

    Weil beim ersten Date schön miteinandergesungen wird, gründen sie eine Neil Diamond Coverband. Wow, ist ja irre!
    Und dann sehen wir eben jedes beliebige Musiker-Biopic: „Armer Mensch, oder schlicht verkannt und/oder gemobbt, Leidenschaft zur Musik, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, Aufstieg, Drogen/Suff/Beziehungsdilemma, Abstieg und dann wie Phoenix aus der Asche und alle Klatschen und Johlen und man wusste ja immer, JEDER kann zum Superstar werden, wenn er denn nur… ach, ihr kennt es doch auch.“

    Überraschungen? Ja, zwei: Hugh Jackman spielt den eher unfreiwillig komischen und im Grunde mit Fremdscham zu betrachtenden Mike großartig. Kate Hudson als Claire spielt ihn und die Story insgesamt völlig an die Wand! Eingeführt als die hübsche Blonde an der Seite der Witzfigur, entwickelt sie für ihre Figur Herz, Tiefe, Charakter, Schmerz, Sehnsucht und innere Flucht jederzeit spürbar und glaubhaft. Man sieht im Grunde keine Schauspielerin, sondern die Figur.
    Einiges davon gelingt Jackman auch, allerdings ist seine Rolle eher weniger Tief gezeichnet (auch wenn sämtliche „Der Kerl hat es nicht leicht“ Klischees über ihn ausgeschüttet werden). Oftmals dient er bloß als Comic-relief, etwa wenn Claire mit dem Leben kämpft und er ihre Tochter ins Nebenzimmer nimmt „Ich bekomme gleich einen Herzinfarkt – du musst dann den Defibrillator nehmen!“ (Weil kein Geld für den Doktor)… und dann fällt er um und Hahaha muss die Tochter ran.

    Das ist in Summe ärgerlich, denn von den Menschen um ihn herum hören wir, welche inneren Kämpfe er zu bewältigen hat, wie er mit der notorischen Arbeitslosigkeit umgehen und dem Geldmangel trotzen muss um sich und seine neue Famile über Wasser halten zu können. Dabei muss er zeitweise sogar seine Liebe zur Musik hergeben…
    Man bekommt hiervon allerdings wenig zu sehen.
    Der zeitliche Rahmen ist ohnehin nicht greifbar. Gefühlt wird einmal gemeinsam gesungen, der erste Gig geht in die Hose, es wird schwuppdiwupp geheiratet und dann und dann und dann… will heißen, dass Umfeld der Menschen hier wird nicht gezeigt, das Klima bleibt dadurch auf Dauer steril.

    Die Schauwerte des Films ohnehin sind auch eher durchschnittlich zu bewerten (was ja immerhin nicht schlecht ist). Bild, Dramaturgie, Regie und Dialoge wirken zuweilen wie einer dieser US TV-Filme. Kann man gucken, aber warum teuer im Kino?

    Anders allerdings, wenn man großer Neil Diamond Fan ist und alle fünf Minuten einen Song von ihm voll ausgespielt hören möchte. Das ist dann allerspätestens der Punkt, wo ein Musiker Biopic greifen kann, oder eben nicht.
    Ich oute mich: Neil Diamond ist mir völlig egal. „Caroline“ hört man ja immer wieder in Kneipenszenen, wenn sich fremde Menschen glücklich weinend in den Armen liegen, alles andere habe ich dann ertragen, weil die Cola Zero noch nicht leer getrunken war ;)
    Nein, kein Bashing! Wer die Musik mag, wird sicher Freude haben – auch wenn wir weiterhin im Hinterkopf haben, dass wir nicht(!) Neil Diamond sehen, sondern jemanden, der sich mit dessen Musik rühmen kann/will.

    Der Film erklärt es dann in etwa so: Wenn man kein Ticket für Neil Diamond bekommt, dann geht man eben zum Nächstbesten Imitator. Scheint tatsächlich so zu sein, denn in unserer Umgebung treten in den kommenden Wochen ein halbes Dutzend „große Coverbands“ auf. Verstehe ich nicht völlig, aber das ist dann ja in Summe auch mein persönliches „Problem“.

    Insofern mag der Film auf Filmstarts satte 4/5 (also 8/10) erhalten… weil mir der Film weder inhaltlich noch musikalisch irgendetwas geben kann und ich im Grunde „nur“ wegen des starken Hauptcasts in Filmnähe bleiben konnte, schaue ich erstaunt auf diese Wertung.

    Tja, und so kommt kein weiteres Musiker Biopic in die Reihe derer, die ich gerne in Erinnerung halte (Amadeus, The Doors, Walk the line). Andere sind sicher auch gut, halten mich aber aufgrund der Musik eher deutlich auf Distanz.

    Mit einem kleinen Weihnachtsbonus und bunt blinkender Lichterkette drumerhum (Oh, und wegen Kate Hudson 1 Punkt mehr!!): 5,5/10

    Allen hier Frohe Weihnachten und schöne Feiertage. Genießt die Zeit mit euren Liebsten!

    #256800
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    @the-lion-king

    Pluribus Staffel 1 (Apple TV+)

    In Albuquerque, New Mexico, ist die Autorin Carol Sturka als einer von nur elf Menschen weltweit immun gegen
    einen unerklärlichen Virus, der die Weltbevölkerung plötzlich in zufriedene und optimistische Bürger verwandelt.

    Braucht es mehr Überzeugungskraft für eine Serie, wenn man den Creator Vince Gilligan mit Namen erwähnt.
    Ich denke nicht. Mit Breaking Bad & Better Call Saul hat er uns 2 der besten Serien der letzten 20 Jahre geschenkt.

    Auch Pluribus lebt von seiner hervorragenden Handschrift & dem schauspielerischen Zusammenspielt mit Rhea Seehorn,
    die für Vince Gilligan immer noch zu einer der besten Serienschauspielerinnen gehört und auch da steckt viel Wahrheit drin.

    Pluribus wirft dich in eine Welt, die man so noch nie erlebt hat. Ständig schwirren die Fragezeichen im Kopf herum
    und diese ständige Unwissenheit & Verborgenheit der gesamten Thematik macht die Faszination der 1. Staffel aus.

    So viele Mindfuckmomente, Geheimnisse, so viele tolle Bilder, Einfälle und vor allem interessante & originelle Ansätze.
    Pluribus dreht den Spieß um und entwickelt sich so zu einer Reise, die der Zuschauer fast im Alleingang entschlüsseln soll.

    Schaut euch Pluribus an, denn neben Severance, The Bear & Chief of War ist sie eine der besten Serien des Jahres 2025.

    09/10 Rätsel

    #256817
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    Stranger Things Staffel 5 Part II (Folgen 05-07) [Netflix]

    Stranger Things Staffel 5 fühlt sich an wie nach Hause kommen.
    Eine Heimkehr in einen faszinierende Sci-Fi Welt voller lieb gewonnener Charaktere & Orte, die man nie vergessen hat.

    Daran hat sich insgesamt auch nichts geändert. In den neuen Folgen gibt es zwar 1-2 diskutable Entscheidungen,
    aber das macht die Serie nicht kaputt. Am Ende muss sie eh am epischen Finale am 01.01.2026 gemessen werden.

    Die Action wirkt bis in kleinste Detail stark inszeniert, die Effekte sind ein Leckerbissen & die Story wird insgesamt
    fast schon von allen Charakteren gleichzeitig getragen & gerade das macht Staffel 5 zu einer der bisher stärksten der Reihe.

    8.5/10 Brücken

    #256872
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    @hal9000b

    Rare Exports (Disc)

    Noch ein Weihnachtsfilm nach dem Fest reingeschoben. Leider eine Enttäuschung.
    Der Weihnachtsmann wird in Finnland aus einem Berg gebuddelt. Nett ist er nicht.
    Aber die Hauptcharaktere auch nicht. Es kommt null Sympathie für sie und damit für den Film auf. Lustig ist er auch nicht. Hatte auch mit mehr Gore gerechnet.

    4,5 / 10 Wichtel

    #256877
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    @shane54

    Im Takt der Nacht (2026, Arbeitstitel)

    Unser Techno Urgestein Westbam aus Münster bekommmt nächstes Jahr eine Dokumentation über sein musikalisches Wirken als Kinofilm spendiert.

    Bei den Dreharbeiten letzte Woche bei uns in der Stadt wollte ich natürlich anwesend sein und hatte mich vorab mit Regisseurin Cordula Kablitz („Durch die Nacht mit …“, „FCK 2020 – Zweieinhalb Jahre mit Scooter“) verabredet.

    Gefilmt wurde u.a. im legendären Fusion Club in Münster, wo Westbam seit 31 Jahren immer am 1. Weihnachtsfeiertag seinen XMAS BAM ausrichtet.

    Volles Haus, einige Klassiker im Set und ein dankbares Publikum ließen die Dreharbeiten fast zur Nebensache werden.

    Westbam hat ein krasses Musikwissen und es ist unglaublich interessant sich mit ihm zu unterhalten.
    Vor einiger Zeit hatte ich bereits die Gelegenheit in einem Interview dazu und ein paar meiner Fragen haben Max tatsächlich etwas überrascht. ;-)

    Neben seinem Bruder Fabian Lenz war es vor allem Max, dem wir die Mayday als allererste Veranstaltung Elektronischer Musik in dieser Größenordnung zu verdanken haben.
    Auch sein Label Low Spirit in Berlin hat vielen Künstlern (Marusha, Lexy & K-Paul, RMB, Raver´s Nature) zum Durchbruch verholfen.

    Ich bin gespannt wann die Dokumentation 2026 ins Kino kommt und hoffe sehr, dass Max diese auch persönlich bei uns in Münster vorstellen wird.

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