Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)

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Dieses Thema enthält 123 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von hal9000b hal9000b vor 1 Tag, 15 Stunden.

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  • #259005
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    Frankenstein (Netflix)

    Ich wusste gar nicht, dass der für die oscars nominiert war. Also Zufall den gerade jetzt geguckt zu haben.
    Story ist hinlänglich bekannt. Der Stoff ist nun so oft verwurschelt worden, dass sich ein Vergleich erübrigt. Jeder wird seinen Liebling haben. Ich sehe es eher so wie eine Comicfigur, der verschiedene Autoren und Zeichner immer wieder neues Leben einhauchen. Nun ist es Del‘Torro, der bekanntlich Monster liebt. So ist auch klar auf welcher Seite er steht: auf der des Monsters oder des Monsters?
    Der Kniff, den das Buch dazu wählt, gefiel mir überaus gut. Ich mochte diese Version des Stoffes.
    Nebenbei: die Oscars waren verdient.

    8,5 / 10 Freunde

    #259072
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    Silverado (Disc)

    Eins vorweg: Western ist nicht so meins. Daher habe ich den auch nie zuvor gesehen. Selbst schuld kann man nun sagen. Der ist super. Laurence Kasdan hat ihn geschrieben, produziert und Regie geführt. Daher kann man schon von einer guten Zeit ausgehen. Dazu ist er gespickt mit Stars. Aber alle passend gecastet. Kevin Kline, Danny Glover, John Cleese, der junge Kevin Costner… Dazu eine Geschichte, wie ich sie mir von guten Western erhoffe. Paar stereotypen drin aber ist Western nicht prädestiniert dafür? Es geht um Gut gegen Böse, korrupte Sheriffs, Antihelden, die das gute machen wollen. Es gibt tolle Bilder und viel Action. Bisschen Komik auch.
    Ich wurde prächtig unterhalten.

    9 / 10 lange Unterwäschen

    #259277
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    Peaky Blinders: Immortal Man (Netflix)

    Während des Zweiten Weltkriegs kehrt Tommy Shelby in das bombardierte Birmingham zurück
    und wird in geheime Kriegsmissionen verwickelt, die auf wahren Ereignissen beruhen.

    Ich hab die Serie über Jahre so sehr vergöttert & der Filmabschluss ist wohlwollend für die Seele einer Reihe,
    die hier nochmal geehrt und gehuldigt wird – Einer (Serien)legende, die dank Cillian Murphy überdauern wird.

    Man was hab ich diese Serie über fast 10 Jahre begleitet. Da hat man schon Angst, wenn man erfährt,
    das nochmal ein Film kommen wird, der alles aufarbeitet und vielleicht zu einem runden Ende führen wird.

    Was in El Camino in Bezug auf Breaking Bad wenig funktionierte, macht Immortal Man anders & das ist einfach wunderschön.
    Von der immer noch imposanten Ausstattung, dem authentischen Look, dem überbordenden Soundtrack bis hin zu den lieb
    gewonnenen Charakteren, stimmt hier einfach sehr viel. Steven Knight findet hier einen sehr gelungenen Abschluss.

    Ob es die Thematik hinter Tim Roth als Charakter jetzt unbedingt gebraucht hätte, ist vielleicht das Haar in der
    Suppe, aber insgesamt bin ich einfach froh das alles nochmal miterlebt zu haben.

    In mir stirbt ein Teil einer meiner absoluten Lieblingsserien, die höchstwahrscheinlich für immer in meinem Gedächtnis bleiben wird.

    8.5/10 Immortal Man

    10/10 für die Serie von 2013-2022

    #259283
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    Sneak Kompakt:

    „Marty Supreme“: Egoistischer und selbstverliebter Mann möchte in einer Randsportart der Beste der Welt werden und geht dafür über Leichen. Ein schrecklicher Film mit schrecklichen Charaktären. „Anora“ lässt grüßen. Wildes Gebrülle, Geplärre, ein Drehbuch, das von einem Grundschulkind hätte erzählt werden können… Und dann nimmt man eine tatsächlich existierende Person und dichtet ihr so einen Murks an. Filmisch dennoch Top, Gwyneth Paltrow ist eine Wucht.
    Weil ich hier, anders als bei „Anora“, keine Möglichkeit zur Interpretation sehe, schlicht 4/10

    „Monsieur Robert kennt kein Pardon“: Ich mag Clavier sehr, auch wenn seine Filme nicht immer der große Hit sind. Das trifft so leider auch auf Monsieur Robert zu. Ein Lehrer nimmt Rache an seinen ehemaligen Schülern, die er für den Verlust seiner großen Liebe verantwortlich macht. Die erste Racheepisode ist dann noch sehr stark, pointiert, krawallig wild und nimmt damit satirisch viele lärmende Vertreter aufs Korn – bei den übrigen Racheplotzt schwächelt nicht nur das Drehbuch, sondern auch die Darsteller um Clavier herum. Schade, schade… 4/10

    „Good luck, have fun, don´t die“: Große Freude, als der Irre aus der Zukunft in das Cafe kracht – tatsächlich ein Film, den ich mir heimlich auf die WUnschliste gesetzt hatte. Tatsächlich macht er sehr viel Spaß, verletzt mit seinem Humor auch das eine oder andere Gemüt, weiß aber leider in zwei Momenten nicht wirklich, den Ton zu halten. Weil es im Grunde aber auch ein Episodenfilm ist, von denen zwei „Rückblenden“ eigentlich „Black Mirror“ Folgen sind – auch der Hauptplot ließe sich in eine 45 Minuten Episode pressen. Macht nix, ist trotzdem gut. Ohne Happy End mit einem Lächeln aus dem Kino – gibt es auch nicht so oft. 7/10

    „Shelter“: Als jemand, der mit Jason Statham nicht viel anfangen kann, bin ich mit dem Beitrag durchaus zufrieden. Fans mögen sich nun darüber empören – „Der knallt doch gar nicht richtig!“.
    Stimmt. Eine halbe Stunde „Charakterbildung“ auf einer Insel mit Leuchturm, wo ein junges Mädchen verarztet werden muss. Als dann aber eine staatliche Spezialeinheit anrückt, ist die Wutz am Rennen. Hier kommt es gelegentlich zu wortkargen Auseinandersetzung. Die Kills passieren ohne großes Tada, und auch ansonsten ist das Gekloppe nicht Triebfeder des Films. Inhaltlich bestenfalls solide (man glaubt, die Story so, oder so sehr ähnlich, schon vorher erzählen zu können) und mit einem Statham, der hier keine „Beekeeper“-Sprüche braucht.
    5/10

    #259285
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    @derschweiger

    Ihr kennt das Gefühl doch sicher: Da schaut man „Kill Bill 1“, „The Raid“ oder ähnliche Filme, wo es zu einem furiosem Kampf kommt, in dem übermäßig Gemetzelt wird. Die Grenzen der Physik oder der generellen Logik sind hier gerne außer Kraft gesetzt und alle Brüllen“ Boah, warum kann der Rest vom Film nicht auch so sein!“
    Tja, allen, denen es nun so geht, empfehle ich Folgendes:

    „They will kill you“
    Asia lässt ihre junge Schwester im Stich und lässt sie bei ihrem gewaltsamen Vater zurück. Der Lohn dafür sind ein paar Jahre Gefägnis.
    Wieder auf freiem Fuß will sie ihre Schwester aus den Händen des Bösen befreien, nur um festzustellen, dass sie nun Angestellte in einem noblen Hotel ist.
    Schwups stellt sie sich dort vor und bekommt den Job als Zimmermädchen.
    Doch noch bevor der erste Arbeitstag beginnt, eskalieren die Dinge….

    Nach einem kurzen Einstieg, in der uns die Hauptfigur tendenziel unsympathisch näher gebracht wird, geht es auch schon bald los. Erste Mutmaßungen über einen düsteren Horrorfilm keimen auf, bevor nach den ersten 5 Minuten des Kill und Gore klar wird: Das soll komisch sein!
    95 Minuten dauert der Spaß, davon sind locker 70 Minuten mit Kills, Blut, geköpfte und um übrige Gliedmaßen befreite Menschen
    gefüllt. Was nach fünf Minuten noch etwas Heiterkeit aus der Szenerie ziehen lässt, stumpft nach weiteren zehn Minuten deutlich ab um dann die übrige Stunde gähnende Langeweile hervorzurufen. Zumindest bei mir, denn eben genannte Szenen sind für mich nicht die Highlights der jeweiligen Filme – tatsächlich mag ich „Kill Bill 2“ lieber als den Ersten.
    Wer aber auch mit Filmen ohne Inhalt klarkommt, solange die Köpfe rollen, der kann hier bedenkenlos reingehen.
    Vielleicht lässt sich als Referenz noch am Ehesten „Ready or not“ heranziehen, wobei dieser sich noch um eine Story und Dialoge bemüht hat.

    Positiv hervorzuheben ein Wiedersehen mit Patricia Arquette. Und ob man den Teufel so versaut darstellen muss wie in diesem Film geschehen… nun ja ;)
    Schauspielerisch darf man eigentlich nichts erwarten (und wird somit nicht enttäuscht), optisch macht das Ding dann aber doch einiges her. Interessante Kamerabilder, die dann mit zu langem Klamauk wieder zunichte gemacht werden.
    Aber gut: Niemand wird leugnen wollen, dass hier der Spaß an erster Stelle stehen soll. Meinen Geschmack trifft er nicht, wird hier aber sicher das ein oder andere positive Feedback entlocken.

    4/10

    #259287
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    @gyre

    Hoppers
    Oberflächlich betrachtet kann man den Film anschauen und bekommt auch ein paar Lacher raus. Animation ist nett und die Tiere sind natürlich der Fokus und Quelle der wenigen Lacher. Die Story hingegen ist etwas, was man so nicht so oft sieht in einer Animation für Kinder und Familie – absolut ohne jegliche Moral oder Charakterentwicklung. Dieses Kind (meine Frau dachte es ist ein Junge, aber ich denke es soll ein Mädchen sein) ist einfach nur nervig und schwer zu ertragen. Trotzdem wird eigentlich nichts kritisiert, es gibt keinen Moment in dem etwas gelernt oder verstanden wird und das Kind wird eigentlich immer nur bestätigt in allem was passiert.
    Wenn das die neue Message in Animationsfilmen wird … sind wir bald am Arsch LOL …
    4/10 für aufgeklärte Erwachsene
    1/10 für Kinder und Jugendliche – ganz gefährliche Message

    #259323
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    Paradise – Staffel 2 (Disney+/Hulu)

    In der Gemeinde „Paradies“ leben einige der prominentesten Persönlichkeiten der Welt. Doch diese Idylle zerbricht, als ein
    schockierender Mord geschieht und eine brisante Ermittlung ihren Lauf nimmt. Es kommt zu vielen schockierenden Enthüllungen.

    Eine richtig starke 2. Staffel, die aus der Masse heraussticht, weil Story- & Charaktertiefe hier eine größere Rolle spielen.

    Seit der Ankündigung von Staffel 1 war ich Feuer & Flamme für die Serie.
    Wahnsinnig spannendes Konzept, klasse Charaktere und eine Welt, die das Wort ausgezeichnetes Worldbuilding verdient.

    Staffel 2 baut seine Stärken fast noch mehr aus. So viele Hintergründe zu gewissen Personen werden neu aufgerollt,
    ohne das die Story ihren Fluss & Flow verliert. Zielgerichtetes Storytelling, das die Welt bereichert & nicht ausstopft.

    Paradise überzeugt da, wo viele Serien scheitern. Eine Welt, die dich packt, mitreißt & mitfühlen lässt.
    Zudem überzeugt die Serie in Sachen Ausstattung, Look & Effekte ohne Unmengen an Budget gefressen zu haben.

    Sterling K. Brown ist eine absolut tragende Hauptfigur & diese Serie zeigt so richtig, was er drauf hat.
    Ich meine der Mann hat schon in American Fiction, Waves & Predator – Upgrade eine sehr gute Figur abgegeben.

    Nicole Brydon Bloom & Julianne Nicholson hab ich so sehr gehasst, aber auch auch so gut passte das Drehbuch für beide.
    Beide hatten Ecken & Kanten, fieses Schauspiel, aber eben auch genau die Seite, die Paradise noch besser machte.

    Besonders hervorheben MUSS ich aber auch die schauspielerische Leistung von Shailene Woodley, die sich als neue,
    tragende Rolle fantastisch in das Ensemble integrierte & die Welt so authentischer, mitfühlender und emotionaler machte.

    Das Ende von Paradise Staffel 2 ist nahezu perfekt, aber auch mit einem kleinen Ausblick & Hoffnungsschimmer auf Staffel 3.

    8.5/10 (Lebens)zeichen

    #259490
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    Zu Ostern habe ich mir endlich mal vorgenommen „Die Zehn Gebote“ anzuschauen. Natürlich das 1950er Jahre Epos mit Charlton Heston.

    Das 4K-Steelbook lächelt mich jedes mal an, wenn ich in den Schrank schaue und fragt mich, wann ich ihn endlich mal anschaue. Und das schon seit mittlerweile 3 Jahren. :whistle:

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
    #259492
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    Wenn ich das mal so anmerken darf: hier sehe ich Users, die ich sonst gar nicht mehr in Deals oder Reviews vorfinde. Was ist aus dem fleißigen König der Löwen (König der Deals) geworden. Du hast doch nicht etwa aufgehört zu sammeln, oder? … was ist aus den schönen blauen Scheiben geworden? Regiert Streaming jetzt die Welt und mach das Sammeln überflüssig? … widerstehe der Macht und kehre zurück! Bitte!🙏

    Zum Glück hat mich die Macht des Streamingdienstes noch nicht eingeholt. Aber wie lange mag ich der Versuchung noch zu widerstehen? Um ein möglichst breites Spektrum abzudecken, muss ich ja mindestens 6 Abos machen …und selbst dann bekommt man noch nicht alle Filme zu Gesicht. …und da sage ich mir: zum Glück! Lang lebe die Blu-ray!🧿

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes und „besinnliches“ Osterfest!🐰🥚

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
    #259507
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    Shane54
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    Das ZDF zeigte bereits am 26. März Your Lucky Day (2023) tief im Nachtprogramm versteckt als Free TV Premiere.
    Ich fand den Film richtig gut, welch menschliche Abgründe ein Lottogewinn doch offenbart. Wem Cheap Thrills (2013) gefallen hat, der sollte sich Your Lucky Day unbedingt in der Mediathek ansehen.

    https://www.zdf.de/filme/your-lucky-d...

    08/10 Lottoscheinen

    IMG-4224

    #259510

    Reparud Rudrepa
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    @reparud_rudrepa

    Das ZDF zeigte bereits am 26. März Your Lucky Day (2023) tief im Nachtprogramm versteckt als Free TV Premiere

    Danke für den Tipp, neben der Synchronfassung auch mit O-Ton in der Mediathek.

    #259512

    Reparud Rudrepa
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    Vielleicht muss man das Streaming eher sehen als Ergänzung; bzw. in meinem Fall nutz ich das mittlerweile gern, um in unbekannte Neuheiten reinzuschnuppern – da bin ich dann auch schmerzfrei und lass nebenbei laufen oder schalte ab. So weiß ich, was ich nicht brauche, ohne auf zu viele Blindkäufe reinzufallen.

    Denn meine Film-Erlebnisse der letzten Zeit würde ich guten Gewissens und ohne Übertreibung unter der Überschrift „Die Entdeckung der Langeweile“ einordnen. Kaum ein Film reißt mich mit oder hält mich bei der Stange. Ja, ich hab „Predator Badlands“ gesehen und fand mich wirklich gut unterhalten, solide waren „Sisu – Road to revenge“ (war halt total überzogen), „The strangers chapter 2“ (Thema ist längst ausgelutscht), „The drop“ oder „Trap“ – aber auf der anderen Seite stehen solche Rohrkrepierer und Vollversager wie „Die nackte Kanone 2025“, „Airplane! 2025“ (der war wirklich überhaupt nicht auszuhalten, nach 10 Min. beendet) oder belanglose und vollkommen austauschbare Stücke wie „28 years later“, „Black bag“, „Riff raff“, „The damned“ (vorzeitig ausgeschaltet), „Die Rosenschlacht“ oder „A killer’s memory“…

    Und dann darfst du nicht vergessen, dass man bei Serien an Streaming-Diensten kaum vorbeikommt, weil da ganz viel eben leider nicht veröffentlicht wird; neben guten Sachen gibt es da aber auch genug Enttäuschungen, bspw. „Scarpetta“ (das zieht sich wie Kaugummi an einem heißen Sommertag).

    Tatsächlich ist mir aber auch schon aufgefallen, dass ich viel mehr alte Titel kaufe, die neu rauskommen, als neue, weil da zu wenig für mich dabei ist…

    Geht das euch auch so oder anders?

    Zum Glück hat mich die Macht des Streamingdienstes noch nicht eingeholt. Aber wie lange mag ich der Versuchung noch zu widerstehen? Um ein möglichst breites Spektrum abzudecken, muss ich ja mindestens 6 Abos machen …und selbst dann bekommt man noch nicht alle Filme zu Gesicht. …und da sage ich mir: zum Glück! Lang lebe die Blu-ray!🧿

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes und „besinnliches“ Osterfest!🐰🥚

    #259515
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    @the-lion-king

    @schnitzel
    Was ist aus dem fleißigen König der Löwen (König der Deals) geworden. Du hast doch nicht etwa aufgehört zu sammeln, oder?
    – Ich bin immer noch hier, aber ausschließlich in diesem Thread unterwegs
    – Ich hab irgendwann den Absprung geschafft, als es mit der Seite bergab ging
    – Hot Votes bekommen die lieben Leute hier aber weiterhin, aber an Kommentaren & Deals beteilige ich mich nicht mehr

    Was ist aus den schönen blauen Scheiben geworden? Regiert Streaming jetzt die Welt und mach das Sammeln überflüssig?
    – Ich hab immer noch genug Filme, Serien & Dokus. Wahrscheinlich locker über 1500 Scheiben
    – Streaming regiert nicht, aber es ist perfekt um ein Film vorab zu sehen, der dann sicher in die Sammlung wandert
    – Außerdem gehe ich immer noch oft ins Kino (fast wöchentlich) & meine Sammlung wächst dennoch weiter
    – Nur eben langsamer, da ich nur noch gezielt Lieblingstitel kaufe & die dann auch eine Sonderedition spendiert bekommen

    … und nun wieder zurück zum eigentlich Thema hier !

    Mike & Nick & Nick & Alice (Disney+/Hulu)

    Eine gefährliche Nacht, zwei Gangster, die Frau, die sie lieben, und eine Zeitmaschine.

    Endlich mal wieder eine Actionkomödie, die sich 0,0 ernst nimmt, das Genre zeitweise durch den Kakao zieht,
    aber dennoch über die gesamte Laufzeit es schafft, mehr unterhaltsame Momente zu erzeugen, wie manch „echte“ Kopie.

    BenDavid Grabinski führt hier Regie und ist ein recht unbeschriebenes Blatt, den man sich durchaus notieren kann.
    Die Doppelrolle von Vince Vaughn passt wie Arsch auf Eimer, James Marsden + Eiza González spielen auch ordentlich.

    Der Film wirkt wie The Nice Guys. Nur möchte er nicht nice sein, sondern das komplette Genre auf die Schippe nehmen.
    Vor allem aber Jimmy Tatro als Jimmy Boy schießt den Vogel ab. Das ist so schlecht, aber so witzig umgesetzt.

    Wer hinter der Fassade die Perle entdecken kann, der wird mit Mike & Nick & Nick & Alice seinen Schatz finden.
    Einzig die Slow Motion Szenen, die wirken wie mit 15 FPS gedreht, sind mies, aber vielleicht soll das extra schmerzhaft aussehen :D

    07/10 Doppelgänger

    #259523
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    @schnitzel

    Danke für dein Statement @the-lion-king
    schön dass du noch dabei bist! :thump_up:

    Passend zu Ostern habe ich mir endlich den Filmklassiker Die Zehn Gebote angesehen. Fand den durchweg spannend und gut gemacht. Auch die Effekte (mit dem geteilten Wasser) fand ich sehr interessant. …allerdings fand ich die zweite Hälfte nach der Unterbrechung ein bisschen zu übertrieben und hervorgehoben (während davor noch alles real und bodenständig wirkte).
    Die Zehn Gebote wurde auf 35mm horizontal gedreht, was eine deutlich bessere Bildqualität ermöglichte und fast an 70mm heranreicht. Die 4K-Scheibe hat eine durchweg gelungene Bildqualität für einen mittlerweile 70 Jahre alten Film.
    Auch wenn es nicht ganz an den drei Jahre später erschienenen Klassiker Ben Hur heran reicht, würde ich Die Zehn Gebote eine gute 7 von 10 geben.

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
    #259528
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    @schnitzel

    Tatsächlich ist mir aber auch schon aufgefallen, dass ich viel mehr alte Titel kaufe, die neu rauskommen, als neue, weil da zu wenig für mich dabei ist…

    Geht das euch auch so oder anders?

    Mir geht es mit wenigen Ausnahmen ganz genau so. Die meisten neueren Filme schaue ich mir in der Regel nur einmal an und geraten dann schnell wieder in Vergessenheit. Während viele alte Klassiker für die Ewigkeit geschaffen sind. Alleine der Score macht einige Filme unvergessen. So ist mir zumindestens aufgefallen, dass viele neuere Produktionen keinen richtigen Score (Wiedererkennungsmerkmal) mehr haben. Was damals schon Star Wars, Indiana Jones und Zurück in die Zukunft ausmachte ist bis heute einzigartig geblieben. Titelmelodien, die es früher bei Serien gab (Knight Rider, Ein Colt für alle Fälle, Ducktales) und die heute jeder kennt und mitsummen kann. Früher wurde auch viel mehr Herzblut in Projekten gesteckt, während heute alles profitbasiert geschieht. Ganz aktuelles Beispiel ist da wohl Netflix, die nur an hohen Abozahlen interessiert sind. Auch habe ich den Eindruck dass gute Filme und Serien sich heute weniger rumsprechen, wie z.B. noch vor 30 Jahren auf dem Schulhof. … und ich glaube auch, dass das ganze dank KI und CGI noch schlimmer wird. Irgendwann werden wir auch keine richtigen Synchronsprecher mehr haben.

    Mittlerweile ist das schon so, dass ich mehr Upgrades zu bereits vorhandenen Filme mache, als mir gänzlich neue zuzulegen.

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
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