[Review] Im Westen nichts Neues – 6-Disc Ultimate Edition

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Einleitung

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Der US-amerikanische AntikriegsfiIm „Im Westen nichts Neues“ von Lewis Milestone von 1930 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque.

Milestone´s Werk war und ist, verzeiht mir das Wortspiel, in der Tat ein Meilenstein der Filmgeschichte. Er wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet und gehört nun – 90 Jahre nach seiner Veröffentlichung – immer noch zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Antikriegsfilmen überhaupt.

Tonfilm, Stummfilm, Synchronisation
Da zu der damaligen Zeit nicht alle Kinos auf einen Tonfilm ausgerichtet war, erschien „Im Westen nichts Neues“ damals sowohl in der einer Tonfilm- also auch in einer Stummfilmfassung- In Deutschland war er sogar einer der ersten Filme, die überhaupt synchronisiert wurden (ebenfalls im Jahr der Erscheinung in 1930).

In Deutschland gibt es bis heute vier Synchronfassung – alle in dieser Edition neben der Stummfilmfassung enthalten.

1- Die erste Synchronfassung von 1930 hatte zwar ursprünglich eine Laufzeit von 128 Minuten, diese wurde aber die Kinoauswertung auf 85 Minuten gekürzt.
2- 1952 – nach dem zweiten Weltkrieg – erschien dann die zweite Synchronfassung, diese mit einer Laufzeit von 120 Minuten.
3- Aufwendig neu rekonstruiert und synchronisiert wurde der Film 1984 für das ZDF. Diese Fassung hat eine Laufzeit von 135 Minuten und orientiert sich erstmal am ursprünglichen Drehbuch.
4- Dies 1952er-Fassung wurde in der 90er Jahren vom WDR restauriert und an die von 1984 entstandene ZDF-Fassung angelehnt. Die fehlenden Szenen wurden ebenfalls hier entnommen.
5- In 2005 erschien eine weiterer Synchronfassung zum Release einer Blu-ray-/DVD-Ausgabe des Films. Diese hatte eine Länge von 128 Minuten und entfernte in der Tat einige Szenen aus der ZDF-Fassung. Dafür wurde lediglich eine Szene ergänzt.
6- Auf der jetzigen Capelight-Edition von 2022 ist nun erstmals – neben allen anderen Fassungen des Films (die o.g., die internationale Fassung und die Stummfilmfassung) auch die 141 Minuten dauernde Langfassung des Films. Diese entstand auf Grundlage der Fassungen unter 3, 4 und 5.

Entstehung
Der Begründer und damalige Chef der Universal Filmstudios Carl Laemmle war – wie sein Name vielleicht verrät – deutschstämmig. So hat Laemmle bei seinen zahlreichen Deutschland-Besuchen 1929 von Remarque´s Buch erfahren, es gelesen und nach kurzen und problemlosen Verhandlungen mit Remarque hierzu die Filmrechte erworben. Das Buch war in Deutschland nicht unumstritten und obwohl es in kürzester Zeit in 12 Sprachen übersetzt und weltweit 3,5 Millionen Mal verkauft wurde, hielten viele die Verfilmung dieses Stoffes für ein Wagnis. Die deutsche UFA zum Beispiel hatte Universal bereits vorher angekündigt mit einem solchen Film nichts zu tun haben zu wollen. Doch trotzdem wurde das Projekt umgesetzt. Der Rest ist im wahrsten Sinne „Geschichte“.

Besetzung
Universals Plan war es eher unbekannte Schauspieler für die Rollen der „unbekannten“ Soldaten zu besetzen, da man Stars in so einer Rolle für fehlbesetzt hielt. Lew Ayres, der die Hauptrolle des Paul Bäumer spielte, war ein Fan des Buches und kam als eigentlich zweite Wahl zum Zug. Selbst Buchautor Erich Maria Remarque war hierfür im Gespräch, er sagte aber selbst ab, da er sich für diese Rolle für zu alt hielt. Ayres wurde mit Filmdreh zum Pazifisten und verweigerte deshalb im zweiten Weltkrieg den Dienst an der Waffe.

Bei der Besetzung waren auch noch einige Gesichter aus der Stummfilmära dabei und in der Tat einige Darsteller, die vorher eher aus Komödien bekannt waren. In der Rolle von Paul´s Mutter zum Beispiel ZaSu Pitts, Diese wurde nach Ausstrahlung einiger Trailer wieder neu besetzt, da zu viele Zuschauer lustige Szenen erwarteten, wenn sie auftrat.

Zeitgenössische Kritiken
Im englischsprachigen Raum wurde der „Im Westen nichts Neues“ von der Kritik gefeiert. Er wurde teils „zum besten Spielfilm überhaupt“ gekürt und es wurde empfohlen, dass der Völkerbund dafür Sorge tragen solle, dass der Film auf der ganzen Welt in jeder Sprache gezeigt werdem sollte, bis das Wort „Krieg“ aus dem Wörterbuch gestrichen ist.

In Deutschland wiederum hagelte es viele schlechte und aufgebrachte Kritiken. Während im Ausland darauf hingewiesen, dass der Film geeignet sei „Feindbilder abzubauen“, da man sieht, dass das Schicksal aller Soldaten – egal auf welcher Seite – in den Schützengräben ähnlich furchtbar ist, sorgte der Film in Deutschland für teils heftige Proteste…

Zensur und Verbote
Diese wurden insbesondere von der DNVP und der NSDAP initiiert. Man sah in Buch und Film einen Angriff auf die Ehre des deutschen Soldaten und erhob den Umstand, dass amerikanische Schauspieler deutsche Soldaten verkörperten als Provokation. Wie bereits erwähnt, lief der Film zwar erstmalig in einer synchronisierten Fassung, aber um gut 50 Minuten gekürt in den deutschen Kinos an. Geschnitten wurde in vielen Ländern unterschiedliche Szenen. In Deutschland die Verweigerung des Ehrengrußes durch den Hauptdarsteller, in Frankreich Liebesgeschichten der französischen Frauen mit den deutschen Soldaten.

In Deutschland beantragte u.a. Joseph Goebbels in seiner damaligen NSDAP-Funktion durch Aktionen der SA – die in „zivil“ Karten für Vorstellungen erwarben und diese dann durch Stinkbomben, Rauch oder freigelassene Mäuse beendeten – dass der Film in Deutschland verboten werden sollte, da er hier für Chaos und Aufruhr sorgte. Das Verbot kam tatsächlich durch und erst wiederum in 1931 führten Gegenproteste für die Wiederzulassung des Films. Mit Machtübernahme der NSDAP in 1933 wurde das Verbot dann wieder erneuert.

Mit Verboten stand Deutschland aber nicht alleine da. In Italien wurde der Roman bereits 1929 verboten, in Österreich 1931 (dieses Verbot wurde erst Anfang der 80er Jahre aufgehoben) und in der Sowjetunion 1949. Universal reagierte mit immer kürzeren Fassungen und mit eingespielten kommentierten Dokumentaraufnahmen. Doch der Film litt weiter… Anfang der 50er Jahre bspw. – zur Zeit des Koreakrieges – sorgten Bild- und Tonveränderungen dafür, dass „Im Westen nicht Neues“ vom Antikriegsfilm zum Kriegsfilm mutierte.

Hier ist die Dokumentation „Geschundenes Zelluloid“ – sowohl in der Edition als auch auf dem einzeln erhältlichen Mediabook erhältlich – sehr zu empfehlen.

Fortsetzungen und Neuverfilmungen
Remarque veröffentlichte 1931 eine Fortsetzung zu seinem Roman mit „Der Weg zurück“. Er behandelt hier die Rückkehr der Soldaten aus dem Krieg und Probleme zurück ins „normale“ Leben zu finden. Universal sicherte sich auch hier die Rechte und setzte den Film 1937 um. Nach dem großen Erfolg rund um „Im Westen nichts Neues“ erlebte man hier ein finanzielles Desaster und erhielt nur gemischte Kritiken.

In 1979 erschien ein gleichnamiger Fernsehfilm von Delbert Mann. Dieser Film bekam zwar ebenfalls gute Kritiken, schaffte es aber nie aus dem Schatten seines großartigen Vorgängers heraus.

Zuletzt gab es nun in 2022 die Verfilmung von Edward Berger mit Felix Kammerer und Daniel Brühl. Dem September Kinostart folgte Ende Oktober sein Netflix-Release. Der Film ist ebenfalls hoch gelobt und ist als deutscher Beitrag für die Oscars 2023 gewählt worden.

Leider sind weder die Fortsetzung noch die neuen Verfilmungen auf dieser Edition. Gerade bei der 2022er Version ist dies allerdings zu diesem Zeitpunkt gut verständlich.

Die Kritiken bei den großen Filmdatenbanken:
Im Westen nichts neues bekommt bei rottentomatoes.com 98% positive Bewertungen (bei einem Audience-von 89%), bei imdb.com eine 8,1/10.

Der Film erschien bei Capelight auch in der „abgespreckten“ Variante im Mediabook:

Kurzbeschreibung

Details der Edition

Verpackung
Ich fange ja ungern direkt mit dem größten Kritikpunkt an, aber meine Detailbeschreibungen gehen nun mal von „außen nach innen“. Deswegen versuche ich trotzdem mal das Positive. Der Flatschen ist auf der Einschweißfolie und verschwindet nach dem Auspacken. Die Infokarte auf der Rückseite ist wie bei Capelight gewohnt nicht befestigt und hält den Karton textfrei (die Infokarte zeigt auf der einen Seite alle Info zum Film, zur Edition und die Specs und hat auf der anderen Seite noch ein schönes Motiv). Hier der erste kleine Mangel: Leider ist die Karte zu groß, als dass sie hinterher mit in die Edition gepackt werden kann – das macht Turbine beispielsweise besser. Das Design ist ebenfalls sehr schön, der deutsche Titel vorne mit einem gezeichneten Motiv und der Soldat auf der Rückseite mit dem englischen Titel sind gut gewählt. Ebenso positiv zu erwähnen ist der leichte Magnetverschluss der Box, der aber schon beim Kippen der Edition den Inhalt nicht halten kann.

Einen echten Ausfall hat sich Capelight diesmal allerdings beim Material erlaubt. Es handelt sich bei diesem um relativ dünne Pappe, gerade im Vergleich der letzten Ultimate Edition von Capelight wie das mit Stoff überzogene „Rollerball“ oder die edlen „Pans Labyrinth“ und „Oldboy“. Alle drei Editionen sind deutlich stabiler und kommen mit dem schweren Inhalt besser zurecht. Meine Edition war von bücher.de ordentlich verpackt und trotzdem hatte der Karton einige Macken und die Unterseite war bereits leicht nach außen gebogen. Leider bemerkt man zudem, dass es nicht besser wird, wenn die Edition aufrecht steht und gegen den Boden drückt… Auch das Innerleben der Box ist nur rechts ein wenig mit weiterer Pappe verstärkt, damit der Inhalt besser passt. Ein Ausziehbändchen – das hier bitter nötig gewesen wäre – fehlt. Ebenso grausig ist das Knistern der Box beim Aufklappen der Box. Dieses Knistern habe ich bislang auch bei jeder youTube-Vorstellung des Produkts gehört.

Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal von einer Teil einer Capelight VÖ richtig enttäuscht war, hier ist es leider der Fall.

Mediabooks
Beide Mediabooks sind in der Edition nochmal eingeschweißt. Nicht zwingend notwendig, aber für mich in Ordnung. Bei dem ersten Mediabook handelt es sich um das für 29,99€ ebenfalls einzeln erhältliche Mediabook.

Bei mehreren Mediabooks in einer Edition erinnere ich mich etwas mit Grausen an die „From Dusk till Dawn“-Lederbox mit allen drei Filmen. Drei schicke Mediabooks mit unterschiedlichen Covern und den unterschiedlichen Discs, aber der Rest des Mediabooks war identisch… Nein, nein, natürlich nicht bei Capelight. Einerseits sind sie zwar vom Material (leicht pappartige Oberfläche, wie zuletzt diverse VÖs von Capelight) recht ähnlich, haben beide ein 46seitiges Booklet, zusammen passende Spine, ein ähnliches Layout der Booklets, eingepasste Discs zum Tray Hintergrund, aber andererseits gibt es keine Wiederholungen. Unterschiedliche Cover vorne und hinten, zwei unterschiedliche Infokarten (eine sogar noch mit einem Motiv auf der Rückseite), unterschiedliche doppelseitige Motive mit eingepassten Discs links und rechts, unterschiedliche – enorm interessante Texte in beiden Booklets… vom Inhalt der Discs ganz zu schweigen. Ein Meisterwerk Capelight !

Aushangsfotos
Die acht Repliken der originalen Aushangfotos haben eine schöne grüße und annehmbare Dicke der Pappe – das geht durchaus besser, ist aber in Ordnung. Der Verzicht auf Hochglanz ist ob des zugrundeliegenden Films ebenfalls als positiv zu werten. Die Rückseiten sind unbedruckt.

Nachdruck „Illustrierter Filmkurier“
Eine tolle Idee dieser Nachdruck des „Filmkuriers“ aus 1930. Ein wahres Zeitzeugnis. Das dieser gefaltet daherkommt ist natürlich schade, aber dessen Größe geschuldet. Der Kurier umfasst 8 Seiten und hauptsächlich großformatige Bilder – zudem aber auch etwas Text.

Zertifikat
Dieses zeigt wieviel Herzblut von Capelight in die Edition gesteckt wurde. Nicht ein bloßer der Limitierungsnummer auf der Box oder der Infokarte, sondern eine stabiles 4seitige Papp“büchlein“. Vorne ist dieses mit der Nummer und der Großeder Auflage versehen, hinten mit einem Original-Filmplakat und in der Mitte mit zwei Seiten Text zu dieser Edition garniert. Klasse !

Foto Galerie

Technische Ausstattung der Discs

Laufzeit: 141 min.
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Lieferumfang: 5 Blu-rays Disc (BD-50 GB), 1 DVD

Region: B
Bildformat: 1.37:1 (1.920×1.080p)

Tonformate: Deutsch PCM 2.0 (Mono), Englisch PCM 2.0 (Mono) // Langfassung:
Deutsch PCM 2.0 (Mono), Englisch PCM 2.0 (Mono) // Internationale Standardfassung:
Deutsch PCM 2.0 (Mono), Englisch PCM 2.0 (Mono) // 1930er-Fassung: Deutsch PCM 2.0 (Mono), Englisch PCM 2.0 (Mono( // 1952er-Fassung: Deutsch PCM 2.0 (Mono), Englisch PCM 2.0 (Mono) // Originale ZDF-Fassung: Deutsch PCM 2.0 (Mono) // Stummfilm-Fassung: PCM 2.0 (Mono)

Untertitel: Langfassung + Internationale Standardfassung: Deutsch, Englisch // Stummfilm-Fassung: Deutsch

Extras sind die folgenden:

– 3-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook mit 46-seitigem Booklet und einem Text von Filmwissenschaftler Professor Hans Beller
– Weiteres 3-Disc Mediabook (Exklusiv in dieser Edition) mit 46-seitigem Booklet mit Texten von Ludger Holmenkamm und Professor Hans Beller
– Erstmals alle vier Synchronisationen des Films (von 1930, 1952, 1984 und 2005)
– Zum ersten Mal die acht Minuten längere Langfassung auf Blu-ray und DVD mit den Synchronisationen von 1984 und 2005 sowie der WDR-Tonfassung von 1995
– Zensierte Schnittfassungen von 1930 und 1952
– Internationale Standardfassung
– Stummfilm-Fassung
– Originale, viragierte ZDF-Fassung der Volkstrauertagsausstrahlung von 1984
– Nachdruck eines originalen Kinoaushangfotosatzes
– Professor Hans Bellers Dokumentation Geschundenes Zelluloid – Das Schicksal des Kinoklassikers ‚Im Westen nichts Neues‘
– deutscher Kinotrailer
– Original Kinotrailer
– Einführung von Robert Osborne
– Das Profil: Erich Maria Remarque im Gespräch mit Friedrich Luft (1963)

Der Inhalt im Detail:

Mediabook 1 (2x Blu-ray + DVD, mit einem 46-seitigen Booklet mit einem Text von Professor Hans Beller):

– Blu-ray:
Langfassung (HD, 141 Minuten)
Bonus: „Geschundenes Zelluloid – Das Schicksal des Kinoklassikers ‚Im Westen nichts Neues’“ (1984, SD), Kinotrailer zu Im Westen nichtes Neues (HD)

– Blu-ray:
Internationale Standardfassung (HD, 133 Minuten)

– DVD:
Langfassung (136 Minuten)
Bonus: Kinotrailer zu Im Westen nichts Neues

Mediabook 2 (3x Blu-ray, Exklusiv in der Ultimate Edition enthalten, mit einem 46-seitigen Booklet mit Texten von Professor Hans Beller und Ludger Holmenkamm):

– Blu-ray:
1930er-Fassung (HD, 103 Minuten)

– Blu-ray:
Stummfilm-Fassung (HD, 133 Minuten)
Originale ZDF-Fassung (SD, 135 Minuten)

– Blu-ray:
1952er-Fassung (HD, 127 Minuten),
Bonus: „Das Profil – Erich Maria Remarque zu Gast bei Friedrich Luft“ (1963, SD)

Persönliches Fazit

Eine großartige Edition zu einem großartigen Film, der man das Herzblut und die Mühe anmerkt. Der Inhalt ist einfach fantastisch, die Mediabooks sehr schön und die Goodies machen Spaß und Sinn.

Einzig der Karton ist der Edition nicht würdig. Zwar ein schickes Design aber vom Material an der falschen Stelle gespart. Ehrlich gesagt hätte ich damit gerechnet, dass derlei Kartons bei Capelight an den Produzenten retour gehen würden mit der Maßgabe diese zu verbessern…

Meine persönlichen Pro´s und Kontra´s zur Im Westen nicht Neues Ultimate Edition sind die Folgenden:

Pro:

+ zwei verschiedene Mediebooks in gewohnter Capelight Qualität
+ aufwendiges Echtheitszertifikat
+ Original Filmkurier von 1930 im Nachdruck
+ sensationeller Aufwand zum Film: alle deutschen Fassungen enthalten und enorm umfangreiches Bonusmaterial

Kontra:

-die Verpackung ist der Edition nicht würdig. Dellenanfällig und eigentlich nicht stabil genug (da zu dünne Pappe) für die Edition. Zudem kein Ausziehbändchen.

Der Preis ist mit 70€ natürlich schon happig, aber in Vergleich zu anderen Editionen und deren Preisen durchaus angemessen. Sagen wir, wie es ist: Solche Veröffentlichungen wie diese verdienen den Namen „Sammleredition“ und rechtfertigen auch entsprechende Preise.

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@sascha74 | Deals: 1116    Hot Votes erhalten: 21316    Kommentare: 4482
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13 Kommentare

Direkt Kommentar posten

  1. Profilbild von Sissa

    @sissa | Deals: 34    Kommentare: 437
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    Tolle Review, @sascha74!

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den Film bislang nicht gesehen habe – aber nach der Review werde ich das sicher zeitnah nachholen! :thump_up:

  2. Profilbild von Gondi

    @gondi | Deals: 18    Kommentare: 3524
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    Na da haben wir beide nacheinander ja mal ordentliche „Wälzer“ rausgebracht ;)
    Hut ab vor deiner Review, da ist alles von feinsten, was man ja leider von der Ausgabe nicht sagen kann. Schade, dass da am Material so gespart oder falsch kalkuliert wurde. Ich werde zur abgespeckten Version greifen, das reicht mir für meine Sammlung aus.

    Angemerkt sei allerdings noch, dass die 22er Fassung mit dem Original von damals nicht mehr viel gemein hat (zumindest in meinen Augen wird da teils extrem abgewichen)

  3. Profilbild von ralf55

    @ralf55 | Deals: 158    Kommentare: 8202
    (Community: Profil | An ralf55 senden: Nachricht / Bonuspunkte)

    Dem ist nichts hinzuzufügen! :thump_up: :-)

  4. Profilbild von MickySpoon

    @mickyspoon | Deals: 4    Kommentare: 959
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    Zitat: „Meine Edition war von bücher.de ordentlich verpackt und trotzdem hatte der Karton einige Macken und die Unterseite war bereits leicht nach außen gebogen.“
    Ich habe meine auch von bücher.de und sie war ebenfalls ordentlich verpackt. Leider hatte ich nicht so viel Glück mit der Unterseite. Die hatte dem Druck des Inhalts schon nachgegeben und war an der Kante eingerissen. Da ich keine Lust hatte, zu reklamieren und alles wieder zurückzuschicken, habe ich die defekte Stelle geklebt. Wirklich dumm, wenn man an der falschen Stelle spart, zumal die Box ja nicht gerade preiswert ist.

  5. Profilbild von hal9000b

    @hal9000b | Deals: 26    Kommentare: 3087
    (Community: Profil | An hal9000b senden: Nachricht / Bonuspunkte)

    Sehr gute Review!
    Schöne Edition mit dem genannten Abstrich.
    Natürlich Hot!

  6. Profilbild von Tomy

    @tomystark | Deals: 1    Kommentare: 63
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    Top Review, schön dicker Klotz in der Sammlung. Bin gespannt. Wir auch für mich eine Erstsichtung und war eher ein Impulskauf. Die Neuverfilmung soll auf der grossen Leinwand ordentlich was hergeben. Freu mich nun auf das Original auf dem Projektor zu Hause! :thump_up:
    70 Eur bei Capelight ist viel besser und preiswerter investiert, als in die unterirdischen Amazon Exklusiv Sachen oder mittlerweile auch die unfassbar teuer gewordenen Premium-Editionen aus dem Ausland. :thump_up: :thump_up: Doppel-Daumen hoch

  7. Profilbild von AK Bear

    @akbear | Deals: 6    Kommentare: 452
    (Community: Profil | An AK Bear senden: Nachricht / Bonuspunkte)

    Ich habe vor kurzem die 30er Version zum ersten mal gesehen.Man kann dem Film seinen Stellenwert nicht abstreiten.Alles was einen Antikriegsfilm auszeichnet war damals schon vorhanden.Trotzdem wird er aufgrund seines Alters (immerhin bald 100 Jahre :o ) und Tempos nicht allen gefallen.

    Zur Edition: Ich finde es super,wenn sich solche Mühe gemacht wird.Insbesondere die Textinhalte,der Filmkurier und auch die Optik des ganzen wissen zu gefallen. Was mir besser gefallen hätte: Statt den ganzen Schnittversionen (mir würde da zB die längste reichen,bestmöglich rekonstruiert) noch die beiden neueren Versionen dabei zu legen. OK die aktuelle ist natürlich brandneu und auch von Netflix (mal sehen wie da überhaupt eine physikalische VÖ Politik des Filmes aussehen wird) aber der ’79er wäre doch eine bessere dreingabe gewesen.So wirkt das Ganze zumindest bei den Discs etwas aufgeblasen was sich dann vermutlich auch im Preis widerspiegelt.

    Aber wir wollen nicht meckern sondern :thump_up: für Capelight.

    Für das Review natürlich schon lange ein :evil:

  8. Profilbild von sascha75

    @sascha75 | Deals: 37    Kommentare: 143
    (Community: Profil | An sascha75 senden: Nachricht / Bonuspunkte)

    Wie immer :thump_up:

  9. Profilbild von J.H.

    @j-h | Deals: 0    Kommentare: 733
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    Danke für die spannenden Details und den großen Aufwand.
    Mir reicht aber die BD-Erstauflage von Universal – auch ein mediabook immerhin …

  10. Profilbild von AK Bear

    @akbear | Deals: 6    Kommentare: 452
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    Und wie ich finde ebenfalls ein recht gelungenes Mediabook (also die Universal Variante).

  11. Profilbild von Consiliere

    @consiliere | Deals: 0    Kommentare: 808
    (Community: Profil | An Consiliere senden: Nachricht / Bonuspunkte)

    Film noch nicht gesehen, Review aber einfach top! :thump_up:

  12. Profilbild von Shane54

    @shane54 | Deals: 431    Kommentare: 1027
    (Community: Profil | An Shane54 senden: Nachricht / Bonuspunkte)

    Moin Sascha,

    Danke für die ausführliche Rezension und das klare Benennen der Kritikpunkte.
    Das Original kenne ich noch nicht, bei Netflix habe ich beim Remake zeitlich noch nicht mehr als 30 Minuten geschafft. Wird nachgeholt.

  13. Profilbild von Sascha74

    @sascha74 | Deals: 1116    Kommentare: 4482
    (Community: Profil | An Sascha74 senden: Nachricht / Bonuspunkte)

    Ich hatte noch einmal etwas Schriftverkehr mit Capelight bzgl. der verwendeten Materialien und der Stabilität der Box.

    Es wurde beim gleichen Partner hergestellt und auch die Materialien waren identisch, abgesehen davon, dass es bei „Im Westen nichts Neues“ lediglich ein mattes Finishing gab. Für die Instabilität der Box scheint es allerdings einen anderen Grund zu geben. Der Hersteller hat diesmal – ungefragt – den Rücken/Spine der Box nicht mit der Innenkartonage verbunden. Capelight empfiehlt hier bei Problemen Innenkartonage und Rücken innen zu verkleben. Dann öffnet sich lediglich der Deckel der Box – wie bei den alten Ultimate Editionen von Capelight – und die Box ist im Gesamten stabiler.

    Bzgl. der Häufung von Macken an den Boxen kann sich Capelight indes bis dato auch noch keinen Reim machen.

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