hal9000b

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    How to Catch a Monster – Die Monster-Jäger (Disc)

    Ich mag found footage Filme. Hier hat der Regisseur Adam Green (der echte, der Hatchet gedreht hat) die Möglichkeit echte Monster zu finden.
    Das ist durchgehend harmlos aber charmant umgesetzt. Kann man mal gucken, wenn nichts besser zur Hand ist.

    6 / 10 Eingänge

    #258671
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    Monster Summer (Prime)

    Das guckt sich wie ein Fernsehfilm. Nicht positiv gemeint.
    Etwas sucht in einer Küstenstadt im Osten Amerikas Kinder heim. Ein neugieriger Teenie geht dem mit einem pensionierten Polizist auf den Grund.
    Bisschen King, wenig Grusel, mäßige Effekte, schlechte Schauspieler. Im Kontrast sieht man aber schön, wie gut Mel Gibson immer noch auf der Leinwand wirkt. Alle anderen: buuh.
    Braucht man nicht schauen.
    4,5 / 10 Ofen

    #258659
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    Kittena (Mubi)

    Diesen Film habe ich nur wegen Giorgos Lanthimos geschaut von den aktuellen Regisseuren einer meiner Favoriten. Er hat einen eigenen Stil und ist kompromisslos in der Umsetzung. Und das zeigt sich bereits in seinem ersten Film.
    Drei Menschen stellen die Morde eines killers nach. Um ehrlich zu sein, wird das nicht unbedingt beim
    Schauen klar. Aber das ist die Art von ihm. Vieles läuft unterbewusst ab. Vielleicht ist es das, was diesen Film so interessant macht. Man möchte nicht abschalten.

    7,5 / 10 Obsessionen

    #258052
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    Die my love (Mubi)

    Es gibt so Filme, die hochgelobt werden, man schaut und sich fragt warum, aber die Tage doch nicht aufhört, drüber zu denken und zum Schluss kommt: der hatte doch was. Das ist so einer.
    Jennifer Lawrence spielt recht freizügig eine Südstaatlerin, junge Mutter, Ehefrau, allein. Nach und nach bröckelt ihre mentale Stabilität.
    Das ist interessant, manchmal drüber, oft ruhig. Genial sind die Nebenrollen besetzt: Patterson, Spacek, Nolte. Ganz stark.

    8 / 10 Entfremdungen.

    #257925
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    Fallout – Staffel 2 (Prime)

    Die war deutlich besser als Staffel 1. Die Story hatte ein klareres Ziel, was sie erzählen wollte. Der Ghoul wird endlich sympathisch. Insgesamt wirkt alles etwas runder. Was aber geholfen hat und interessant war, war nicht die aktuelle Zeit von Fallout sondern ihre Vergangenheit wie es zu allem kommen konnte. Das ist spannend und interessant. Dritte Staffel wird geguckt. Muss aber nicht alsbald sein.

    7,5 / 10 Strippenzieher

    #257868
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    Arcane – League of Legends Staffel 1 ( Netflix)

    Es gibt Serien mit denen man nicht warm wird. Das können grobe Mängel sein wie eine schlechte Story aber auch Kleinigkeiten wie ein Titelsong, der einem nicht gefällt. Und ab und an weiß man nicht warum. Hier ist es auch so.
    Vielleicht weil ich das Spiel nie gespielt habe? Vielleicht weil die Story Standard ist (Oberstadt gegen Unterstadt. Wer errät welche davon reich ist?)? Weil der Zeichenstil einem nicht gefällt? Weil alle Charaktere unsympathisch sind? Da steckt von allem was drin. Und alle Punkte könnte jemand anders komplett anders sehen. Daher empfehle ich sie sich selbst anzuschauen. Hochwertig produziert ist sie auf jeden Fall. Ich werde der zweiten Staffel eine Chance geben.

    6,5 / 10 Borderliner

    #257672
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    Stranger Things – Staffel 5 (Netflix)

    Ich habe mir alle Bewertungen in diesem thread zur letzten Staffel nochmal durchgelesen. Und obwohl ich häufig zu ähnlichen Ergebnissen kommen, geht es hier weit auseinander. Ich fand das Ende super. Es stimmt, dass die meisten Serien am Ende schwächeln. Aber selbst Stephen King strauchelt oftmals am Ende. Ist halt nicht so einfach. Hier wird aber alles rund zu Ende erzählt. Jede Person bekommt Zeit. Das ist ein schöner Abschied. Nicht nur zwischen den Charakteren sondern auch der Zuschauer von ihnen. Die vielen Tränen sind da ganz natürlich. Die Serie wurde zuallererst als Nostalgie auf die 80er gedreht. Da haben die Filme ein gutes Ende. Der Böse wird besiegt, die Guten leben glücklich weiter. Das änderte sich dann in den 90ern, wenn Charaktere durch Ängste und Probleme und Schicksalsschläge mehr gravitas erhalten. Hier, in den 80ern, läuft eine Nancy mit der dicken MG rum. Da wird dann auch nicht drüber nachgedacht, dass sie Dutzende Soldaten erschießt. So ist es halt. Und der Wechsel zur nächsten Generation in der letzten Szene war genial.
    Die Produktion als solche war großartig. Tricks top. Sound mega auf der Anlage.
    Ich finde es schade, dass es vorbei ist. Der Abschied war schön.

    9 / 10 Tränen

    #257541
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    Like a complete unknown (Disney+)

    Ist es jemandem schon aufgefallen, dass Filme über Musiker wirklich gut funktionieren? Ring of Fire, Ray Charles, Bohemian Rhapsody… alle gut.
    Der hier auch. Erzählt wird der Karrierebeginn von Bob Dylan. Enigmatisch, einsam, hochtalentiert, distanziert ist er. Eine Flamme der Folk-Bewegung, die mehr war als eine Musikrichtung, möchte er gar nicht sein, wird dazu aber gemacht. Bis zu seiner Rebellion und dem Wechsel zur E-Gitarre.
    Das ist alles schön anzusehen. Die Schauspieler sind gut. Das Setting grandios. Musik muss man nicht drüber sprechen. Hat mir gut gefallen.

    8 / 10 Sonnenbrillen

    #257385
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    Tron Ares (Disney+)

    Wer ein Tron Legacy 2 erwartet, mag enttäuscht werden. Die Aktion kommt deutlich zu kurz. Die Geschichte ist ein neuer Pinocchio. Also nichts besonderes. Das alles Quatsch ist, versteht sich von selbst. Nun rettet Jared Leto den Film mit paar guten Einzeilern. Und bischen Retro darf auch sein. Unterm Strich hätte ich mir mehr Tron erhofft. Vielleicht sind Effekte zu teuer geworden um mehr im Film anzubieten? Wer weiß?

    7 / 10 Klassiker

    #257383
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    Alien: Earth – Staffel 1 (Disney+)

    Tja, was mache ich nun? Bewerte ich das als Alien-Serie, gibt es einiges zu kritisieren. In erster Linie ist ein Alien kein Haustier. Bewerte ich das als Sci-Fi Serie ist das world building richtig stark. Konzerne, Intrigen, Raumschiffe, Kämpfe, Roboter und Cyborgs, etwas Neues und ganz fiese tolle neue Aliens sind alles starke Argumente. Dazu gute Schauspieler und Effekte. Und hier und da paar Reminiszenzen an die Filme. Das mache ich nun draus: fand das stark und hoffe auf eine noch bessere Staffel 2.

    8 / 10 verlorene Kinder

    #257358
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    The Mighty Nein – Staffel 1 (Prime)

    Die Nächste Zeichentrickserie von Critical Role. So gut wie Vox Machina gefällt sie mir aber nicht. Das liegt weniger an der Geschichte, die Standard-Fantasykost ist, und auch nicht an der Animation, die gewohnt zu überzeugen weiß, sondern an den Charakteren, die uninteressant und unsympathisch sind. Dazu sehen alle gefühlt gleich aus. Zusätzlich nervt der russische Akzent des Mädchens ungemein. So hat mich die Serie nie ganz abgeholt. Aber zum Schluss hin wirds besser. Der nächsten Staffel gebe ich eine weitere Chance.

    6,5 / 10 ubiquitäre Gottheiten

    #257310
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    Le Samourai (Disc)

    Ende der 60er drehte Melville diesen Krimi (Neo-Noir klingt vielleicht interessanter) über einen Killer, den die Polizei und seine Auftraggeber jagen. Die Story ist gut und die Inszenierung auch. Der einsame Samurai hat halt was. Aber wodurch der Film zu einem Klassiker wurde ist Alain Delon. Der kaltlose, von der Welt entrückte Killer ist sein Meilenstein. Die Rolle seines Lebens und seine stahlblauen Augen sind genau dafür geschaffen worden.

    9 / 10 Fedoras

    #257276
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    Masterminds (Prime)

    Was für ein Zufall mit dem Namen :-)
    Hier handelt es sich um eine Komödie. Wer Filme wie „Dumm und dümmer“ mag, ist genau richtig. Interessanterweise gründet er wohl auf einer wahren Geschichte.
    Eine Gruppe nicht ganz heller Leute raubt ein Lager einer Geldtransportfirma aus. 17 Mio. Dollar. Das FBI ist ihnen auf der Spur.
    Ist nicht Shakespeare aber auch nicht Müll. Man kann lachen und die Chemie zwischen den Darstellern funktioniert. Viel besser aus erwartet und bewertet.

    7,5 / 10 Kontaktlinsen

    #257248
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    Hangover 1-3 (Netflix)

    Eigentlich mag ich es nicht Filme zusammen zu besprechen. In dem Fall geht es wohl ganz gut. Die Trilogie schließt nämlich mit ihrem dritten Teil ordentlich ab und Teil 1 und 2 sind eh fast identisch.
    Wohl jeder kennt die Filme. 3 Freunde und ein Schwager feiern in Teil 1 und 2 Junggesellenabschied. Beide Male entarten sie im epischen Ausmaß. Das ist zwar meistens zum Fremdschämen und der verpönte Fäkalhumor spielt groß auf. Aber oftmals trotzdem zum Todlachen. Teil 3 will dann neue Wege gehen und ist eher eine Coen‘sche Satire aber schafft es Figuren aus Teil 1 und 2 Lebewohl zu sagen.
    Zumindest 1 ist ein echter Klassiker geworden.

    Hangover 1 9/10 Carlosse, Hangover 2 8/10 Mönche, Hangover 3 6,5/10 Giraffen

    #257196
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    The Life of Chuck (Prime)

    Endlich, endlich auch geschaut. Und die positiven Stimmen zum Film haben recht. Wirklich schöner Film. Bitter und süß.
    Der Film wirft einen ins Ungewisse. Nach und nach wird aber alles klar. Also, nicht aufgeben. Was mir besonders gut gefällt, ist die Stimme aus dem off. Da hört man direkt Stephen King. Und was wäre King, wenn es nicht auch einen Hauch des bedrohlichen gäbe?
    Sehr empfehlenswert.

    8,5 / 10 Tanzschritte

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