Antwort auf: Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2023)

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The-Lion-King
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Beau Is Afraid

Beau lebt in einer beängstigenden Welt. Mit regelmäßigen Besuchen beim Therapeuten und einem Vorrat an Pillen hält er seine
Ängste in Schach, bis sich eine Reise zu seiner Mutter zu einer bizarren Odyssee entwickelt und alles von seiner fragilen Psyche fordert.

Nach den beiden vorangegangenen Filmen Hereditary & Midsommar von Ari Aster sollte klar sein, welche Art
von Film man erwarten kann & dennoch schafft es Beau Is Afraid erneut den Zuschauer fassungslos zurückzulassen.

Das ist gut so. Er bleibt sich seinen Schema treu & zieht sein Ding durch. Das macht nicht nur ihn als Regisseur
besonders, sondern eben auch Beau Is Afraid & mit Joaquin Phoenix hat er eh wieder das ganz große Los gezogen.

Ich lieb den Typen als Schauspieler einfach. Ob in C’mon C’mon, Joker, Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot,
A Beautiful Day, Irrational Man, Inherent Vice, Her
oder The Master. Alles Filme, die von seiner Leistung geprägt sind.

Beau Is Afraid kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Man muss es einfach selber erlebt haben und am Ende sind
genau die Fragezeichen genau das, was mich antreibt, weiter zu recherchieren & mich mit dem Film zu beschäftigen.

Die 3h Laufzeit sind vielleicht 20-30 Minuten zu lang & das obwohl die erste Fassung bereits 4h ursprünglich gehen sollte.
Wer auf BESONDERE Filme steht & auch gerne mal über 2 Ecken schauen möchte für den ist Beau Is Afraid ein Sahnestück.

„Beau Is Afraid ist so überladen, dass die Grenze zwischen Selbstgeißelung und Zügellosigkeit verwischt wird,
aber Ari Asters Bravour und Joaquin Phoenix‘ schiere Hingabe verleihen dieser neurotischen Odyssee unbestreitbare Kraft“

08/10 A24 Filme