Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2024)

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Dieses Thema enthält 229 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von DerSchweiger DerSchweiger vor 6 Minuten.

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    Nightwatch 2 – Demons Are Forever (2023)

    Das Original von 1994 hat tatsächlich eine Fortsetzung bekommen.

    Und auch hier ist Ole Bornedal wieder der Regisseur (wie auch beim unnötigen US Remake von 1997).

    Meine Neugier weckte die Fortsetzung vorallem dadurch, dass (fast) sämtliche Schauspieler aus der Originalbesetzung wieder mit dabei sind. Allen voran Nikolaj Coster-Waldau.

    Kurz und knapp: Das Original ist perfekt, die Fortsetzung unnötig. Wer mit einem guten Thriller auf TV Niveau leben kann, der wird auf seine Kosten kommen. Die Geschichte ist teilweise überraschend blutig, aber echt vorhersehbar.
    Guter Soundtrack übrigens mit „I Will Never Know Fear“ von The Minds Of 99.

    Ansonsten besser nochmal das Filmchen von 1994 einlegen, zu dem ich hier alles beschrieben habe https://www.bluray-dealz.de/reviewunboxing-nightwatch-nachtwache-1994-limitiertes-mediabook-cover-a-blu-ray-dvd/225090/

    https://www.bluray-dealz.de/reviewunboxing-nightwatch-nachtwache-1994-limitiertes-mediabook-cover-a-blu-ray-dvd/225090/

    06/10 Spätschichten

    #240736
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    Anatomie eines Falls (2023)

    Bevor ich unseren Oscar Beitrag gesehen habe, schaute ich mir (zum Glück) diesen TV Film an: Sie sagt. Er sagt. (2024). https://www.zdf.de/filme/der-fernsehf...

    Dieses Kammerspiel im Gerichtssaal ist definitiv die bessere Anatomie eines Falls.

    Sandra Hüller (mir gänzlich unbekannt; ich habe beim Anschauen nicht mal bemerkt, dass sie in The Zone of Interest ebenfalls mitspielt) wurde ja per name dropping ins Land gespült.

    Anatomie eines Falls eröffnet mit lauter, schrecklicher Musik. Das reichte mir schon.
    Dann noch ein nerviges Kind und der filmische Supergau war eigentlich schon perfekt.

    Die Handlung ist schleppend und zäh. Wo jetzt genau die herausragende schauspielerische Leistung liegen soll, erschliesst sich mir nicht.

    Review zum Mediabook darf gerne wer anders übernehmen, da ich meine Bestellung stornieren werde (es sei denn ein Freund will das Ding für damals 24€ bei Bestellung haben). @admin
    Keine Anatomie zu diesem Fall auf jeden Fall von mir. ;-)

    03/10

    #240806
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    Masters of the Air – Staffel 1

    Fünf Meilen über dem Boden und hinter den feindlichen Linien kämpfen elf Männer in einem Bomber,
    der als „Fliegende Festung“ bekannt ist, gegen Schwärme von deutschen Jägern.

    Masters of the Air schafft es mit zunehmender Laufzeit dir immer mehr einen Keil in dein Herz zu bohren.
    Die Stimmungsschwankungen dieser Serie sind perfekt eingefangen & nehmen dich zu jeder Zeit mit auf eine besondere Reise.

    Nach Band of Brothers & The Pacific eine weitere Umsetzung der bekannten Executive Producer (Tom Hanks und Steven Spielberg).
    Beide vorangegangenen Serien sind natürlich weiterhin unerreichbar, aber Masters of the Air kann dennoch im Detail überzeugen.

    Die Ensemble Gesamtleistung ist wirklich klasse, der Sound dröhnt in die Gehörgänge & die Inszenierung ist tadellos.
    Die Serie wird nie diese bleibenden Eindrücke von Band of Brothers & The Pacific erreichen, aber das muss sie auch nicht.

    Besonders das Serienfinale ist grandios. Die Bilder sind teils wunderschön, in bestimmten Momenten aber einfach nur
    grausam, düster & sehr authentisch. Eine Zeit, die nie vergessen werden wird, weil sie die Geschichte veränderte.

    Callum Turner, Anthony Boyle & Austin Butler sind die Ankerpunkte der Serie & überzeugen auf ganzer Linie.
    John Orloff ehrt Band of Brothers & The Pacific und macht Masters of the Air zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

    08/10 Flieger

    #240852
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    How to Have Sex

    Drei britische Teenager-Mädchen gehen auf eine Reise, bei der sie sich in den besten Sommer ihres Lebens stürzen
    – sie trinken, gehen in Clubs und treffen sich mit anderen.

    How to Have Sex ist ein sehr aufwühlendes & mutiges Drama, das ohne Scheuklappen die bösartige Wahrheit zu keiner Zeit
    vertuscht – Hart anzuschauen, schwer zu glauben, aber in diesem Film einfach sehr authentisch rübergebracht ohne Moralkeule.

    Würde der Titel auf Deutsch im Kino laufen, wüsste man, der nächste Würgereiz aufgrund einer deutschen Produktion ist da.
    Zum Glück ist es ja ein britischer Film, der mit Mia McKenna-Bruce eine hervorragende Hauptfigur gefunden hat.

    Molly Manning Walker inszeniert hier ein Drama, das mit der Schmerzgrenze der Zuschauer spielt, denn die eigentliche
    Thematik ist keine leichte Kost. Da bedarf es schon viel Feingefühl, das am Ende in 3 BAFTA Awards seinen Erfolg zeigte.

    Ähnlich wie The Zone of Interest oder The Whale ein Film, der kaum Raum für eine Zweitsichtung bietet, was in diesen Fällen
    aber eben nicht verkehrt ist, weil dieses mulmige Gefühl dich einfach bei der Erstsichtung umhaut & schwer zu wiederholen ist.

    7.5/10 Einstellungen

    #240856
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    Drive-away Dolls

    Ethan Coen möchte mal einen Film ohne seinen Bruder drehen und präsentiert und seine Gedanken darüber, was Frauen wohl so machen, wenn sie unter sich sind….

    Jamie geht fremd und fliegt aus der gemeinsamen Wohnung ihrer Freundin raus. Zum Glück gibt es da noch die gute Freundin aus alten Tagen, die zwar höchst prüde und – wenn überhaupt – auf der Suche nach der wahren Liebe ist.
    Aus Gründen möchten sie zu ihrer Tante nach Florida fahren.
    Bei einer Autovermietung bekommen sie versehentlich den falschen Wagen zugewiesen – drei Gangster, die dort zuvor einen Koffer mit unheimlich wertvollem Inhalt versteckt hatten, finden das nicht ganz so witzig.
    So kommt es wie es kommen muss: Die Gangster verfolgen das Paar, während diese aberwitzige und frivole erotische Abenteuer erleben.

    Schaut man den Trailer zum Film, glaubt man tatsächlich einen Film mit (mäßig) humorvoller Handlung präsentiert zu bekommen. Tatsächlich aber sind nahezu alle Spielszenen bereits da zu sehen, den Rest des Films nehmen Dialoge über lesbischen Sex und die visuelle Umsetzung dessen ein.
    Dabei will man die Szenen nicht erotisch darstellen, vielmehr soll der Sex hier etwas Skurieles sein, dass man so ja nicht hat… und dann sind es auch immer Frauen die mit Frauen… ach Leute, das ist doch der Brüller!
    Dachte sich womöglich Herr Coen – mir erschließt sich der Humor hier nicht sonderlich, anders als einige junge Herren im Kino, die kaum zu glauben wagten, was sie da alles zu sehen bekamen.
    Andere Herren schienen dazu Glück mit ihrer Partnerin gehabt zu haben („Hach, wir könnten eigentlich öfter ins Kino gehen“).
    Insofern also vielleicht doch ein großer Wurf, den ich bloß nicht erkennen kann.

    Die Machart hingegen erinnert stark an 90er Jahre Indie-Kino (von denen ja auch einige Filme von den Coen-Brüdern beigesteuert wurden), ist hier aber sehr stimmungsarm und humorlos (weil unlustig) in Szene gesetzt.
    Für 1-2 leichte Lacher reicht es dann doch, andere Szenen sind auf einem ähnlichen Niveau wie Sex-Komödien der 80er Jahre.

    Den Film schaut man, wenn man nichts in einem Film ernst nehmen möchte und dabei ein mittelgroßes Budget in der Kameraarbeit (stellenweiste tatsächlich schön gefilmt) erkennen möchten.
    Irgendwie hinterlässt der Film ein ähnliches Gefühl bei mir, wie es „The dead don´t die“ getan hat. Für viele ein Meisterwerk, konnte mich aber zu keinem Zeitpunkt „packen“ und begeistern.
    Ist ok, aber niemand sollte traurig sein, „Drive-away dolls“ verpasst zu haben.

    4/10

    #240858
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    @derschweiger

    Imaginary

    Da hat Blumhouse mal wieder einen rausgehauen! Man müsste eigentlich mal nachzählen, auf wieviele Gurken ein guter Film kommt…

    Jessica zieht in das Haus ihres Vaters ein, nachdem man ihn wegen mutmaßlicher Demenz in ein Heim stecken musste. Ihr Mann und dessen Töchter aus erster Ehe begleiten sie dabei.
    Möglicherweise hat der Umzug ewas Gutes, denn Jessica plagt eine „Malblockade“. Zu dumm, dass ihr Verlag ihr nächstes Kinderbuch demnächst im Postfach liegen habe möchte.
    Während man sich also einleben möchte, bekommt die jüngere Tochter Besuch eines unsichtbaren Freundes. Kein Problem, hatte Jessica ja auch, was sie alles und jedem in diesem Film unter die Nase reibt.
    Scheinbar aber vielleicht doch schlimm, denn plötzich macht das Mädchen arg merkwürdige Dinge…

    Da dachte ich, mit „The Queen Mary“ und „Nightswim“ die schlimmsten Gruselunterhaltungsfilme der nächsten Zeit gesehen zu haben, da kommt nun dieses Filmchen auf die Leinwand.
    FSK16 und man fragt höflich, warum. Dabei muss ja nicht das Blut wie aus Eimern spritzen, aber etwas Spannung, Legendbildung und aufkommende Gefahr wären doch schon mal nicht schlecht.
    „Imaginary“ hat nichts davon. Schlechte Schauspieler an allen Ecken und Enden (wobei ich die Darstellerin des jungen Mädchens ausklammern möchte) und eine „Handlung“ die mit dämlich noch wohlwollend formuliert ist.

    Im letzten Viertel des Films gibt es ein kleines „Oho-„Erlebnis, wenn (leider arg billig) aufgezeigt wird, was man aus dem Film hätte machen können. Für Lobeshymnen hätte es wohl auch hier nicht gereicht, aber immerhin wohlwollende Worte über eine mutige Ausrichtung… nun gut, war ja nicht, also lohnt es nicht, weiter darüber nachzudenken.

    Die grundsätzliche Idee, einen Steiff-Teddy als mörderisches Spielzeug zu inszenieren, ist ja nicht sehr viel dümmer als den Geister eines Mörders in eine Puppe transferieren zu lassen. Trotzdem reichte es für den Einen zum Kult (den ich zugegeben so nie empfinden konnte), wohingegen man hier schulterzuckend darüber hinweggehen möchte.
    „Imaginary“ wirkt vielleicht noch, wenn es der erste Gruselfilm für 14jährige ist (und doch möchte ich ihn meiner Tochter nicht zeigen) – sämtliche scary-scenes hat man schon eine Millionene mal gesehen. Und selbst die 999tausend schlechten Ableger sind gefühlt besser zu bewerten.
    Dass sich der Film selbst leider allzuernst nimmt, ist noch das letzte „Auweia“, dass ich hier erwähnen möchte.

    2/10

    #240860
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    Master Gardener

    Ein akribischer Gärtner, der sich der Pflege eines schönen Anwesens widmet & seinem Arbeitgeber, der reichen Witwe, zu Diensten ist.

    Master Gardener ist ein Film, der in der ersten Hälfte viel Potenzial aufbaut.
    In der 2. Hälfte dann aber zu einem Roadtrip verkommt, dessen Motive nicht so wirklich plausibel erscheinen.

    Dennoch schafft es Regisseur Paul Schrader dem Film seine besondere Handschrift zu geben.
    Filme wie The Card Counter & First Reformed sind kleine Geheimtipps, zu dem Master Gardener aber leider nicht wird.

    Das liegt größtenteils an dem recht schwachen Drehbuch. Bildsprache & Schauspieler sind tadellos & fügen sich gut in die Story ein.
    Joel Edgerton überzeugt hier erneut & knüpft an seine guten Leistungen von The Stranger & The Green Knight an.

    6.5/10 Auswege

    #240872
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    DogMan

    Douglas wird als Kind von seinem gewalttätigen Vater missbraucht und den Hunden zum Fraß vorgeworfen. Anstatt ihn anzugreifen, beschützen sie den Jungen jedoch. Die Tiere werden schließlich zu Douglas‘ Verbündeten und helfen ihm zu heilen.

    Luc Besson inszeniert hier ein sehr melancholisches, makabres & zeitweise aber auch etwas überzogenes Drama,
    das aber durch die Performance von Caleb Landry Jones durchaus profitiert & einen hohen Unterhaltswert bietet.

    Wenn man die Story nicht allzu ernst nimmt kann man mit DogMan am Ende des Tages dann doch eine gute Zeit verbringen.
    Die Bilder sind stimmungsvoll, der Soundtrack ist klasse & das Leben vom Hauptdarsteller durchaus interessant dargestellt.

    In der 2. Hälfte schlägt der Film dann aber etwas wild um sich, wird weniger nachvollziehbar, geschweige denn realistisch,
    aber wenn man das alles ausblenden kann & nicht alles auf die Goldwaage legt ist DogMan dennoch sehr sehenwert.

    7.5/10 Hunde

    #240878
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    Catch the Killer

    Am Silvesterabend wird in Baltimore die labile Polizistin Eleanor Falco vom Chefermittler des FBI
    angeworben, um ein psychologisches Profil eines Serienmörders zu erstellen, der die Stadt terrorisiert.

    Damián Szifron taucht nach 9 Jahren einfach wieder auf, nachdem er mit dem oscarnominierten Film Wild Tales überzeugte.

    Catch the Killer ist endlich mal wieder ein spannend inszenierter Thriller, der durch seine dichte Atmosphäre,
    der wendungsreichen Story & seinen Charakteren punktet, denn alle wirken nachvollziehbar & vor allem menschlich.

    Die 2h Laufzeit merkt man dem Film überhaupt nicht an. Die Jagd nach der Auflösung gerät zu keiner Zeit ins Stocken.
    Die Politik, die Hierarchien der Polizei & der Umgang mit der Tat sprechen für sich & nehmen einen teilweise wirklich mit.

    Shailene Woodley ist abermals grandios. Ebenso Ben Mendelsohn, denn beide spielen ihre Hauptdarstellerrollen
    hervorragend & verleihen ihren Charakteren die nötige Spannung, Tiefe und Komplexität.

    Lange ist es her, das mich ein Thriller über so eine Thematik mal wieder so richtig fesseln konnte. Weiter so !

    08/10 Motive

    #240914
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    Flesh Gordon 1

    Ein Klassiker unter den B-Filmen. Eine Persiflage auf den Ur-Flash Gordon noch lange vor dem 80er Flash. Der Film ist eine Klamotte im besten Sinne. Lustig, sehr unterhaltsam und mit überraschend guten Tricks von Leuten, deren Haus heute mit Oscars vollgestopft ist. Besser kann ein Trashfilm nicht sein.

    10/10 Jerkoffs

    #240929
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    Bullit Train

    Jawoll, ja. Überraschend gut. Hat mir viel Spaß gemacht. Den werde ich dann mal kaufen. Im Schnellzug in Japan werden mehrere Killer angeheuert einen Koffer zu besorgen. Das führt zu einigen tollen Kämpfen, paar guten Witzen und einigen interessanten Philosophien. Ohne Erwartung angeschaut und gut abgeholt worden. So muss Actionkino sein.

    9 / 10 Lokomotiven

    #240931
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    Fortress of Amerikkka

    Troma hat uns dieses zweifelhafte Vergnügen gebracht. Eine paramilitärische Einheit namens Fortress of Amerikkka versteckt sich im Wald. Keine Ahnung warum. Irgendwann wollen sie dort weg. Wann, weiß niemand. Um ihren Ort nicht zu verraten, wird jeder umgebracht, der in die Nähe kommt. Das schmeckt dem fiesen Sherrif nicht, der den Bruder eines jungen Indianers umgebracht hat, der aus dem Knast entlassen wurde und ihn rächen will. Ein Film voller Logiklöcher, Geknalle und Explosionen und etwas Gore. Trotzdem stellt sich kein Spaß ein. Schade.

    5 / 10 MGs

    #241088
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    Dream Scenario

    Ein glückloser Familienvater lebt ein unauffälliges Leben, bis er eines Tages unversehens in den Träumen von Millionen von Menschen auftaucht. Über Nacht wird er berühmt und erhält die Aufmerksamkeit, die ihm in seinem Beruf als Professor lange verwehrt blieb.

    Dream Scenario ist typisch für eine A24 Produktion – Gewagt, sehr speziell, aber immer ein besonderes Erlebnis.

    Die Idee von Dream Scenario hat mich von Anfang an begeistert. Trailer, Machart + Nicolas Cage, wer kann da schon widerstehen.
    Zu großen Teilen hat der Film auch sein Potenzial ausgespielt, dennoch fehlte mir etwas mehr von den Traumvorstellungen.

    Die Story läuft nebenher mit, aber die Träume & der Umgang mit der Situation waren der große Pluspunkt dieser Produktion.
    So wundert es nicht, das nach dem Abspann zusätzlich noch der Name Ari Aster fiel, was mich irgendwie nicht wirklich überraschte.

    Allein die Eröffnungsszene ist richtig stark & im Mittelteil gibt es 4-5 Stilmittel, die beeindruckend implementiert wurden.

    Kristoffer Borgli inszeniert hier definitiv seinen besten Film. Bildsprache, Kamera & Umsetzung sind richtig klasse.
    Am Ende waren vielleicht einfach meine Erwartungen zu hoch & die Träume etwas seltener als ich es erwartet hätte.

    Schlecht war Dream Scenario aber auf keinen Fall. Die Idee & Umsetzung verdient Anerkennung & Nicolas Cage liefert einfach ab.

    7.5/10 Wege

    #241098
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    Monarch: Legacy of Monsters

    Spin-off zu den Godzilla/King Kong Filmen. Wusste nicht, dass Matt Fraction daran beteiligt war. Das ist ein guter Author. Und so guckt sich die Serie wie ein Comicbuch. Sie wird von der Geschichte getrieben mit etwas Zeit für die Charaktere. Die Geschichte hat dabei große Löcher und einen dünnen Plot. Das macht aber Nix weil die Titanen in dem Moment auftauchen um die Geschichte zu retten und man aufhört darüber nachzudenken. Das ist dann auch tricktechnisch ganz fein umgesetzt. Wer also leichte Kost mal mag und nix gegen große Monster hat, sollte reingucken.

    7,5 / 10 Doppelehen

    #241100
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    Ghostbusters: Frozen Empire

    Als die Entdeckung eines uralten Artefakts eine böse Macht entfesselt, müssen sich neue und alte Geisterjäger
    zusammentun, um ihre Heimat zu schützen und die Welt vor einer zweiten Eiszeit zu bewahren.

    Nach dem hervorragenden Ghostbusters: Afterlife hat man es hier mal wieder geschafft ein Franchise zu begraben.
    Afterlife hat so viel Spaß gemacht. Toller Fan Service, klasse Charaktere & dann kommt Frozen Empire & du erschrickst.

    Unzählige neue Figuren werden (unnötig) eingeführt, unzählige langweilige Dialoge geführt. Einzig die letzten 20 Minuten
    lassen etwas Ghostbusters Magie aufkommen. Diese eingeschlagene Richtung hier hat mir überhaupt nicht zugesagt.

    Die Effekte sind okay, die Story belanglos & außer Mckenna Grace sind die anderen Schauspieler nur absoluter Durchschnitt.
    Man verpasst die Chance das Franchise weiter zu führen & fährt den Karren mal richtig dolle gegen die Wand.

    Gil Kenan als Regisseur ist halt kein Jason Reitman, der hier deutlich erkennbar, keine führende Regie mehr geführt hat.
    Insgesamt eine wirklich enttäuschende & herzlose Vorstellung. Frozen Empire ist morgen wieder vergessen & das ist sehr schade.

    5.5/10 Geister

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