The-Lion-King

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    Sugar – Staffel 2 (Apple TV+)

    In Staffel 2 untersucht Privatdetektiv John Sugar einen neuen Fall, der ihn auf die Spur einer ganz
    Los Angeles umfassenden Verschwörung führt, während er auch nach seiner vermissten Schwester sucht.

    Sugar zählt zu einer der unterschätztesten Serien bei Apple TV+. Sie verdient so viel mehr Aufmerksamkeit.
    Gerade wer den Noir Look liebt, Filme liebt, Autos liebt und manchmal gerne in eine andere Welt abtauchen möchte.

    Das alles ist Sugar. Gepaart mit der hervorragenden, schauspielerischen Performance von Colin Farrell ist das ein
    Sahnestück. Wir müssen nicht darüber reden, das Colin Farrell eine absolute Maschine ist & in fast allen Projekten überzeugt.

    Die Verwebung der klassischen Detektivgeschichte mit dem Soundtrack & der (Film)Liebe zu schwarz-weiß-Klassikern
    ist ein absoluter Genuss. Mal ruhig, mal actionreich, aber insgesamt einfach eine betörende Balance in seiner Erzählung.

    Creator Mark Protosevich schafft mit Sugar ein Zufluchtsort, an dem ich mich Woche für Woche sehr wohlgefühlt habe.
    Auch das Ende von Staffel 2 war durchgehend spannend inszeniert & bot hier und da noch interessante Wendungen.

    8.5/10 John Sugar

    #262262
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    Euphoria: A Look Back (HBO Max)

    Die Darsteller und das Kreativteam blicken in Interviews auf die gefeierte HBO-Serie „Euphoria“ zurück.

    Für euch vieleicht nur eine x-beliebige Serie. Für mich eine Serie, die mir die Welt bedeutet hat.
    Dieser Rückblick ist der perfekte Abschluss, um alles rund um das Thema Euphoria, nochmal aufleben zu lassen.

    Hier geht es um Erinnerungen, den grandiosen Cast, die Herausforderungen und vor allem auch die Darstellung in der
    Öffentlichkeit. Sam Levinson ist kein unbestrittener Regisseur, aber in jedem seine Worte hört man die Liebe zur Serie heraus.

    Ein Verarbeitung seiner eigenen Erlebnisse & Erinnerungen. Dieser Rückblick ist einfach nur wunderschön gewesen.
    Die Entwicklungen der Charaktere über die Jahre nochmal vor Augen geführt zu bekommen ist fast schon magisch.

    Von Gänsehaut, Ehrfurcht & tiefster Emotionalität habe ich hier nochmal alles gespürt.
    Eine Reise, die nun endgülltig vorbei ist, aber eine Serie, die ich nie(mals) vergessen werde.

    09/10 Abschiede

    #262260
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    Is This Thing On? (Disney+)

    Ein erfolgloser Stand-up-Comedian gerät nach einem peinlichen Auftritt in eine persönliche und berufliche Krise. Während er
    versucht, seine Karriere wieder in Gang zu bringen, wird er mit tief sitzenden Selbstzweifeln & belasteten Beziehungen konfrontiert.

    Is This Thing On? ist wie das Leben – zwischen all den Herausforderungen, dem Lebenssinn & persönlichen Entbehrungen.
    Viele Fragen, die sich jeder selber vielleicht mal gestellt hat & vielleicht hier auch ein Ventil für eine neue Ansicht.

    Nach A Star is Born & Maestro zeigt Bradley Cooper, das er Regie & Schauspielerei sehr gut vereinen kann.
    Dieses Feingefühl, wie mit dieser Situation hier umgegangen wird, belohnt der Film von Minute zu Minute mehr.

    Das Duo, bestehend aus Laura Dern & Will Arnett, ist klasse. Man spürt in jeder Szene die Leidenschaft für ihre Rolle.
    Hinzu kommt die Verbindung zur Comedy, die hier eine Ausdrucksform darstellt, um Dinge klarzustellen & verarbeiten zu können.

    Der Film wirkt nah am Leben, dadurch sehr authentisch & ist ein schöne Umsetzung umgeben von bröckelnden, menschlichen Fassaden.

    08/10 Auftritte

    #262215
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    Cape Fear – Staffel 1 (Apple TV+)

    Ein glücklich verheiratetes Paar wird bedroht, als der berüchtigte Killer Max Cady aus dem Gefängnis entlassen wird und Rache sucht.

    Zu Beginn solte man direkt sagen, das es sich um ein leicht verändertes Remake in Serienform handelt.
    Gerade durch diesen Kniff hat es mir die Serie doch etwas schmackhafter gemacht. Zudem ist auch Martin Scorsese mit an Bord.

    Zuallererst muss man aber die herausragende Leistung von Javier Bardem als Max Cady in den Himmel loben.
    Der Mann ist einfach eine Wucht in Person. Fies, böse, schauderhaft & vor allem ein top Gegenspieler.
    Auch Amy Adams ist klasse & überaschenderweise Patrick Wilson ebenso, der hier wohl auch mal richtig Bock hatte.

    10 Folgen Cape Fear waren sehr intensiv, mit vielen düsteren Momenten, aber auch verstörenden Momenten.
    Das muss man wollen bzw. Lust drauf haben. Für diesen Part finde ich die Umsetzung in Serienform perfekt.

    Fun Fact: Es ist auch derselbe Bernard Herrmann-Score aus dem Film von 1961.

    Apple TV+ zeigt hier erneut, was für großartige Produktionen, da fast unbemerkt, wöchentlich an den Start gehen.
    Von Lucky, Silo, John Sugar (schaue ich alle 3) & der kommenden Staffel von Ted Lasso + Dark Matter ganz zu schweigen.

    8.5/10 Einspieler

    #262124
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    The Odyssey (IMAX Kino)

    Nach dem Trojanischen Krieg erlebt Odysseus eine gefährliche Heimreise nach Ithaka.
    Er begegnet dabei Kreaturen wie dem Zyklopen Polyphem, den Sirenen und Kalypso.

    Was für ein Film ! Was für ein Erlebnis ! Dafür werden Kinofilme gemacht. Wenn man die Möglichkeit hat,
    dann unbedingt im IMAX Format, auch wenn wir in Deutschland nie die 70mm Orignalversion sehen können.

    Nur 5 Kinos in Europa können den Film perfekt zeigen (Prag, 2× London, Valencia und Manchester).

    Christopher Nolan inszeniert hier (k)ein (bild)gewaltiges Meisterwerk, sondern ein Epos, vor dem sich selbst die Götter
    verneigen würden. Ein Film, der neben Der Astronaut, mich wie kein anderer so in den Bann gezogen hat, trotz hoher Laufzeit.

    The Odyssey ist für mich persöniich ein perfekter Film. Das Pacing ist grandios, die Aufnahmen & Bildsprache
    exzellent, fast schon bahnbrechend, der Sound ist wuchtig & der Cast in jeder Facette eine absolute Bereicherung.

    Allein aus technischer Sicht ist das kaum schlagbar. Der Aufwand mit den IMAX Kameras, die riesig waren,
    vor Wetter, Rauschen & Vibrationen geschützt werden mussten, um den Zuschauer diese grandiosen Bilder bieten zu können.

    Nach maximal 3 Minuten war ein Take mit der IMAX Kamera vorbei, und das geniale daran, man sieht es dem Film nicht an.
    Das allein ist hohe Kunst, die Christopher Nolan in seiner reinsten Perfektion auf der Leinwand zelebriert hat.

    Auch die nervigen Diskussionen vorher über bestimmte Rollen, Griechenland, Schwarzhäutigkeit etc., spielte KEINE Rolle,
    denn die kritisierten Darsteller hatten selber weniger als 5-10 Minuten Screentime. Was zur Hölle ist mit den Leuten los ?
    Geht rein & überzeugt euch selber und redet nicht vorher darüber ohne den Film gesehen zu haben.

    In diesem Genre, mit der technischen Meisterleistung, dem Aufwand und den hervorragenden Darstellern ein MUST Watch (Kino)film.

    10/10 (Regie)Götter

    #262068
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    Undertone (Netflix)

    Eine Podcast-Moderatorin für Paranormales zieht zu ihrer sterbenden Mutter. Bei der Untersuchung von Aufnahmen
    eines schwangeren Paares entdeckt sie Parallelen zu ihrer Geschichte, jedes Band treibt sie in den Wahnsinn.

    Viel Marketing in den USA & teilweise Trailer, die verstörend & tonal abschreckend wirken sollten & doch war
    meine Aufmerksamkeit entfacht. Eine A24 Produktion mit wenig Budget, aber leider erneut ohne dt. Kinoauswertung.

    Das Regiedebüt von Ian Tuason hat mich zeitweise wirklich gepackt & ganz andere Emotionen als üblich hervorgerufen.
    Undertone ist mehr ein tonales (Audio)Erlebnis, welches auf die Vermischung der Aufnahme eines Podcast & realen Ereignissen setzt.

    Keine Jumpscares, keine billigen Tricks, sondern der volle Fokus auf die Verwendung von Ton & Bild im gemeinsamen Einklang.
    Besonders Nina Kiri hat mir als Schauspielerin sehr gut gefallen. Auch die Stimme von Adam DiMarco trug zur Atmosphäre bei.

    Undertone zeigt, wie man aus wenigen Mitteln viel machen kann.
    Das ist kein Obsession oder Backrooms, aber ein vielversprechender Horroransatz, den man mögen kann.

    Undertone: Eine subtile, akustische und psychologische Stimmung in Medien !

    7.5/10 Aufnahmen

    #262064
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    Anemone (WOW/Sky)

    Familienbande zwischen Vätern, Söhnen und Brüdern werden erforscht, während sich komplexe Beziehungen
    durch persönliche Reisen und Generationskonflikte entfalten.

    Ronan Day-Lewis, der Sohn von Daniel Day-Lewis, bringt uns hier den Meister zurück, aus seinem schauspielerischen Ruhestand.
    Nach Glanzleistungen in Der seidene Faden, There Will Be Blood, Lincoln & Gangs of New York war die Sehnsucht riesig.

    Allein dafür schon mal – DANKE ! Das Regiedebüt von Ronan Day-Lewis hat mich durchaus positiv überrascht.
    Entgegen der (Be)wertungen auf den meisten Plattformen habe ich mit Anemone dennoch eine gute Zeit gehabt.

    Das liegt auch an dem klasse Duo Daniel Day-Lewis & Sean Bean. Beide zeigen spätestens ab der Hälfte der Laufzeit
    2-3 unfassbar tiefgreifende Dialoge, die mich mitgerissen & über viele Schwächen hinwegsehen lassen haben.

    Anemone glänzt mit wunderschönen Aufnahmen, detailverliebten Kameraeinstellungen & einem eindringlichen Soundtrack.
    Das muss man mögen. Alles wirkt wie aus der Zeit gefallen, langsam & behäbig, aber ich mochte das sehr.

    Das Drehbuch schwankt hier & da in Sachen Qualität etwas und ist vielleicht an einigen Stellen etwas zu überzeichnet
    bzw. überladen, wenn es um Symbolik geht, aber die meiste Kritik nimmt jeder Zuschauer anders auf.

    Das Ende rundet Anemone sehr gelungen ab, sodass ich froh war, für diesen Film über meinen Schatten gesprungen zu sein.
    „Ein Film über verlorene Seelen und darüber, wie Missbrauch weiteren Missbrauch und Gewalt nach sich zieht.“

    07/10 Grundstücke

    #262061
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    Caddo Lake (Prime)

    Als ein 8-jähriges Mädchen am Caddo Lake verschwindet, beginnt sich eine Reihe von Todesfällen und
    Verschwinden aus der Vergangenheit zu verknüpfen und die Geschichte einer zerrütteten Familie zu verändern.

    Ich mochte das Setting rund um den See, die Verbindung zwischen den Personen & das mysteriöse Element im Zentrum.
    Schauspielerisch hat mich vor allem Dylan O’Brien & Eliza Scanlen sehr überzeugt.

    Caddo Lake startet behutsam & baut dann mit seiner Laufzeit immer mehr Spannung auf – Classic Storytelling.
    Am Ende fügt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen & ergibt ein Ende, das durchaus zufriedenstellend war.

    Kamera, Ausstattung & der Look von Caddo Lake wirken insgesamt stimmungsvoll umgesetzt & die Bildsprache ansprechend in Szene gesetzt. Neben der Serie Dark Matter von Apple ist das hier eines der besten (Duo)Regieumsetzungen von Logan George & Celine Held.

    07/10 Gewässer

    #262048
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    The Sheep Detectives (Prime)

    Jeden Abend liest ein Hirte einen Krimi vor und tut so, als ob seine Schafe ihn verstehen könnten.
    Als er tot aufgefunden wird, wissen die Schafe sofort, dass es ein Mord war.

    Wenn man den Film mit wenigen Worten zusammenfassen möchte, dann ist es der Knives Out Film – nur mit Schafen.
    Weniger ernst, mehr humorvoll, weniger mysteriös, eher strukturiert & weniger kaltblütig, sondern eher liebenswert.

    So kurz Hugh Jackman auch mit von der Partie ist. Er ist & bleibt einer der sympathischsten Schauspieler Hollywoods.
    Regisseur Kyle Balda nimmt das Genre nicht auf das Korn, sondern peppt es mit einer genialen Idee auf.

    Das funktioniert locker über die volle Laufzeit und unterhält in den meisten Momenten auf eine sehr angenehme Art & Weise.
    Neben dem 2012 erschienenen Der Lorax sein vielleicht bisher bester Film neben den Exkursen mit den ganzen Minions.

    Man bekommt, was man erwarten konnte – Auf eine sehr humorvolle, unterhaltsame & liebenswerte Art.
    Auch die Synchronsprecher machen allesamt einen tadellosen Job & unterstreichen die unterschiedlichen Schafscharaktere.

    08/10 Wollknäuel

    #262012
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    @reparud_rudrepa – Danke für die Beispiele & die Erwähnung.

    Hier meine Ausbeute (außer Dungeons & Dragons alle mit dt. Ton):

    – Monkey Man 4K
    – Boxtrolls 4K Steelbook
    – Smile 2 4K Steelbook
    – Dungeon & Dragons 4K Steelbook
    – Catch me if you can Blu-ray Steelbook
    – Gladiator II 4K Steelbook
    – Crawl 4K Collector’s Edition
    = zusammen für 39,92€ inkl. VSK & 5€ NL Gutschein

    #261971
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    Color Book [OV] (Netfliix)

    Ein alleinerziehender Vater passt sich nach dem Tod seiner Frau dem Leben an, während er seinen
    Sohn mit Down-Syndrom großzieht. Gemeinsam reisen sie durch Metro Atlanta zu ihrem ersten Baseballspiel.

    Wer eine absolut unterschätzte Perle sucht, der findet sie hier in Color Book.
    Ein Film mit unfassbarem Tiefgang & einer emotionalen Bandbreite, auf die ich nicht gefasst war.

    Regisseur David Fortune gelingt hier mit seinem ersten Film ein echter Überraschungshit. Der Film wurde 2024 auf dem Tribeca
    Festival uraufgeführt und erhielt über 20 Jury- und Publikumspreise auf Festivals, darunter dem Austin Film Festival,
    dem Deauville American Film Festival, dem Chicago International Film Festival, dem Denver Film Festival und mehreren anderen.

    Am Ende dennoch schade, das er keine Kinoauswertung bekommen hat & jetzt einfach ohne echten Media Buzz auf Netflix landet.
    Zudem hier auch „nur“ auf englisch, dt. Untertitel sind aber vorhanden, aber in OV kann man ihm dennoch eine Chance geben.

    Color Book lebt von seinen fantastisch eingefangenen Bildern, dem Schwarz-Weiß-Look und seiner tiefen Melancholie,
    auch in der Musik. Er verliert in seiner absoluten Stille, aber auch in seinen dramatischeren Momenten nie seine Faszination.

    Bei einer Szene hatte ich plötzlich Gänsehaut, nicht einfach so, sondern weil Color Book einen Nerv getroffen hat.
    Da kann sich so mancher auf Hochglanz polierter Blockbuster mal eine Scheibe von abschneiden.

    William Catlett als Lucky & Jeremiah Alexander Daniels als Mason sind ein Duo, das sich tief in (m)ein Herz gespielt hat.
    Die besten Filme sind die, die du nicht auf dem Zettel hattest, und dich dann aber vollkommen aus den Socken hauen.

    08/10 Zeichnungen

    #261925
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    The Bear – Staffel 5 (Disney+)

    Ein junger Koch aus der Welt der gehobenen Küche kehrt nach Chicago zurück, um den Sandwich-Laden seiner Familie zu führen.

    Was für ein sensationelles Serienfinale. Bei den letzten 2 Folgen wusste ich nicht mehr (wo)hin mit den ganzen Emotionen.
    The Bear ist eine absolute Ausnahmeserie, die mich bis zum Ende einfach nie losgelassen hat & nie loslassen wird.

    Es fühlt sich an, wie ein Ort der Heimkehr, der aber nicht mehr wieder kommt, und gerade deswegen fühlt es sich so echt an.

    Ich hab ALLE Charaktere so lieb gewonnen, die Küchenatmosphäre erschaffte eine neue Faszination, und vor allem
    die meist einmalig, vorkommenden Folgen in einer Staffel, die etwas besonderes vollführten, waren Outstanding.

    Insbesondere Jeremy Allen White & Ayo Edebiri haben die Serie zu der Größe empor gehoben, die sie zu 100% verdient hat.
    Auch alle anderen Darsteller sind grandios gewesen. So klein die Rolle auch war. Sie waren ein Teil dieser Reise.

    The Bear zählt zu einer der absolut BESTEN Serien der vielleicht letzten Dekade – „Thank you, Chef!“

    10/10 Absolute Cinema

    #261838
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    Backrooms (Kino)

    Eine Tür im Keller eines Möbelhauses führt zu einem endlosen Labyrinth aus unheimlichen Räumen.

    Erst Obsession, dann The Furious & jetzt auch noch Backrooms. Was ein Feuerwerk im Kinojuni !

    Es braucht nicht viel um einen hervorragenden Film zu zaubern. Es braucht keinen bekannten Regisseur oder Namen,
    kein unendliches Budget & schon gar nicht eine Wiederbelebung von alten Titeln aus der Vergangenheit.

    Es genügt eine Idee, die alles verändert, und dich in ein Szenario wirft, das dich permanent fesselt & lange nicht mehr
    loslassen wird. Liminal Spaces sind das große Schlagwort.

    In Kombination mit der fantastischen Kameraarbeit, den toll ausgestatteten Looks der Zimmer, dem rhythmisch einsetzenden
    Sound an den richtigen Stellen, erschafft er ein Film, der diese spürbar paralysierende Atmosphäre über die gesamte Laufzeit trägt.

    Der Fokus auf die Figuren, auf die Emotionen in ihren Gesichtern ist der Weg den Backrooms zelebriert.
    Chiwetel Ejiofor & Renate Reinsve sind ein hervorragendes Duo und liefern hier ein echtes Schauspielwunderwerk ab.

    Kane Parsons revolutioniert diese Grundidee und baut sie weiter aus, mit Horrorelementen, die dich verwundern lassen.
    Am Ende setzt er noch ein Ausrufezeichen, ohne alles auszuerzählen & macht so noch viel mehr Lust sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

    Liminal Spaces sind physische oder mentale Übergangsorte. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort limen (Schwelle).
    Im modernen Internet-Kontext bezeichnet man damit verlassene, aber oft alltägliche Orte wie Einkaufszentren, Flure oder Parkplätze.
    Sie wirken durch die Abwesenheit von Menschen oft unwirklich, nostalgisch, vertraut, aber gleichzeitig unheimlich.

    09/10 Backrooms

    #261810
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    If I Had Legs I’d Kick You (HBO)

    Während Lindas Leben um sie zusammenbricht, versucht sie, mit der mysteriösen Krankheit ihres Kindes, ihrem abwesenden
    Ehemann, einer vermissten Person und der zunehmend feindseligen Beziehung zu ihrer Therapeutin zurechtzukommen.

    Ein Film, der Magenschmerzen verursacht & wahnsinnig unangenehm mitanzuschauen ist, aber die Botschaft umso wichtiger erscheint.
    Man durchlebt viele Welten voller Schmerz, Einsamkeit & einer Verantwortung gegenüber seiner Familie & sich selber.

    Die Nominierung bei den letzten Oscars (Best Performance by an Actress in a Leading Role) für Rose Byrne ist nachvollziehbar,
    denn diese vollumfänglichen Emotionen musst du auch erstmal rüberbringen. Das kann sich durchaus sehen lassen.

    Auch die etwas kleineren Rollen von Conan O’Brien, Danielle Macdonald & A$AP Rocky sind harmonisch mit der Story verwoben.
    Über der ganzen Thematik schwebt immer so ein unsichtbares Tuch, das zeitweise verwirren, aber auch belebend wirken kann.

    If I Had Legs I’d Kick You ist ein Sinnbild der Gesellschaft, wenn alles über einen hereinbricht. Ob privat oder beruflich,
    und man es einfach nicht mehr schafft aus dem Chaos zu entkommen & immer wieder nur Pflaster zur Linderung findet.

    Ein starker Film, der aber aufgrund des hervorgerufenen Gefühls nicht zu einer Zweitsichtung einlädt, dennoch ein bemerkenswertes Projekt.

    07/10 Pfade

    #261791
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    They Will Kill You (HBO)

    Eine Frau beginnt als Haushälterin in einem New Yorker Hochhaus zu arbeiten, unwissend
    über die mysteriösen Verschwindungsfälle. Die Gemeinschaft birgt dunkle Geheimnisse.

    Ein Film, der mich fast komplett kalt gelassen hat. Die Story Schwamm drüber, die Anleihen unübersehbar, die Charaktere
    Abziehbilder & die Action(szenen) zerschnitten. Einzig der Blutgehalt ist wahnsinnig hoch + die FSK 16 unverständlich niedrig.

    Einzig die Performance von Zazie Beetz kann das noch bisschen rausreißen. Da schau ich mir lieber nochmal Ready or Not an.
    Die Konkurrenz in dem Bereich bzw. Genre ist in den letzten Jahr größer geworden, und da kann They Will Kill You nicht mithalten.

    Geschmäcker sind einfach verschieden, aber nach The Furious erscheint alles eigentlich wie ein Kindergeburtstag.
    Entweder man zieht es komplett durch oder eben nicht. Am Ende kann auch das komplett deplatzierte CGI Schwein nix retten.

    06/10 Stockwerke

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