The-Lion-King

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    The Gentlemen – Staffel 2 (Netflix)

    Er folgt Eddie Horniman, der zum neuen Herzog von Halstead ernannt wird, nur um festzustellen,
    dass es auf der größten Grasfarm Europas liegt, die dem legendären Mickey Pearson gehört.

    Guy Ritchie at it’s best. Nachdem seine Filme nach Cash Truck eher nicht mehr so zündeten, ist er hier mit
    The Gentlemen wieder damit zurück, was ihn groß gemacht hat & in dem Genre, in dem er sich am wohlsten fühlst.

    Staffel 2 knüpft an die fantastische 1. Staffel an, die als Überraschungserfolg 2024 einschlug.
    Geprägt vom Film The Gentlemen bekommt man hier in die Serie aber noch so viel mehr geboten.

    Ein adliger Duke im Gangstergewandt gepaart mit viel Luxus, unmoralischen Angeboten & brutalen Auftraggebern.
    Allein die fette Ausstattung, der treffsichere Look & die Handschrift von Guy Ritchie scheppern wieder mächtig gewaltig Ingo :D

    Theo James & Kaya Scodelario sind das tragende Duo, die hier auch in Staffel 2 locker über die volle Laufzeit brillieren.
    In Sachen knallharter Action, brutalen Umgangsformen & absoluter Gnadenlosigkeit lebt man sich hier vollends aus.

    Da spritzt Blut, gibt es ordentliche Tritte & Schläge und sehr spannende Unterhaltungen auf königlichem Niveau.
    Die Serie schafft den Spagat, die Spannung dauerhaft hoch zu halten, ohne seine Coolness & sein Style zu verlieren.

    Jeder Bösewicht hat etwas Besonderes an sich. Vor allem Ray Winstone & Giancarlo Esposito sind mal wieder ein Sahnestück.
    Wer den Film mochte und die Serie bisher nicht kannte, der sollte spätestens jetzt mit der Serie beginnen.

    09/10 Anwesen

    #262558
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    Silo – Staffel 3 (Apple TV+)

    In einer kaputten, toxischen Zukunft lebt ein Volk in einem riesigen unterirdischen Silo, das hunderte Stockwerke unter dem
    Boden liegt. Die Männer und Frauen leben in einer von Regeln bestimmten Gemeinschaft, von der sie glauben, sie beschütze sie.

    Diese 3. Staffel setzt nochmal neue Maßstäbe & vor allem die letzten beiden Folgen sind grandios inszeniert.
    Gerade durch die Verbindung der neuen Zeitebenen macht alles so viel mehr Sinn für das gesamte Konstrukt.

    In Staffel 2 begann man eine neue Perspektive mit einzuführen, welche in Staffel 3 die perfekte Symbiose bildet.
    So viel mehr Worldbuilding, viel mehr Hintergründe zu den Silos und der Vision hinter diesem ungaublichen Projekt.

    Silo ist eine Wohltat für dystopische Sci-Fi, die optisch & auch atmosphärisch die Konkurrenz zu Staub verfallen lässt.
    Das in Serienform war die beste & mutigste Entscheidung, die man hätte treffen können.

    Hinzu kommt ein hervorragender Cast. Vor allem angeführt von Rebecca Ferguson, die die Serie auf ihren Schultern trägt,
    aber auch Shane McRae, Remmie Milner, Tim Robbins, Common, Ashley Zukerman & Jessica Henwick prägen durch ihre Charaktere Silo.

    Silo läuft unverdient unter dem Radar & verdient eigentlich so so so viel mehr Aufmerksamkeit. Wer Sci-Fi liebt, der kommt
    an Silo nicht vorbei. Abermals zeigt Apple hier, was alles mögich ist mit einer frischen Vision und einer top Buchvorlage.

    „Es wirkt nicht wie eine Kulisse, sondern ein Ort, den man selbst besuchen könnte. Dadurch hebe sich die dargestellte Dystopie so angenehm von anderen Untergangserzählungen ab, sodass sie das Leben nach der Apokalypse in seiner ganzen Banalität zeigt.“

    09/10 Rohre

    #262545
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    The Dog Stars (Kino)

    In einer post-apokalyptischen Welt löscht ein Virus die Menschheit aus. Die Überlebenden sehen sich umherstreifenden Aasfressern,
    den Reapern, gegenüber. Der Protagonist Hig, ein Pilot, hat die Grippe überlebt, aber seine Frau verloren.

    Dieser Film ist der beste Beweis, das Kritiken manchmal auch überzogen sind & die Erwartungshaltung und der Tag auch eine Rolle spielen.

    Wer Filme in einem postapokalyptischen Szenario mag, mit tollen Schauspielern, einem klasse Soundtrack,
    schön inszenierten Bildern & auch ein paar Überraschungsmomente akzeptieren kann, der ist hier bestens aufgehoben.

    Für mich persönlich ist The Dog Stars neben The Last Duel der beste Ridley Scott Film der letzten Jahre.
    Gladiator II war eher mäh, Napoleon pompös, aber zu lang & House of Gucci vielleicht einfach zu überzeichnet & nischig.

    In The Dog Stars ist die Kamera von Ridley Scott mal wieder sein typisches Markenzeichen.
    Wie er es beschrieb, liefen immer 7-11 Kameras gleichzeitig, aber immer aus verschiedenen Positionen & Winkeln.
    Das mag wenig innovativ klingen, aber gerade die wunderschönen Bilder & (Kamera)einstellungen sind das große Plus.

    Hinzu kommt ein sehr starker Cast. Ich bin nicht der größte Jacob Elordi Fan, aber hier trägt er die Hauptrolle locker
    auf seinen Schultern. Margaret Qualley, Guy Pearce, Josh Brolin & Allison Janney stehen dem ebenfalls in nichts nach.

    Viel hat man gelesen, der Film traut sich nichts, erzählt nichts neues & wirkt beliebig. Das kann man so sehen.
    Für mich waren das eher die Stärken. Manchmal reicht das aus & man ist trotzdem happy mit dem Kinogang.

    Filme wie The Invite, The End of Oak Street & The Dog Stars verdienen viel mehr Aufmerksamkeit & deutlich bessere Einspielergebnisse.

    08/10 Schüsse

    #262490
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    Eddington (Sky/WOW)

    Im Mai 2020 entzündet eine Konfrontation zwischen einem Kleinstadt-Sheriff und einem Bürgermeister
    ein Pulverfass, als in Eddington, New Mexico, ein Nachbar gegen einen Nachbarn ausgespielt wird.

    Entweder du kannst mit den Filmen von Regisseur Ari Aster (Beau Is Afraid, Midsommar & Hereditary)
    etwas anfangen oder eben nicht. Unter diesem Motto steht & fällt auch Eddington.

    „Eddington ist wie ein Feuerwerk, das in einer Tankstelle explodiert“.

    Ein komplett verrücktes & schön inszeniertes Westerndrama trifft hier auf die Black Lives Matter Bewegung VS. Corona.
    Der Film ist mit Sicherheit an einigen Stellen etwas zu lang, aber das Ende scheppert dafür umso mehr.

    Unverhofft fügen sich da alle Elemente zusammen und enden mit einer Einstellung, die im Gedächtnis bleibt.

    Allein die Szene mit Joaquin Phoenix zum Ende hin, als er sich selbst verteidigt. Das sind die Shots
    & Einstellungen, in die man sich verliebt, gepaart mit dem tiefen Atmen vom Sheriff eine pure Symbiose.

    Joaquin Phoenix sticht auf jeden Fall im Cast deutlich hervor. Ich seh ihn einfach wahnsinnig gerne.
    Der Mann ist Vielseitigkeit in einer Person. Wo sein Name drauf steht, da kommt man einfach nicht dran vorbei.

    Ob es Pedro Pascal unbedingt gebraucht hat, eigentlich nicht. Seine Leistung wirkt zeitweise zu sehr austauschbar.
    Da haben die Nebendarsteller Deirdre O’Connell, Emma Stone, Micheal Ward, Austin Butler & Luke Grimes mehr Eindruck gemacht.

    Gerade durch das hervorragende Finale mit ordentlich Wumms bleibt Eddington in Erinnerung & lässt so die vorangegangenen,
    vielleicht etwas zäheren Minuten, in Vergessenheit geraten inkl. der obgligatorischen Aster WTF-Momente :D

    7.5/10 Schusswechsel

    #262413
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    Lucky – Miniserie (Apple TV+)

    Eine ehemalige Kriminelle muss sich ihrer Vergangenheit stellen & für einen letzten Auftrag zurückkehren,
    in der Hoffnung, endgültig frei zu werden.

    Creator Jonathan Tropper (Your Friends and Neighbors, See, The Adam Project & Banshee) bringt uns mit Lucky eine klassische Thrillerserie, die immer mal wieder mit Wendungen das Katz- & Mausspiel mal in die eine und dann wieder in die andere Richtung lenkt,
    und das gelingt größtenteils.

    Auch dank der hervorragenden Performance von Anya Taylor-Joy, die in dieser Apple Produktion mehr Freiheiten bekommt,
    als noch in dem recht durchschnittlichen Film The Gorge aus 2025 von Scott Derrickson mit u.a. Miles Teller.

    Hier blitzt immer wieder ihr Talent auf & gerade in Kombination mit Annette Bening und Timothy Olyphant entsteht eine
    Verbindung, die schauspielerisch immer wieder richtig sehenswert, aber auch verdammt unberechenbar daherkommt.

    Clifton Collins Jr. & William Fichtner sind hier die harten Kanten, die leider nicht ganz so viel Screentime bekommen.
    Lucky sieht gut aus, ist abwechslungsreich, der Introsong hat sich direkt eingebrannt & das Setting ist immer wieder ein Besuch wert.

    Die ständige Suche nach neuen Motiven & Auswegen charakterisieren diese Miniserie & lässt so selten langeweile entstehen.
    Wer Thriller liebt, auf abgeschlossene, kurze Miniserien steht & Anya Taylor-Joy mag, der wird hier eine gute Zeit haben.

    7.5/10 Tricks

    #262401
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    Dust Bunny (HBO Max)

    Ein achtjähriges Mädchen bittet ihre intrigante Nachbarin um Hilfe, um das Monster unter ihrem Bett zu töten,
    von dem sie glaubt, es habe ihre Familie gefressen.

    Ein schlechter Film mit Mads Mikkelsen als Hauptdarsteller – Undenkbar !
    Nach Therapie für Wikinger, King’s Land, Helden der Wahrscheinlichkeit & Der Rausch der nächste sehr gute Film.

    Regisseur Bryan Fuller, der sein Spielfilmdebüt gibt, lebt sich hier ähnlich verrückt aus wie in der Serienadaption von American Gods.

    Dust Bunny ist alles, aber kein gewöhnlicher Film. Es ist ein wilder Mix aus einem komplett überzeichneten Märchen
    mit Monstern, skurrillen Figuren & einer zuckersüßen Sophie Sloan, die hier einfach mal allen die Show stiehlt.

    Selbst David Dastmalchian & Sigourney Weaver zeigen sich als Nebendarsteller(in) mal von einer ganz anderen Seite.
    Das alles ist äußerst absurd, kreativ, durchgedreht & schön in Szene gesetzt. Da drückt man beim Monster ein Auge zu.

    Dust Bunny startet verlegen, steigert sich dann von Minute zu Minute & endet mit einem netten Payoff.

    7.5/10 Etagen

    #262379
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    The End of Oak Street (Kino)

    Eine Familie in den 80er Jahren bemerkt seltsame Vorkommnisse in ihrer Nachbarschaft.

    The End of Oak Street ist ein echter Überraschungshit. Regisseur David Robert Mitchell gelingt nach
    It Follows & Under the Silver Lake ein weiterer Achtungserfolg in seiner Vita.

    Wer weniger moderne Abenteuerfilme mag und eher auf klassische Umsetzungen abzielt, der wird hier bestens unterhalten.
    Action, Kameraeinstellungen, Worldbuilding & Optik fast wie aus der Zeit gefallen & gerade dadurch so erfrischend anders.

    The End of Oak Street hätte auch vor 10 Jahren laufen können. Top Effekte, klasse Dinos und eine Welt zum Verlieben.
    Anne Hathaway & Ewan McGregor waren eine hervorragende Castentscheidung und auch die Kids machen das allesamt ordentlich.

    Am Ende traut man sich sogar noch was. Da wird der Film vielleicht einige Zuschauer spalten.
    Ich mochte den Ansatz und für mich persönlich hätte auch Jurassic Park 4 draufstehen dürfen.

    The End of Oak Street wischt mit Jurassic World: Rebirth den Boden auf & lässt die World Teile zu Staub verfallen.
    So muss Kino sein. Es bleibt zu hoffen, das er nicht aufgrund der Masse an Filmen zur Zeit unverdient an den Kinokassen untergeht.

    8.5/10 Dinos

    #262297
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    House of the Dragon – Staffel 3 (HBO Max)

    Die Geschichte des Hauses Targaryen spielt 200 Jahre vor den Ereignissen von Game of Thrones (2011).

    Was für eine Schlacht. Die erste & letzte Folge stehen für die Brachialität & grandiose Umsetzung dieser Tugenden.
    So oft sich Ryan J. Condal & George R.R. Martin auch manchmal in der Wolle haben – House of the Dragon ist eine Ausnahmeserie.

    Sicherlich kann man hier & da als Buchkenner mit Änderungen am Drehbuch schwerer umgehen, aber die
    Grundsubstanz dieser Welt ist einfach nur gigantisch. Das hat schon der Ableger von A Knight of the Seven Kingdoms gezeigt.

    Die Serie verdient & belohnt sich in dieser Staffel deutlich mehr. Das hohe Budget, die fantastische Ausstattung,
    die herausragende Darstellung der Drachen, die intriganten Aktionen im Hintergrund & die Schachtszenen sind einmalig.

    Sowas traut sich fast keine Serie mehr. So viel Risiko & Wille, der am Ende belohnt wird.
    Nach jeder Folge haben ich mir alle Recaps angeschaut & vor allem auch den stundenlangen Podcast von
    Cinema Strikes Back verschlungen. Zudem boten die Behind the Scenes Folgen noch einen draufzusetzen.

    Die Erwartungshaltung war riesig und so war diese 3. Staffel, die bisher beste, da für mich alles gepasst hat.
    Neben den Finalstaffeln von The Bear & Euphoria, gehört House of the Dragon ebenfalls auf den Thron der Top 3 Serien 2026.

    10/10 Drachen

    #262294
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    The Invite (Kino)

    Zwei Paare erkunden die Komplexität moderner Beziehungen. Basierend auf Cesc Gays Film: „Sentimental“

    Wer auf Kammerspiele steht & etwas ähnliches wie Der Gott des Gemetzels sucht, der findet hier den richtigen Vertreter.

    Olivia Wilde, die hier neben Regie, auch eine der Hauptrollen übernimmt, hat eine echt gute Handschrift.
    Ich mochte ihre Filme Don’t Worry Darling & Booksmart bisher sehr, welche durchaus eine Empfehlung wert sind.

    Zum Quartett kommen dann noch Seth Rogen, Penélope Cruz & Edward Norton hinzu.
    The Invite besticht mit intelligenten Gesprächen, tollen Darstellern & dem ständig neu aufflammenden Chaos.

    Die Einführung gelingt, der Mittelteil bringt einige Überraschungen & zum Ende hin kommt es zum plötzlichen Bruch
    der Story. Hier werden alle Gefühle bedient, aber auch die Sicht auf das eigene Leben blitzt mehr & mehr positiv hervor.

    Der Vibe des Quartetts ist grandios, was sicherlich auch an den hervorragenden Schauspielern liegt.
    Wer sich darauf einlassen kann, der kann ganz am Ende sogar die Botschaft mit nach Hause nehmen, um selbst zu reflektieren.

    Intelligent, fesselnd, witzig, ehrlich – Absolut sehenswert !

    08/10 Räume

    #262284
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    Dangerous Animals (Netflix)

    Nach einer Romanze mit Moses sucht Zephyr Unabhängigkeit, wird aber vom Kapitän
    Bruce Tucker entführt, ein Exzentriker, der sich als haibesessener Serienmörder entpuppt.

    Ein überraschend guter, blutiger B-Movie Streifen, der so manche Blockbusterfilme aus der Vergangenheit
    locker in den Schatten stellt. In Sachen Hai Horror ist das ja immmer so eine Sache.

    Es gibt MEG, der mit Action spielt, es gibt Sharknado, der komplett drüber ist
    & dann gibt es die C-D Filme, die grausam anzuschauen & kaum aushaltbar sind.
    Beispiele gefällig => Im Wasser der Seine, The Devil’s Mouth, Thrash, 47 Meters Down: Uncaged

    Natürich gibt es aber auch echte Genreperlen wie Der weiße Hai oder The Shallows aus 2016 mit Blake Lively.

    Dangerous Animals ist keiner davon. Er sieht weder schlecht aus und im Unterschied zu vielen anderen,
    macht er sofort klar, was hier Phase ist. Regisseur Sean Byrne findet mit Jai Courtney den perfekten Bad Guy.

    Durchtrieben, skrupellos & zu jeder Zeit mit einem lockeren Spruch auf den Lippen. Auch Hassie Harrison & Josh Heuston
    machen das gut im Gegensatz zu den vorherigen Kurzauftritten – Keine Zickereien, kein nerviges Gequengel & kein Overacting.

    Selbst die Haie an sich machen optisch wirklich was her. Da bekommt man bei anderen Produktionen ja direkt Augenkrebs.
    Wer mal wieder einen ordentlichen Hai Film sehen möchte, der macht mit Dangerous Animals definitiv nichts verkehrt.

    07/10 Harpunen

    #262282
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    Good Boy (HBO Max)

    Ein Hund und sein Besitzer ziehen in ein ländliches Haus, wo böse Geister hausen.
    Als übernatürliche Kräfte seinen Menschen bedrohen, muss der treue Hund kämpfen.

    Ein Film aus Sicht eines Hundes. Eine innovative Idee, die aufgrund der knackigen Laufzeit, größtenteils funktioniert.
    Allein der intensive, fokussierte & starre Blick von Indy voller Angespanntheit in leere Ecken ist beängstigend gut in Szene gesetzt.

    Die Dreharbeiten für Good Boy fanden über einen Zeitraum von drei Jahren an über 400 Tagen statt.

    Indy ist ein berühmter Filmhund & Nova Scotia Duck Tolling Retriever, der 2026 Filmgeschichte schrieb, als er bei den Astra
    Film Awards als erstes Tier überhaupt den Preis für die beste schauspielerische Leistung in einem Horror- oder Thrillerfilm gewann.

    Das mag was heißen. Auch wenn die Story kein Wunderwerk darstellt, ist sie dennoch schön schauderhaft & atmosphärisch
    inszeniert und lebt von dem Haunted House Horror Element und kann so manchen Genrekollegen mal zeigen, was möglich ist.

    Shane Jensen als Todd macht das auch recht überzeugend & im Zusammmenspiel mit Indy merkt man die Chemie.

    07/10 Blicke

    #262278
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    Spider-Man: Brand New Day (Kino)

    Peter Parker will sich aufs College konzentrieren und Spider-Man hinter sich lassen.
    Als eine neue Bedrohung seine Freunde gefährdet, muss er mit einem unerwarteten Verbündeten kämpfen.

    Brand New Day ist der vielleicht beste & unterhaltsamte Tom Holland Spider-Man in diesem MCU.
    Mit Homecoming bin ich nicht richtig warm geworden, Far From Home war viel besser & No Way Home der rundeste.

    Hier zeigt man in Spider-Man endlich mal emotionale Tiefe, die greifbar und sehr natürlich wirkt.
    Die ersten 60 Minuten dienen fast zur Aufarbeitung und in Grundstellung bringen für das eigentliche Abenteuer.

    Es fällt auf, das gerade die Szenen, in denen Spider-Man durch die Stadt schwingt, sehr an die Games erinnern.

    Das ist mal actionreich, hübsch inszeniert, aber eben auch sehr charakterbezogen und so ungewöhnlich belebend.
    Mit Jon Bernthal als Punisher & Mark Ruffalo als Hulk kommt auch ein weiteres, neues Element hinzu.
    Genau wie 2-3 andere Charaktere, die aber nicht im Trailer zu sehen waren, und ich somit auch nicht spoilern werde.

    Die „neuen“ Mutationen bzw. Gene, die emotionale Tiefe und auch das Ende bleiben im Gedächtnis und machen Lust auf mehr.
    Zendaya als MJ & Jacob Batalon als Ned Leeds fügen sich klasse in die Story ein, sind hier aber mehr Nebendarsteller.

    Dennoch haben mir die gemeinsamen Momente mit MJ & Tom Holland sehr gut gefallen. Gerade im Hinbiick auf ihre Erinnerungen
    & den Umgang damit. Die Post-Credit-Scene ist kurz, könnte aber Auswirkungen auf das MCU haben – wie man es kennt !

    09/10 Spinnennetze

    #262264
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    Sugar – Staffel 2 (Apple TV+)

    In Staffel 2 untersucht Privatdetektiv John Sugar einen neuen Fall, der ihn auf die Spur einer ganz
    Los Angeles umfassenden Verschwörung führt, während er auch nach seiner vermissten Schwester sucht.

    Sugar zählt zu einer der unterschätztesten Serien bei Apple TV+. Sie verdient so viel mehr Aufmerksamkeit.
    Gerade wer den Noir Look liebt, Filme liebt, Autos liebt und manchmal gerne in eine andere Welt abtauchen möchte.

    Das alles ist Sugar. Gepaart mit der hervorragenden, schauspielerischen Performance von Colin Farrell ist das ein
    Sahnestück. Wir müssen nicht darüber reden, das Colin Farrell eine absolute Maschine ist & in fast allen Projekten überzeugt.

    Die Verwebung der klassischen Detektivgeschichte mit dem Soundtrack & der (Film)Liebe zu schwarz-weiß-Klassikern
    ist ein absoluter Genuss. Mal ruhig, mal actionreich, aber insgesamt einfach eine betörende Balance in seiner Erzählung.

    Creator Mark Protosevich schafft mit Sugar ein Zufluchtsort, an dem ich mich Woche für Woche sehr wohlgefühlt habe.
    Auch das Ende von Staffel 2 war durchgehend spannend inszeniert & bot hier und da noch interessante Wendungen.

    8.5/10 John Sugar

    #262262
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    Euphoria: A Look Back (HBO Max)

    Die Darsteller und das Kreativteam blicken in Interviews auf die gefeierte HBO-Serie „Euphoria“ zurück.

    Für euch vieleicht nur eine x-beliebige Serie. Für mich eine Serie, die mir die Welt bedeutet hat.
    Dieser Rückblick ist der perfekte Abschluss, um alles rund um das Thema Euphoria, nochmal aufleben zu lassen.

    Hier geht es um Erinnerungen, den grandiosen Cast, die Herausforderungen und vor allem auch die Darstellung in der
    Öffentlichkeit. Sam Levinson ist kein unbestrittener Regisseur, aber in jedem seine Worte hört man die Liebe zur Serie heraus.

    Ein Verarbeitung seiner eigenen Erlebnisse & Erinnerungen. Dieser Rückblick ist einfach nur wunderschön gewesen.
    Die Entwicklungen der Charaktere über die Jahre nochmal vor Augen geführt zu bekommen ist fast schon magisch.

    Von Gänsehaut, Ehrfurcht & tiefster Emotionalität habe ich hier nochmal alles gespürt.
    Eine Reise, die nun endgülltig vorbei ist, aber eine Serie, die ich nie(mals) vergessen werde.

    09/10 Abschiede

    #262260
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    Is This Thing On? (Disney+)

    Ein erfolgloser Stand-up-Comedian gerät nach einem peinlichen Auftritt in eine persönliche und berufliche Krise. Während er
    versucht, seine Karriere wieder in Gang zu bringen, wird er mit tief sitzenden Selbstzweifeln & belasteten Beziehungen konfrontiert.

    Is This Thing On? ist wie das Leben – zwischen all den Herausforderungen, dem Lebenssinn & persönlichen Entbehrungen.
    Viele Fragen, die sich jeder selber vielleicht mal gestellt hat & vielleicht hier auch ein Ventil für eine neue Ansicht.

    Nach A Star is Born & Maestro zeigt Bradley Cooper, das er Regie & Schauspielerei sehr gut vereinen kann.
    Dieses Feingefühl, wie mit dieser Situation hier umgegangen wird, belohnt der Film von Minute zu Minute mehr.

    Das Duo, bestehend aus Laura Dern & Will Arnett, ist klasse. Man spürt in jeder Szene die Leidenschaft für ihre Rolle.
    Hinzu kommt die Verbindung zur Comedy, die hier eine Ausdrucksform darstellt, um Dinge klarzustellen & verarbeiten zu können.

    Der Film wirkt nah am Leben, dadurch sehr authentisch & ist ein schöne Umsetzung umgeben von bröckelnden, menschlichen Fassaden.

    08/10 Auftritte

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