Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)

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Dieses Thema enthält 75 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Thanassi Thanassi vor 3 Stunden, 46 Minuten.

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    Frohes neues Jahr !

    #257160
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    Stranger Things Staffel 5 inkl. Serienfinale (Netflix)

    In einer Kleinstadt in Indiana verschwindet der 12-jährige Will Byers. Vor allem seine alleinerziehende Mutter macht sich Sorgen.
    Wills Freunde machen sich unterdessen auf die Suche nach ihm und kommen dabei noch anderen Geheimnissen auf die Spur.

    Ein enttäuschendes Serienfinale, dass sich auf der Zielgeraden fast in alle Einzelteile selbst zerlegt.
    Die letzten 2 Stunden haben fast alles vergessen lassen, was zuvor Jahr für Jahr in Kleinstarbeit aufgebaut wurde.

    Keine wirklichen Konsequenzen, kein echtes, mitreißendes Finale & die ständige Tränendrüse zerplatzt irgendwann
    auch mal. So schön man sich das vielleicht auch reden könnte. Mich hat das Finale sehr runter gezogen.

    Wer mit dem Game of Thrones Finale schon Probleme hatte, der wird hier eine noch kaltere Schulter zum Anlehnen brauchen.
    Die Serie ist insgesamt dennoch ein Meilenstein, auch für Netflix, aber eben auch einer, der am Ende doch arg Schönmalerei betreibt.

    Es gibt Gründe, warum Staffel 4 zu den besten gehörte, weil sie konsequent war & auch mal echte Auswirkungen zeigte.
    Das alles fehlt in Staffel 5, die so stark begann, dann etwas abbaute & mich im großen Finale dann enttäuscht zurückgelassen hat.

    Part I – 09/10
    Part II – 8.5/10
    Part III – 05/10

    07/10 Staffelpunkte

    #257172
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    Der Tiger (Prime)

    Die 5-köpfige Besatzung eines dt. Tiger-Panzers wird auf eine geheime Mission weit hinter der hart umkämpften Frontlinie geschickt.

    Das einzige Genre, dass deutsche Produktionen wirklich sehr gut beherrschen – authentisches Kriegsgeschehen.

    Der Tiger lebt von seinem beklemmenden Szenario, der guten Regie von Dennis Gansel (Das Boot, Die Welle & Napola)
    und dem technischen Handwerk. Kamera, Inszenierung & Effekte sind für eine solche Produktion durchaus beachtlich.

    Hier & da wird etwas zu wenig mit den Perspektiven gespielt & einige Handlungsabfolgen sind auch etwas eindimensional,
    aber man kann eben auch nicht alles haben. Etwas mehr Kritikfähigkeit & Auseinandersetzung mit den Gräueltaten hätte gut getan.

    Besonders die schauspielerische Performance in Der Tiger von David Schütter hat mir richtig gut gefallen.

    Gerade aufgrund der letzten 10-15 Minuten verleiht man dem Film aber ein Alleinstellungsmerkmal, dass man hoch anrechnen kann.
    So ist es kein x-beliebiges deutsches Panzer Drama, sondern eines, das durch diese surrealen Szene(n) im Gedächtnis bleibt.

    08/10 Fahrspuren

    #257175
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    Der schlimmste Mensch der Welt (Prime)

    Julie, eine Frau, die durch die unruhigen Gewässer ihres Liebeslebens navigiert und darum kämpft,
    ihren Karriereweg zu finden, was sie dazu bringt, einen Blick darauf zu werfen, wer sie wirklich ist.

    Nachdem mich Sentimental Value 2025 so begeistern konnte, war es Zeit einen weiteren Joachim Trier Film nachzuholen.

    Der Film trägt den Untertitel „Julie (in 12 Chapters)“, ist entsprechend in zwölf Kapitel eingeteilt, eingebettet in
    einen Prolog und einen Epilog, und begleitet Julie über mehrere Jahre durchs Leben und ihre romantischen Verstrickungen.

    Ein Film zwischen Melancholie, etlichen Schlägen in die Magengrube, aber nie dem Verlust & Blick für positive Veränderungen.
    Das wird unterstrichen von der einfühlsamen & zu jeder Zeit sympathischen Rolle von Renate Reinsve, die auch hier brilliert.

    Allein die „Matrix“-ähnliche Zeit, bei dem die Zeit still steht, hat den Umstand im besten Sinne perfekt eingefangen.
    Währenddessen die Horrortrips dann mit Zeitlupen ausgeschmückt worden sind. Insgesamt sehr stimmige Stilmittel !

    Der schlimmste Mensch der Welt ist ein typischer Trier Ableger, der dich (zer)bricht, wie ein auf den Boden fallendes Glas.
    „Dennoch sei der Film das prägnante Portrait einer Generation, die vor ihren vielen Möglichkeiten zurückschrecke.“

    8.5/10 Veränderungen

    #257178
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    Alles Fifty Fifty (Prime)

    Ein Filme, den ich sicher nicht auf der Liste hatte. Ein geschiedenes Ehepaar geht gemeinsam mit ihrem Sohn in Urlaub um ihn wieder in Spur zu bringen.
    Klingt nach typischer deutscher Komödie. Ist es auch. Aber, aber sympathisch. Mit Herz und Humor. Selbst Moritz Bleibtreu nervt nicht.
    Also, wenn jemand was simples mit der Familie schauen möchte, ist hier richtig.

    7 / 10 Schwimmtrainer

    #257180
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    Operation Fortune (Netflix)

    Und noch ein Guy Ritchie Film bei Netflix.
    Diesmal haut Jason Stratham Waffenhändlern auf die Glocke. Das ist so, wie man es sich vorstellt. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Ein sicheres Ding. Ab und an muss es auch nicht mehr sein.

    7 / 10 Raketen

    #257182
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    Karate Kid: Legends (Netflix)

    Nachdem er mit seiner Mutter nach New York City gezogen ist, kämpft Kung-Fu-Wunderkind Li Fong damit,
    die Vergangenheit hinter sich zu lassen, während er versucht, sich in sein neues Leben einzufügen.

    Ein solide inszenierter Karate Kid Ableger, der die Reihe nicht mit Füßen tritt, sondern gekonnt erweitert.

    Jonathan Entwistle, bekannt durch die Serien I Am Not Okay with This & The End of the F***ing World,
    schafft hier eine schöne Reunion von Film- & Seriencharakteren in Form von Ralph Macchio & Jackie Chan.

    Die Story ist nettes Beiwerk, hier und da werden ein paar Kämpfe eingestreut, etwas flottere Musik eingespielt
    & New York dient hier als große Plattform. Das alles funktioniert, auch dank dem jüngeren Duo Ben Wang & Sadie Stanley.

    Deren Entwicklung fühlt sich recht organisch an und macht Karate Kid: Legends so etwas menschlicher.
    Sehr gut gefallen hat mir auch Joshua Jackson, der den Vater von Sadie Stanley spielt. Eine nette Sidequest zum Auflockern.

    Insgesamt eine ordentliche Umsetzung, die das Rad nicht neu erfindet, aber durchaus für einen unterhaltsamen Abend sorgen kann.

    07/10 Roundhouse-Kicks

    #257184
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    The Woman in the Yard (WOW/Sky)

    Ramona, die einen Autounfall überlebt hat, bei dem ihr Mann ums Leben kam, muss sich und ihre Kinder vor den
    düsteren Prophezeihungen einer rätselhaften Frau beschützen, die eines Tages im Vorgarten der Familie auftaucht.

    So gut die eigentliche Prämisse ist, verpufft das ganze ziemlich schnell zu einer leichten, filmischen Katastrophe.

    Ich weiß nicht, was mit Regisseur Jaume Collet-Serra hier los war, aber nach überzeugenden Filmen in der
    Vegangenheit mit u.a. Carry-On, The Shallows & vielen L. Neeson Filmen, war das hier doch sehr schlechte Kost.

    Ich ahnte, was vielleicht in der Botschaft liegen könnte, welche ja spätestens im Wikipedia Eintrag zu finden ist,
    aber das alles mag vielleicht noch etwas nachvollziehbar klingen, aber das überträgt sich einfach nicht auf den Zuschauer.

    Dafür fehlt es an Atmosphäre, Schauwerten und einem besonderen Merkmal, dass den Film von so vielen anderen Genrevertretern
    unterscheiden sollte. An den wenigen Schauspielern liegt es nicht, denn mit Danielle Deadwyler ist ihr Part gut besetzt.

    Vielleicht hatten wir aber auch 2025 mit Bring her back, Weapons & Together einfach ein zu starkes Horrorjahr.

    04/10 Grundstücke

    #257196
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    The Life of Chuck (Prime)

    Endlich, endlich auch geschaut. Und die positiven Stimmen zum Film haben recht. Wirklich schöner Film. Bitter und süß.
    Der Film wirft einen ins Ungewisse. Nach und nach wird aber alles klar. Also, nicht aufgeben. Was mir besonders gut gefällt, ist die Stimme aus dem off. Da hört man direkt Stephen King. Und was wäre King, wenn es nicht auch einen Hauch des bedrohlichen gäbe?
    Sehr empfehlenswert.

    8,5 / 10 Tanzschritte

    #257200
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    Ballad of A Small Player (Netflix)

    Als er von seiner Vergangenheit und seinen Schulden eingeholt wird, trifft ein Glücksspieler, der sich
    in Macau versteckt hält, auf einen Gleichgesinnten, der vielleicht der Schlüssel zu seiner Rettung ist.

    Nach Im Westen nichts Neues & Konklave liefert Edward Berger mit Ballad of A Small Player erneut einen sehr starken Film ab.

    Vieles hängt aber auch mit der fantastischen Performance von Colin Farrell zusammen.
    Das wirkt fast wie ein Mix aus The Penguin, John Sugar & The Card Counter mit Oscar Isaac.

    Optisch hat der Film einige bildgewaltige Aufnahmen parat, das ganze Setting wirkt stimmungsvoll & die Musik untermalt das alles
    ebenfalls sehr klasse. Die Thematik reißt dich nicht vom Hocker, das übernimmt dann die konsequente Umsetzung & Inszenierung.

    08/10 Karten

    #257226
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    September 5 (Netflix)

    Während der Olympischen Spiele 1972 in München muss ein amerikanisches Fernsehteam über das Geiseldrama mit
    israelischen Sportlern berichten.

    Gegen den Widerstand der eigenen Nachrichtenabteilung berichtet das ABC-Sports-Team Live über die 21-stündige Geiselnahme.
    Gerade gegen Ende wird es äußerst spannend, denn es geht darum die Unwahrheitheit von der Wahrheit anhand von Beweisen zu trennen.

    Nach Hell & Tides liefert Regisseur Tim Fehlbaum hier wohl seine bisher beste filmische Leistung ab.

    Er zeigt ohne viel Fingerzeigen auf Personen, das der verlängerte Arm der Gesellschaft, die Medien, auch nur ein Instrument
    sind, welche am schnellsten versuchen an wichtige Informationen zu kommen, um Zuschauerzahlen in die Höhe zu treiben.

    Das Attentat zeigte schon damals die Gier nach neuen Informationen und dem Willen nach eindeutiger 100%iger Aufklärung.
    Daran hat sich bis heute nichts geändert, denn aktuelle News aus unserer Welt schockieren täglich noch mehr als damals schon.

    Der Blick hinter die Kulissen eines Senders und der Umgang mit so einer Thematik kann schon mal auf den Magen schlagen.
    Keine leichte Kost, aber der Cast um Leonie Benesch, Peter Sarsgaard, John Magaro & Ben Chaplin machen es etwas erträglicher.

    07/10 Ereignisse

    #257228
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    She Rides Shotgun („Die Rache der Polly McClusky“) (Prime)

    Als er nach langer Zeit endlich aus dem Gefängnis entlassen wird, muss der ehemalige Neonazi Nate seine Tochter
    Polly beschützen, nachdem ihre Mutter und Stiefvater von seiner ehemaligen Gang Aryan Steel brutal ermordet wurde.

    Ein richtig starker Thriller, der dank guter Buchvorlage & dem Duo Taron Egerton und Ana Sophia Heger auf ganzer Linie überzeugt.

    Regie führte Nick Rowland (Calm with Horses, Ripper Street & Floodlights) nach einem Drehbuch von Ben Collins,
    Luke Piotrowski und Jordan Harper, basierend auf dessen 2017 veröffentlichten gleichnamigem Roman „Die Rache der Polly McClusky“.

    She Rides Shotgun startet durch wie eine nie endende Rakete, die am Ende sogar nochmal härter einschlägt, als erwartet.
    Ein Film alter Schule, der sich auf seine Stärken konzentriert & dir nicht ständig alles erklären muss.

    Die Story hat ein bis zwei überraschende Wendungen, 2 hervorragende Schauspieler, die in ihrer Rolle komplett aufgehen,
    und ein Erzähltempo, dass dich ganz locker die 2h Laufzeit erleben lässt, als wären gefühlt erst 90 Minuten vorbei.

    Ein absoluter Geheimtipp & ein erneuter Beweis, das Taron Egerton ein verdammt guter Schauspieler (geworden) ist.
    Ob in Kingsman, Carry-On, Tetris, In with the Devil, Rocketman oder Eddie the Eagle. Seine Leistung ist immer top.

    08/10 Einschläge

    #257236
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    Ich mache es kurz:

    Bugonia (2025) 08/10 bekloppt und unterhaltsam!
    Companion (2025) 06/10
    One Battle After Another (2025) 07/10

    #257238
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    Dust Bunny [Sneak Preview]

    Einen Tag vor Silvester knallte es schon an vielen Ecken. Man verabschiedete sich von den lieben Kinomitarbeitern aus 2025, die Snacks dufteten nach den Völlerein zu Weihnachten nicht schlechter als zuvor und doch zieht man eine Schnute, weil Avatar weiterhin Saal 6 blockiert und die Sneak in zwei kleineren Sälen läuft. Irgendwas ist immer, aber die Hoffnung auf den großen Knall zum Jahresende blieb aufrecht.

    Aurora hat ein Problem: Durch das nächtlich geöffnete Fenster ihres Kinderzimmer wird ein Staubkneuel hereingeblasen. Und wie das so ist, vermengt es sich mit anderem Staub und wächst und wächst.
    Gut, sicher wird am nächsten Tag gesaugt… Doch anstatt in Wohlgefallen, verwandelt sich der Staub in einen Staubhasen. Noch klein, aber gefährlich und bissig.
    Bis er eines Nachts Auroras Pflegeeltern frisst.

    Aurora selbst sucht nun Hilfe bei ihrem Nachbarn, den sie zuvor dabei beobachten konnte, wie er einen Drachen tötete. Dieser entpuppt sich aber nicht als Drachentöter und wie es scheint, sind Auroras Pflegeeltern auch eher irrtümlich gestorben.
    Nun möchte er die Panne nicht weiter eskalieren lassen, seine Auftraggeberin aber hält nicht viel von diesem Plan…

    Mehr sollte man auf keinen Fall wissen – wobei ich zugegeben auch gar nicht weiß, was und in welcher Form der Trailer den Inhalt wiedergibt.
    Das Gute vorweg: Dust Bunny ist sehr schön gefilmt. Spannende Szenenbilder, das Vermengen von Fantasie und Realität, gewählte Perspektiven, Farbton und -Sättigung sind hochklassig.
    Erinnerte mich irgendwie (im Einklang mit der großartigen Filmmusik) an „Die Fabelhafte Welt der Amelie“. Spielerisch heiter und entzückend sind auch die ersten Minuten des Films – auch wenn es zwei Opfer zu beklagen gibt.
    Sophie Sloan als Aurora ist hier und im gesamten Film der Scenestealer. Die Regie leistet hier großartige Arbeit, um das kleine Mädchen (im Film wohl acht Jahre alt) in Szene zu setzen. Wie alt Sophie tatsächlich ist, will im Internet wohl niemand wissen. Vielleicht ist sie ja die „echte“ Orphan? ;)

    Mads Mikkelsen zeigt sich nach seiner Rolle in „Therapie für Wikinger“ wieder zurückhaltend, kauzig und pointiert.
    Das Gespann mmacht in gemeinsamen Szenen richtig Spaß.
    Sigourney Weaver als Killermutti passt ebenso großartig in das Ensemble. Lange habe ich sie nicht mehr so gerne auf der Leinwand gesehen.

    Der übrige Cast fügt sich in die schrullig schräge Story ein, nehmen sie und ihre Rollen ernst und erreichen damit, dass der Film kein plumper Klamauk wie mordende Weihnachtsmänner u.ä. wird, auch wenn die Story mehr als 100 Anlässe liefern würde, einen Gaga-Gugu Film zu präsentieren.

    Einzig der Höhepunkt zum Ende fällt hier aus dem Rahmen – oder auch nicht, je nach Lesart.
    Zwar bietet er Raum für Lacher, den ich in einigen Momenten auch nutzen konnte, endet aber arg merkwürdig (wenngleich konsequent).

    Zum Anschauen, sich unterhalten lassen, zum Schmunzeln und Auflachen, zum fallen lassen und tolle Bilder Bilder genießen zu können. Zwei Hauptdarsteller und eine Nebendarstellerin in Topform. Und dabei inhaltlich keinen Grund zum frohlocken ;)
    Leider wenig Substanz und wer minutenlange Szenen meidet, die vermeintlich auf der Stelle stehen bleiben, wird nicht viel Gefallen finden können.

    7,5/10 – weil trotz aller außergewöhnlicher Augenfreuden doch etwas Griffiges fehlt.

    #257240
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    A House of Dynamite (Netflix)

    Im Mittelpunkt dieses fesselnden Dramas stehen die Mitarbeiter des Weißen Hauses, die sich mit
    einem drohenden Raketenangriff auf Amerika auseinandersetzen müssen, während die Spannungen eskalieren.

    Ein schockierendes Szenario, welches so nahbar erscheint, weil es kaum näher an der aktuellen Zeit sein könnte.
    Kathryn Bigelow (Detroit, Zero Dark Thirty & The Hurt Locker) gelingt hier ein Drahtseilakt, der nicht einfach war.

    Die ersten 30 Minuten zeigen eine allgemeine Ausgangslage von mehreren, betroffenen Personen.
    Im Anschluss werden nochmal speziell 3 Leute näher beleuchtet, um uns das Ausmaß mehr und mehr ins Gedächtnis zu rufen.

    Gerade diese Entscheidung macht alles noch steiniger, waghalsiger, aber eben auch nachvollziehbarer durch die
    unterschiedlichen Ansichten, Entscheidungen und Schlussfolgerungen, die zu keinem Zeitpunkt leicht gefallen sind.

    A House of Dynamite besticht mit einem sehr gut Cast. Hier sind u.a. Idris Elba, Rebecca Ferguson, Jared Harris,
    Gabriel Basso, Tracy Letts, Jason Clarke, Brian Tee, Willa Fitzgerald, Renée Elise Goldsberry & Greta Lee mit dabei.

    Die gesamte Thematik ist äußerst heikel & fast schon ein halbes Wunder, das so etwas filmisch durchgewunken wurde.
    Das „Ende“ wird einigen missfallen, anderen vielleicht mehr zusagen. Persönlich hätte ich mir wenigstens einen Ausgang gewünscht.

    Hier verpasst man etwas mit voller Konsequenz auszumalen, aber vielleicht wurde hier auch regelrecht ein „Stop it“ gefordert.
    Man weiß nie wie weit Freiheiten bei Regie, Drehbuch und den Autoren am Ende des Projektes gegangen sind. Es wirkt etwas seltsam !

    08/10 Einschnitte

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