Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2019)

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Dieses Thema enthält 334 Antworten und 12 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von hal9000b hal9000b vor 1 Tag, 16 Stunden.

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  • #144941
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    Red Sparrow

    Wenn man sich zuvor über den Film nicht informiert, bekommt man vermutlich etwas anderes als erwartet. Zumindest habe ich mehr nackte Haut und weniger Action gesehen als gedacht. Das kann ein großer Pluspunkt sein wenn man Jennifer Lawrence mag. Ich fand sie in diesem Film völlig fehlbesetzt. Eine Prima Ballerina mit kurzen, kräftigen Beinen hat schon zu Beginn des Films viel an Illusion gekostet. Im folgenden bleibt dieser Agentenfilm zwar gefällig ohne aber wirklich nägelkauende Spannung aufzubauen. Dafür fiebert man zu wenig mit den Protagonisten mit. Das Klischees bedient werden, störte mich wiederum wenig. Es gibt bessere Vertreter des Genres.

    6,5 / 10 Schäler

    #144947
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    Dressed to kill 7/10

    In dem Film ging es für mich hin und her. Manche Szenen liefen für mich quälend langsam (was manchmal gut und manchmal schlecht war), den Soundtrack fand ich manchmal genau richtig und manchmal störend und die schauspielerischen Leistungen waren ebenfalls manchmal grandios und manchmal zu plakativ.

    Alles in allem gefiel mit der Film trotzdem, gerade durch die zwischendurch wirklich enorme Spannung, ich kann gar nachvollziehen warum manche von einem Meisterwerk reden, aber mein Ding war es nicht 100%ig.

    #144963
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    Aquaman

    Da ist er nun, der DC Film, der mich so gut unterhalten hat wie ein Marvel Film. Dazu muss ich aber einschränkend sagen, dass ich Burton und Nolan Batman Filme in dem Zusammenhang nicht werte. Die stehen für sich. Aber alles ab Man of Steel taugt wenig bis gar nichts. Ok, wieder eine Einschränkung: Wonder Woman. Der war auch aufgrund eines anderen Tons schon deutlich besser als der Rest. Hatte aber einen richtig miesen Bösewicht. Was mit WW begonnen wurde, setzt sich sehr gut in Aquaman fort. Keine depressive Grundstimmung, bis auf Mera eine gut Darstellerriege, Spaß, eine nette Anlehnung an die Comics, sehr viel Fantasy, etwas Indiana Jones, tolle Effekte und einige bombastische Bilder. Und endlich mal ein glaubhafter Bösewicht (Nein, nicht Black Manta). Und Dolph Lundgren und William Dafoe in guten Rollen. Da fällt eine wirklich erschreckend lächerliche Szene und die völlig unnötige Platzierung von aktuell produzierten Popsongs weniger schwer ins Gewicht. Der Score wiederum ist erste Sahne. Also endlich mal viel mehr Gutes als Schlechtes bei einem DC Film. Darauf habe ich lange gewartet und bin zufrieden aus dem Kino gegangen.

    8 / 10 Luftblasen

    #144971
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    The Possession of Hannah Grace

    Megan ist beinahe wieder clean, als Polizisten wird sie jedoch nicht wieder arbeiten können. Eine Freundin verhilft ihr zu einer Stelle im örtlichen Krankenhaus. Dort darf sie die Nachtschicht im Leichenkeller ausführen. Klingt äußerst ruhig – und das Beste: Sie ist allein.
    Allerdings nicht lange, denn bald wird die halb verbrannte und intensiv verstümmelte Leiche einer jungen Frau eingeliefert. Dazu gesellen sich die Geister der Vergangenheit -> oder treibt gar wahrlich etwas Übernatürliches sein Unwesen?

    Große Spoiler kann man hier wahrhaft nicht bringen, bedient „The Possession…“ doch wahrlich alles, was man schon in dem Genre mehrfach gesehen hat. Dazu derart mit dem Holzhammer und einer glasklaren „To-Do-Liste“, die wirklich beinahe jede Genremacke übernimmt (unsinnige Kreuzigungsposen inklusive), ohne dabei wirklich einen Inhalt zu liefern. Natürlich werden die gewohnt üblichen Bauernopfer auftauchen, bei denen allerhöchstens eine Spannung entsteht, wenn man vorher auf die Reihenfolge des Ablebens wettet. Dazu unterdurchschnittliches Dialogverfahren und ein Dämon, der allzu billig und sinnfrei auf die Leinwand geworfen wird.
    Noch etwas tiefenpsychologisch in die Narrenkiste gegriffen („Exit“) und fertig ist die Story.
    Dabei ist der Film auch recht dunkel abgefilmt. Das kann man gut machen, oder etwa nicht so gut – wie hier gesehen. Das Beste dabei für die Darsteller: Ihre Mimik wird in dem ständigen Schattengebilde kaum wahrgenommen, also können sie beinahe so agieren, wie sie wollen ;)

    Gut gemacht ist die übrige Optik, inkl. passabler Exorzismusszene. Die Figuren sind genreüblich mittelmäßig gezeichnet. Immerhin fallen einige Facetten auf die Hauptdarstellerin, die aufgrund des restlichen Drehbuchs allerdings wie Perlen vor die Säue geworfen wirkt.
    Grottenschlecht ist der Film nicht – eher unterdurchschnittlicher Standard – aber weder Thema noch Dramaturgie konnten mich eine Sekunde lang fesseln. Das haben andere durchschnittliche Vertreter immerhin ein wenig besser hinbekommen.

    Aber was solls -> Wer noch immer einen guten Dämonenfilm sucht, der kann mal einen Blick auf „Dämon“ von 1998 werfen. Bockstarker Film, der auch ohne blödes CGI-geprotze richtig gut aussieht.
    Aus der Leichenkammer gefiel der 2016er „The Autopsy of Jane Doe“ auch trotz (oder wegen?) weniger Klimmbimm erheblich besser. Dann lieber die Zeit für zwei Filme investieren und sich gut unterhalten fühlen (wobei „Autopsy…“ auch kein Knaller per se ist), anstatt sich über diese Mache hier zu wurmen.

    3,5/10
    (und da möchte man nachträglich „Plötzlich Familie“ und „Manhatten Queen“ mit einem Punkt stärker loben ;) )

    #144973
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    Mr. Mercedes [Staffel 1]

    Als Stephen King den ersten Roman seiner Bill Hodges Reihe veröffentlichte, dachte ich mir noch: Das würde sich doch prima verfilmen lassen. Kein Übersinnlicher Quatsch, kein Horror und keine amoklaufenden Tiere oder Geräte – nur ein Krimi, dazu ein Guter. [Nicht falsch verstehen: Ich mag sehr viele seiner Werke, insbesondere auch seine frühen Horrorromane]

    Durch das 0,99 EUR Monatsabo auf Starzplay bin ich nun in den Genuss der Serie gekommen.
    Dabei wurden (wie auch schon bei „11.22.63“) einige Inhalte des Romans verändert – dies jedoch völlig nachvollziehbar und in das Konstrukt der Serie auch höchst glaubwürdig ersetzt.

    Bill Hodges ist pensionierter Detective. Sein Leben ist ein trauriger Rausch und auch die Flirtversuche seiner Nachbarin Ida prallen wirkungslos an ihm ab. Gründe hierfür sind die Trennung von seiner Frau, die inhaftierte Tochter und ein ungelöster Fall, der Hodges Letzter gewesen war.
    Dabei hatte ein Unbekannter einen Mercedes in eine Menschenmenge gesteuert, wovon 16 gestorben sind.
    Doch plötzlich meldet sich der Killer bei ihm -> wird er Hodges den Rest geben oder ist es doch der Auftakt einer neuen Ermittlung?

    Der Cast ist großartig besetzt! Brendan Gleeson als alkoholisierter und manisch depressiver Pensionär passt für die Rolle wie die Faust aufs Auge. Auch sein Widersacher Harry Treadaway als Brady Hartsfield (ja ok, wer der Killer ist, bleibt nicht lange geheim), der das irre Keller-/ Mutterkind darstellt, macht einen sehr starken Job.
    Dazu Kelly Lynch, Mary-Louise Parker, Jharrel Jerome und Breeda Wool in glaubhaften und schön gespielten Nebenrollen. Dazu noch Justine Lupe als Holly, die insbesondere zum Ende der Staffel und vor allem in Staffel 2 das Zusammenspiel mit Gleeson zu einem Genuss macht.

    Viel fehlt mir inhaltlich zum Roman nicht. Am ehesten noch der Plot des Computerhackens, der zwar folgenschwer eingestreut wird, dabei aber irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen wirkt.
    Als Leser des Romans fühlte ich mich zwar beim Schauen stets „up to date“, wie das auf Nichtkenner der Vorlage wirkt, ist dann vielleicht auch was anderes. Allerdings ist das auch Meckern auf hohem Niveau.
    Einige Veränderungen zum Ende der Story fand ich nicht verkehrt. Das dafür beinahe gänzlich auf einen weiteren Nebencharakter verzichtet wurde, halte ich für wenig dramatisch.

    Die deutsche Fassung der Serie scheint (insbesondere was das Massaker und einige Szenen mit Hartsfield und seiner Mutter betreffend) arg geschnitten zu sein. Sicher ist die Darstellung des Tötens im Roman gewohnt explizit und schonungslos, das Fehlen dieser Szenen im bewegten Bild fehlt mir allerdings nicht wirklich.
    Natürlich kann man darüber streiten, ob geschnittene Filme / Serien überhaupt geschaut werden sollen, und grundsätzlich halte ich eine Zensur im Erwachsenenfilm auch etwas widersinnig – ich vermisse hier jedoch nichts.
    Ob ich nun in Folge 1 eine Frau zermatscht unter den Rädern des Wagens anschauen darf oder nicht, lässt mich völlig entspannt einschlafen. Wichtiger finde ich den Umgang mit dem Terror, das Zeigen der betroffenen Zeugen (und des Täters) und hier macht die Serie, in meinen Augen, alles richtig.

    Leider (und das bemerke ich außerhalb der Wertung) wird der zweite Band der Reihe „Finderlohn“ unter den Teppich gekehrt – spielt dort „Mr. Mercedes“ nur eine an den Rand gedrängte Rolle als ständiger Schatten über Hodges. Dennoch ein sehr lesenswerter Roman, der dem ersten Band in nicht viel nachsteht.
    Leider bedient Staffel 2 den dritten Band (und zudem im King-Kosmos fast schwachen Roman) „Mind Control“, welcher mir beim Lesen keine allzugroße Freude brachte.
    Sei´s drum, trotz aller Skepsis scheint Staffel 2 (nach Sichtung von 2 Folgen) besser zu sein, als die Romanvorlage…

    Für Staffel 1 von mir 8,5/10

    #145000
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    Gotham – Die komplette 4. Staffel mit 22 Folgen

    Gotham ist Liebe. Batman ist Liebe & diese Liebe wird für mich nie vergehen.

    Was eine herausragende Staffel. Es fiel mir wirklich schwer, daran zu glauben, das noch mehr in der Staffel drin steckt.
    Aber hey … mal wieder wurde ich absolut positiv eines besseren belehrt.

    Selten so eine wendungsreiche Story erlebt. Die Charaktere sind klasse, unterschiedlich & vor allem genial dargestellt.
    Da ist alles was Rang und Namen hat. Alles vereint in dieser düsteren und brutalen City namens Gotham.

    Hier muss ich einfach mein Hut ziehen und die Höchstwertung heraus zaubern.
    So wie sich diese Staffel gezeigt hat, vermute ich noch viele weitere legendäre Staffeln vom Aufstieg des jungen Batman.

    10/10 Dunkle Ritter

    #145004
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    Jumanji – Willkommen im Dschungel

    Positive Überraschung. Ein frühes Remake von Jumanji hätte es eigentlich nicht geben müssen. Aber wenn man das Grundmotiv nimmt und es ausreichend ändert und mit feinen Effekten versieht, bekommt man einen passablen Fantasyfilm. Das läuft für mich als neue Kategorie: guter Streaming Film. Nichts weltbewegendes, muss man nicht haben, unterhaltend genug um ihn zu gucken und seine Zeit nicht komplett verschwendet zu haben. Ein gravierendes Logikloch lasse ich hier mal außer Acht. An den Charme des Originals kommt er bei weitem nicht heran.

    6,5 / 10 Leben

    #145005
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    Die 12 Geschworenen 9/10

    Ich weiß gar nicht, wie lange es schon her ist, dass ich diesen Film gesehen habe.

    Die 12 Darsteller zelebrieren dieses Kammerspiel mit intensiver Darstellung und lassen einen immer wieder über die Frage nachdenken: Wann ist jemand schuldig und wann nicht. Ob die Entscheidung am Ende richtig war oder nicht, bleibt offen.

    Ein wunderbarer Film, der zeigt, dass es nicht viel braucht, um einen beeindrucken Film zu drehen. 12 Personen, ein Raum und viel Dialog, der einen nachdenken lässt.

    #145071
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    Rampage – Big meets Bigger

    Irgendwie scheinen gerade viele Filme mit The Rock zu laufen. Alle haben das gleich Muster. Er, der muskelbepackte, sympathisch Held, rettet andere in einer trickeffektreichen Umgebung. Da Herr Johnson bei den meisten Filmen auch Produzent ist, scheint das sein Ding zu sein. Und für Hirn aus Filme ist das auch ok. Wem es also reicht, dass sich Monster verkloppen und DJ zwischen ihnen rumspringt, der ist genau richtig. Das ist auch alles bombastisch umgesetzt. Man darf nur außer Effekten nicht viel mehr erwarten. Die Gewaltdarstellung ist genau so, dass es gerade für ab 12 reicht. Für das Alter muss das ein super Film sein. Wieder einer den man gut streamen kann. Ein zweites Mal wird man ihn sich sicher nicht angucken.

    6,5 / 10 Affenwitze

    #145072
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    Preacher – Staffel 3

    Ich habe es wieder getan. Ich habe die nächste Staffel der miesen Serie geguckt. Die Vorlage ist einfach zu gut und die Hoffnung auf einen bessere Umsetzung habe ich noch nicht ganz aufgegeben. Und von allen drei Staffeln ist dies die beste. Sie ist immer noch dümmlich und unnötig vollgepackt mit „coolen“ Dialogen und „extremen“ Bildern aber man ist wohl nach zwei Staffeln abgestumpft, das es einen nicht mehr stört. Mehr mag ich gar nicht dazu sagen.

    5 / 5 Exzellenzen

    #145176

    Reparud Rudrepa
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    Destination Wedding (USA 2018)
    Wow, was für ein Film! Was für ein unfassbar schlechter Film! Eine Frau, ein Mann, eine Zufallsbekanntschaft. Beide mit dem selben Ziel, eine Hochzeitsfeier. Dummerweise können die beiden sich von Anfang an nicht ausstehen…
    Was den Stempel der Romantikkomödie trägt, ist zu keinem Punkt romantisch oder lustig. Keanu Reeves und Winona Ryder sind mit viel Wohlwollen einigermaßen durchschnittlich, was aber keine Rolle spielt, da die Figuren total unsympathisch sind (damit mögen die Schauspieler Teile ihre Aufgaben gut machen, aber das kostet viel Reputation, insbesondere bei einer Romantikkomödie). Das Schlimmste aber ist, dass zw. Reeves und Ryder nicht ein Hauch von Chemie besteht, mit zwei Blechdosen in den Hauptrollen hätte es nicht schlechter sein können.
    Knapp 90 Minuten allerdümmstes, pausenloses, nerviges Gesabbel, „Destination Wedding“ ist ne ganz große Zumutung und ein wunderbares Beispiel dafür, wie eine Screwballcomedy nicht funktioniert.
    1/10 Flugreisen

    #145177

    Reparud Rudrepa
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    Rampage – big meets bigger (USA 2018)
    Ein Gorilla, ein Wolf und ein Krokodil kommen in die Stadt… Was wie ein Witz beginnt, ist im Grunde die Handlung dieses Actionspektakels. Und genau genommen ist die Geschichte auch ein Witz. Sollte man also ausblenden und abhaken.
    Hauchdünne Handlung, ansonsten viel Krawumm und nochmehr Boing und Bäng; eingezwängt in relativ solide Trickeffekte wird nicht viel geboten, was nicht schon King Kong und Godzilla geboten hätten. Das kann auch mal ganz nett sein, aber trotz Bemühen um eine Geschichte bleibt das Machwerk distanziert und vermag mit längerem Verlauf immer weniger zu fesseln.
    5/10 Mutationen

    #145179
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    Destination Wedding (USA 2018)
    Wow, was für ein Film! Was für ein unfassbar schlechter Film! Eine Frau, ein Mann, eine Zufallsbekanntschaft. Beide mit dem selben Ziel, eine Hochzeitsfeier. Dummerweise können die beiden sich von Anfang an nicht ausstehen…
    Was den Stempel der Romantikkomödie trägt, ist zu keinem Punkt romantisch oder lustig. Keanu Reeves und Winona Ryder sind mit viel Wohlwollen einigermaßen durchschnittlich, was aber keine Rolle spielt, da die Figuren total unsympathisch sind (damit mögen die Schauspieler Teile ihre Aufgaben gut machen, aber das kostet viel Reputation, insbesondere bei einer Romantikkomödie). Das Schlimmste aber ist, dass zw. Reeves und Ryder nicht ein Hauch von Chemie besteht, mit zwei Blechdosen in den Hauptrollen hätte es nicht schlechter sein können.
    Knapp 90 Minuten allerdümmstes, pausenloses, nerviges Gesabbel, „Destination Wedding“ ist ne ganz große Zumutung und ein wunderbares Beispiel dafür, wie eine Screwballcomedy nicht funktioniert.
    1/10 Flugreisen

    Den „durfte“ ich mir letzten Juli in der Sneak anschauen und war ähnlich betroffen wie Du.

    „Schlimmer geht irgendwie immer, auch wenn ich nach diesem Film nicht weiß, was ihn noch unterbieten soll. (Außer gewollt schlechtem B/C/D-Trashfilmen ->fliegende Haie lassen grüßen)

    Frank und Lindsay sind auf eine Hochzeit eingeladen, und schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen am Flughafen fliegen verbal die Fetzen. Man mag sich nicht, das ist eindeutig und unwiderrufbar.
    Zu dumm, dass sie dann auch noch im Flieger nebeneinander sitzen, im Hotel direkt aneinander grenzende Zimmer haben und beim Hochzeitsessen die einzigen Gäste an ihrem Tisch sind.
    Und wenn man sich nichts zu sagen hat, dann redet man trotzdem.
    Irgendwas.
    Und hört nicht mehr auf.
    Es kommt, wie es kommen muss – Hund und Katz kommen zusammen (oha, wird doch hoffentlich kein Spoiler sein!!).

    Der Film kommt in den Kritiken überraschend gut weg, Vergleiche mit den großartigen „Before sunrise“ und „Before sunset“ werden bemüht („Before midnight“ hat mir leider nicht mehr gefallen) und lassen sich aufgrund des Storykonstrukts nicht verleugnen.
    Wo die Qualität des Films hergeredet werden soll, kann sich mir leider nicht erschließen.

    Ich wage mal den Vergleich: Ethan Hawke und Julie Delpy haben in der „before“ Reihe harmoniert, ihr Aufeinandertreffen, ihre Gespräche und ihr Werdegang waren glaubhaft und einfühlsam.
    Bei „Destination Wedding“ hat der Zuschauer das Gefühl, dem Betriebsausflug einer integrativen Einrichtung für Erwachsene beizuwohnen. Nicht bloß das arg narzistische und mit Ticks behaftete Filmpaar darf bis zum Fremdschämen Handicaps zur Schau stellen – auch relevante Gäste der Hochzeit werden derart dumm und fern einer respektvollen Darstellung zur Schau gestellt, dass man den Regisseur am liebsten schütteln möchte.
    Stellenweise glaubt man, Szenen aus einem Helge Schneider Film zu sehen -> womit wir bei „gewolltem Trash“ sind.

    Dass Keanu Reeves (noch dämlicher spielend als in „Bill & Ted“) und Winona Ryder (schrecklich, dieses „Schauspiel“!!) keine Ernsthaftigkeit in ihren Rollen oder gar dem Projekt sehen, ist offensichtlich. Was die Intention des Drehbuchschreibers und Regisseurs war, bleibt mir unklar.

    Ein Film, der einziger Dialog sein soll – wobei beide Protagonisten die erste Hälfte des Films gar nicht mal miteinander sprechend sonder vielmehr sich gegenseitig ungefragt an den Kopf werfen, was sie schreckliches über den jeweils anderen denken.
    Soll vielleicht witzig sein. Oder entlarvend. Oder der Gesellschaft den Spiegel vorhalten – oder gar schlicht unterhalten?
    In meinen Augen, kann er davon gar nichts.
    So dreist und sozial unvermögend wie seine Charaktäre – und komme mir jetzt keiner mit „Sehgewohnheiten abseits des Mainstreams“ oder so. Man kann das Anderssein rechtfertigen, aber Qualität kommt dadurch keine ins Haus.

    Einer der dümmsten Filme, die ich bisher schauen „durfte“.
    0/10“

    #145192
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    Fist Fight 8,5/10

    Am Freitag auf Netflix gesehen und wenn man die dauernde Ausdrucksweise mal durchgehen lässt, ist er extrem witzig und hat eine enorme Gagdichte.

    Charlie Day spielt das „Reh“ in dem Film extrem gut und ich glaube niemand kann so böse gucken wie Ice Cube.

    Sehr zu empfehlen, wenn man einfach mal lachen will.

    #145193
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    @sascha74

    Wieder allein zu Haus 5,5/10

    Mir war gar nicht klar, dass es noch einen dritten Teil der Home Alone-Reihe gab, wenn auch ohne Macauley Culkin.

    Es wird auf altbewähtes gesetzt, also typischer Tom und Jerry-Humor. Das ist in dem Bereich komisch, aber irgendwie auch langweilig.

    Die Kinder haben es trotzdem geliebt :)

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