Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2024)

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Dieses Thema enthält 287 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von The-Lion-King The-Lion-King vor 1 Stunde, 22 Minuten.

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  • #243294
    Profilbild von Aurelia
    Aurelia
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    @markusvogel

    30 Days of Night (Freevee (mit Werbung), wobei bei mir gar kein Werbeblock kam)

    Zufällig unter den Freevee Titeln entdeckt, bisher mir völlig unbekannt. Die guten Bewertungen und Josh Hartnett haben mich dann dazu bewogen, den Film anzuschauen. Wobei nicht nur Josh Hartnett top spielt, eigentlich machen alle Darsteller einen super Job. Super gemachter Vampirslasher, in dem eine kleine Liebesgeschichte versteckt ist. Ich fand den prima, absolute Empfehlung.

    8,5/10

    #243298
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    Shane54
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    @shane54

    @markusvogel Dass du den noch nicht kanntest ;-) Ich hoffe sehr, dass 30 Days of Night bald auf 4K veröffentlicht wird und gerne mit Dolby Atmos. Das Making of ist auch sehr interessant. Hab den im weissen Mediabook von Infinity mal neu für 20€ bekommen. :D

    #243324
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    @the-lion-king

    Five Nights at Freddy’s

    Gleich im Verlauf der ersten Nacht muss Nachtwächter Mike erkennen, dass die Nachtschicht in dem verlassenen
    Pizzarestaurant alles andere als ruhig werden wird, denn die animatronischen Figuren entwickeln nachts ein Eigenleben.

    Five Nights at Freddy’s ist ein auf FSK 16 weichgespülter Film geworden, der verzweifelt
    versucht mit dem Videospielcharme zu punkten & dabei in die reinste Belanglosigkeit abdriftet.

    Einfach verrückt, das gerade dieser Film so viel Geld einspielen konnte (20 Mio. $ Budget // ca. 289 Mio. $ Einspielergebnis).
    Eben das typische Blumhouse Motto. 10-12 „Horrorfilme“ mit geringem Budget raus hauen. Einer muss ja erfolgreich sein !

    Planloser Einheitsbrei – Einzig der Look & die animatronischen Figuren können am Ende immerhin noch überzeugen.
    Da schau ich mir lieber Willy’s Wonderland mit Nicolas Cage an. Da empfindet man wenigstens noch etwas Spaß am Zuschauen.

    05/10 Lichter

    #243454
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    fkklol
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    @fkklol

    Italien : Kroatien (MagentaTV – Fussball TV.2)

    Unglaublich gute Reality Show, man konnte direkt mitfiebern mit den Protagonisten.
    Verrückte Highlights die es in der Realität selten gibt.
    Und dann noch der Plot-twist kurz vor dem Ende. Verrückt, das hat keiner kommen sehen.

    8/10 Lattentreffer!

    #243458
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    @derschweiger

    A Killer Romance (aka: Hit Man)

    Gary unterrichtet Philosphie und Psychologie an einer Uni. Dabei ist er stets wohlwollend, um die richtigen Worte bemüht, etwas schusselig, wenig impulsiv und weiß sich nur schwer durchzusetzen. Leicht an der Einführung zu erkennen, in der der halb gefüllte Hörsaal gelangweilt in die Hefte krickelt.
    Geschieden ist er auch – im Guten natürlich.
    Er lebt alleine mit zwei Katzen und arbeitet nebenher bei einer Undercover-Unit der Polizei als Tontechniker.

    Eines Tages wird der feste Undercover-Cop Jasper suspendiert und Gary soll als Fake-Hitman einspringen.
    Selbstverständlich gelingt das super, und so wird er fortan in den nächsten Dutzend Fällen eingesetzt.
    Als er dann als Killer Ron Madison gegenüber sitzt, die ihren Mann getötet wissen möchte, weicht Gary von seinem Erfolgskurs ab.
    Eine „heiße“ Affäre zwischen Ron und Madison ist die Folge… bis sich die Dinge merkwürdig verändern.

    Glen Powell als Gary/Ron scheint viel Lob zu bekommen. Das verwundert mich arg, denn mehr als eine Hülle ist im gesamten Film kaum zu erkennen. In seiner Kunst hätte ich ihn lieber in 80er Jahre Serien ala „A-Team“ gesehen [man denke da an Dirk Benedict].
    Die in die Story reingedichtete Vielschichtigkeit ist – auch aufgrund (noch) fehlender schauspielerischer Finesse, zu erahnen, aber nicht wirklich zu spüren.
    Wer den Trailer kennt, weiß ohnehin, wohin die Reise geht. Wer ihn nicht gesehen hat, wird sich nach spätestens 30 Minuten (von insgesamt 115) im Klaren darüber sein, was da eigentlich los sein wird.

    Schauspielerisch ist der Cast hier ungefähr so unstet wie der Regisseur, der nicht so richig weiß, ob er eine Komödie oder einen Krimi gedreht haben möchte. Beides zusammen? Na ja, dafür fehlt der nötige, spitze Humor (er muss ja nicht zwingend schwarz sein). Zu erwähnen ist vielleicht noch Austin Amelio (Der Bügeleisenmann aus „Walking Dead“ und „Fear the…“). Nebst der, meist, übertrieben spielenden Adria Arjona erahnen wir hier am ehesten, dass da ein Mensch mit Gedanken und Emotionen vor einem steht.
    Es wird viel gesprochen, was ich eigentlich loben möchte. Allerdings sind die Dialoge oftmals arg bemüht.

    Das Kostümtheater von Gary ist häufig peinlich (knapp an lustig vorbei), die Pointen sitzen dennoch manchmal. Allerdings sind sie in der Handlung häufig deplaziert. Knisternde Erotik mit einer Femme Fatale? Na ja, Ansichtssache.
    Und dann noch das Ding mit dem doppeltem und dreifachen Boden… man will es eben mit dunklerem Humor um die Ecke bringen. Überraschend bleibt dann höchstens das muntere Fazit am Ende des Ganzen – übrigens basierend auf einer real existierenden Person (jaja).

    „A killers romance“ ist als romantischer Krimi viel zu zahm. Schauspieler in ständiger Komfortzone und darum bemüht, für TikTok-Clips richtig toll in Pose zu stehen. Romantik spürt man in keiner Sekunde (ok, vielleicht bin ich da auch zu altmodisch, und „Romantik“ ist dann eben die Flugbegleitung ohne Höschen). Spannung wird rar gesät, denn tatsächlich ist der Plot um eskalierende Gefühle so sehr in den Hintergrund gedrängt, dass man überrascht ist, wenn das Fass aufgemacht wird.

    Somit bekommt man einen „OK“ Film. Tut nicht weh (es sei denn, man erwartet den vielfach hoch gelobten Film), reißt aber auch nicht aus dem Hocker.

    5/10

    #243460
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    The Continental (Prime)

    Das ist die Vorgeschichte zu John Wick aus Sicht des Direktors. Der Stil bleibt der gleiche: viel Kampf und Dutzende Kopfschüsse. Dazwischen paar derbe Sprüche und world-building durch die Fraktionen, die Kammer und Politik.
    Zwei Dinge heben diese Mini-Serie hervor:
    1. Das Format. Es sind nur 3 Folgen aber jede geht um die 90 Minuten. Könnte man also auch als Trilogie sehen.
    2. Die Ausstattung. Die Geschichte spielt in den 70ern. Es sieht alles so authentisch aus und auch das feeling ist so, als ob man einen verschollenen Scorsese oder Lumet entdeckt hätte. Wirklich großartig.
    Somit bleibt ein überraschend gutes Prequel, dass ich jedem Actionfan empfehlen kann.

    8,5 / 10 Pressen

    #243462
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    The Bikeriders (Kino)

    Kathy, ein willensstarkes Mitglied der Vandals, ist mit einem wilden, rücksichtslosen Biker
    namens Benny verheiratet. Die Vandals begannen einst als lokaler Club voller Außenseiter.

    Der Film erzählt eine fiktive Geschichte, die von einem gleichnamigen Fotobuch von Danny Lyon aus dem Jahr 1968 inspiriert ist.

    Endlich mal wieder ein Film, der genau das eingelöst hat, was der Trailer versprochen hat.
    Der Aufstieg & die Erzählung über einen Motorradclub mit all seinen Höhen & Tiefen.

    Zuallererst muss man den famosen Look loben. Das wirkt alles ehrlich umgesetzt & wie aus der Zeit gefallen.
    Hinzu kommt ein wahnsinnig starker Cast, der bis in die kleinsten Nebenrollen verdammt gut besetzt wurde.

    Allen voran das Trio Tom Hardy, Austin Butler & Jodie Comer überzeugen mit ihren schauspielerischen Leistungen.
    Nebendarstelller waren u.a. Michael Shannon, Mike Faist, Norman Reedus, Emory Cohen, Beau Knapp & Karl Glusman u.v.m.

    Die Story fokussiert sich auf die 3 Hauptcharaktere, die immer mit einem vorherigen Interview eingeleitet werden.

    Der rote Faden zieht sich durch den Film. Hier geht es nicht um bombastische Explosionen, wendungsreiche Ereignisse
    oder einen lahmen Film. The Bikeriders überzeugt mit seinem stringenten & überzeugenden filmischen Handwerk.

    Ein rundum gelungener, unterhaltsamer & sehr sehenswerter Kinofilm, der für sich steht & sich so von der Masse deutlich abhebt.

    08/10 Bikes

    #243472
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    Transylvania 6-5000

    Gruselkomödie aus den 80ern mit einem überraschend guten Cast (Jeff Goldblum, Geena Davis) aber trotzdem nicht gut. Der Humor zündet zu keiner Minute. Die Regie ist gar nicht existent und somit spielen die Schauspieler auch auf Theater-AG Niveau. Von Grusel brauchen wir erst gar nicht reden.
    Kurz zur Geschichte: zwei Reporter werden nach Transylvanien geschickt, weil wohl Frankenstein wieder gesehen wurde. Dem gehen sie auf die Spur.
    Was für eine Enttäuschung.

    4/10 Vamps

    #243483
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    Dark Matter – Staffel 1 (Apple TV+)

    Jason ist Physiker, Professor und Familienvater, der in eine alternative Version seines Lebens entführt wird,
    die sich schnell in einen Albtraum verwandelt, als er versucht, in seine Realität zurückzukehren.

    Dark Matter glänzt mit einem sehr stimmungsvollen Staffelfinale & einer Serie, die mich zeitweise einfach nur umgehauen hat.

    Die Prämisse klingt recht simpel, aber die Umsetzung hier ist wirklich eine richtig starke Vorstellung.
    Selten zuvor stand man so sehr vor unendlichen Welten & Möglichkeiten wie hier.

    Hier wird sich ausgetobt in allen möglichen Formen & Szenarien, das man einfach nur Danke sagen kann.
    Danke für eine so hochwertige Produktion & Danke an Apple TV+, die im Serienbereich eine wahre Bereicherung geworden sind.

    Joel Edgerton liefert hier eine seiner besten Leistungen ab & Jennifer Connelly steht ihm definitiv in nichts nach.
    Beide harmonieren super vor der Kamera & schaffen es so eine wunderschöne Bindung mit dem Zuschauer herzustellen.

    Auch die Nebendarsteller machen die Serie einfach nochmal ein Stück besser mit u.a. Alice Braga, Jimmi Simpson & Dayo Okeniyi.

    Dark Matter punktet mit seinem außergewöhnlichen Setting, hervorragend ausgearbeiteten Charakteren & einer Story,
    die zu keiner Zeit seine Faszination verliert & einfach so endet, das man am Ende glücklich & zufrieden dem Abspann lauscht.

    Respekt an Apple TV+. Nach Sugar & der aktuell noch laufenden Presumed Innocent Serie ein echter Volltreffer.
    Neben House of the Dragon bei WOW bzw. Sky & The Boys bei Prime erleben wir hier die geballte Qualität an Serien.

    8.5/10 Zeitenläufer

    #243496
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    A Quiet Place: Day One (Kino)

    Das Leben einer totgeweihten Frau wird bei einem Hospiz-Ausflug nach New York City auf den
    Kopf gestellt, als außerirdische Kreaturen mit Ultraschallgehör den Planeten infestieren.

    Haben wir unbedingt ein Prequel zur Erfolgsreihe gebraucht? Nicht unbedingt !
    Ist A Quiet Place: Day One ein schlechter Film geworden? Definitiv NEIN !

    Mich hat dieser Teil sogar sehr positiv überrascht. Die ersten 5-10 Minuten sind klasse inszeniert
    & schaffen es die Welt langsam aufzubauen, denn schließlich geht es hier um die Vorgeschichte.

    Falls jemand eine Idee gesucht hat, eine Katze als Sidekick weder nervig, noch zu präsent in eine Story zu integrieren,
    der sollte hier vorbeischauen. Selten führte so viel Fingerspitzengefühl zu solch schönen & emotionalen tierischen Momenten.

    Diese Szenen waren der perfekte Kontrast zwischen den teilweise arg kargen & sehr düsteren Welt & den dann wiederum
    stark einsetzenden Klängen in bedrohlichen Momenten. Sound- & Monsterdesign überzeugen hier abermals mit einer immensen Wucht.

    Michael Sarnoski schafft es das Werk von John Krasinski zu ehren, aber dennoch neue Elemente hinzuzufügen.
    Das war wirklich keine leichte Sache, aber hey, der Mann hat den fantastischen Pig mit Nicolas Cage gedreht.

    Allen voran Lupita Nyong’o liefert hier erneut ab. Selbst in schlechteren Filmen ist sie dennoch immer ein Glanzpunkt.
    Auch, der von Stranger Things bekannte Joseph Quinn, macht eine gute Figur & stößt in der 2. Hälfte zum Geschehen hinzu.

    Day One kommt nicht ganz an die beiden ersten Teile heran, aber das Niveau war auch verdammt hoch.
    Dennoch hat dieser Film mir wieder schonungslos gezeigt, das ruhige Momente eine wahrhaftige Macht im Kino erzeugen können.

    8.5/10 Auswege

    #243502
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    A Quiet Place: Day One

    I´m going to Harlem.
    Getting pizza.

    @the-lion-king kann ich mich im Grunde anschliessen.
    Mehr Endzeit, mehr Action, mehr Monster.

    Irgendwie alles eine Mischung aus I Am Legend, The Mist, World War Z.

    Sehr guter Dolby Atmos Mix und zum Glück haben fast alle ihr Fressverhalten im Saal im Griff gehabt – der Stille geschuldet!

    Franchise Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten.
    Von der Bewertung her ungefähr anzusiedeln bei Teil zwei.

    07/10 Pizza-Ecken.

    PS: Vorab lief ein guter Trailer zu MaXXXine von Ti West, der mir vorallem durch die 80s Songs im Gedächtnis blieb („Obsession“ von Animotion z.B.).
    Weitere Trailer waren Alien Romulus, Zwei zu Eins (von Natja Brunckhorst, die uns demnächst besucht), The Crow, Twisters und Hai Horror mit Something in the Water.

    #243533
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    Blades

    Der Film über unnatürliche Tode auf einem Golfplatz ist überraschend gut. Da zeigt sich wieder: eine gute Geschichte macht man nicht so schnell kaputt. Irgendwann im Film stellt sich nämlich die Erkenntnis ein, was man da eigentlich sieht und das ist dann ganz amüsant.

    7 / 10 Heuballen

    #243536
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    Love lies bleeding (Sneak Preview)

    Der nächtliche Sternenhimmel liegt tief über einer Stadt in New Mexico Spärische Klänge lassen vermuten, dass hier irgendetwas nicht stimmt, oder bald nicht mehr stimmen könnte…

    Lou „arbeitet“ in einem Fitnessstudio und vertickt heimlich Anabolika um sich das Gehalt etwas aufzubessern.
    Ihre Schwester Beth wird von ihrem Mann regelmäßig verprügelt – wahre Liebe hält die beiden aber aneinander.
    Dann kommt Jackie, eine obdachlose Bodybuilderin, in die Stadt. Sie möchte zur Ms. Universe nach Las Vegas und will sich im kleinen Kaff ein paar Dollar verdienen. Und nebenbei noch die Musekln stählen, schließlich will man in Vegas gut aussehen.
    Zwischen ihr und Lou funkt es bald, Dinge geschehen und dann geschieht noch mehr…

    Der Film bietet ein großartiges Setting und wunderbare Kameraeinstellungen. Der Nachhimmel über der Wüste, Polizeiautos die zu einer Schlucht fahren, ein Zwiegespräch am Cola-Automaten…wow! Das sieht richtig gut aus.
    Schauspielerisch bewegen sich alle auf einem guten Niveau. Ed Harris sticht hier nicht nur optisch heraus, Kirsten Steward rockt als verrotzte Göre, Anna Baryshnikov bleibt in einer Nebenrolle lange in Erinnerung… dazu Katy O´Brian als sexuell offene She-Hulk in nicht-grün.

    Spielt man den Film ohne große Schnörkel runter, hat man einen Bockstarken Film, der einem stellenweise die Kinnlade offen stehen lässt. Leider (und vermutlich stehe ich mit meiner Meinung alleine da) überspitzt man die Dinge in unnötiger Weise. Die bemerkten spärischen Klänge und verspielten Synthie-Sounds lassen das Herz von Sci-Fi Liebhabern frohlocken, und lange wird auch mit der Kraft des Ungewöhnlichen koketiert.
    Wenn dann aber im letzten Drittel die Dinge zunehmend eskalieren, wird der Film aber völlig gaga. Übermenschliche Phänomene werden zelebriert, um sie dann lapidar mit einem ausgestreckten Mittelfinger fallen zu lassen.
    Das mag zwar an einigen Stellen visuell beeindrucken, bietet der Regisseurin im Nachgang aber immer die Möglichkeit zu sagen, es sei ja alles nicht ernst gemeint. So schade!

    Kritiker schwärmen vom Romantikfaktor des Films und sehen hier, dass die Kraft der Liebe zu allem fähig macht. Das ist aber eine sehr eingeschränkte Sichtweise, und ohne zu viel verraten zu wollen: Im Grunde zeigt der Film, dass Liebe eher im Weg steht, als dass sie förderliche Dienste leiste.
    Niemand in diesem Film tut etwas Gutes, was ihn zuweilen auch etwas unangenehm zu schauen macht. Doch ähnlich wie bei „A Killers Romance“ will man menschliche Abgründe mit oberflächlichem, plattem Humor begegnen.
    Das mag hier tatsächlich in der einen oder anderen Szene als schwarzhumorig anmuten, will dabei aber das Motiv der Guten Tat zelebrieren. „Three Bilboards…“ hat einmal aufgezeigt, wie sich ein schweres Thema mit fluffigem Humor auflockern lässt, ohne dabei zu vergessen, wie ernst die Dinge sind.
    Bei „Love lies bleeding“ scheint mir der Versuch erst gar nicht unternommen worden zu sein.

    Wer nach prominenter Kritik hier einen Romantik-Thriller erwartet, in dem Liebe im Zentrum der Geschichte steht… blablabla, das wird eine große Enttäsuchung.
    „Love lies bleeding“ ist für jene, die keine Erwartungen haben und offen für schräge Filmkunst sind.
    Vielleicht ärgert mich hier auch die unreflektierte Sicht auf Drogen und ihrer Auswirkungen – Spritz dir, was du willst: solange du liebst, ist doch alles gut… oder wie?

    Auch wenn es sich hier anders lesen mag, halte ich „Love lies bleeding“ für einen, in sehr vielen Momenten, starken Film. Das „Ätschi Bätschi“ zum Ende hätte man sich verkneifen können, das war unnötig. Allerdings hängt es möglicherweise auch damit zusammen, dass ich Drogenwitze in keinen Film witzig finde – auch wenn man hier besonders skuril damit winken möchte, mich lockt es nicht.

    Dadurch werden aus starken 8/10 leider (immer noch gute) 7/10

    #243538
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    Shane54
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    @shane54

    Something in the Water (2024)

    Hai-Horror der schlechtesten Sorte und leider ab September bei uns im Kino!

    Ich weigere mich schon zu diesem schlechten Scherz eine Inhaltsangabe zu posten, weil das Lesen dieser bereits Zeitverschwendung wäre.

    Zu der banalen wie langweiligen Story kommen ganz schlechte CGI Effekte hinzu, die selbst Sharknado hochwertig aussehen lassen.
    So einen Mist demnächst ins Kino zu bringen ist eigentlich schon richtig dreist.
    Jeder Streaming Anbieter würde sowas ablehnen.

    Seht euch lieber nochmal gute Genre Filme an wie The Reef, The Shallows, 47 Meters Down.

    01/10 Flossen, für die zum Glück kurze Spielfilmlänge

    Treffend auf IMDb zusammengefasst:

    Awful in every sense of the word.

    #243558
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    hal9000b
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    @hal9000b

    Generation V – Staffel 1 (Prime)

    Spin-off zu The Boys. Das hätte richtig in die Hose gehen können. Junge Helden auf der Superheldenschule. Fäkalhumor, Liebesreigen und Action sind da vorprogrammiert. Tatsächlich erhält man all das auch. Aber auch eine gute Geschichte, ambivalente Charaktere und die richtigen Fragen. Wirklich gut. Womit natürlich nicht gespart wird, ist Gore und Ekel. Ist ja auch das, was ein The Boys Fan auch sehen möchte.

    8,5 / 10 Lamas

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