Antwort auf: Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2018)

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#140402

Reparud Rudrepa
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@reparud_rudrepa

The Saint (USA 2017)
Ein Remake vom Remake. Oder so. Nach Roger Moore und Val Kilmer tritt hier Adam Rayner in die Rolle des Gentleman-Diebs.
Relativ belanglos, aber nicht schlecht gemacht, seichte Action-Unterhaltung.
5/10 Heiligenscheine

A quiet place (USA 2018)
Den Trailer fand ich sehr ansprechend und die Grundidee sehr gut. Ist ja auch mal was anderes, eine Story aufs Visuelle auszulegen und den Ton zu vermeiden. Ja, und da sind wir schon beim größten K.O.-Kriterium: Ton. Es ist eine Sache, die Handlung darauf auszulegen, Geräusche zu vermeiden, aber das dann nicht konsequenz umzusetzen, zeugt davon, dass man selbst nicht davon überzeugt ist. Ein Soundtrack hat hier nämlich nichts, gar nichts zu suchen. Es geht nicht um Musik, die man über einen Kopfhörer hört oder im Leisen irgendwo. Aber Hintergrundscore ist das, was das ganze Konstrukt kaputt macht. Wenn ihr schon so eine Idee habt, dann habt auch die Eier, in spannenden Szenen die Musik wegzulassen, anstatt auf diese Weise Dramatik anzukündigen. Behandelt die Zuschauer wie die Protagonisten!
Dazu Punktabzug für fehlende Erklärung und die nervigen Kinderdarsteller, macht dann
6/10 Geräusche

Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand (Hundraettåringen som smet från notan och försvann, SWE 2016)
Und wieder so eine unnötige Fortsetzung. Schon den ersten Teil fand ich relativ belanglos, konnte aber noch über Phasen unterhalten. Der hier ist einfach nur ärgerlich, „Prädikat wertvoll“ steht auf der Hülle, nur wofür wertvoll? Nicht lustig, nicht spannend, dämlich konstruiert, ohne Fahrt, kennt man alles schon irgendwie aus dem ersten Teil.
2/10 niedliche Äffchen

Welcome to the family (Benvinguts a la família, CAT 2018)
Mit dieser Serie hat Netflix eine Produktion aus Katalonien im Programm. Es dreht sich alles um eine Familie, die aus finanziellen Gründen aus ihrer Wohnung hinausgeworfen wird und daher notgedrungen bei ihrem wohlhabenden Vater aufschlägt, zu dem sie seit zwanzig Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Der Spielball entwickelt sich schnell und wirft immer neue Folgen und Handlungsstränge auf. Es prallen Welten aufeinander und die Spirale dreht sich von Folge zu Folge immer weiter.
„Welcome to the family“ ist eine Komödie, die trotz der Figuren zum Glück nie auf ein floddereskes Niveau herabfällt, sondern immer rechtzeitig die Kurve bekommt. Unterhaltsam. Fortsetzung möglich.
7/10 Elektropfeifen