Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2022)

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Dieses Thema enthält 59 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von The-Lion-King The-Lion-King vor 12 Stunden, 56 Minuten.

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  • #220941
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    Thanassi
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    @thanassi

    Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr. :-)

    Dexter Staffel 1-8:

    Ja, ich weiß selbst nicht, warum ich die Bildungslücke so spät geschlossen habe. Hing wahrscheinlich damit zusammen, dass vor kurzem die 9. Staffel auf Sky erschienen ist und ich einen Background haben wollte.

    Die Serie hat mir richtig gut gefallen. Zum einen der sympathische Serienkiller Dexter, der nach einem Kodex lebt und nur diese Menschen tötet, die es verdient haben. Zum anderen seine Schwester Debra, die ein herrlich loses Mundwerk hat. Und beide arbeiten bei der Polizei. :-)

    Jede Staffel ist so aufgebaut, dass Dexter einen großen Gegenspieler hat und es dann zum Finale kommt.

    Meine persönliche Wertung lautet:

    9,5/10

    Ich freue mich schon auf die 9. Staffel Dexter – New Blood. :-)

    #220967
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    The-Lion-King
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    @the-lion-king

    The Lost Daughter

    Das war doch zumindestens schon mal ein ordentlicher Start in das Filmjahr 2022 mit der Netflix VÖ The Lost Daughter.

    The Lost Daughter ist ein Filmdrama von Maggie Gyllenhaal (die auch einen Bruder hat namens Jake Gyllenhaal),
    das Anfang September 2021 bei den Internationalen Festspielen von Venedig seine Premiere feierte.

    Der Film hatte irgendwie so eine angespannte, aber auch mysteriöse Erzählweise, die durch Rückblenden aus ihrer
    Vergangenheit den wirklichen Zündstoff in die Gegenwart verschob. Insgesamt beschreibt The Lost Daughter ziemlich
    gut die Herausforderung & Vereinbarkeit einer Mutter zwischen Beziehung, Familie & dem beruflichen Leben.

    Für das Erstlingswerk von Maggie Gyllenhall & der abermals überzeugenden Performance von Olivia Colman sicherlich ein
    Blick wert. Hinzu kommt noch ein namenswerter Cast mit Ed Harris, Jessie Buckley, Peter Sarsgaard & Dakota Johnson.

    08/10 Geschichten

    @admin – Bitte mal prüfen, warum der neue Thread … 2022 noch nicht bei Neue Antworten aus dem Forum
    auftauchen, sondern nur bei Neue Themen aus dem Forum, das war mit 2021 ja auch anders vorher. Danke :)

    Wäre ja schade, wenn dieser interessante Filmthread dadurch noch mehr untergehen würde.

    Update: Jetzt funktioniert es. Lag sicherlich daran, das es erst nur einen Beitrag gab.
    Jetzt hat sich aber alles aktualisiert & taucht richtig auf.

    #220974
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    @schnitzel

    The King of Comedy

    …lange Zeit habe ich den Film vor mir hergeschoben. Und dann habe ich ihn mir angesehen und es nicht bereut.
    Es ist immer wieder herrlich anzusehen, in welch´ unterschiedlichen Rollen Robert De Niro schlüpfen kann und dabei trotzdem stets eine gute Figur macht. Egal ob als tätowierter Psychopath, gefürchteter Mafiosi, fürsorglicher Familienvater oder talentierter Showmaster. Seine Rollen passen zu ihm wie auf dem Leib geschnitten und er spielt sie einfach großartig! So auch seine Rolle als Möchtegern-Komiker Rupert Pupkin in The King of Comedy. Der Film hat mich durchweg gut unterhalten, fiel zu keiner Zeit ab und endete in einem grandiosen Finale. So müssen Filme sein! Unterhaltsam, einprägsam und ein Synonym für die Ewigkeit.

    7 von 10 Möchtegern-Komiker

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
    #220977
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    @derschweiger

    P2 – Schreie im Parkhaus (Home of Horror)

    Was wäre Weihnachten ohne passende Weihnachtsfilme? Wer es weniger rührseelig oder kitschig mag, darf hier mal einen Blick riskieren… ;)

    Angela arbeitet am Weihnachtsabend bis sie die letzte ist, die das mehrstöckige Büro verlässt. Ihre Familie wartet bereits (genervt) auf sie. Also nur noch schnell ins Parkhaus, ins Auto und ab die Post… zu blöd, dass ausgerechnet nun der Wagen streikt und den Geist aufgibt.
    Rasch sucht sie Hilfe bei beim Wachmann Thomas, der auch prompt zur Hilfe eilt. Als auch er den Wagen nicht zum Starten bringen kann, nehmen die Geschehnisse ihren Lauf und für Angela könnte es böse enden….

    Im Vorspann fiel mir sogleich Alexandre Aja als Produzent auf. Ist das nicht der „Maniac“-Typ? Das könnte der Dame im Film zum Verhängnis werden.
    Erwartet hatte ich zu Beginn einen solala „Wir rennen eine Stunde die Treppe hoch und runter“ Film, bekam dann aber Abseits der schrägen Motivation des Schurken einen soliden Thriller. Das Genre wird hier nicht neu erfunden, klassische Motive anderer Filme werden bloß in die räumlichen Möglichkeiten eines Parkhauses transportiert. Das bringt natürlich eine gewisse Optik ins Spiel, die mir zugegeben besser gefiel als anfangs angenommen. Allerdings erhalten wir hier auch ziemliche Kopfschüttel-Momente.

    Bei „Terror“ Filmen weiß man ja nie so richtig, ob wenigstens eines der Opfer überleben darf, und allein die Möglichkeit, dass es für Angela sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung gehen könnte, erzeugt eine gewisse Spannung. Das reicht jedoch nicht, um den Film als packend oder fesselnd zu beschreiben.
    Dafür ist er recht kurzweilig, schafft viele Schauplätze innerhalb des reduzierten Raumes und lässt sich sehr bequem in einen Rutsch schauen.

    Ich bezweifle, dass der Film das Zeug zum Klassiker hat, aber anschauen kann man ihn sich ohne es hinterher bereuen zu müssen. Die Gewalt ist zudem eher spärlich eingesetzt, die eine oder andere Leiche gibt es zwar zu beklagen, aber mit Ausnahme einer oder vielleicht zweier Szenen geht das alles recht blutfrei über die Bühne.

    Ich mochte es, womöglich auch deshalb, weil ich keine Erwartungen in solche Filme setze.

    6/10

    #220979
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    @derschweiger

    I spit on your grave – 1 und Folgeteile

    Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich das Remake gesehen habe. Damals Uncut, was ich in der einen oder anderen Szene möglicherweise bereut hatte. Vor ein paar Wochen dann die Neusichtung auf einem Amazon-Channel, der 14 Tage gratis buchbar war.
    Gebucht hatte ich wegen eines anderen Titels, aber wenn man schon mal drin ist… ;)

    Tja, was soll man zu diesen Filmen sagen? Vor ein paar Jahren beklagte ich bei „Ghostland“, dass ich a) zu alt für den Sch*** bin und b) zu wenig Einblick in die Materie habe um abschätzen zu können, ob der Film für das Genre nun „hart“ genug ist oder nicht.
    „I spit…“ genießt natürlich auch aufgrund seines Titels einen gewissen Ruf. Das Original aus den 70ern(??) hatte ich im Anschluss mitsamt Doku angeschaut und ja – für die damalige Zeit war das natürlich ein Ding.
    Für Gore-Liebhaber ist dann eher das Remake zu empfehlen.

    Nun hatte ich aber das Pech, die Filme im Channel in gekürzter Form bestaunen zu dürfen. Im Grunde macht mir das heute nichts mehr (früher wäre ich wegen sowas sofort auf 180 gewesen), eigentlich schaue ich Filme aufgrund der erzählten Geschichte und nicht allein wegen möglicher Effekgewitter. Die Geschichten hinter „I spit…“ sind dann auch denkbar einfach erzählt: Frau wird (merhrfach) vergewaltigt und misshandelt, ehe sie zum Sterben in die Büsche oder Kanalisation (je nach Handlungsort) geworfen wird. Sie rappelt sich auf und lässt ihre Peiniger spüren, was sie von der ganzen Sache hält.
    Sicher, hier wird man emotional mehr gefordert als bei einem „Freitag der 13.“, aber der Zweck des Films ist im Grunde der selbe.

    Festzuhalten ist, dass das Remake durchaus eine Daseinsberechtigung hat, wenngleich man nicht damit beginnen sollte, das „Wie schafft sie sowas?“ zu hinterfragen ;)
    Cut jedoch keinerlei Empfehlung wert – selbst wenn man den Film vorher nicht gesehen hat, springen einem die erzwungenen Kürzungen förmlich ins Auge. Schrecklich!!
    Das selbe Spiel dann in Teil 2 + 3, die ich vorher noch nicht gesehen hatte, aber mit Sicherheit mit geringer Fehlerquote aufzählen kann, wo gekürzt wurde.

    Teil 2 ist für mich der wohl beklemmenste Teil gewesen. Im US Hinterland sieht die Landschaft immerhin noch einladend aus, eine graue Metropole des Ostblocks dagegen kann in Sachen einladender Optik so gar nicht gewinnen. Das verlädt wohl auch dazu, die Menschen an sich „schmutziger“ zu schreiben, als in 1 und 3. Gut hieran, das „Wie schafft sie sowas?“ wird immerhin beleuchtet. Ob es in der Summe Sinn macht, kann jeder für sich entscheiden.
    Sicher wurde im vorgesehenen Cut sehr explizit gemordet und gefoltert, die Amazon Sichtung verrät das aber nur an den blutigen Füßen der Dame (ich kann mich gerade nicht erinnern, ob sie tatsächlich Schuhe trägt).
    Sei´s drum, eine 1:1 Kopie des ersten Teils, bloß in die unzivilisierte Welt des Ostens verlegt.

    Teil 3 dann hat mich tatsächlich überrascht. Wir treffen die Protagonistin des ersten Teils wieder, die offenbar versucht, ihren Weg zurück in den Alltag zu finden.
    Unterstützt wird sie von einer Psychologin und einer Selbsthilfegruppe, in der sie auch sogleich eine Freundin findet. Mit ihr startet sie einen kleinen Rachefeldzug durch die Straßen der Stadt, bis die Freundin dann tot aufgefunden wird.
    Unsere „Heldin“ weiß dann auch, wer der Täter ist und versucht, sich ihm anzunehmen, da die Polizei (mal wieder) keinen Plan hat.
    Am Ende wird es dann doch leider Murks, der finale Twist gar ist möglicherweise näher an der Realität als das vorher Gesehene, aber dennoch blöd.

    Mir gefiel der Gedanke, die Heldin zu sehen, wie sie nun ihren Weg zurück ins Leben sucht. Dass das alleine keinen Gore-Streifen bringen würde, ist ja auch klar – aber warum nicht ein Drama als Fortsetzung für einen Horrorstreifen?
    Sei´s drum, sobald der Vorhang fällt und auch hier das Blut spritzen darf bekommt man es wieder mit mehr oder weniger nachvollziehbaren peinigenden Exekutionen zu tun.
    Von der Prämisse her gefiel mir Teil 3 tatsächlich am besten, was vielleicht auch an der gedrosselten Gewaltdarstellung liegen mag (ja, hier wird es auch eklig, aber es ist kein Best-of Kill Festival wie in 1+2).

    Tja, was mache ich nun damit? Ich hänge zugegeben dann doch eher an den alten Schinken, z.B. „The last house on the left“ (1972), kann aber auch verstehen, wenn jemand einen gewissen Reiz in dieser Reihe sieht.
    Auch wenn man kein Freund von zu viel Blut oder Gewalt ist, sollte die Nummer uncut geschaut werden.

    Die Reihe bekommt von mir solide 5/10 zugesprochen, wobei Teil 2 eher drunter liegt, Teil 3 einen Tick drüber.

    #220983
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    @derschweiger

    Martyrs (original + Remake)

    So bin ich manchmal – eigentlich hatte ich mit dem Genre abgeschlossen (siehe „I spit…“), dann wedelt da eine Werbung für „Martyrs“ auf Channel XY rein und schwups hat man mich am Haken.
    Zugegeben geistert der Titel schon Jahren um mich herum. Einige Bekannte kamen immer wieder auf Titel wie „Frontiers“ oder „Guinnea Pig“ zurück um dann mit „Martyrs“ abzuschließen.

    Bei Filmen mit solchem Ruf habe ich nicht immer gute Erfahrungen machen können – „A Serbian Film“ bleibt für mich zeitlebens Hassobjekt und in diesem Fall verbiete ich eine Diskussion mit mir über die Kunst, Politik in Filme zu transportieren o.ä. – „Die letzten 120 Tage von Sodom“ war ebenfalls ein Schlag in die Magengrube, den ich dreimal unterbrechen musste. (Hier hingegen bin ich – wie zu sonst jedem anderen Film auch – über jede Diskussion zu haben).

    Nun sagte man mir also, „Martyrs“ ist der härteste Sch*** den man sehen kann. Puh… ich alter Mann, ob ich das verkrafte?
    Vorweg: Ich konnte :)

    Habe ich mich zuvor über schreckliche Schnittfassungen bei „I spit…“ ausgelassen, muss ich das im Grunde auch hier machen. Ohne jedwede Hintergrundinfo ging ich (naiv) davon aus, dass der Film so ziemlich komplett laufen würde.
    Die Schnitte im Film sind aber derart gut gesetzt, dass ich (unwissender) es nicht bemerkt hatte.
    Ein Blick auf Schnittberichte sagte mir dann aber, dass knapp 6 Minuten fehlen… hui!

    Zur Hanndlung kann man im Grunde wenig sagen, wenn man nicht das Ende ansprechen möchte.
    Ohne auch nur einen Hauch davon zu ahnen, um was es denn geht, war ich eine zeitlang auf dem falschen Fuß erwischt worden. Auf einen krankhaften Kampf mit Dämonen hätte ich nicht allzuviel Lust gehabt, was im Anschluss offenbart wurde, war aber zugegeben auch keine leichte Kost.

    Die nachträgliche Recherche zum Film war beinahe spannender als der Film an sich – von „Sowas hat die Welt nicht gebraucht“ über „öder und langweiliger Torture-Porn“ bis hin zu „philosophischem Meisterwerk“ ist jede Meinung vorhanden und jede wird bis aufs Blut bekämpft/verteidigt.

    In der Summe war der Film für mich unangenehmer anzuschauen als z.B. „Hostel“, wirkt in den letzten Momenten auch tatsächlich beinahe wie ein Kunstwerk (was „Hostel“ zu keiner Sekunde ist).
    Letztlich konnte bei mir aber nicht der Funke überspringen. Dass mir im Film die finale Folterszene fehlt kann ein schlagendes Argument sein – möglicherweise auch nicht.
    Der Film hinterlässt ein unangenehmens Gefühl nach Filmende, dass ich bei anderen „Torture“ Machwerken meist nicht empfinde. „Ghostland“ war für mich eindringlicher, vielleicht weil dort immer noch der Funke Hoffnung über allem schwebte – bei „Martyrs“ war es eben jene Hoffnungslosigkeit, die es ab der Hälfte des Films jede Sekunde mit sich trägt.

    Final: Macht es den Film gut, wenn man die letzte Szene (bzw. einen Suizid davor) beinahe philosophisch diskutieren kann, obgleich es schlicht um langanhaltende Folter geht? Es hebt die Diskussionen zumindest auf ein anderes Level. Die hier angeführte Motivation, das Leiden Weniger in Kauf zu nehmen, um möglicherweise eine Beitrag für alle Anderen zu leisten ist natürlich harter Tobak.
    Tatsächlich begibt sich der Film in dieser Motivation auf die Erzählebene eines Clive Barker – zumindest hätte ich mir in seinen frühen Werken ein solches Thema sehr gut vorstellen können. Nicht nur optisch hat mich der Film einige Male an „Hellraiser“ denken lassen.

    Das Remake habe ich dann einen Tag später angeschaut. Im Erzähfluss ist er über lange Strecken identisch zum Original, bietet hinten raus dann aber andere Motive der Gewalt und Folter.
    Ist das gut? Keine Ahnung, es ist anders und in der Struktur spürbar amerikanischer inszeniert.
    Das macht ihn dann auch eher wenig diskutabel und lässt ihn gefühlt als Einheitskost des Gewaltfilms abtun.

    Kann ich bei Filmen wie „I spit…“ noch über einen gewissen Grad an Unterhaltung sprechen, kann ich das hier nicht wirklich behaupten.
    Da ich ihn nur Cut gesehen habe, kann ich nicht sagen, wie es sich beim Uncut-Sichtung verhalten hätte… So war es OK, den Film gesehen zu haben.
    Vermutlich war es der Schauplatz des Geschehens, der mich dann final entrücken ließ – es mutet in der Mitte des Films ja an, als sei man bei Superhelden zu Hause und würde versehentlich die Tür zum geheimen Labor öffnen oder so… na ja.

    „Martyrs“ hat sich seinen Ruf offensichtlich verdient, denn anders als andere Gewaltepen spielt er mit der Frage nach dem höheren Sinn. Ob das gefällt oder nicht, ist nunmal ansichtssache.
    Ich glaube, ich kann denjenigen folgen, die ihn für äußerst wertvoll betrachten, verstehe aber auch vollends diejenigen, die ihn als krankes Machwerkt bezeichnen.
    Sprachlos bin ich vielleicht bei denen, die ihn als gewaltarm titulieren…

    Tja, viel Lärm um nichts hier – interessant wäre zu wissen, wie andere hier über den Film denken.
    Für mich zum Schließen einer „Bildungslücke“ gut genug, aber die philosophische Ebene des Films hat mich beim Betrachten doch nur kurz berührt.
    Vielleicht wichtiger innerhalb seines Genres wie „schlichte“ Gewaltexzesse, aber für mich wahrlich nicht ansprechend genug, um lobend darüber zu sprechen.

    4/10

    #220985
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    @thanassi

    Matrix – Resurrections

    Die Matrix-Trilogie bezeichne ich persönlich als einer der besten Filmreihen aller Zeiten.

    Welcher Teufel hat Warner Brothers geritten, eine Fortsetzung zu drehen?

    Möchte man Disney Konkurrenz machen und Filme zu Tode drehen? Wenn ja, sind sie auf dem besten Weg, Disney das Wasser zu reichen. So wie der Film aufgehört hat, fürchte ich mich schon vor Teil 5.

    Nein, man hätte es definitiv bei der Trilogie belassen sollen. Die Story, warum Neo doch noch lebt, ist abstrus.

    Es gibt nur einen Grund, warum ich den Film nicht vollends zum Flop erkläre und das sind die Kampfszenen und die Computertricks.

    Alles in allem bekommt der Film von mir:

    4/10

    #220988
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    @derschweiger
    Ist schon einige Jahre her, dass ich Martyrs, natürlich uncut ;) , gesehen habe. Ich erinnere mich vor allem noch daran, dass ich von der Stumpfheit, der Kontinuität und bis zur Aufklärung willkürlichen Gewalt sehr schockiert war. Er klettert ja täglich diese Leiter runter, um ein paar kräftige Schellen ins Gesicht auszuteilen. Da hat man natürlich für sich schon deutlich Härteres gesehen, aber in dieser Beständigkeit durch die ständigen Wiederholungen dann doch einmalig. Eine unglaubliche Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit waren die Folge und haben bei mir einen nachhaltigen Schock hinterlassen.
    Das Ende wirkte auf mich eher konstruiert. Insgesamt hat mich der Film doch einige Wochen gedanklich und emotional beschäftigt und ich habe ihn durchaus als richtig harten Tobak verortet.
    Ebenfalls sehr hart fand ich damals „Inside“. Falls du den noch nicht kennst, vielleicht auch ein Versuch. Denke ich werde beide Mal wieder sichten, wenn die Stimmung passend dafür ist.

    #221002
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    @the-lion-king

    Promising Young Woman

    Nach The Lost Daughter legt Promising Young Woman nochmal eine Schippe zu Beginn des neuen Jahres drauf.

    Promising Young Woman ist das erhoffte Highlight geworden & doch noch so viel mehr.

    Man nehme ein klug geschriebenes Drehbuch, eine klasse inszenierte Story & eine Carey Mulligan,
    die hier einfach mal alle gegen die Wand spielt. Für mich die beste Rolle in ihrer bisherigen Karriere.

    Wobei sie bereits in Drive, The Dig, Mudbound & Der große Gatsby gezeigt hat, was sie kann.

    Promising Young Woman hat Bilder, die sich einbrennen. Einen Soundtrack, der perfekt auf die Szene abgestimmt wurde.
    Eine wendungsreiche Story, die gerade am Ende … darüber reden wir einfach nicht, denn das muss jeder selbst erleben.

    Man wird das Gefühl nicht los, das Carey Mulligan in ihrer quietschbunten Rolle hier so richtig aufgegangen ist.
    Somit gehört Promising Young Woman rückwirkend für das Filmjahr 2021 betrachtet zu einem der besten Filme des Jahres.

    9.5/10 Kratzer

    #221005
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    @toykuehn
    Danke für Deine Rückmeldung, dann sehen wir ja Aspekte des Films ähnlich.
    „Inside“ kenne ich nicht, aber nach kurzer Recherche konnte ich rausfinden, dass er mit „Martyrs“ und „High Tension“ (den ich seinerzeit uncut sah) zu den Big 4 des französischen Terror Movies gehört – was auch immer sowas wert sein mag ;)
    „High Tension“ ist ein Film, den man sich durchaus anschauen kann – wobei der Twist am Ende auch nur einmal funktioniert, besonders verstörend empfand ich ihn jedenfalls nicht, eher schonungslos brutal (anders als z.B. „Irreversibel“)
    Am Ende sprichst du etwas ganz Entscheidendes an: Man muss auch die nötige Stimmung haben, um sich auf dieses Genre einzulassen. Möglicherweise steht nach „Martyrs“ die Tür bei mir noch einen Spalt offen und ich wage einen Blick, falls nicht, glaube ich damit auch ganz gut klar zu kommen ;)

    #221007
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    @hal9000b

    The New Mutants

    Bin großer Fan der X-Men. Mag die Verfilmungen fast alle nicht. Es gibt so viele tolle Geschichten und keine wurde würdig umgesetzt.
    Leider trifft das auch auf den Spin-of zu.
    The Demon Bear Saga ist eine außergewöhnliche Geschichte. Vor allem visuell. Als Kind fand ich sie auch gruselig.
    Lose ist der Film darauf aufgebaut. Bisschen Grusel ist auch dabei. Aber daneben auch viel coming of age Probleme, wenige Charaktere, wenige Schauplätze, mittelmäßige Effekte und Schauspieler. Und die Geschichte zündet nie. Kein Charakter ist einen wichtig. Insgesamt alles nur Mittelmaß auf niedrigem Niveau.
    Es wird wirklich Zeit, dass Marvel sein Flaggschiff übernimmt.

    6 / 10 Yogis

    #221009
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    @schnitzel

    The New Mutants liegt auch noch vor mir. Bin schon sehr gespannt auf den Film! … nur leider kann ich meine Amaray nicht finden. Hab den irgendwo (zusammen mit dem Fullsllip von @toykuehn) verlegt, aber ich weiß nicht wohin. :(
    … Vielleicht sollte ich noch mal ’ne Nacht drüber schlafen und mir erscheint ein Hinweis im Traum. :D

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
    #221011
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    @thanassi

    @derschweiger

    Irreversibel kann übrigens auf Prime Video angesehen werden. Das Besondere an dem Film ist die Art, wie der Film gedreht worden ist. Aber Monica Belucci spielt in diesem Film richtig stark.

    Wenn Du schon High Tension und Irreversibel ansprichst, die ich beide super finde, solltest Du dabei

    Baise Moi – Fick mich!

    nicht vergessen.

    Dieser Film passt locker in das gleiche Genre.

    Ich finde, mit diesen Filmen hat der französische Film einige Ausrufezeichen gesetzt. Sie können nicht nur Komödien. :-)

    #221028
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    @hal9000b

    Luzie der Schrecken der Straße

    Nach dem interessanten Ausflug ins Subgenre der französischen Rache-,Torture-, Gewaltfilme… and now to something completely different.
    Luzie ist eine tschechisch-deutsche Coproduktion aus den frühen 80er Jahren. Luzie langweilt sich in den Ferien alleine zu Hause. Um einer Bande beitreten zu dürfen, stiehlt sie Knetmasse im Kaufhaus. Das zwei eigenwillige Knetfiguren ihr Leben durchwirbeln kann sie da noch nicht ahnen.
    Das ist ein Highlight der tschechischen Kinderserien gleichzusetzen mit Die Märchenbraut, Pan Tau oder Der fliegende Ferdinand. Die Serie ist voller kindlicher Magie. Einfach zauberhaft. Nett finde ich auch das Ensemble wieder zusehen, dass man aus den anderen bekannten Serien kennt. Schauspieler, insbesondere Luzie, sind großartig. Die Effekte sind wunderbar altmodisch. Die Geschichte trägt die Serie ohne jegliche Gewalt und ist trotzdem spannend und fesselnd. Die Musik ist ein Ohrwurm. Einfach zeitlos schön.
    Nur einen großen Nachteil hat die Serie. Nach 6 Filmen ist bereits Schluss.

    9 / 10 Friedriche

    #221052
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    Harry Potter 20th Anniversary: Return to Hogwarts

    Eine magische Reunion & eine tolle Show zum 20-jährigen Harry Potter Jubiläum.

    Beim Anschauen kommen so viele Kindheitserinnerungen hoch & es fühlt sich einfach wunderbar an.
    Da bleibt zum Ende hin dann wirklich auch nur noch die pure Gänsehaut & ein paar Tränchen zurück.

    Harry Potter wird immer eine ganz besondere Filmreihe bleiben – Für immer !

    09/10 Rückblicke

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