Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2023)

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Dieses Thema enthält 453 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von hal9000b hal9000b vor 6 Monate, 1 Woche.

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    Spider-Man: Across the Spider-Verse

    Miles Morales kehrt im 2. Teil der Spider-Verse-Saga zurück, reist durch das Multiversum und trifft auf ein Team von
    Spider-People. Uneinig über den Umgang mit einer neuen Bedrohung definiert Miles neu, was es bedeutet, ein Held zu sein.

    Der Vorgänger Spider-Man: Into the Spider-Verse hat damals schon eingeschlagen wie eine Bombe
    & der 2. Teil tut es ihm gleich & schafft es meiner Meinung nach sogar den 1. Teil noch zu übertreffen.

    Geniales Multiverse, unendlich verschiedene Spider-Man Versionen, ein klasse Soundtrack & eine vielseitige und
    vielschichtige Story, die mitsamt ihrer Action & dem fantastischen Comic Look zu einer absoluten Kult Trilogie werden könnte.

    Ich hatte verdammt viel Spaß mit Teil 2 in allen Belangen. Eine würdige Fortsetzung & ein Schritt näher zu Beyond the Spider-Verse.

    Alle versuchen den nächsten gleichaussehenden Animationshit zu landen, dabei ist dieses Spider-Verse das Unikat schlechthin.

    09/10 Versionen

    #234163
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    Triangle of Sadness

    Ein Model-Promi-Paar nimmt an einer ereignisreichen Kreuzfahrt für die Superreichen teil.

    Triangle of Sadness kann man gut & gerne mit einem einzigen Wort beschreiben: „Speziell“ !

    Ein Film, der in drei klassische Akte aufgeteilt wurde, die alle einen roten Faden bilden.
    Mal geht es um Geschlechterrollen, im Anschluss um die gesellschaftlichen Klassensysteme & am Ende
    einfach um die Einordnung & den Umgang mit der sozialen Schiene & dem dazugehörigen Gesamttenor.

    Diese satirisch & sehr schwarzhumorige Umsetzung wird nicht jedem taugen. Wer sich aber mal auf
    ein spezielles Abenteuer einlassen möchte, dem sei Triangle of Sadness definitiv ans Herz gelegt.

    Alle Charaktere sind Eckpfeiler ihres eigenen Gesellschaftssystems & spiegeln das in ihrem Auftreten und ihren
    Handlungen vorzüglich wieder. Die Ausstattung, vor allem die Szenen auf der Yacht, sind verrückt, aber vor allem gelungen.

    Einzig das offene Ende, das ich teilweise schon nachvollziehen kann, könnte einem böse aufstoßen.
    Insgesamt ist Triangle of Sadness aber auf jeden Fall sehenswert & eine seltene Filmperle im Blu-ray Regal.

    Bisschen Lobhudelei sei auch dem Regisseur Ruben Östlund gegeben, denn er hat bereits mit The Square ein tolles Werk geschaffen.

    Bei der Nordamerikapremiere von Triangle of Sadness auf dem Toronto Film Festival im September 2022 würdigte Regisseur
    Ruben Östlund Charlbi Deans Arbeit und widmete ihr die Aufführung. Leider ging Charlbi Dean bereits von uns.

    8.5/10 Lautsprecher

    #234167
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    Crimes of the Future

    Gemeinsam mit seiner Partnerin Caprice stellt Saul Tenser, prominenter Performance-Künstler,
    die Metamorphose seiner Organe in avantgardistischen Performances öffentlich zur Schau.

    Crimes of the Future sah nach dem Trailer damals echt interessant & unheimlich aus.
    Hinzu kamen namhafte Schauspieler & ein guter Regisseur mit David Cronenberg.

    Am Ende scheitert der Film aber an seiner eigentlichen Thematik. Die ist auf der einen Seite mega interessant,
    unheimlich & sehr düster, zeitweise vielleicht sogar schon horrorhaft & gruselig in bestimmten Momenten.

    Auf der anderen Seite scheitert er aber an dem wichtigsten – Einem guten Drehbuch ! Die Story beginnt spannend,
    aber nach & nach verliert sich der Film in weitere Performances bzw. „Operationen“ um einen Sinn zu finden.

    Ab der Hälfte der Laufzeit wird ein weiteres Element hinzugefügt, aber erneut auch nicht wirklich gut genug beleuchtet,
    um nachvollziehen zu können, in welcher Welt wir uns überhaupt befinden & wie abstrus diese dargestellt wird.

    Schade ! Die Grundzutaten & die Ausgangssituation waren durchaus interessant & haben neugierig gemacht,
    aber Story & Drehbuch scheitern auf ganzer Linie. Zudem endet der Film zu prompt um überhaupt mehr mitnehmen zu können.

    06/10 OPs

    #234170
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    Plane

    Ein Pilot findet sich in einem Kriegsgebiet wieder, nachdem er gezwungen ist,
    sein Verkehrsflugzeug während eines schrecklichen Sturms zu landen.

    Plane ist ein vollkommen solides, aber leider nicht über die komplette Laufzeit funktionierendes Actiondrama geworden.

    Der Film stammt von Jean-François Richet, der zuvor bereits mit Blood Father einen ordentlichen Auftritt hatte.
    Man macht mit Plane nicht viel verkehrt , aber eben auch nicht viel neues, was das Genre neu aufmischen würde.

    Gerard Butler taugt mir hier in einem seiner besseren Filme ganz gut. Nach dem katastrophalen Chase eine Wiedergutmachung.
    Viel mehr konnte mich aber Mike Colter überzeugen, der als Fiesling mal wieder eine sehr gute Figur machte.
    Besonders dank der herausragenden Performance in Marvel’s Luke Cage blieb er mir noch länger in Erinnerung.

    Plane kann man machen. Die Action & Effekte sind solide, die Schauspieler sind engagiert, die Story geht klar,
    aber insgesamt braucht er etwas mehr als 45 Minuten um in Fahrt zu kommen, das schadet ihm am Ende leider zu sehr.

    6.5/10 Flieger

    #234172
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    @the-lion-king

    Halloween Ends

    Die Geschichte von Michael Myers und Laurie Strode findet in diesem letzten Teil der Reihe einen schaurigen Höhepunkt.

    Eine absolute Katastrophe dieser Abschied mit Teil 3 des Reboots. Der 1. Teil aus 2018 war noch solide
    & in Ordnung, Teil 2 schon absolut grenzwertig & schlecht, aber der 3. Teil ist einfach nur grauenhaft blöd.

    Fast 1h lang passiert einfach gar nichts. Die einzigen guten Momente, sind die, wo der Soundtrack einsetzt.
    In den nächsten Sekunden muss man aber wieder das Schauspiel bestaunen und das schwache Drehbuch ertragen.

    Eine Ikone so erbärmlich untergehen zu lassen ist einfach nur traurig & ein absolutes Armutszeugnis.
    Für mich gibt es wenn überhaupt nur Halloween aus 2018. Die anderen beiden Teile sind direkt aus dem Gehirn gelöscht.

    04/10 Ende(n)

    #234175
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    Am WE konnte ich mir auch mal wieder Filme anschauen, zwei davon hat mir @the-lion-king schon vorweg genommen. Sind wir dabei ähnlich unterwegs?

    Halloween Ends

    Als ich vor ein paar Jahren hörte, dass Halloween eine neue Fortsetzung-Trilogie bekommt (natürlich vergessen wir jedes Sequel, das seither gedreht wurde), war ich skeptisch.
    War er besser, als „Halloween 2“? Leider nein, auch wenn man recht nah an das Feeling des Originals heran kam. Die Kamera war stellenweise sehr beeindruckend, die Schreckeffekte, als Michael durch das Städtchen schlendert waren toll.
    Ansonsten? Na ja, bezüglich „Härte“ fand ich Zombies Remake tatsächlich besser.

    Darauf folgte „Halloween kills“ und man verließ die erzählerische Ebene des Franchise zulasten von Kill, Kill und nochmal Kill.
    Stellenweise gut eingefangen (Feuerwehr), aber was nutzt diese blinde Gewalt, wenn es weit und breit niemanden gibt, um den man sich fürchten sollte?
    Dem Film nun eine philosophische Tiefe einzureden ist – so finde ich – wie Perlen vor die Säue geworfen. Hier lohnt keinerlei Interpretation, denn das Ergebnis ist unter jedem Strich einfach schlecht.

    „Halloween Ends“ nun also. Ja ja, der fand doch Teil 12… ähm Teil 2 der Remake-Trilogie, also Teil 3 schon nicht gut, warum guckt er dann noch weiter?
    Weil es Michael Myers ist! Hier kommt die sentimentale Ader eines in die Jahre gekommenen Filmschauers zutage, denn Myers war der erste Franchise-Killer, den ich auf VHS geshen hatte. Und ich war beeindruckt – was mich wohl auch irgendwie dem Genre anbandeln ließ. Jason, Freddy, Chucky, der Maniac Cop folgten und ich hatte zugegeben Spaß an dem Ganzen.

    In jungen Jahren hatte ich mir auch mit einigem Vergnügen die x-ten Fortsetzungen der Friday, Nightmare, Chucky und Halloween Reihe angeschaut. Auf dem Schulhof ließ sich dann gut fachsimpeln „Boa, haste den gesehen?“.
    Insofern möchte ich niemanden den Spaß an Reboots, Remakes und 1000. Fortsetzungen nehmen. Dass es einen Markt für die z.b. neuen Predator Filme gibt, ist für mich ok, auch wenn ich dem nicht mehr viel abgewinnen kann.
    Muss es das 10. Reboot eines Texas Chainsaw Massacres geben? Es ist doch alles erzählt, und nur weil das Blut heute CGI erzeugt ist, macht es den Kram nicht automatisch besser.
    Dann lieber sowas wie den Bruder im Geiste „X“ anschauen. Auch nicht sehr gut, aber immerhin hat da jemand gesessen und den Kopf benutzt.

    Zurück zu „Halloween Ends“:
    Zunächst das Gute: Die Eröffnungsszene sieht gut aus. Hier passiert tatsächlich etwas, das man so nicht unbedingt hätte kommen sehen. Oha, wird man „Kills“ nun also doch vergessen machen?
    Nun, hält man sich vor Augen, dass diese Sequel Reihe nicht zwingend für die klassischen Fans gedreht wurde, sonder eher um eine junge Generation an das Franchise zu führen (so auch gesehen und empfunden beim aktuellen Hellraiser), dann ist das Folgende wohl auch irgendwie logisch.
    Da bekommt also Enkelin Strode Mitleid mit einem Kindermörder (ja gut, kann ja mal passieren, warum sind denn alle so pissig?), Oma Stode freut sich, wenn besagte Enkelin mal endlich mit den T***en wackelt um einen Kerl an Land zu ziehen….
    Macht das einen Sinn? Ist ja nicht wichtig, denn das Wichtigse wartet in der Kanalisation (mit einem Obdachlosen als „Türsteher“, gehts noch?).
    Kindermörder trifft dort auf Serienmörder und es funkt. Romantik pur, da kann Pilcher einpacken! Und weil sich beide nun wortlos, blind und übersinnlich verstehen, gehen sie gemeinsam auf Killertour.
    Schnappt man sich Laurie? Ne, erstmal ein paar Teenies, die einen Kindermörder „dissen“ – diese Schurken!
    Es passiert also alles so, wie man es vorhersehen möchte. Die üblichen „Zur falschen Zeit am falschen Ort“ Kills dürfen es auch noch sein, aber bitte niemals so, dass es schade um jemanden sein könnte.
    Ein netter Moment später beim DJ des Ortes; warum am Ende dann aber doch wieder alles bei Lauri auflaufen darf, erklärt der Film nicht (außer man nimmt das ständige Geheule des Kindermörders als Rechtfertigung).

    Dann endet es tatsächlich mit einem Ende, ist ja nicht zu glauben – es sein denn, man hat versehentlich den falschen umgelegt. Die entsprechenden Drehbücher werden seit dem Autorenstreik bestimmt mit großer Aufmerksamkeit studiert.
    Um es aber kurz zu machen:
    Manoman!! Nachdem man zur Mitte des Films wohl selbst festgestellt hat, dass Sinn und Verstand auf der Strecke geblieben sind, hat man eben achselzuckend so ein Ende hingerotzt.
    Insgesamt genauso lieb- und stillos wie der gesamte Film. Im Grunde so hirnlos wie die Idee um die Trilogie als Solche.

    Was haben wir hier also gewonnen? Einen guten Start in die letzte Runde, das muss man ja auch gönnen dürfen.
    Ansonsten nicht erklärbare Charakterzeichnungen, lausige Schauspielerleistungen (man hat das Gefühl, Frau Curtis holte sich hier nur mal kurz einen Scheck für die anstehende Rente ab), ein Drehbuch zum Heulen und Kills, die man (fast alle) so schon 100x gesehen hat.
    Überraschend ist hier nur die hemmungslose Sturheit, den Film ernst zeichnen zu wollen.

    Auch wenn nicht alles Gold ist, was ich in jungen Jahren als toll empfand, so ist „Halloween 1+2“ bis heute noch ein gern gesehener Film von mir. Zombies Remake hat seine Schwächen, aber auch eine tonale Härte, die mir zusagt.
    Was mir die abschließenden Sequels geben wollten, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Außer besagter Verjüngung sehe ich keinen Grund, diesen Murks auf die Leinwand zu bringen.

    3/10

    #234178
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    @derschweiger

    Plane

    Ein nicht vollbesetzter Linienflug soll trotz Unwetterwarnung nicht vom angegebenen Kurs abweichen – die Fluglinie hätte gerne den Sprit für den nötigen Umweg gespart.
    Wie so was endet, wissen wir ja schon bevor es im Film dann auch passiert: Man muss notlanden.
    Wo sie nun genau stecken, weiß die Crew allerdings nicht. Wie also um Hilfe rufen?
    Erschwerende Faktoren in diesem Action „Drama“: Ein Passagier des Flugs ist ein vermeintlicher Mörder, der von A nach B geführt werden sollte… zudem ist das Eiland, auf dem man strandet, nicht unbewohnt.

    Irgendwie lehnt sich der Film an 80er Jahre Action-Trasher an, inhaltlich ist da tatsächlich wenig zu holen.
    Mir fehlt hier allerdings die Bindung zum Helden und der Schrecken auf der Insel wird nicht zwingend als Handlungsgrund genommen. Anstatt Norris prügelt sich hier nun Butler durch die Reihen.
    Gut?
    So gut Trash eben sein kann. Schön anzusehen ist, dass vieles handgemacht scheint. Da fährt z.B. ein echter Bus und kein CGI Vehikel etc.
    „Plane“ wird keine Preise gewinnen, aber er ist auch nicht zwingend schlecht.
    Kann man schauen – wer ihn verpasst, hat aber zugegeben auch nichts verpasst, so fair muss man sein.

    Irgendwann kommt sich wieder ein verregneter Sonntag, der Film dürfte dann auf Prime zu finden sein und dann wird man ihn ohne schlechtes Gewissen schauen können ;)
    Bei mir hat es sogar in dunkler Nacht nach einem sonnigen Tag gepasst.

    5/10

    #234180
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    @derschweiger

    Fall

    Die Extremkletterin Becky ist in Trauer, nachdem ihr Mann beim Klettern tödlich verunglückte. Das gut gemeinte „Hör auf zu Flennen, der Kerl war ein Ar***“ von ihrem Vater (Neegan) hilft leider nur wenig.
    Zum Glück kommt ihre beste Freundin, die ebenfalls an der damaligen Klettertour beteiligt war, nach einem Jahr aus dem Nichts zu ihr und überrascht sie mit einem tollen Kletterprojekt.
    Da steht ein 600 Meter hoher Funkturm in Texas (?), der erklommen werden möchte. Von dort könne Becky doch endlich die Asche ihre Mannes verstreuen.
    Ja gut, so ein Argument zieht bekanntlich immer, und los gehts.

    Was ab hier gezeigt wird, ist zugegeben an manchen Stellen spannend. An anderen wiederum nicht.
    Ich bin zugegeben im Freestyle Klettern (falls das so heißen sollte) nicht sehr bewandert und konnte der Doku „Free Solo“ auch nicht so viel abgewinnen. Toller Hecht, der Kerl – aber da hat jemand die Schwelle von Mut zu Lebensmüde überschritten.
    Dafür kann ich nur schwer Applaus spenden, ebensowenig der Motivation der beiden Damen hier im Film.
    Rührend, die Asche des Mannes nach so einer Tour zu verstreuen (schnief). Die Kollegin indes macht sich Sorgen um abnehmende Zuschauerzahlen auf ihrem Channel, also muss ne tolle Nummer her.

    Es ist ja gut möglich, dass es eine Geschichte ist, die das Leben so schreibt (hätte da gestanden „Basierend auf wahren Begebenheiten“, hätte ich das geglaubt), aber dafür muss ich ja nicht „Hurra“ rufen.
    Also schaut man zwei jungen Frauen zu, wie sie auf sehr dumme Art eine (wie ich finde) sehr dumme Tat durchführen.
    Es kommt nun so, wie es kommen muss: Leiter fällt vom Turm und beide hocken oben fest.
    Irgendwie müssen sie doch runterkommen… aber wie?

    Witzig fand ich die Idee mit den potentiellen Rettern zur Mitte des Films – davor und danach übt man sich an diversen Dummheiten, um auf sich aufmerksam zu machen.
    Nun gut, man kann sagen, es ist ja auch eine Ausnahmesituation, in 600 Metern Höhe gefangen zu sein… da kann man schnell den Kopf verlieren.
    Naja… zwischenmenschlich muss dann natürlich auch Einiges passieren (gähn).

    Leider war der Greenscreen in vielen Szenen allzu aufdringlich. Auf der anderen Seite hilft es dem Zuschauer aber, sich nicht zu sehr in die Höhenangst hineinzusteigern.
    Denn hoch ist der Turm, und wenn man (Frau) sich mit einer Hand haltend runterbaumeln lässt, verabschiede ich mich vom Mitgefühl für beide Damen. Dann ist es eben so, nehmt doch ein Sicherungsseil… ach ne, passt ja nicht in die Handtasche.

    Wer es in solchen Filmen liebt, Logiklöcher zu zählen, der hat wird allergrößte Freude haben. Wer einen kurzweiligen Survival-Thriller erleben möchte, der darf auch mal einen Blick riskieren. Immerhin macht kein Hai mit ;)
    Meine mangelnde Anteilnahme am Schicksal der beiden Kletterinnen verhindert einen größeren Spannungsmoment, und das zuweilen wirklich blöde Drehbuch nimmt auch einiges an Freude.

    In Punkto „Höhenangst“ hatte mich seinerzeit „The Walk“ deutlich tiefer ins Sofa gedrückt als diese Nummer hier.
    Die Genreübliche Auflösung, wer es am Ende wie schafft, ist an sich ok, wäre sie nicht derart dumm inszeniert.

    So hat die Medaille eben zwei Seiten, wobei mich beim Anschauen die gute Seite mehr angelacht hat, als die Andere. In der Nachbetrachtung allerdings bleibt überwiegend Kopfschütteln – ein Film, der nicht gut altert, aber trotzdem zum Anschauen einlädt.

    6/10 aus der 5/10 wurden

    #234188
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    Devotion

    Zwei Kampfpiloten der U.S. Navy riskieren im Koreakrieg ihr Leben und werden zu den berühmtesten Flügelmännern der Navy.

    Ein Film, den ich schon so lange vor mir hergeschoben habe … Das war aber eigentlich vollkommen zu Unrecht.

    Die Fußstapfen von Top Gun Maverick waren riesig, aber man muss Devotion wirklich lassen, das er nicht irgendeine
    Kopie von einem Film sein möchte bzw. war, sondern eigenständig eine wahre Geschichte erzählt, die gesehen werden sollte.

    Er ist mehr Drama als ein Actionfilm & das ist gut so. Die 2h Laufzeit vergehen wie im Flug, weil genügend Abwechslung
    zwischen den Einsätzen dargeboten wird. Die Schauspieler sind alle klasse, aber vor allem Jonathan Majors & Glen Powell
    überstrahlen alles. Das sind noch echte Kerle mit Werten & einer bewegenden, nachvolllziehbaren Backstory, die ans Herz geht.

    Gerade die letzten 30 Minuten sind großartig. Da kann sich selbst ein Top Gun Maverick noch eine Scheibe abschneiden.

    Die Flüge & Action sehen echt und spannend inszeniert aus, der Konflikt zwischen den Ländern wirkt greifbar
    & die Freundschaft, Leidenschaft, Wille & der Umgang untereinander sind wirklich überzeugend dargestellt worden.

    An Devotion gibt es nichts auszusetzen. Er ist einfach ein VERDAMMT guter Film, der sich nicht vor den ganz Großen verstecken muss.

    09/10 Helden

    #234191
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    Terrifier 2 (Uncut)

    Nachdem er von einem unheimlichen Wesen wiedererweckt wurde, kehrt Art der Clown in die ängstliche
    Stadt zurück, wo er in der Halloween-Nacht ein Teenager-Mädchen und ihren jüngeren Bruder angreift.

    Terrifier 2 ist besser als sein Vorgänger & ist schon ein recht brutales & hartes Splatterfest geworden.
    Wer auf diese Art von Filme steht, der macht mit dem 2. Teil mit Sicherheit nichts verkehrt.

    Für ein Splatter hat er erstaunlich gute Effekte. Trotzdem wird ihm seine mehr als 2h Laufzeit zum Verhängnis.
    Vor allem die letzten 10 Minuten waren dann wieder so drüber, das ein Augenrollen unvermeidbar blieb.

    Insgesamt konnte aber der Cast durchaus überzeugen, außer der Totalausfall Elliott Fullam, der bereitete mir Schmerzen.
    Art the Clown, gespielt von David Howard Thornton & die weibliche Hauptfigur Lauren LaVera konnten überzeugen.

    Die Idee & das Engagement von Damien Leone hinter dem Projekt sind beachtlich & bemerkenswert,
    ob es aber jetzt dann doch noch ein 3. Teil braucht mit mehr Budget, das wird die Zukunft zeigen.

    6.5/10 Clowns

    #234240
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    Prehistoric Planet – Staffel 2

    Reisen Sie 66 Millionen Jahre zurück, als majestätische Dinosaurier & außergewöhnliche Kreaturen die Länder,
    Meere & den Himmel durchstreiften.

    Wie bereits der Vorgänger glänzt die beeindruckende Dokureihe mit fantastischen Bildern & hervorragenden Animationen.
    Es macht einfach so viel Spaß für jeweils 30 Minuten in eine unbekannte Welt von damals einzutauchen.

    Man lässt sich Zeit, lässt Bilder stehen & am Ende gibt es sogar noch eine neue Sektion mit „Uncovered Facts“.
    Ich könnte dem Sprecher ewig zu hören. Hinzu kommt ein brilllantes 4K dank Apple TV+ seiner hohen Bitrate.

    Für mich gibt es hier absolut nichts auszusetzen. Wäre durchaus an einer weiteren Staffel in einem Jahr interessiert !

    10/10 Dokumentationen

    #234248
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    No Time to die

    Das war nun der letzte Bond mit Craig. Insgesamt hat mir die Reihe wirklich gut gefallen. Ich mochte das unterkühlte von Craig und den seltenen trockenen Humor. Der Herzschmerz war mir etwas zuviel.
    Der letzte Teil fängt klasse an. Da sind tolle Bilder dabei und gute Action. Bald gibt es eine Reminiszenz an eine der besten Titelmelodien der Reihe. Danach nimmt sich der Film viel Zeit um Charaktere einzuführen was mich nicht gestört hat. Die Geschichte schließt dann die Fehde mit Spectre, Blofeld ganz gut ab. Wenn auch etwas unspektakulär. Da hätte mehr Lecter/Starling Drama passieren dürfen. Die neue 007 ist der schwächste Charakter des Films. Hoffentlich wird das nicht der neue Bond. Und dann kommt der Schluss. Der war Mist und lässt mich wütend zurück.

    7,5 / 10 blaue Augen

    #234253
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    Creed III

    Adonis war sowohl in seiner Karriere als auch in seinem Familienleben erfolgreich, aber als ein Freund aus
    Kindertagen und ehemaliges Wunderkind des Boxens wieder auftaucht, ist das Duell mehr als nur ein Kampf.

    Ich mochte die beiden Vorgänger. Teil 1 war wirklich erfrischend & belebte das Rocky Franchise wieder.
    Auch die Teilnahme von Sylvester Stallone machte das Projekt durchaus interessanter & spannender.

    Teil 2 konnte dann schon nicht mehr vollends überzeugen. War aber immer noch sehr guter Boxerfilm mit starken Charakteren.

    All das geht Creed III einfach noch ein Stück mehr verloren. Sylvester Stallone wurde ausgegrenzt & schwer vermisst.
    Nichts gegen Michael B. Jordan, aber ich denke die Übernahme des Regieposten hat dem Film dann doch etwas geschadet.

    Besonders die Kämpfe sind abermals toll inszeniert, dennoch sieht ein Blinder, das alle Zuschauer nicht wirklich da waren.
    Da nützt auch das beste CGI nichts, wenn man den Film seiner ganzen Emotion & Bandbreite beraubt.

    Jonathan Majors kann erneut überzeugen & schnappt schauspielerisch Michael B. Jordan fast die Krone im Alleingang weg.
    Ein echter Bösewicht bzw. Fiesling, der sich gut einfügt & rein physisch auf der Bildfläche wie ein absolutes Monster wirkt.

    Am Ende ein guter, überzeugender Creed Ableger, der etwas seine Patina verloren hat, aber mit den Fights & Jonathan
    Majors dennoch überzeugt.

    07/10 Runden

    #234342
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    @hal9000b

    64

    Adam Driver atypisch besetzt in einem Sci-Fi Film in dem er vor 65 Mio. Jahren gegen Dinosaurier kämpft. Und das mit einem fast 100 Mio Budget. Das klingt doch super, oder? Rausgekommen ist der schlechteste Film des Jahres. Und nicht so schlecht, dass er gut ist sondern schlecht schlecht.
    Der Film ist langweilig. Der Film sieht billig aus. Das ist vor allem bei den Dinosauriern ärgerlich wenn man sie überhaupt mal zu Gesicht bekommt.
    Bitte einen großen Bogen drum machen.

    3 / 10 Flops

    #234344
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    Last Night in Soho

    Ich hatte null Ahnung was das für ein Film sein soll. Und so sollte man da am besten rangehen. Dann wird man überrascht. Deshalb erzähle ich auch nichts von der Geschichte. Vor allem zur Halbzeit wird’s cool. Danach wird es wieder etwas konventioneller aber immer noch gut. Tolle Kamera und Tricks. Und London in den swingin‘ 60s ist ein tolles Setting.
    Mir hat der Gefallen.

    7 / 10 Kleider

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