Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2024)

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Dieses Thema enthält 229 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von DerSchweiger DerSchweiger vor 20 Minuten.

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    Muriels Hochzeit

    Muriels Hochzeit ist ein australischer Film aus dem Jahr 1994, der die Geschichte der unsicheren Muriel Heslop erzählt, die in einer Küstenstadt in Australien lebt. Muriel träumt von einem glamourösen Leben in Sydney und einer Hochzeit mit einem Traummann. Dazu hört sie oft Abba Musik, als Flucht aus ihrem tristen und auch einsamen Leben.

    Der Film behandelt die Themen Mobbing, mentale Gesundheit, Familienprobleme, Selbstfindung und Freundschaft. Das alles wird so gekonnt miteinander verknüpft, dass der Film einen einfach packt und zum Nachdenken anregt.
    Toni Collette und Rachel Griffiths spielen hervorragend.

    Der Umstieg auf die Blu-ray hat sich wirklich gelohnt: sehr gutes Bild, viele Details erkennbar.

    Fazit: 8/10 I do`s

    #241296
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    Monster („Die Unschuld“)

    Saori Mugino ist eine junge Witwe und Mutter. Ihre ganze Liebe gehört ihrem Sohn Minato.
    Als sich der Junge mehr und mehr zurückzuziehen beginnt, spürt sie, dass etwas nicht stimmen kann.

    Regisseur Kore-eda Hirokazu, bekannt für Broker & Shoplifters, hat hier mal wieder ganze Arbeit geleistet.

    Monster ist ein sehr ruhig & bedacht erzähltes Drama, das mit den vielen Perspektivwechseln es schafft,
    aus jeder Sicht eine neue Schlussfolgerung zuzulassen. Wahnsinnig gut umgesetzt – ähnlich wie schon bei Die Frau im Nebel zuletzt.

    Ein einfach erscheinendes Problem kann am Ende viele Ursachen haben & das zeigt Monster auf eine sehr besondere Art & Weise.
    Nicht umsonst hat der Film schon einige Preise abgeräumt & auch eine hervorragende IMDB Bewertung, die nicht von ungefähr kommt.

    Der Originaltitel Monster passt so viel besser als der deutsche „Die Unschuld“. Ja Unschuld ist auch ein Thema,
    aber das Wort Monster passt wie die Faust aufs Auge, denn der Film hat so viel Interpretationsspielraum.

    „Schlussendlich wird mit großer Wucht deutlich, welch fatale Folgen voreilige Schlüsse haben können.
    Es verändert das Leben aller Beteiligten für immer …“

    08/10 Ansichten

    #241328
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    Percy Jackson: die Serie

    Habe vor paar Jahren die zwei Filme zur Buchreihe geguckt. Waren ok. Nun also die Neuverfilmung als Serie. War gut. Nicht super. Wie in den Filmen entwickelt sich die Geschichte etwas holprig. So als ob ein Schriftsteller mit einer guten Idee aber mäßigem Geschick eine Geschichte erzählt. Ist es verzeiht im Buch auch so?
    Also zur Geschichte: Percy ist ein Halbgott, der davon nichts weis aber dann doch in die Welt der griechischen Mythen eintritt. Produktion ist sehr hochwertig, Schauspieler sind ok. Kann man mal gucken.

    6,5 / 10 Medusen

    #241335
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    Monkey Man

    Ein geheimnisvoller junger Mann entfesselt einen Rachefeldzug gegen die korrupten Führer,
    die seine Mutter ermordet haben und weiterhin systematisch die Armen und Machtlosen schikanieren.

    Endlich mal wieder ein richtig starker & äußerst brutaler Actionthriller, der sich sein FSK 18 redlich verdient hat.

    Zuallererst muss man den Hut ziehen vor Dev Patel. Regie & Hauptdarsteller zu vereinen ist oft ein Teufelskreis.
    Hier funktioniert es aber ziemlich gut, denn Dev Patel hat für die Rolle alles gegeben & viel beim Drehen aushalten müssen.

    Monkey Man besticht mit gnadenloser & klasse inszenierter Action, einem stimmungsvollen Soundtrack & einfach sehr viel Style.

    Die Story ist zeitweise mutig & bietet etwas Substanz, aber man versucht wenigstens etwas emotionales herüber zu bringen
    & findet so eine Bindung zur Figur. Die Rückblenden ergeben einen Sinn & deuten so immerhin auf sein Trauma hin.

    Allein von der reinen Action ist Monkey Man bisher das Beste, was ich dieses Jahr in diesem Genre gesehen habe.
    Viele Szenen haben sich eingebrannt, weil man sich etwas getraut hat & speziell bei einer einfach erbarmungslos draufgehalten hat.

    Die Kamera(einstellungen) & der Look stechen heraus. Das Spiel mit den wechselnden Songtypen in einigen Momenten ist richtig stark.

    Am Ende muss man Jordan Peele danken, das er durch ihn über Universal den Weg ins Kino gefunden hat.
    Ursprünglich sollte der Film „nur“ auf Netflix erscheinen. In dem Fall haben wir wirklich Glück gehabt.

    Die Legende von Hanuman trifft auf John Wick.

    8.5/10 Schläge

    #241345
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    Godzilla x Kong: The New Empire

    Sowohl Godzilla als auch Kong spüren eine Bedrohung, die aus dem Innern der Erde zu kommt. Auf Skull Island öffnen
    die Menschen einen Zugang zur Hohlerde. Dort treffen Godzilla & Kong auf einen mächtigen Gegner, der die Existenz aller bedroht.

    Wenn man wirklich alle Gehirnzellen ausschaltet & das typische Popcornkino erwartet kann man zeitweise wirklich Spaß haben.
    Godzilla x Kong: The New Empire ist zu 2/3 vollkommen belanglos & zu 1/3 gibt es wenigstens ordentlich Monster-Gekloppe :D

    Optisch mit dem ganzen CGI sieht er recht ordentlich aus. An einigen Stellen verliert man aber zwischen den 3 Welten
    einfach das Gefühl für Größe. Mal sieht es gigantisch auf der Erde aus. In der Hohlerde dann wieder ziemlich seltsam.

    Die Story ist naja mehr Beiwerk als alles andere. Da hat die Monarch Serie noch etwas mehr zu bieten gehabt.

    Die Charaktere sind da, das reicht dann aber auch. Für mich war das immer noch zu viel Menschlichkeit in einem
    Film, der dafür keine Notwendigkeit hat. Einzig Ace Ventura Verschnitt Dan Stevens fand ich richtig erfrischend witzig.
    Alle anderen agieren im Kosmos wie man es erwartet. Rebecca Hall, Brian Tyree Henry & Kaylee Hottle funktionieren nur.

    Das letzte Drittel macht dann wieder ordentlich Spaß. Da kracht & scheppert es an allen Ecken & Enden, wie man es
    eigentlich erwarten konnte. Die Sinnhaftigkeit muss man da einfach ausklammern & dann kann man durchaus seinen Spaß haben.

    Insgesamt ein unterhaltsames Monster-Gekloppe, das am Anfang enttäuscht & am Ende nochmal einen raus holt.
    Kann man machen, muss man aber nicht. Ich war da eher der bodenständigere Kong: Skull Island Fan.

    Vom Spaß- & Genrefaktor her würde ich Godzilla x Kong: The New Empire eine 08/10 vergeben. Der Rest ist leider nur eine 04/10 wert.

    06/10 New Empire

    #241358
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    The Regime – Miniserie

    Die Kanzlerin einer Autokratie in Europa verfügt über eine fast uneingeschränkte Regierungsgewalt.

    Die tiefschwarze Politsatire als Miniserie scheitert einzig & allein an dem recht schwachen Drehbuch.

    Das kam recht unerwartet, denn der Showrunner Will Tracy war immerhin an Succession beteiligt.
    Auch der Cast ist recht stark besetzt mit u.a. Kate Winslet, Matthias Schoenaerts, Hugh Grant & Andrea Riseborough.

    Kostüme & Sets sehen klasse aus & auch das hauptsächliche Spiel im Palast wirkt sehr authentisch – Es ist halt eine Satire.
    The Regime nimmt sich einiges heraus, was gut funktioniert & einiges was irgendwie komplett fehl am Platz erscheint.

    Der überzogene & lispelnde Akzent von Kate Winslet in der Synchro hat mich immer wieder voll aus dem Konzept gebracht.
    Irgendwann gewöhnt man sich daran, als Stilmittel interessant umgesetzt, aber dauerhaft einfach ein Tick too much.

    Corporal Zubak & Hugh Grant als Edward Keplinger hingegen gehörten fast zu den spannendsten Nebenfiguren in der Miniserie.

    Wenn man sich auf den Humor & Satire einlässt, kann man mit The Regime durchaus eine unterhaltsame Reise erleben.
    Trotz schwachem Drehbuch hat The Regime auch positive Seiten, aber es wäre wirklch sehr viel mehr möglich gewesen.

    6.5/10 Schwierigkeiten

    #241360
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    Oh la la – Wer ahnt denn sowas?

    Bei dem dummen Titel habe ich nicht viel erwartet und wurde freudig überrascht. Es handelt sich hier um eine französische Komödie kurz vor der Verlobung eines Arbeitersohnes mit einer Aristokratietochter. Stammbaumanalysen aller zukünftiger Schwiegereltern bringen Überraschungen, die nicht allen gefallen. Es wird dann nur so mit Vorurteilen umsichtig geworfen. Und das oft recht pointiert. Dabei bleibt es immer komisch. Ein Drama ist das sicher nicht. Ist dann auch mal ganz erfrischend.

    7,5 / 10 Mercedesse

    #241362
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    Der Vorname

    Kleines Charakterspiel nach einem französischen Theaterstück. Ein Lehrerpaar (Lehrerin mit Doppelnamen und Literatur-Prof) laden zum Essen ein. Es kommt der Bruder der Gastgeberin (niedriger Bildungsstand aber clever und schwerreich), seine dchwangere Frau (Raucherin) und der Halbbruder der Gastgeberin (Musikus mit femininer Art). Es entsteht ein Wortgefecht über die Wahl des Vornamens des noch ungeborenen Kindes. Eins führt zum anderen und Worte schneiden tief.
    Die Schauspieler sind super gewählt. Die Inszenierung ist kurzweilig. Viele Wortspiele sind lustig. Dabei wird es nicht zotig.
    Empfehlenswert.

    8,5 / 10 Königinnen

    #241364
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    Young Frankenstein

    Mel Brooks und Gene Wilder haben sich dem Frankenstein Mythos angenommen und einem Klassiker einen weiteren Klassiker folgen lassen. So dachte ich zumindest. So wird er auch oft gewertet. Aber da haben wir die Erwartungshaltung. Die konnte er bei mir nicht erfüllen. Dabei macht er vieles richtig. Bauten, Kostüme, Stil, Gags, Marty Feldmann… alles prima. Aber nicht so genial wie erhofft.

    7 / 10 Stepptänzer

    #241368
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    Wish

    Asha lebt in Rosas, einem Königreich, in dem buchstäblich jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann.
    In einem Moment der Verzweiflung richtet sie einen Wunsch an die Sterne, der von einer kosmischen
    Kraft beantwortet wird: Einem kleinen Ball aus unendlicher Energie, der Star genannt wird.

    Eine weitere seelenlose Disney Produktion, dessen Glanz immer weiter in Vergessenheit gerät.

    Wish wirkt wie ein Flickenteppich, den man aus allen Produktionen zusammen gesammelt hat, um daraus nochmal
    den selben Eintopf zu machen – Uninspiriert, ideenlos & nur ein Schatten früherer, wunderschöner Animationsfilme.

    Der Look ist solide, die Charaktere aber eben sehr austauschbar & die Story so belanglos, das sie auf ein Taschentuch
    passt. Die deutschen Songs haben auch keine Harmonie & Leben mehr – Alles wirkt einfach so ausnahmslos ersetzbar !

    Am Ende bleibt nicht viel positives, außer das meine Hoffnung allein noch in Alles steht Kopf 2 steckt.

    Selbst Elemental von Pixar zuletzt war viel besser & verzeichnete einen leichten Aufwärtstrend, aber wo sind sie hin,
    die fantastischen Filme mit Herz & Seele wie Soul, Zoomania, Coco, Ralph reichts, Oben, Encanto, Raya oder Pete’s Dragon :(

    „The company’s latest is not so much a film as it is a highlight reel of their greatest hits“

    05/10 Abstürze

    #241370
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    For all mankind – Staffel 2

    Staffel 2 zieht ordentlich an. Den Zugang zur Serie macht natürlich die Kenntnis der Charaktere einfacher. Man hat eine Beziehung bereits aufgebaut. Und sie sind, nun angekommen in dem 80ern, auch um einiges interessanter und freundlicher. Was aber einen echt in Atem hält, ist der sehr schön inszenierte, zunehmend brodelnde Konflikt, der aus dem kalten Krieg einen heißen werden lässt. Zum Ende hin ist das ganz große Serien-Kunst.

    8,5 / 10 Reagans

    #241387
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    Ich Capitano

    Die unglaubliche Odyssee zweier junger Männer, Seydou & Moussa, die Dakar verlassen, um Europa zu erreichen. Eine abenteuerliche
    und gefährliche Reise durch die Hindernisse der Wüste, die Schrecken der libyschen Gefangenenlager & die Gefahren des Meeres.

    Ein Film, der mit einigen Szenen voller Schrecken, Brutalität & Unmenschlichkeit definitiv im Gedächtnis bleibt.
    Die sehr authentische & bedrückende Reise beider Jungs hätte für mich fast noch etwas länger gehen können.

    Ich Capitano glänzt mit wahnsinnig beeindruckenden Bildern, die zeitweise im Kontrast zu einer Kamera stehen,
    die brutal drauf hält & gerade dadurch eine Stimmung erzeugt, dessen mulmiges Gefühl nie wirklich verschwinden wird.

    Der Look ist nahbar & echt, der Soundtrack stimmungsvoll & die beiden Jungschauspieler für ihr Erstwerk sehr ambitioniert.
    Die väterliche Figur, die eingeführt wird, zeugt von Einfühlsamkeit in einer Situation, die nicht selbstverständlich ist.

    Die Verantwortung auf den Schultern der Jungs ist immens & der Umgang mit den Ereignissen prägt diese Erzählung.
    Vor allem punktet der Film aber vereinzelt mit Sequenzen, die Hoffnung erzeugen, obwohl es eigentlich nur ein Traum ist.

    Wer ein Kino in der Nähe hat & auch kleineren Produktionen etwas abgewinnen kann, der sollte Ich Capitano eine Chance geben.

    08/10 Wege

    #241392
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    Sexy Beast (2023)

    Sexy Beast ist eine Prequel-Serie zum gleichnamigen Film aus dem Jahr 2000 und erzählt die Vorgeschichte von Gal Dove und Don Logan, die sich in der kriminellen Unterwelt des Londons der 1990er Jahre wiederfinden. Sie begehen Raubzüge für Teddy Bass und legen dabei ein gewisses Geschick an den Tag. Daneben steht Gals Hochzeit an, es wird die Beziehung von Don zu seiner Schwester gezeigt und noch weitere Familienmitglieder haben ihre Probleme.

    Die Schauspieler sind gut, gerade Stephen Moyer merkt man seine Lust an der Rolle an, der Soundtrack macht richtig Spaß, die Ausstattung ist sehr gut.

    Die Serie verliert sich aber in den Nebenhandlungen und zieht sich hin (Tempo könnte wirklich besser sein). Dazu gibt es einige Logiklöcher und die Gewaltdarstellungen könnten für manche zu viel sein.
    Das macht die Staffel langatmig, nervig (weil unlogisch) und ingesamt dann uninteressant.
    Daher leider….

    Fazit: 5/10 antiken Münzen

    #241405
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    Fallout – Staffel 1

    Eine nukleare Zerstörung führte zu der Apokalypse in Amerika. Ca. 200 Jahre später sind die Bewohner der Bunker in Los
    Angeles gezwungen, in die fröhlich-schräge & höchst gewalttätige Welt zurückzukehren, die sie an der Oberfläche erwartet.

    Zuallererst muss ich erwähnen, das ich das Spielefranchise kenne & besonders mit Fallout 4 viel Spaß hatte.
    Das könnte auch ein entscheidender Knackpunkt sein, wie man die neue Fallout Serie empfinden wird.

    Leute, die wenig am Hut haben mit dem Spielefranchise an sich, die werden es deutlich schwerer haben einen Fuß in die
    Tür zu bekommen, als Leute, die sich jahrelang mit dem Franchise auseinandergesetzt haben & vielleicht auch 2-3 Spiele kennen.

    Bei der Ankündigung zu Fallout hatte ich ein mulmiges Gefühl, weil meiner Meinung nach bis auf The Last of Us
    & im animierten Bereich z.B. Arcane & Cyberpunk Edgerunners kein wirklicher Spieletitel lange im Gedächtnis blieb.

    Fallout punktet mit dem abgefahrenen & durchgedrehten Setting, der Look sieht zeitweise erschreckend gut aus
    & auch die Charaktere machen einen guten Job. Die Vaults an sich sind klasse umgesetzt & auch viele Easter Eggs finden Anklang.

    Die wenigen Monster sehen richtig gut aus, der Soundtrack macht Spaß & vor allem die Bruderschaft konnte mich optisch
    umhauen. Das alles ist Teil des Fallout Universums. Meiner Meinung nach wurde hier viel vom Spiel sehr realistisch eingefangen.

    Besonders der Ghoul Schauspieler Walton Goggins gehört zu den interessantesten Figuren der Serie.

    Für mich persönlich ging Fallout aber zum Ende hin etwas die Puste aus. Da hätte ich mir gerade am Anfang
    etwas mehr Erzählung & Detailverliebtheit gewünscht, denn die ersten beiden Folgen sind mit die stärksten.
    Das Ende fühlte sich leider etwas hastig & überstürzt an, aber Staffel 2 wird mit Sicherheit folgen.

    Insgesamt haben mich die 8 Folgen durchaus überzeugt. Viele Kernelemente wurden aufgegriffen & in die Story integriert.
    An das Niveau eines The Last of Us kommt Fallout aber nicht ansatzweise heran.

    7.5/10 Pip-Boys

    #241407
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    Oh la la – Wer ahnt dennerf sowas?

    Vor drei Wochen wurde ich mit dem Film in der Sneak überrascht und war erfreut.
    Französische Komödien gehen bei mir irgendwie immer, auch wenn die Bandbreite von Tiefe zu plumpkem Klamauk je nach Film vorab eine Überraschung bleibt.

    Zur Bekanntgabe einer die Klassen übergreifenden Ehe hat das Brautpaar von den Eltern mittels DNA eine Abstammungsurkunde erstellen lassen. Die Überraschung und das Entsetzen über die zutage kommenden Ergebnisse sind in der ersten Hälfte durchaus ein Brüller.
    Wer sich Humor wünscht, der wertfrei daherkommt und niemanden verletzen möchte, der möge bitte nicht einschalten.
    Wobei man sich hier aber sehr genüsslich in übertriebener Form den Klischees von Stereotypen einer jeweiligen Nationalität tummelt. Zugegeben, darauf muss man sich einlassen können. Die männlichen Hauptdarsteller Christian Clavier und Didier Bourdon tragen den Film mit böser Zunge, zur Schau gestellter Empörung und der Freude, dem Gegenüber eins reinwürgen zu können – nach einigen, teils herben, Nazi-Witzen kommt Clavier schließlich mit „Man wird doch mal einen Spaß machen dürfen“ um die Ecke.
    Großartig in Wort und Spiel!
    Die beiden Ehefrauen kommen dabei nicht ganz heran, bekommen durch das Drehbuch aber auch zugegeben einen sehr undankbaren Teil des Klamauks ab.

    Als sich zur Hälfte des Films die Gesellschaft auflöst, geht auch ein großer Teil des Humors flöten. Die teils bösen Wortgefechte fehlen, die mutmaßlichen Pointen über Eigenarten europäischer Nationen fallen meist plump zu Boden.
    Alleine in Szene können Clavier und Bourdon dann auch nichts mehr retten und der Zuschauer bemerkt die Fallhöhe von starkem Wortwitz zu 100 Jahre alten Witzen.

    Fürs Streamen durchaus ein Hingucker, für das Kino eine Nummer zu dünn. Da gab es zuletzt Komödien aus Frankfreich, die mit weniger Rabatz mehr Humor erzeugen konnten.

    5,5/10

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