Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)

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Dieses Thema enthält 267 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von The-Lion-King The-Lion-King vor 6 Stunden, 21 Minuten.

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    Reparud Rudrepa
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    @reparud_rudrepa

    Lee Cronin’s The mummy (IRL/E/USA/CAN 2026, HBO Max)
    Endlich kam ich dazu, mir den Film anzuschauen. Und endlich wurde ich wieder mal so richtig enttäuscht.

    Dabei erzeugt der Film im ersten Teil eine tolle, sehr dichte Atmosphäre und hält das Interesse des Zuschauers hoch.
    Doch dann kommt der übliche verschwurbelte Geister-Exorzimus-Blödsinn, wie man ihn schon unzählige Male gesehen hat. Würde es funktionieren und für Spannung sorgen, kein Thema, das klappt aber nicht, weil Regisseur Lee Cronin mit brachialer Gewalt die totale „Horror“-Überfrachtung auffährt, will immer noch eines draufsetzen nach dem Motto „Mehr ist besser“.
    Hier sieht man gut, dass er damit so ziemlich alles zerstört, was den Film anfangs interessant machte.

    Und dann kommt es mir als Zuschauer halt auch vor, als ob bloß irgendwo übrig gebliebene oder gefundene Ideen verschafft wurden. Handwerklich alles gut, aber ohne jegliche Kreativität zu Ende gebracht.

    Im Grunde ein starker Beginn, bevor man sich in „The Conjuring“ Teil 23 wiederfindet. Einfach nur langweilig.
    5/10 Mumienbinden

    #262226

    Reparud Rudrepa
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    @reparud_rudrepa

    Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (D 2026, HBO Max)
    Und dann gibt es wiederum diese Filme, die einem zeigen, warum es sich lohnt, den Fernseher einzuschalten (oder ins Kino zu gehen).

    Schon der Vorgänger „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ war sehr gut und erzählte autobiographisch von den Kindheitstagen des Autors und Schauspielers Johann Meyerhoff. Hier geht es nun um Joachim als jungen Mann, der mit einem Paukenschlag – nämlich dem Tod seines Bruders – aus der jugendlichen Unbeschwertheit gerissen wird. Er entschließt sich, Schauspieler zu werden und tauscht das Elternhaus in Schleswig mit dem großelterlichen Anwesen in München.
    Als Zuschauer lernen wir dabei die Marotten von Oma Inge, einer bekannten ehemaligen Schauspielerin, und Opa Herrmann kennen und erleben den Kampf von Joachim in der Welt des Schauspiels.

    Das ist mal sehr witzig, mal traurig oder gar zum Fremdschämen, wenn die Hauptfigur versucht, seine Identität zu finden und im bizarren Schauspiel-Alltag zurechtzukommen. Es ist in jedem Fall sehr kurzweilig und zieht in den Bann. Und es ist optisch gut eingefangen und auch erzählerisch mit vielen Rückblicken abwechslungsreich aufgestellt.
    Noch mehr ist es aber toll gespielt, allen voran von Bruno Alexander in der Hauptrolle.

    „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ schafft es, zwischen Komik, Trauer und Tragik einen perfekten Spagat hinzulegen.
    Für mich ganz klar einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre, den man gesehen haben sollte.

    Umso unverständlicher ist es, dass Plaion/Warner – wieder mal! – lediglich eine DVD-Veröffentlichung auf den Markt bringen, obgleich der Film im Streaming in Full HD verfügbar ist…

    9/10 Nilpferde

    #262228

    Reparud Rudrepa
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    @reparud_rudrepa

    Die Goonies (USA 1985, HBO Max)

    40 Jahre alt. Klar, das sieht man dem Film schon optisch an, da wirkt auch das 4k-Bild durchaus etwas angestaubt.
    Der Unterhaltungswert ist aber immer noch da, zumindest wenn man den Film schon kennt. Für jemanden, der ihn erstmals sieht, könnte der 80er-Jahre-Funken schwer zünden.

    Eine 4k-Veröffentlichung ist im Ausland bereits länger zu bekommen, hierzulande gibt es offensichtlich noch keine Planung…

    8/10 Schatzkarten

    #262237
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    The abominable Dr. Phibes 1971
    Für mich noch immer der Urvater der SAW Filmreihe. Ein herrlicher Spaß mit Vincent Price
    7/10 für die tolle Atmosphäre und das geniale Design

    #262241
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    Terminator (1984) Kino

    Nur zur Info: Es lief die 4K-Fassung und am Anfang wurde eingeblendet „Capelight zeigt“.

    Das Bild war absolut top, der Sound (Effekte, Score) ebenfalls. Ich gehe davon aus, dass es die neue deutsche Dolby Atmos Tonspur war, weil ein DTS-HD MA 5.1 nicht derartig räumlich klingt. Natürlich kann ich das nicht bestätigen, nur aus Hörgewohnheit vermuten.

    Es hat sich aber definitiv gelohnt, sich diesen Meilenstein noch mal auf der großen Leinwand anzusehen.

    #262260
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    Is This Thing On? (Disney+)

    Ein erfolgloser Stand-up-Comedian gerät nach einem peinlichen Auftritt in eine persönliche und berufliche Krise. Während er
    versucht, seine Karriere wieder in Gang zu bringen, wird er mit tief sitzenden Selbstzweifeln & belasteten Beziehungen konfrontiert.

    Is This Thing On? ist wie das Leben – zwischen all den Herausforderungen, dem Lebenssinn & persönlichen Entbehrungen.
    Viele Fragen, die sich jeder selber vielleicht mal gestellt hat & vielleicht hier auch ein Ventil für eine neue Ansicht.

    Nach A Star is Born & Maestro zeigt Bradley Cooper, das er Regie & Schauspielerei sehr gut vereinen kann.
    Dieses Feingefühl, wie mit dieser Situation hier umgegangen wird, belohnt der Film von Minute zu Minute mehr.

    Das Duo, bestehend aus Laura Dern & Will Arnett, ist klasse. Man spürt in jeder Szene die Leidenschaft für ihre Rolle.
    Hinzu kommt die Verbindung zur Comedy, die hier eine Ausdrucksform darstellt, um Dinge klarzustellen & verarbeiten zu können.

    Der Film wirkt nah am Leben, dadurch sehr authentisch & ist ein schöne Umsetzung umgeben von bröckelnden, menschlichen Fassaden.

    08/10 Auftritte

    #262262
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    Euphoria: A Look Back (HBO Max)

    Die Darsteller und das Kreativteam blicken in Interviews auf die gefeierte HBO-Serie „Euphoria“ zurück.

    Für euch vieleicht nur eine x-beliebige Serie. Für mich eine Serie, die mir die Welt bedeutet hat.
    Dieser Rückblick ist der perfekte Abschluss, um alles rund um das Thema Euphoria, nochmal aufleben zu lassen.

    Hier geht es um Erinnerungen, den grandiosen Cast, die Herausforderungen und vor allem auch die Darstellung in der
    Öffentlichkeit. Sam Levinson ist kein unbestrittener Regisseur, aber in jedem seine Worte hört man die Liebe zur Serie heraus.

    Ein Verarbeitung seiner eigenen Erlebnisse & Erinnerungen. Dieser Rückblick ist einfach nur wunderschön gewesen.
    Die Entwicklungen der Charaktere über die Jahre nochmal vor Augen geführt zu bekommen ist fast schon magisch.

    Von Gänsehaut, Ehrfurcht & tiefster Emotionalität habe ich hier nochmal alles gespürt.
    Eine Reise, die nun endgülltig vorbei ist, aber eine Serie, die ich nie(mals) vergessen werde.

    09/10 Abschiede

    #262264
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    Sugar – Staffel 2 (Apple TV+)

    In Staffel 2 untersucht Privatdetektiv John Sugar einen neuen Fall, der ihn auf die Spur einer ganz
    Los Angeles umfassenden Verschwörung führt, während er auch nach seiner vermissten Schwester sucht.

    Sugar zählt zu einer der unterschätztesten Serien bei Apple TV+. Sie verdient so viel mehr Aufmerksamkeit.
    Gerade wer den Noir Look liebt, Filme liebt, Autos liebt und manchmal gerne in eine andere Welt abtauchen möchte.

    Das alles ist Sugar. Gepaart mit der hervorragenden, schauspielerischen Performance von Colin Farrell ist das ein
    Sahnestück. Wir müssen nicht darüber reden, das Colin Farrell eine absolute Maschine ist & in fast allen Projekten überzeugt.

    Die Verwebung der klassischen Detektivgeschichte mit dem Soundtrack & der (Film)Liebe zu schwarz-weiß-Klassikern
    ist ein absoluter Genuss. Mal ruhig, mal actionreich, aber insgesamt einfach eine betörende Balance in seiner Erzählung.

    Creator Mark Protosevich schafft mit Sugar ein Zufluchtsort, an dem ich mich Woche für Woche sehr wohlgefühlt habe.
    Auch das Ende von Staffel 2 war durchgehend spannend inszeniert & bot hier und da noch interessante Wendungen.

    8.5/10 John Sugar

    #262266
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    Evil Dead Burn
    Spart Euch das Geld und schaut / kauft was anderes … das war mit Abstand der schlechteste Teil der Reihe.
    Der komplette Cast ist belanglos und man findet einfach keinen Bezug zu den Leuten. Hilft jetzt auch nicht, dass alles einen Charme von einer kaputten russischen Familie hat. Gewalt ist vorhanden, aber nichts was wirklich frisch wirkt. Hatte so gehofft, dass der Film vorbei ist, nachdem die Tussi aus dem Haus entkam … aber das ging noch ewig weiter. Sogar zwei Post Credit Scenen .. wobei die zweite mit der RISE Mum besser war als der ganze Film.
    Ich möchte mich bei RISE entschuldigen und werde als Wiedergutmachung nun doch eine Blu-Ray kaufen.
    Burn … kann gerne verbrennen … 4/10 ganz schwacher Streifen

    #262274
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    Ice Cream Man (2026)

    Watch out for children!

    Ich würde eher sagen, watch out for AI!

    Eine ziemlich miese Story (im Trailer sah alles so vielversprechend aus) trifft auf übertrieben künstliche Gore Elemente.

    Man nehme ein bisschen The Faculty und anstatt „Fairy Dust“ von Zeke, ein bisschen Ice Cream vom Eiswagen.

    Eigentlich passiert in den 90 Minuten repetitiv nur das, was man auch schon im Trailer gesehen hat, nur die Kinder nerven noch ein wenig mehr auf der großen Leinwand.

    Die Auflösung warum der Ice Cream Man das tut was er tut ist sowas von banal, wie auch das Ende.

    Man genießt am besten ein gutes Eis bei seiner Lieblingseisdiele, als für diesen Film Geld zu opfern.

    03/10 Elektrische Zahnbürsten

    #262278
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    Spider-Man: Brand New Day (Kino)

    Peter Parker will sich aufs College konzentrieren und Spider-Man hinter sich lassen.
    Als eine neue Bedrohung seine Freunde gefährdet, muss er mit einem unerwarteten Verbündeten kämpfen.

    Brand New Day ist der vielleicht beste & unterhaltsamte Tom Holland Spider-Man in diesem MCU.
    Mit Homecoming bin ich nicht richtig warm geworden, Far From Home war viel besser & No Way Home der rundeste.

    Hier zeigt man in Spider-Man endlich mal emotionale Tiefe, die greifbar und sehr natürlich wirkt.
    Die ersten 60 Minuten dienen fast zur Aufarbeitung und in Grundstellung bringen für das eigentliche Abenteuer.

    Es fällt auf, das gerade die Szenen, in denen Spider-Man durch die Stadt schwingt, sehr an die Games erinnern.

    Das ist mal actionreich, hübsch inszeniert, aber eben auch sehr charakterbezogen und so ungewöhnlich belebend.
    Mit Jon Bernthal als Punisher & Mark Ruffalo als Hulk kommt auch ein weiteres, neues Element hinzu.
    Genau wie 2-3 andere Charaktere, die aber nicht im Trailer zu sehen waren, und ich somit auch nicht spoilern werde.

    Die „neuen“ Mutationen bzw. Gene, die emotionale Tiefe und auch das Ende bleiben im Gedächtnis und machen Lust auf mehr.
    Zendaya als MJ & Jacob Batalon als Ned Leeds fügen sich klasse in die Story ein, sind hier aber mehr Nebendarsteller.

    Dennoch haben mir die gemeinsamen Momente mit MJ & Tom Holland sehr gut gefallen. Gerade im Hinbiick auf ihre Erinnerungen
    & den Umgang damit. Die Post-Credit-Scene ist kurz, könnte aber Auswirkungen auf das MCU haben – wie man es kennt !

    09/10 Spinnennetze

    #262280
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    Berlin Calling (2008)

    IMG-1651

    Heute vor genau 18 Jahren feierte Berlin Calling von Regisseur Hannes Stöhr auf dem Locarno Filmfestival Premiere.

    Lustigerweise hat Paul Kalkbrenner letzte Woche Sonntag bei uns in Münster vor dem Schloss aufgelegt.

    10.000 haben vor dieser unglaublichen Kulisse gefeiert, ein absolut einzigartiges Event.

    „Altes Kamuffel“ aus dem Soundtrack hat Paul leider nicht gespielt, dafür aber „Bengang“ und natürlich „Sky and Sand“ wo alle komplett durchgedreht sind.

    Neben dem Docklands Festival war das aufgrund der Musik der schönste Pressetermin dieses Jahr.

    Wer mal lesen möchte…

    Absoluter Abriss mit Paul Kalkbrenner

    #262282
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    Good Boy (HBO Max)

    Ein Hund und sein Besitzer ziehen in ein ländliches Haus, wo böse Geister hausen.
    Als übernatürliche Kräfte seinen Menschen bedrohen, muss der treue Hund kämpfen.

    Ein Film aus Sicht eines Hundes. Eine innovative Idee, die aufgrund der knackigen Laufzeit, größtenteils funktioniert.
    Allein der intensive, fokussierte & starre Blick von Indy voller Angespanntheit in leere Ecken ist beängstigend gut in Szene gesetzt.

    Die Dreharbeiten für Good Boy fanden über einen Zeitraum von drei Jahren an über 400 Tagen statt.

    Indy ist ein berühmter Filmhund & Nova Scotia Duck Tolling Retriever, der 2026 Filmgeschichte schrieb, als er bei den Astra
    Film Awards als erstes Tier überhaupt den Preis für die beste schauspielerische Leistung in einem Horror- oder Thrillerfilm gewann.

    Das mag was heißen. Auch wenn die Story kein Wunderwerk darstellt, ist sie dennoch schön schauderhaft & atmosphärisch
    inszeniert und lebt von dem Haunted House Horror Element und kann so manchen Genrekollegen mal zeigen, was möglich ist.

    Shane Jensen als Todd macht das auch recht überzeugend & im Zusammmenspiel mit Indy merkt man die Chemie.

    07/10 Blicke

    #262284
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    Dangerous Animals (Netflix)

    Nach einer Romanze mit Moses sucht Zephyr Unabhängigkeit, wird aber vom Kapitän
    Bruce Tucker entführt, ein Exzentriker, der sich als haibesessener Serienmörder entpuppt.

    Ein überraschend guter, blutiger B-Movie Streifen, der so manche Blockbusterfilme aus der Vergangenheit
    locker in den Schatten stellt. In Sachen Hai Horror ist das ja immmer so eine Sache.

    Es gibt MEG, der mit Action spielt, es gibt Sharknado, der komplett drüber ist
    & dann gibt es die C-D Filme, die grausam anzuschauen & kaum aushaltbar sind.
    Beispiele gefällig => Im Wasser der Seine, The Devil’s Mouth, Thrash, 47 Meters Down: Uncaged

    Natürich gibt es aber auch echte Genreperlen wie Der weiße Hai oder The Shallows aus 2016 mit Blake Lively.

    Dangerous Animals ist keiner davon. Er sieht weder schlecht aus und im Unterschied zu vielen anderen,
    macht er sofort klar, was hier Phase ist. Regisseur Sean Byrne findet mit Jai Courtney den perfekten Bad Guy.

    Durchtrieben, skrupellos & zu jeder Zeit mit einem lockeren Spruch auf den Lippen. Auch Hassie Harrison & Josh Heuston
    machen das gut im Gegensatz zu den vorherigen Kurzauftritten – Keine Zickereien, kein nerviges Gequengel & kein Overacting.

    Selbst die Haie an sich machen optisch wirklich was her. Da bekommt man bei anderen Produktionen ja direkt Augenkrebs.
    Wer mal wieder einen ordentlichen Hai Film sehen möchte, der macht mit Dangerous Animals definitiv nichts verkehrt.

    07/10 Harpunen

    #262294
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    @the-lion-king

    The Invite (Kino)

    Zwei Paare erkunden die Komplexität moderner Beziehungen. Basierend auf Cesc Gays Film: „Sentimental“

    Wer auf Kammerspiele steht & etwas ähnliches wie Der Gott des Gemetzels sucht, der findet hier den richtigen Vertreter.

    Olivia Wilde, die hier neben Regie, auch eine der Hauptrollen übernimmt, hat eine echt gute Handschrift.
    Ich mochte ihre Filme Don’t Worry Darling & Booksmart bisher sehr, welche durchaus eine Empfehlung wert sind.

    Zum Quartett kommen dann noch Seth Rogen, Penélope Cruz & Edward Norton hinzu.
    The Invite besticht mit intelligenten Gesprächen, tollen Darstellern & dem ständig neu aufflammenden Chaos.

    Die Einführung gelingt, der Mittelteil bringt einige Überraschungen & zum Ende hin kommt es zum plötzlichen Bruch
    der Story. Hier werden alle Gefühle bedient, aber auch die Sicht auf das eigene Leben blitzt mehr & mehr positiv hervor.

    Der Vibe des Quartetts ist grandios, was sicherlich auch an den hervorragenden Schauspielern liegt.
    Wer sich darauf einlassen kann, der kann ganz am Ende sogar die Botschaft mit nach Hause nehmen, um selbst zu reflektieren.

    Intelligent, fesselnd, witzig, ehrlich – Absolut sehenswert !

    08/10 Räume

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