Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)

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Dieses Thema enthält 292 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Shane54 Shane54 vor 1 Tag, 22 Stunden.

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    House of the Dragon – Staffel 3 (HBO Max)

    Die Geschichte des Hauses Targaryen spielt 200 Jahre vor den Ereignissen von Game of Thrones (2011).

    Was für eine Schlacht. Die erste & letzte Folge stehen für die Brachialität & grandiose Umsetzung dieser Tugenden.
    So oft sich Ryan J. Condal & George R.R. Martin auch manchmal in der Wolle haben – House of the Dragon ist eine Ausnahmeserie.

    Sicherlich kann man hier & da als Buchkenner mit Änderungen am Drehbuch schwerer umgehen, aber die
    Grundsubstanz dieser Welt ist einfach nur gigantisch. Das hat schon der Ableger von A Knight of the Seven Kingdoms gezeigt.

    Die Serie verdient & belohnt sich in dieser Staffel deutlich mehr. Das hohe Budget, die fantastische Ausstattung,
    die herausragende Darstellung der Drachen, die intriganten Aktionen im Hintergrund & die Schachtszenen sind einmalig.

    Sowas traut sich fast keine Serie mehr. So viel Risiko & Wille, der am Ende belohnt wird.
    Nach jeder Folge haben ich mir alle Recaps angeschaut & vor allem auch den stundenlangen Podcast von
    Cinema Strikes Back verschlungen. Zudem boten die Behind the Scenes Folgen noch einen draufzusetzen.

    Die Erwartungshaltung war riesig und so war diese 3. Staffel, die bisher beste, da für mich alles gepasst hat.
    Neben den Finalstaffeln von The Bear & Euphoria, gehört House of the Dragon ebenfalls auf den Thron der Top 3 Serien 2026.

    10/10 Drachen

    #262302
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    Konklave (Prime)

    Der Film Konklave handelt von der Konklave. Da die Romanvorlage von Robert Harris stammt, kann man sich schon denken, dass das ein Thriller ist. Und das geht auch ganz ohne Mord und Geheimagenten.
    Die Intrigen und Machtspiele der Kardinäle sind spannend zu verfolgen. Ralph Fiennes ist wieder mal super.
    Aber überragend ist die Kamera. Teils traumhaft schön.
    Kann ich uneingeschränkt empfehlen.

    8,5 / 10 Wahlen

    #262313
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    The End of Oak Street (2026)

    Regisseur David Robert Mitchell (It Follows 2014, Under the Silver Lake 2018) hat hier einen tollen Popcorn Kino Streifen abgeliefert.

    Anne Hathaway und Ewan McGregor funktionieren als Ehepaar sehr gut, das den Kampf gegen Dinosaurier aufnehmen muss.

    Ganz ehrlich, hinterfragt nichts und genießt einfach die Dino Action.

    Natürlich ist das kein Jurassic Park, aber der Film unterhält auf jeden Fall gut.

    Die Debatte ob FSK 12 zu lasch ist und doch FSK 16 die richtige Freigabe wäre finde ich schwierig, das Ende entkräftet zumindest eine Szene mit der ich so nicht gerechnet hatte.

    In die Filmsammlung wandert der Streifen bei mir nicht.
    Auch wenn die 100 Minuten Spaß gemacht haben, guckt man den Streifen maximal zwei Mal.

    07/10 Krokodile auf der Treppe

    #262317
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    You, me, Italy [Sneak Preview]

    Gefühlt waren die letzten Sneak Filme eher mau (den Großartigen „The Invite“ ausgenommen) und dann steckte ich vorige Woche im Dilemma. 21 Uhr Sneak, 21:30 Terminator… Trailer, Verlosung, Hiphip Hurra und schwups ist es bei der Sneak auch mal locker 21:40 Uhr ehe es losgeht.
    Die Überraschung wollte ich mir noch gönnen… Halle Bailey… OK, genug gesehen ;)
    Nicht, weil ich sie nicht ausstehen könnte (ich kenne keinen ihrer Filme), aber wenn ich abwägen muss: romantische Komödie mit einer Amerikanerin in Italien oder Arnie als Killer aus der Zukunft: Was hättet ihr gewählt?

    The Terminator [Best of cinema]

    Tja, was will man sagen. Dürfte hier im Forum schon jeder mindestens einmal geschaut haben.
    Anders als @shane54 war ich vom Sound eher unterwältigt. Zumindest die Lautstärke hätte man ein wenig hochdrehen können – insbesondere die Gefechtsszenen in der Zukunft klangen eher kompakt als breit. In den Dialogen absolut fein, am Bild gab es nichts zu meckern.
    Die Action auf den Punkt, keine drei Rollen rückwärts und keine Bratpfanne, zum Abwehren von Kugeln. 80er Jahre Klischee-Cops dürfen nicht fehlen.
    Das einige Effekte nach mehr als 40 Jahren nicht mehr Top-aktuell aussehen, ist hier vollends zu verschmerzen.
    Ein Klassiker und möglicherweise ein Film meiner persönlichen Top10.

    9/10

    #262320
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    The Last House [Netflix]

    Sind diese langen Trailer, in denen beinahe alles verraten wird, Fluch oder Segen?
    Auf Youtube bin ich zufällig auf eine Trailerparade der kommenden Horrorfilme gestoßen und habe mal einen Blick riskiert.
    Tatsächlich wurde dort die Lust auf zwei Filme geweckt. Gemischte Gefühle hatte ich dann bei „The last House“.
    Die eine Hälfte des Trailers versprach ein spannendes Setting, die zweite Hälfte präsentierte dann aber Bilder, auf die ich eher weniger Lust hatte.

    Eine Familie lebt in ihrem maroden Haus. Der Verkauf steht auch, insbesondere weil Papa Jason kein Geld nach Hause bringt.
    Dennoch soll auch dieses Jahr Weihnachten gefeiert werden. Das war Mama Anns Idee – sie verkauft es aber als „das hast du den Kindern versprochen!“.
    Sofort weiß ich, dass die Frau wenig Sympathiepunkte bei mir gewinnen wird ;)

    Ein Unwetter zieht auf, es regnet. Als man anschließend das Haus verlassen möchte, stellen Mama, Papa, Tochter und Sohn fest, dass sich weder Türen noch Fenster öffnen lassen.
    Auch das mutwillige Zerstören von Fensterscheiben führt zu nichts. (An dieser Stelle dachte ich an den Kamin… aber wer bin ich schon.)
    Gefangen im eigenen Haus schaut man zu den Fenstern der Nachbarn, winkt freundlich irritiert. Wird schon werden – spätestens als eine Nachbarin vom Joggen zurück kommt und verspricht, Hilfe zu holen.
    Hilfe wird aber keine kommen und das Haus bleibt auf lange, lange Zeit verriegelt.
    Wir beobachten nun die Familie bei ihrem „Kampf“ ums Überleben….

    Hier kommen die gefürchteten Worte „Hätte, wäre, wenn… dann…“ ins Spiel. Gefangen im eigenen Haus, mysteriöse Umstände – das klingt doch nach etwas, das mit etwas Spannung umgesetzt werden kann.
    Louis Letterier als Regisseur lässt sich aber auf keine solchen Spielchen ein.

    Spannungsarm, eine Familie, die sich selbst eher kühl und emotionslos gegenübersteht, ein Mysterium, das erst dann greifbar wird, wenn alles zu spät ist.
    „The last House“ ist langweilig.
    Dinge passieren, dann passiert nicht wirklich was. Szenen, die uns zeigen sollen, wie die Familie nun zusammenwächst… ja ne,
    hier wirkt nichts organisch, gewachsen, emotional.

    Punkten kann der Film im Grunde nur das Gefühl, ein Kammerspiel zu sehen. Das Haus ist gut eingefangen – auch wenn es in den jeweiligen Szenen größer wirkt, als es sein dürfte.
    Die meisten Effekte gelingen gut, die Begründung des Lockdowns ist unfug, die damit einhergehenden „Figuren“ strahlen dann auch nicht die Bedrohung aus, die man hätte erwarten können.

    Man ist geneigt zu sagen: Typischer Netflix Kram. Ob man guckt oder nur zuhört – macht fast keinen Unterschied.

    4/10

    #262322
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    @derschweiger

    The End of Oak Street [Sneak Preview]

    Auch hier hatte ich einmal den Trailer anschauen „müssen“. Große Erwartungen hatte ich irgendwie nicht, das Setting erschien mir zu sehr geklaut.

    Anfang der 80er Jahre lebt die Familie Platt in der Oak Street. Eine Klischeebehaftete Straße, jeder kennt jeden, man winkt sich beim Zeitung reinholen, man droht, den Nachbarhund zu töten, wenn er noch einmal in den Garten macht.
    Doch scheinbar ist die glückliche Fassade am Bröckeln. Vater Greg schwänzt das Straßenfest um ein paar Lieferungen zu machen (er möchte ein wenig dazu verdienen). Mama Denise ist angesäuert.
    Tochter Audrey und Sohn Brian spüren die Schwingungen und vermuten, dass es nicht gut enden wird.
    Dabei scheint sich Greg mit allergrößter Mühe am Familienfrieden zu klammern.

    Mit der Zeit geschehen wundersame Dinge, ehe die Oak Street durch ein gewitterähnliches Phänomen in den Schlamassel gezogen wird.
    Es beginnt für alle urplötzlich der Kampf um das Überleben und das Aufrechterhalten von Hoffnung.

    Wie erwähnt habe ich nicht so viel von dem Film erwartet. Nach gut 15 Minuten saß ich aber seelig lächelnd im Kinosessel und freute mich, eine so runde, stimmige und lebendige Einführung zu sehen.
    Die Figuren, die Szenerie, die Nachbarschaft, Hobbies und Interessen, zwischenmenschliche Beziehungen… all das wird gezeigt, ohne es frontal in die Kamera zu erklären.
    Die Kamerafahrten sind über den gesamten Film hinweg ein Traum, einige Szenen wahrlich hervorragend eingefangen.
    Jede Figur erhält einen Charakter, darf ihn zeigen und ausleben ohne dass die Story oder eine der Figuren „eingreifen“ muss.
    Man verliert auch nicht viele Worte der möglichen Erklärung, es gibt keinen Erklärbär.

    Mit Ewan McGregor und Anne Hathaway hat man einen Cast, der ohnehin wissen sollte, wie Filme funktionieren (obwohl ich „Obi Wan“ nur schwer verzeihen kann).
    Für mich ist aber die Tochter, Maisy Stella der heimliche Hingucker. Ihre Breite an glaubwürdig gezeigten Gefühlen ist enorm. Sehr starke Szene im Auto in der Garage, und insbesondere im letzten Drittel mein „Anker“ des Films.

    Die Prämisse ist natürlich Quatsch. Aber liebenswerter Unfug. Das Gefühl der 80er Jahre, in denen Science Fiction mit Herz gefilt wurde, ließ mich kaum los.
    In einigen Augenblicken glaubt man auch, einen alten Spielberg Film zu sehen. Als Greg einen Zaun entlang flüchtet ist das wie eine Zeitreise in die Epoche, in der ich Filme zu lieben lernte.
    Insofern bin ich wohl auch emotional befangen.
    Häufig erwähne ich eine hanebüchene Story und zucke gelangweilt mit den Schultern. Das kann man hier genauso gut machen – ich verstehe jeden, der den Film als schlechten Klon anderer Genreklassiker versteht.

    Für mich ist im Film aber auch das Anerkennen der jeweiligen Regeln wichtig. Durch das Dilemma wird hier niemand zum heimlichen Superstar, keine Girlpower rettet den Tag, der Junge erreicht mit seinem Herz auch nicht Lösung des Problems, das andere mit rationalen Gedanken zu analysieren versuchen.
    Die Familie bleibt eine normale Familie. Trifft Entscheidungen, die einerseits natürlich den Plot vorantreiben – andererseits aber auch völlig nachvollziehbar erscheinen.

    Die Effekte in der Nacht sind sehr stark. Am Tag zeigen sie die eine oder andere Schwäche, bleiben aber insgesamt auf einem sehr starken Niveau.
    Selbstverständlich kann man den Film an einigen Stellen schnell auseinandernehmen.
    Mich hat er aber schon zu Beginn an die Hand genommen und nicht mehr losgelassen. Höchstens in den letzten fünf Minuten.
    Eine Szene im letzten Drittel erwischte mich dann unverhofft und ich glaube, ich saß mit offenem Mund da. Passiert kaum – eher so gut wie nie.

    Mein Kinofreund schnaufte am Ende empört „Sarah Connor“ Crossover mit einem berühmten 90er Jahre Franchise.
    Ja, ich verstehe, was er gesehen hat.
    Ich sah eine Harmonie in der Story und Umsetzung, wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt habe.

    Als Filmbewertung natürlich keinen Groschen wert, aber so ist das manchmal :)

    [9/10]

    #262325

    Reparud Rudrepa
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    The Last House [Netflix]
    4/10

    Das bestätigt mich darin, dass ich mir das Verschwenden von Lebenszeit erspart habe. ;-) Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, dachte ich „ja, könnte man mal schauen“, aber es erinnert mich viel zu sehr an „Brick“, den ich letztes (?) Jahr schon bei Netflix gesehen hatte und mich nicht übermäßig überzeugen konnte.
    Der Anteil im Netflix-Katalog, der mich interessiert, wird immer geringer, vor allem bei Eigenproduktionen – da schau ich dann eher noch den x-ten Krimi oder Liebes-Film bei den Öffentlich-rechtlichen.

    #262374
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    @reparud_rudrepa

    Ja, lässt sich mit Brick eigentlich gut vergleichen. Die Dialoge sind hier zwar weniger peinlich, aber völlig nichtssagend und ins Leere laufend.
    Auf Netflix bin ich im weitesten Sinne noch mit den Dokus zufrieden – die liefern immerhin, was sie versprechen ;)

    #262379
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    The End of Oak Street (Kino)

    Eine Familie in den 80er Jahren bemerkt seltsame Vorkommnisse in ihrer Nachbarschaft.

    The End of Oak Street ist ein echter Überraschungshit. Regisseur David Robert Mitchell gelingt nach
    It Follows & Under the Silver Lake ein weiterer Achtungserfolg in seiner Vita.

    Wer weniger moderne Abenteuerfilme mag und eher auf klassische Umsetzungen abzielt, der wird hier bestens unterhalten.
    Action, Kameraeinstellungen, Worldbuilding & Optik fast wie aus der Zeit gefallen & gerade dadurch so erfrischend anders.

    The End of Oak Street hätte auch vor 10 Jahren laufen können. Top Effekte, klasse Dinos und eine Welt zum Verlieben.
    Anne Hathaway & Ewan McGregor waren eine hervorragende Castentscheidung und auch die Kids machen das allesamt ordentlich.

    Am Ende traut man sich sogar noch was. Da wird der Film vielleicht einige Zuschauer spalten.
    Ich mochte den Ansatz und für mich persönlich hätte auch Jurassic Park 4 draufstehen dürfen.

    The End of Oak Street wischt mit Jurassic World: Rebirth den Boden auf & lässt die World Teile zu Staub verfallen.
    So muss Kino sein. Es bleibt zu hoffen, das er nicht aufgrund der Masse an Filmen zur Zeit unverdient an den Kinokassen untergeht.

    8.5/10 Dinos

    #262385
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    The Legend of Vox Machina – Staffel 4 (Prime)

    Es ist schwierig in die Staffel reinzukommen. Vox Machina hat sich aufgelöst und alle machen ihr Ding. Daraus spinnt sich aber mehr und mehr ein roter Faden. Es geht gegen einen mysteriösen Gegner: den Geflüsterten. Das wird irgendwann richtig gut. Somit freue ich mich auf die nächste Staffel
    Man sollte sich die Inhaltsangabe auf Prime zu den Folgen durchlesen. Durchaus lustig.

    8 / 10 Jünger

    #262390
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    Heretic (Prime)

    Vorsicht! Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte nicht weiterlesen. Eigentlich vermeide ich zu spoilern wie der Teufel das Weihwasser, aber hier mag es nicht gelingen.
    Zwei Mormoninnen putzen Türklinken und geraten an einen etwas kauzigen aber netten Mann, der sich mit ihnen gerne über Religion unterhalten möchte. Die Unterhaltung wird immer intensiver.
    Die erste halbe Stunde dachte ich mir: wow, das ist ein Anwärter auf eine Deluxe-Edition. Da muss ich nach dem Film direkt auf Suche gehen. Hugh Grant ist einfach phänomenal. Den Wandel von dem liebenswerten Chaoten aus den Rom-ComKomödien zu einem perfekten Bösewicht hat er in den letzten Jahren gekonnt genommen. Aber auch die jungen Kodarstellerinnen machen ihre Sache sehr, sehr gut. Dazu kommen geniale Dialoge, eine langsame, aber kontinuierliche Intensitätssteigerung und ein wunderbares Setting. Doch leider, leider hält der Film nicht bis zum Ende durch. Er hätte ein neues Rosemarie Baby werden können, aber er endet doch recht konservativ ohne diesen letzten Wow-Effekt zu haben. Wirklich schade. Aber da sieht man wieder: es ist einfacher, einen starken Anfang, als ein gutes Ende hinzubekommen.
    Trotzdem empfehlenswerter Film. Anschauen.

    8 / 10 Religionen

    #262392
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    Sgt Kabukiman, NYPD (Disc)

    Troma. Mehr muss man vielen nicht sagen. Low Budget mit viel Liebe und Komik und etwas Gore. Man mag es oder nicht.
    Ein Polizist wird widerwillig zum Superhelden Kabukiman. Der kann fliegen, Haikus aufsagen und hat paar Sushi-Waffen. Alles total gaga. Aber er unterhält und macht Spaß.

    7 / 10 Sternkonstellationen

    #262401
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    Dust Bunny (HBO Max)

    Ein achtjähriges Mädchen bittet ihre intrigante Nachbarin um Hilfe, um das Monster unter ihrem Bett zu töten,
    von dem sie glaubt, es habe ihre Familie gefressen.

    Ein schlechter Film mit Mads Mikkelsen als Hauptdarsteller – Undenkbar !
    Nach Therapie für Wikinger, King’s Land, Helden der Wahrscheinlichkeit & Der Rausch der nächste sehr gute Film.

    Regisseur Bryan Fuller, der sein Spielfilmdebüt gibt, lebt sich hier ähnlich verrückt aus wie in der Serienadaption von American Gods.

    Dust Bunny ist alles, aber kein gewöhnlicher Film. Es ist ein wilder Mix aus einem komplett überzeichneten Märchen
    mit Monstern, skurrillen Figuren & einer zuckersüßen Sophie Sloan, die hier einfach mal allen die Show stiehlt.

    Selbst David Dastmalchian & Sigourney Weaver zeigen sich als Nebendarsteller(in) mal von einer ganz anderen Seite.
    Das alles ist äußerst absurd, kreativ, durchgedreht & schön in Szene gesetzt. Da drückt man beim Monster ein Auge zu.

    Dust Bunny startet verlegen, steigert sich dann von Minute zu Minute & endet mit einem netten Payoff.

    7.5/10 Etagen

    #262413
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    Lucky – Miniserie (Apple TV+)

    Eine ehemalige Kriminelle muss sich ihrer Vergangenheit stellen & für einen letzten Auftrag zurückkehren,
    in der Hoffnung, endgültig frei zu werden.

    Creator Jonathan Tropper (Your Friends and Neighbors, See, The Adam Project & Banshee) bringt uns mit Lucky eine klassische Thrillerserie, die immer mal wieder mit Wendungen das Katz- & Mausspiel mal in die eine und dann wieder in die andere Richtung lenkt,
    und das gelingt größtenteils.

    Auch dank der hervorragenden Performance von Anya Taylor-Joy, die in dieser Apple Produktion mehr Freiheiten bekommt,
    als noch in dem recht durchschnittlichen Film The Gorge aus 2025 von Scott Derrickson mit u.a. Miles Teller.

    Hier blitzt immer wieder ihr Talent auf & gerade in Kombination mit Annette Bening und Timothy Olyphant entsteht eine
    Verbindung, die schauspielerisch immer wieder richtig sehenswert, aber auch verdammt unberechenbar daherkommt.

    Clifton Collins Jr. & William Fichtner sind hier die harten Kanten, die leider nicht ganz so viel Screentime bekommen.
    Lucky sieht gut aus, ist abwechslungsreich, der Introsong hat sich direkt eingebrannt & das Setting ist immer wieder ein Besuch wert.

    Die ständige Suche nach neuen Motiven & Auswegen charakterisieren diese Miniserie & lässt so selten langeweile entstehen.
    Wer Thriller liebt, auf abgeschlossene, kurze Miniserien steht & Anya Taylor-Joy mag, der wird hier eine gute Zeit haben.

    7.5/10 Tricks

    #262415
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    Ein wenig Offtopic, aber als ich gelesen habe worauf Leonine stolz ist und was die Firma für Fremdschäm-Formate mitverantwortet, sind die mich als Käufer los.

    Philip Grabow, Head of Entertainment & Produzent Leonine C_, sagt: „‚Love Hunter war in diesem Jahr einer der aufsehenerregendsten Starts im Creator-Entertainment und zugleich die erste Creator-Dating-Reality auf Joyn. Umso mehr freuen wir uns, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Joyn für die zweite Staffel fortzusetzen und erneut Markenpartner an Bord zu holen. ‘Love Hunter’ ist ein starkes Beispiel für eine neue Generation von Entertainment, in der Content-Partnerschaften, Brands, Creator und professionelle Produktion enger verzahnt sind denn je.“ Quelle https://m.dwdl.de/a/107466

    Ich finde nichts unerträglicher als diesen ganzen Realitystars Scheiß im TV oder Stream.

    Die gesamte tragische Banalität dieser Berühmtheitsvortäuscher ist maximal noch als Parodie vom genialen Oliver Kalkofe auszuhalten.

    Wer das gesendete Nichts hingegen stolz als gut gehendes Geschäftsmodell versteht entspricht weder meinem Niveau, noch habe ich vor das durch Kauf physischer Medien dieses Anbieters weiter zu unterstützen.

    Als gäbe es noch etwas Erhellendes hinzuzufügen über B-Entertainment, C-Prominenz und televisionäre Sittenverrohung.

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