Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)

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Dieses Thema enthält 267 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von The-Lion-King The-Lion-King vor 6 Stunden, 39 Minuten.

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    Lilo & Stich (Disney+)

    Die Neu/Realverfilmung. Auch mal ein ganz nettes Experiment beide Fassungen am Stück zu gucken.
    Story ist natürlich identisch mit paar Abweichungen. Die Aliens haben z.B. Apparate um wie Menschen auszusehen. Mir haben die Anpassungen gut gefallen da sie sinnig waren. Und somit hat mit die Version etwas besser gefallen.

    7 / 10 Schlabber

    #262119
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    The Bear – Staffel 5 (Disney+)

    Atemlos. Diese Staffel ist atemlos. Schnelle Geschichte, schnelle Schnitte, treibende Musik.
    Unwetter, Chaos, kaputte Leitungen, leere Kühlschränke, volle Tische, der Sternemann. Der Zuschauer ist mittendrin. Großartig. Und dann ein Ende, das sich nicht nach Abschied anfühlt sondern nach einem „Bis morgen, freue mich schon drauf“. Dazu wird es leider wohl nicht kommen. Traurig. Man möchte einen nächsten Gang.

    9 / 10 Franchises

    #262121
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    Electra Glide in blue (Disc)

    Das ist der Gegenpart zu Easy Rider. Die Hippiezeit aus Sicht der Polizei.
    Ein Motorrad-Cop in Arizona möchte zur Mordkomission aufsteigen. Eine Morduntersuchung soll ihm da helfen.
    Das ist der lose rote Faden. Es geht um viel mehr: Prinzipien, Männlichkeit, Einsamkeit,Versuchung, Menschlichkeit.
    Das alles in wunderbaren Bildern von Conrad Hall.
    Der Regisseur hat gerade einmal 1 Film gedreht. Diesen hier. Nebenbei war er Manager und Produzent von Chicago. Verrückt.
    Bei Veröffentlichung als reaktiv und faschistoid beschuldigt, sehe ich das heutzutage nicht mehr.

    9 / 10 Lederuniformen

    #262124
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    The Odyssey (IMAX Kino)

    Nach dem Trojanischen Krieg erlebt Odysseus eine gefährliche Heimreise nach Ithaka.
    Er begegnet dabei Kreaturen wie dem Zyklopen Polyphem, den Sirenen und Kalypso.

    Was für ein Film ! Was für ein Erlebnis ! Dafür werden Kinofilme gemacht. Wenn man die Möglichkeit hat,
    dann unbedingt im IMAX Format, auch wenn wir in Deutschland nie die 70mm Orignalversion sehen können.

    Nur 5 Kinos in Europa können den Film perfekt zeigen (Prag, 2× London, Valencia und Manchester).

    Christopher Nolan inszeniert hier (k)ein (bild)gewaltiges Meisterwerk, sondern ein Epos, vor dem sich selbst die Götter
    verneigen würden. Ein Film, der neben Der Astronaut, mich wie kein anderer so in den Bann gezogen hat, trotz hoher Laufzeit.

    The Odyssey ist für mich persöniich ein perfekter Film. Das Pacing ist grandios, die Aufnahmen & Bildsprache
    exzellent, fast schon bahnbrechend, der Sound ist wuchtig & der Cast in jeder Facette eine absolute Bereicherung.

    Allein aus technischer Sicht ist das kaum schlagbar. Der Aufwand mit den IMAX Kameras, die riesig waren,
    vor Wetter, Rauschen & Vibrationen geschützt werden mussten, um den Zuschauer diese grandiosen Bilder bieten zu können.

    Nach maximal 3 Minuten war ein Take mit der IMAX Kamera vorbei, und das geniale daran, man sieht es dem Film nicht an.
    Das allein ist hohe Kunst, die Christopher Nolan in seiner reinsten Perfektion auf der Leinwand zelebriert hat.

    Auch die nervigen Diskussionen vorher über bestimmte Rollen, Griechenland, Schwarzhäutigkeit etc., spielte KEINE Rolle,
    denn die kritisierten Darsteller hatten selber weniger als 5-10 Minuten Screentime. Was zur Hölle ist mit den Leuten los ?
    Geht rein & überzeugt euch selber und redet nicht vorher darüber ohne den Film gesehen zu haben.

    In diesem Genre, mit der technischen Meisterleistung, dem Aufwand und den hervorragenden Darstellern ein MUST Watch (Kino)film.

    10/10 (Regie)Götter

    #262129
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    They will kill you
    War ein Deja vu Erlebnis … eine Alternative zu Ready or not 2 …
    Genauso dämlich und beinahe zum fremdschämen … hier eine Schwestern Geschichte und Satanisten, die sie gerne opfern würden. Der Clou hier – die Satanisten können nicht sterben. Jup, leider nicht gut umgesetzt und bei mir zündete der Humor überhaupt nicht. Patricia Arquette ist mit dabei und sie ist ziemlich alt geworden. Mein Highlight war der Teufel, bzw. der Kopf.
    Gruslig, wie schlecht die Filme geworden sind. Vielleicht ist es ja was für die jüngeren Zuschauer, aber ich kann es einfach nicht nachvollziehen.
    6/10 grundsätzlich funktioniert der Film, aber ich war gelangweilt ohne Ende

    #262140
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    Scary Movie 6
    Richtig schlecht und im Grunde macht sich der Film sogar darüber lustig.
    Da wären so viele Möglichkeiten gewesen, aber nein … irgendwie passten dazu am Ende die nackten Hinterteile der Darsteller ganz gut. Ich mag gar nicht weiter meckern …
    4/10 und das Schlimme ist, das man sich das ziemlich sicher antut, wenn man die Reihe bislang witzig fand. Bin ja auch gleich los, als ein Kumpel den für den Abend angekündigt hatte…

    #262147
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    One Peace – Staffel 2 (Netflix)

    Der Verrücktheit wird nochmal eine Schippe draufgesetzt. Irre Haare, irres Make-up, irre Kräfte. Ist halt ein Anime eigentlich. Und so kommt es, dass man in einer Kinderserie Monster sieht, die früher in Hellraiser vorgekommen wären.
    Aber Spaß macht es auf eine B-Film Art.
    Die Story ist dabei gar nicht schlecht. Ein Land muss von einem Tyrannen befreit werden. Auch da gibt es Anspielungen auf neue/alte politische Situationen. Nur bis man dahin kommt, ist es etwas inhomogen.

    7 / 10 Rentiere

    #262162
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    Exit 8 [Sneak Preview]

    Ein junger Mann in einer japanischen U-Bahn erlebt einen normalen Weg zur Arbeit. Vollgestopfter Abteil, ein schreiendes Baby, ein das Baby anschreiender Mann, In-Ear-Kopfhörer und gut.
    Dann erreicht ihn ein Anruf seiner Ex-Freundin: Sie ist schwanger.
    Oh je, was ist zu tun?

    Der junge Mann will die Station verlassen und stellt nach einigen Abbiegungen fest, dass er sich im Kreis zu laufen scheint.
    Und an der selben Ecke erscheint ihm immer wieder der selbe Mann.
    Dazu Hinweise an einer Tafel: Wenn Du eine Anomalie siehst, kehre um. Siehst du keine Anomalie, gehe weiter. So würde er der Ausgang letztlich erreichen.

    Tja, und muss man nur noch überlegen, was denn eine Anomalie sei und was nicht….

    Die Nummer basiert wohl auf einem Videospiel. Das wird hoffentlich ein wenig spannender sein ;)
    Nun ist die Prämisse ja nicht völlig neu, das Setting dagegen schon.
    Das wirkt erfrischend anders. Aber: Ohne wirkliche Highlights und/oder Wendungen dreht sich auch das Aufmerksamkeitsniveau des Zuschauers im Kreis. Gelegentlich stattfindende Dialoge sind wohl nur reingeschrieben, damit irgendwas gesagt wird.
    Figuren verändern ihre Verhalten – das mag mal erklärt sein, mal nicht.
    Die Auflösung am Ende wird im Grunde schon vor der Hälfte des Films ins Gesicht des Zuschauers geschrien.

    Wie das nun aber mit dem Zick-Zack um Exit 8 zusammenhängt?….

    Die Soundkulisse ist gut und druckvoll. Das Schauspiel ist minimalsitisch, die Story verpufft in Belanglosigkeit.
    Der eine oder andere Jumpscare darf nicht fehlen, dazu einige Kreaturen, die wohl auch nur mitmachen dürfen, damit es etwas bedrohlicher wirkt.

    Im Grunde gibt es auch nichts weiter zu erzählen. Für die Sneak ok, wenn auch arg ermüdend.
    Vielleicht eine Überlegung zum Kinotag für 5,- EUR, ansonsten wartet auf den Stream.

    Gut gemeint, gut gefilmt, ohne Inhalt präsentiert.

    5/10

    #262181
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    72 Hours (Netflix)

    Kennt ihr noch die Filme, die nicht super gut sind aber handwerklich doch so routiniert, dass man sie gut gucken konnte? Das ist so einer.
    Kevin Hart spielt einen Werbefuzzi mit viel Geld aber wenig Jugend. Midlife Crisis. Seine große Chance ist die Werbung für einen Wodka. Er erreicht aber die jungen Erwachsenen nicht mehr. Da trifft es sich gut, dass er zufällig auf einen Junggesellenabschied eingeladen wird.
    Shakespeare ist es nicht. Wenige Witze treffen genau. Aber man kann ihn ruhig mal streamen.

    6,5 / 10 Alter-Egos

    #262183
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    Welcome to Wrexham – Staffel 4 (Disney+)

    Dritte Liga. Einen Durchmarsch bis in Liga 2 gab es noch nie. Schaffen sie es?
    Auch hier gilt: Mochte man Staffel 1-3, wird man auch Staffel 4 mögen. Sehr positiv: es gibt mehr Fußball zu sehen. Nicht so doll: es gibt mehr persönliche Krisen. Das macht die Sendung zwar humaner, wirkt aber etwas gestelzt. Aber nicht, wenn es um die Spieler geht. Da ist das System unerbittlich. Keine Leistung = raus.

    8 / 10 Abstellgleise

    #262185
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    Pinocchio Unstrung (2026)

    Die kurze Laufzeit, die Tatsache dass Robert Englund mitspielt und dass das Ding direkt physisch erscheint hätte eigentlich Warnung genug sein müssen.

    Für mich bisher der Flop des Jahres.
    Am schlimmsten ist noch die Szene im Pool wo man auch noch musikalisch versucht, Jaws zu imitieren.

    Lasst euch nicht vom doch recht spannend aussehenden Trailer täuschen.

    Ab Ende August von PP im Handel.
    03/10 🤥

    #262196
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    Ganzer halber Bruder (Prime)

    Christoph Maria Herbst ist allgegenwärtig. Hier als Ex-Knasti, der ein Haus mitsamt seinem Halbbruder mit Down-Syndrom erbt. Überraschenderweise ist der Film kein Schenkelklopfer und nimmt sich mit der Geschichte schön Zeit. Das alles hat was von Fernsehfilm bei dem die ganze Familie zusammen guckt und jeder recht zufrieden ist.

    7 / 10 Cabrios

    #262201
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    Chéri, ich komme! Die Erfindung der Lust [Sneak Preview]

    Hin und wieder kommen ja Filme ins Kino, die die Erfindung eines prägenden Gegenstands zeigen. Das kann mal spannend sein (Erfindung der Zeitmaschine), dann aber auch mal zäh – wenn z.B. ein neues tragbares Telefon o.ä. erfunden wird.
    Gerne macht man dann die im Zentrum stehenden Figuren kauzig oder stellt ihnen eine Person als Comic Relief zur Seite. Der spannungsarme Plot, kann dann immerhin so angeheitert werden…

    Fanny hat ein Problem: Sie bekommt keinen Höhepunkt. Nie! Niemals jemals!
    Das bringt sie gegenüber ihrer Sexualtherapeutin zur Sprache. Sie lässt sie ihr Dilemma lauthals herausschreien – das volle Wartezimmer nimmt es belustigt zur Kenntnis.
    Nun aber das Problem: Sie soll es ihrem Mann gegenüber zur Sprache bringen. Der aber steckt in einer Midlife-Krise, ist arbeitssuchend und ohnehin leicht reizbar.
    Schnell wird ihm klar: Er ist schuld daran! Was soll er tun?

    Rasch werden verschiedene Spielzeuge ausprobiert, ein Swingerclub besucht… am Ende muss wohl Toms Erfindergeist zum Ziel führen.

    Das ist stellenweise tatsächlich witzig. Etwa in dem Moment, als Fanny die ersten Spielzeuge ausprobieren möchte und Tom ins Schlafzimmer platzt. Einiges ist albern, anderes geht in Richtung Fremdscham.
    Der Nebenplot des Films – der geplante Hausverkauf (weil Papa kein Geld verdient, aber er will nicht verkaufen, aber die Tochter sagt, er soll verkaufen, also lädt sie interessierte Käufer ins Haus ein, aber da ist doch gerade das Thema „Höhepunkt“ und Hihihi, da platzt die in komische Momente rein) ist bloß Stichwortgeber für eine eher gute und eine unangenehme Szene.
    Aus den Figuren wird nicht all das herausgeholt, was möglicherweise drinnen gewesen wäre.
    Gut, vielleicht hat sich das reale Paar bei der Verfilmung ihrer „Lebensgeschichte“ für diese Inszenierung eingesetzt.

    Spannend ist es dann zum Ende auch nicht, wenn Fanny das erfundene Produkt in der französischen „Höhle des Löwen“ vorstellt. Ja, wird es denn ein Erfolg?? Wer eine Partnerin zu Hause hat, wird die Antwort schnell erahnen.

    „Chéri, ich komme“ ist putzig, locker, unaufgeregt – und kurvt gekonnt um mein Humorzentrum vorbei.
    Zwei, drei Momente haben mich gut abholen können, in anderen Szenen hatte ich mir mehr Impact erhofft.

    OK, kann man gucken. Zu Hause – spart das Geld für andere Kinofilme

    5/10

    #262203
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    The Invite [Sneak Preview]

    Es bleibt sexy.

    Joe und Angela verbindet ein Problem: Sie sind miteinander verheiratet.
    Er arbeitet sichtlich unglücklich an einer Musikschule, hat Rückenprobleme und wird mit „Zieh die Schuhe aus!“ zu Hause begrüßt. Sie scheint ihrerseits auch nicht glücklicher.

    Da trifft es sich auch nicht gut, dass Angela die Nachbarn zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen hat. Joe ist außer sich – sind sie doch diejenigen, die ihm mit ihren ständigen Sex und lautstarken Orgasmen seinen Schlaf rauben.
    Dass sich der Abend dann doch ganz anders als geplant entwickeln wird, sollte jedem klar sein….

    Ein Kammerspiel in bester „Gott des Gemetzels“ Manier. Ein Thema, dass einerseits eine besondere Tiefe aufweist, andererseits aber mit einer recht mauen Verführungsszene kurzzeitig den Spaß zu nehmen scheint.
    Über den Plot mag ich nicht viele Worte verlieren. Nicht, dass allzuviele Spoiler warten würden – sich die Chemie unterhalb der Figuren zu erarbeiten sollte aber als wertvolles Instrument für den Zuschauer zur Verfügung stehen.

    Der Film sieht richtig gut aus. Der Blick auf die Figuren, auf die Szenen. Farben, Licht… super!
    Die Positionierungen der Figuren zueinander ist nach dem Intro bis etwa zum letzten Drittel des Films großartig.
    Der Cast ist stark gewählt, Olivia Wild übernimmt neben der Hauptrolle auch die Regie.

    Ihre Darstellung der Angela ist ein purer Genuss. Vielfältig, emotional, tiefgründig. Seth Rogen erscheint als Ehemann dagegen beinahe eindimensional. Sein Korsett aus Frust und Zynismus wird er auf Dauer des Films nur selten ablegen können.
    Penélope Cruz fügt sich unaufgeregt in das Ensemble. Meist stoisch, gelegentlich keck und verführerisch. Die Bandbreite ist gut, in Summe aber wie bei Rogen in zweiter Reihe angesiedelt.
    Scenestealer des Films ist Edward Norton!
    Alleine mit seiner Präsenz erhält der Film ein ganz neues Niveau. Wo in anderen Filmen durch Geschrei und Grimassen eine preisverdächtige Darstellung vermutet wird, zeigt er hier, dass sehr gutes Schauspiel dann doch ein ganz anderes Niveau hat.
    Nicht nur der Blick, das verschmitzte Lächeln – der Gang, seine Körperhaltung, jede Geste auf den Punkt.

    Auch wenn das Thema ein oder zweimal in den Klamauk abdriften möchte, ist er der Anker, der gemeinsam mit Wilde das Drama hinter der Fassade aufzeigt.
    Die beste Filmschemie zweier Figuren untereinander, die ich seit langem gesehen habe!

    Zum Schluss lässt ihn das Drehbuch leider ein wenig im Stich, schmälert seine Leistung aber in keinster Weise.
    Während der Film mit einem Knall zu Enden droht, gibt es noch eine leise, abschließende Szene.
    Jedes Wort zu viel hätte sie zunichte machen können; man endet hier aber mit der perfekten Note.
    Sehr sehr stark!

    Warum nun keine Top-Empfehlung?
    Die Dialoge, insbesondere im ersten Drittel, sind mir zu sehr „So sprechen wir eben heute in allen Filmen miteinander“. Dieses gezwungen komisch wirkende Erzählen, bei dem nie ein Satz zu Ende gesprochen wird, weil […]
    Das zeichnet die Gastgeber leider nicht sehr schmeichelhaft – aber vielleicht ist es eine Form des Wortwitz, die ich einfach nicht verstehe oder teilen kann.
    Mit dem Auftreten der Gäste zieht dann etwas Niveau in die Dialoge ein, es wächst, wirkt nebensächlich aber trifft den Punkt des Moments.
    Wilde und Norton gehört die Bühne, Cruz hat ihre starken Momente – Rogen „darf“ dann auch mitmachen. Zu sagen, er hätte nicht auch wichtige Momente bekommen, wäre gelogen: Diesen Szenen fehlt aber schlicht der bleibende Eindruck.

    Das Thema als Spiegel der persönlichen Haltung sich selbst und seinem Partner gegenüber ist gewitzt, in mindestens zwei Momenten aber zu sehr auf „Hihihi, er hat Sex gesagt“ unlustig getrimmt.

    Mit 7/10 glaube ich, den Film zu hart abzustrafen, bei 8/10 fehlt mir das durchgängige Niveau.
    Vielleicht wächst er aber noch (etwa bei einer Zweitsichtung?).

    Bis dahin: 7,5/10

    #262215
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    The-Lion-King
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    Cape Fear – Staffel 1 (Apple TV+)

    Ein glücklich verheiratetes Paar wird bedroht, als der berüchtigte Killer Max Cady aus dem Gefängnis entlassen wird und Rache sucht.

    Zu Beginn solte man direkt sagen, das es sich um ein leicht verändertes Remake in Serienform handelt.
    Gerade durch diesen Kniff hat es mir die Serie doch etwas schmackhafter gemacht. Zudem ist auch Martin Scorsese mit an Bord.

    Zuallererst muss man aber die herausragende Leistung von Javier Bardem als Max Cady in den Himmel loben.
    Der Mann ist einfach eine Wucht in Person. Fies, böse, schauderhaft & vor allem ein top Gegenspieler.
    Auch Amy Adams ist klasse & überaschenderweise Patrick Wilson ebenso, der hier wohl auch mal richtig Bock hatte.

    10 Folgen Cape Fear waren sehr intensiv, mit vielen düsteren Momenten, aber auch verstörenden Momenten.
    Das muss man wollen bzw. Lust drauf haben. Für diesen Part finde ich die Umsetzung in Serienform perfekt.

    Fun Fact: Es ist auch derselbe Bernard Herrmann-Score aus dem Film von 1961.

    Apple TV+ zeigt hier erneut, was für großartige Produktionen, da fast unbemerkt, wöchentlich an den Start gehen.
    Von Lucky, Silo, John Sugar (schaue ich alle 3) & der kommenden Staffel von Ted Lasso + Dark Matter ganz zu schweigen.

    8.5/10 Einspieler

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