Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2021)

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Dieses Thema enthält 277 Antworten und 15 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Reparud Rudrepa vor 2 Tagen, 1 Stunde.

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  • #216521
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    The Dead Zone

    Nach langer Zeit wieder gesehen. Der Film hat nichts von seiner Faszination verbraucht. Dies ist immer noch eine der besten, vielleicht sogar die beste, Stephen King Verfilmung. Cronenberg hat mit ganz wenig Cronenberg einen tollen Thriller gedreht. Christopher Walken spielt die Hauptrolle. Gewollt oder ungewollt nimmt er sich ebenfalls in seinem Spiel deutlich zurück. Das passt aber sehr gut. Nach einem schweren Verkehrsunfall hat er die Möglichkeit zu sehen, was jemand machen wird, wenn er ihn berührt. Damit hilft er Katastrophen zu vermeiden oder zu lindern. Als er einem angehenden Senator, grandios gespielt von Martin Sheen, die Hand schüttelt, sieht er grauenvolles.

    8,5 / 10 gefrorene Seen

    Den habe ich neulich auch (wieder) geschaut und kann Deine Beurteilung 1:1 übernehmen! Ich frage mich, warum er kaum in den Bestenlisten der King-Verfilmungen genannt wird… zu wenig Blut und Tod?
    Ich hatte zuerst die Befürchtung, er könne zu angestaubt wirken, aber tatsächlich passt hier sehr vieles. Walkens Darstellung hatte ich allerdings etwas präsenter in Erinnerung, er spielt aber in Relation zu vielen
    King´schen Schauspielregeln grandios ;)

    8/10

    #216542
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    Blood Diner

    Dieser Film soll sowas wie ein Remake/Nachfolger zu Blood Feast sein. Damit ist das Niveau bereits abgesteckt. Der Film handelt von zwei Brüdern, die Sheeta – Sheeta – SHEETAAAAA, durch ein Blutritual wiederbeleben möchten. Tipps und Anweisungen bekommen sie von ihrem Onkel, dessen Hirn in einem Einmachglas immer neben ihnen steht und sie gerne beleidigt. Nicht drüber nachdenken! Man kann ihn wunderbar verstehen. Diese Geschichte hält die Aneinanderreihung vieler Morde meist nackter Frauen ganz gut zusammen. Aber auch paar Männer kommen um. Dann gibt es noch eine Dumpfbacke von Polizist, ein Janet Jackson Double und einen Wrestler mit schmalem Schnauzbart.
    Insgesamt ist der Film noch lustiger wenn man drüber spricht als guckt. Das wäre dann wohl ein Kultfilm.

    7 / 10 Geheimrezepte

    #216563
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    Fast & Furious: Hobbs & Shaw

    Der Film hat schon vor Beginn einen großen Vorteil: Vin Diesel spielt nicht mit. Dafür Idris Belba. Das ist gut. Die Geschichte ist genauso plemplem wie immer. Aber die Stunts und Effekte sind wieder klasse und die Chemie zwischen den zwei Testosteron-Monstern passt auch. Das erinnert an Buddy-Movies der 80er und 90er, in denen immer bildlich gesprochen wurde, was der eine dem anderen in bestimmte Körperöffnungen stecken wird. Leider muss das Wort Familie wieder fallen. Und das zum Ende hin auch sehr oft. Damit muss man bei F&F wohl leben.
    Popcorn-Kino, das man sich geben kann.

    7,5 / 10 Reynolds

    #216591

    Reparud Rudrepa
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    @reparud_rudrepa

    „Dead zone“ habe ich ebenfalls die Tage geschaut. Das erste Mal – warum eigentlich, frage ich mich, habe ich den nie gesehen? Ich kenne ja die schon fast 20 Jahre alte Serie, die mir (aus dunkler Erinnerung) recht gut gefallen hat.
    Der Film ist auch in meinen Augen einer der besseren King-Filme (ohne nun alle und ohne die Bücher zu kennen, aber im Gegensatz zu den für mich wirklich nur mittelmäßigen „Es“ und „Friedhof der Kuscheltiere“, die so häufig genannt werden, ist „Dead zone“ obschon Thriller mehr Ernst als Horror).
    Die Optik wirkt aus heutiger Sicht stellenweise etwas 80er-Jahre-mäßig angestaubt, aber damit kann leben. Das Bild der Blu-ray finde ich stellenweise etwas arg grieselig, schade, wenn/dass da nicht mehr drin war.
    8/10 Visionen


    The Dead Zone

    Nach langer Zeit wieder gesehen. Der Film hat nichts von seiner Faszination verbraucht. Dies ist immer noch eine der besten, vielleicht sogar die beste, Stephen King Verfilmung. Cronenberg hat mit ganz wenig Cronenberg einen tollen Thriller gedreht. Christopher Walken spielt die Hauptrolle. Gewollt oder ungewollt nimmt er sich ebenfalls in seinem Spiel deutlich zurück. Das passt aber sehr gut. Nach einem schweren Verkehrsunfall hat er die Möglichkeit zu sehen, was jemand machen wird, wenn er ihn berührt. Damit hilft er Katastrophen zu vermeiden oder zu lindern. Als er einem angehenden Senator, grandios gespielt von Martin Sheen, die Hand schüttelt, sieht er grauenvolles.

    8,5 / 10 gefrorene Seen

    Den habe ich neulich auch (wieder) geschaut und kann Deine Beurteilung 1:1 übernehmen! Ich frage mich, warum er kaum in den Bestenlisten der King-Verfilmungen genannt wird… zu wenig Blut und Tod?
    Ich hatte zuerst die Befürchtung, er könne zu angestaubt wirken, aber tatsächlich passt hier sehr vieles. Walkens Darstellung hatte ich allerdings etwas präsenter in Erinnerung, er spielt aber in Relation zu vielen
    King´schen Schauspielregeln grandios ;)<noscript>;)</noscript>

    8/10

    #216593
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    hal9000b
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    @hal9000b

    Das ist eine ganz homogene Meinung zum Film. Sehr interessant.

    #216637
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    Dolls

    Bei Filmen von Gordon/Yuzna greife ich blind zu.
    Bei dem Film handelt es sich um eine Familie, die im Unwetter bei einem alten Pärchen unterkommt. Er ist Puppenmacher. Das Haus ist voller Puppen. Böse werden bestraft, Gute belohnt.
    Auch dieser Film macht richtig Spaß. Weniger Gore, mehr Grusel, bisschen Komik.
    Schöne praktische Effekte in stop Motion.
    Passt alles.

    8 / 10 Glubschaugen

    #216703
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    Agents of Shield – Staffel 6

    Diese kurze Staffel, 12 Folgen anstatt 22, schließt nahtlos an die vorherige an. Der Hauptgegner sind diesmal sogenannte Shriek und Agent Coulson?! Anfangs ging ich skeptisch an die Staffel heran aber das hatte sich zügig gelegt und auch die Staffel war durchwegs spannend.
    Die Serie bleibt beim Bewährten: Action, etwas Mysterie und Sci-Fi, ohne Anspruch. Weiterhin gut für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.

    7 / 10 Parasiten

    #216825

    Reparud Rudrepa
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    La dolce vita (I/F 1960)

    In den letzten Tage wurde bei mir mal wieder eine Lücke geschlossen, sowohl im Filmregal, als auch eine Bildungslücke – „La dolce vita“ hatte ich bis dato nicht gesehen. Knapp 3 Stunden Film sind auch was, das ich mir nicht jeden Tag anschauen kann. Aber es ist gut, dass die Lücke nun geschlossen ist.

    Fellinis Film ist wirklich ein starkes Porträt einer Stadt und seiner Reichen und Schönen. Der Zuschauer erlebt einige Tage bzw. vielmehr Nächte im Leben des Boulevard-Reporters Marcello Rubini, der doch viel lieber ein richtiger Schriftsteller wäre. Und der vor allem auch viel lieber Playboy wäre und zur reichen Oberschicht dazugehören möchte. Doch je mehr die Dekadenz und höhepunktfreie Langeweile der „Nicht-Arbeitenden“ ans Tageslicht treten, desto stärker wird die Frage, ob der Wunsch der richtige ist und was der Sinn des Lebens ist.
    Heute sicherlich nicht mehr so anrüchig und skandalös wie noch vor 50 Jahren, ist „La dolce vita“ aber mindestens noch ein prägendes Stück Filmgeschichte, das zum Glück auch in Schwarz-Weiß entstanden ist, denn Farben hätten dieser Komposition nicht so viel Leben einhauchen können.

    Stark gespielt, stark in Szene gesetzt und auch auf der neuen Blu-ray von Arthaus (basierend auf der Restaurierung von 2010) mit einem ungemein guten Bild hat sich der Kauf gelohnt. Die Neu-Veröffentlichung bringt noch ein umfangreiches Booklet und eine Bonus-Scheibe mit neuer Doku mit (von mir bislang ungesichtet) – ob sich die Blu-ray von der in der Felllini-Box unterscheidet, kann ich leider nicht sagen.

    Was mich etwas enttäuscht, sind zwei Dinge: 1. die Untertitelung – zwar gibt es deutsche Untertitel und auch solche für hörbeeinträchtigte Menschen, aber es fehlen deutsche Untertitel für die wenigen englischen Sätze (natürlich versteht man den Sinn, es wäre dennoch schön gewesen…); italienische Untertitel fehlen wie so oft ganz. Und 2.: Wenn schon aufgrund einer 4k-Restaurierung die Blu-ray auf den Markt kommt, warum nicht gleich als UHD?

    9/10 lange Nächte

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