Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2022)

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Dieses Thema enthält 431 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von schnitzel schnitzel vor 2 Tagen, 6 Stunden.

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  • #227770
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    @shane54

    Chase (Last Seen Alive) (2022) mit Gerald Butler.

    Frau geht an Tankstelle „verloren“ (…) mehr muss man eigentlich nicht wissen was die Handlung betrifft.

    Eigentlich dachte ich, wo Gerald Butler mitspielt, da wird einem auch Action und Spannung geboten.

    Chase zieht sich leider wie ein Kaugummi und die eine Explosion am Schluss ist so schlecht an CGI, dass ich echt lachen musste.
    Hat was von Sharknado so billigt wirkt es.

    Wäre der Film eine TV Produktion, in Ordnung.
    Als Kinofilm? No way!

    Guckt euch besser Breakdown (1997) mit Kurt Russell an.
    Da kriegt ihr alles mit ähnlicher und besserer Story was Chase bieten möchte, aber nicht im Ansatz abliefert.

    05/10 Tankstellen

    #227790
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    @shane54

    Ich hatte im Rahmen vom Kinofest das ganze Wochenende freien Eintritt bei uns im Cineplex Münster und habe mir u.a. am Samstag Abend Godzilla vs. Kong in 3D angeguckt.

    Dieser lief im Ultimate Saal mit der neuen CGS Technik, die in Deutschland bisher nur in Münster eingesetzt wird.

    CGS kurz zusammengefasst: Schärferes Bild, brilliantere Farben, mehr Details, speziell remasterter Content, unglaubliches Sehvermögen (laut Cineplex).

    CGS macht vorallem aus, dass 3D nicht so abgedunkelt wirkt, wie eben ohne diese neue Art der Leinwand und Projektion.

    Bisher hatte ich nur Jurassic World Dominion in 3D mit dieser neuen Technik gesehen.

    Beide Filme waren wirklich beeindruckend von der Schärfe des 3D Bildes.

    Man muss wissen, dass jeder Film ob z.B. der alte Avatar oder die Fortsetzung NEU für die CGS Technik remastert wird und jeder Film der in CGS präsentiert wird (natürlich auch 2D Filme!) extra dafür ausgewiesen ist im laufenden Programm.

    Patrick von Grobi TV war kürzlich deshalb bei uns im Cineplex zu Besuch und sein (sehr ausführlicher und langer) Bericht ist echt interessant.

    https://youtu.be/mviKGC7sYE8

    Godzilla vs. Kong war natürlich ein krasses Soundgewitter und ein paar 3D Effekte (der Meteoritengürtel, die Verfolgungsjagd mit den Raumschiffen) kamen sehr gut rüber.

    Ich hatte den Film bisher nur im Heimkino gesehen und war echt überwältigt, was der Sound im Kino für ein Abriss war.
    Da können andere Blockbuster wie Jurassic World, Transformers etc. echt gegen einpacken!

    Story 05/10
    3D Effekt 08/10
    Ton 10/10

    #227845
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    Prey

    Eine junge Komantschen-Kriegerin im 18. Jh. wird mit einem Gegner konfrontiert, der nicht von dieser Welt stammen kann.
    Das Wesen ist auf der Jagd und genauso blutrünstig wie seine Nachfahren 300 Jahre später.

    Prey hat mich persönlich sehr überzeugt. Ich mochte das düstere, kompromisslose Setting & die Einbindung als Prequel zu den
    ersten 4 Filmen. Die Optik ist klasse, Amber Midthunder macht einen klasse Job & auch der Predator hat mir sehr gut gefallen.

    Predator hin, Predator her. Wir sind uns doch einig, das dieser hier um Längen besser ist als Predator Upgrade.
    Wenn man das gesamte Franchise betrachtet, verdient sich Prey in meiner Rangliste Platz 3 der bisherigen Umsetzungen.

    08/10 Komantschen

    #227849
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    Was ein Zufall, ich habe Prey auch „8 von 10 Comanchen“ gegeben. Allerdings schreibt man meine Comanchen mit C. :D

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
    #227863
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    Atlanta – Staffel 3

    Ich habe ja schon einiges irres Zeug gesehen. Aber das hier ist dann doch nochmal was besonderes. Die Serie erfindet sich mit den 10 Folgen der dritten Staffel neu. Hauptpersonen sind die gleichen und der rote Faden mit dem Rapper Paper Boi und seinem Cousin bleibt. Aber mehr noch als in den anderen Staffeln geht es um Rassendiskriminierung, den Irrsinn der heutigen Zeit und so vielen anderen Themen. Und wie wurde das umgesetzt? Für mich als Horrorserie. Jede Szene, auch die lustigen, sorgen für ein Unbehagen. Man rechnet immer mit dem schlimmsten und es trifft einen dann doch noch härter wo man es nicht erwartet. Da steckt extrem viel Lynch drin. Einiges ist wenig erklärbar. Aber alles bleibt interessant. Wirklich ganz außergewöhnlich.

    9 / 10 Dinner

    #227865
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    Obi-Wan Kenobi

    Als die Serie rauskam, wollte ich von links und rechts nichts über die darüber wissen und möglichst unbefangen an die Sache rangehen.
    Wie schon bei „The Book of Boba Fett“ hier noch kurz der Hinweis: Star Wars Episode IV-VI sind drei meiner Allzeit-Klassiker, Lieblingsfilme, Filme, über die man stundenlang reden kann und es dabei nicht langweilig wird.
    Episode I-III konnte das Feeling nicht mehr einfangen, bescherte aber ein zähes wie nachvollziehbares Prequel zur klassischen Trilogie (von mir nicht geliebt und weihterhin eher mit Argwohn betrachtet), Episode VII – IX… ne.

    Der Star Wars Overkill hat dann irgendwann dazu geführt, dass ich kaum noch etwas Neues anschauen wollte, und erst bei „Boba Fett“ hellhörig wurde – war er doch eine meiner liebsten Star Wars Sammelfiguren, mit denen ich als Kind spielte.
    Die Serie ist großer Murks, ohne Nostalgie-Brille funktioniert sie nicht.
    Eine „neue Hoffnung“ hatte ich dann doch irgendwie bei Obi-Wan.

    1. Ewan McGregor
    2. Ewan McGregor
    3. Obi-Wan Kenobi

    Da kann doch nichts schief gehen!!

    Obi-Wan lebt versteckt vor dem Imperium auf Tatooine. Als gebrochener Mann arbeitet er in einer (Gammel)Fleischfabrik und wirft gelegentlich einen weit, weit entfernten Blick auf den jungen Luke Skywalker.
    Als er dann hört, dass Leia von Kopfgeldjägern auf Alderaan entfürt wurde, begibt er sich für ihre Rettung in große Gefahr – wird er auf dieser Reise doch gefordert, sein geheimes Jedi Leben zu offenbaren.

    Tatsächlich ist es nicht ganz das, was ich mir von der Serie erhofft hatte, aber OK. Es wurde ja oftmals krtisiert, dass beinahe alle neuen Star Wars Szenarien auf Sand und Dünen spielen, von daher ist ein Blick in neue Welten durchaus wünschenswert.
    Nicht wünschenswert dagegen ist ein schlimmes Schauspiel Abseits von Ewan McGregor und Hayden Christiansen (wenn er denn in Vaders Kostüm steckt), ein ebenso schlimmes Drehbuch, dummdämliche Sprüche und Dialoge…. man könnte beinahe glauben, es sei Spaceballs-Die Serie.

    Zwar hat die Serie durchaus starke Momente (die Aufeinandertreffen von Obi-Wan und Vader, aber auch Obi-Wan im vernünftigen Dialog mit Leia oder Lars), was mir hier und da das Herz höher schlagen ließ.
    Dann aber kommen da Klamauk Nummern hinzu, bei denen ich fast nicht glauben konnte, sie gesehen zu haben (Hat schon mal jemand eine dämlichere „Verfolgungsjagd“ gesehen, als die bei Leias Entführung? Ich meine, außerhalb des Benny Hill Kosmos). Egal auf welcher Welt, von denen einige zugegeben recht stark aussehen, irgendwo lauert immer mindestens ein dummer Moment, Charakter, Spruch… sucht es euch aus.

    Beinahe schlimmer als diese Patzer finde ich dass zwischen all diesen Figuren Obi-Wan mehr oder weniger bloß der Stichwortgeber ist. Entscheidungen treffen zumeist andere, die sind aber allesamt weniger glücklich als die von Obi-Wan selbst.
    Auch das ist ja irgendwie ok, wenn man sich denn irgendwann in dieser Mini-Serie auf einen Kurs hätte einigen können.
    Nicht nachvollziehbare Meinungsänderungen binnen Sekunden (oder sogar im selben Satz!! Meine Güte), kein Fokus auf ein zentrales Thema der Reise und so weiter und so fort.

    So blöd es klingt: „Boba Fett“ war inhaltlich vielleicht sogar die bessere Serie, scheiterte aber dermaßen schlimm am Unschauspiel des Hauptdarstellers. Hieraus zieht „Obi-Wan Kenobi“ im Grunde die einzige Strahlkraft. Ewan McGregor ist in solchen Rollen des gebrochenen und/oder leidenden Mannes beinahe unschlagbar. Warum man eine Serie mit solcher Stärke einem vorlauten Kind und einer „Dritten Schwester“, deren selten dämliche Motivation sich mir immer noch nicht erschließt herschenkt, mag ich nicht nachvollziehen.

    Wäre es irgendeine Sci-Fi Serie, würde ich nicht viele Worte verlieren und hätte vermutlich nach Folge 2 nicht mehr eingeschaltet. Hier haben wir aber eine Figur, die mir im Star Wars Kosmos viel bedeutet und deren Darstellung für die Zeit zwischen Episode III und IV eigentlich ein Selbstläufer hätte werden können….
    Nun denn, man entscheidet sich, das allerjüngste Publikum gewinnen zu wollen, was aus kaufmännischer Sicher vermutlich auch sinnig ist… wieder einmal zu sehen, wie lieblos eine Figur der klassischen Trilogie in die Tonne getreten wird, stößt mir dann aber doch übel auf.
    Dann zeigt doch lieber die vielen Abenteuer des jungen Luke und der jungen Leia, da weiß man doch gleich, was einen erwartet.

    Sogar Monate später kann ich mich nur schwer beruhigen.

    Knocked out – keine Wertung

    #227867
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    Highlander

    Vorige Woche durfte ich in der Klassiker-Reihe unseres Kinos den „Highlander“ zum ersten Mal auf großer Leinwand schauen.
    Die Vorfreude war groß, war er doch in meiner Jugend einer meiner liebsten Filme. Dazu ein bisschen Bammel, ob der Film in der Erinnerung möglicherweise besser wegkommt als er denn wirklich ist (ich habe ihn seit vielen Jahren nicht gesehen).

    Zur Handlung ist wahrlich nicht viel zu sagen: Connor Macleod ist unsterblich (was ihm in seinem ersten Leben in den schottischen Highlands noch nicht bewusst ist). Überall auf der Welt verteilt leben sie, die Unsterblichen, mit dem Ziel, dass einer alle anderen besiegt und somit die gesammelte Macht der Unsterblichkeit in sich zu tragen.
    Joa…. hinterfragt man das nicht, klappt das Ganze auch ganz gut ;)
    Nach seinem ersten Tot und dem Erwecken der Unsterblichkeit, wird Connor von Ramirez trainiert, ehe es Jahrhunderte später zum großen Finale in New York kommen wird.

    Ich bin ehrlich, den Film kann ich nicht fair bewerten. Zu groß sind meine Erinnerungen an die ersten 10-15 mal, die ich den Film gesehen hatte. Handlung, Logik, Dialoge… vieles ist ein Tanz auf der Rasierklinge, und wäre es eine aktuelle Produktion oder gar eine Neuverfilmung, würde ich vermutlich kein gutes Haar daran lassen.
    Lamberts Schauspiel als „Highlander“ hatte ich zugegeben etwas besser in Erinnerung (ich glaubte, dies sei der einzige Film, in dem er schauspielere), dass Sean Connery seine Rolle nicht sehr ernst nahm, lässt sich auch nicht wirklich verschweigen.
    Dennoch sind die Nebenrollen für einen 80er Jahre Fantasy-Trash-Film erstaunlich gut geschrieben und in Szene gesetzt. Hier und da ein paar Schräubchen im Drehbuch gedreht, und das Ding hätte richtig gut sein können.

    Dass die Effekte nicht den heutigen Sehgewohnheiten entsprechen, sollte selbsterklärend sein. Dennoch sind einige davon erstaunlich gut gealtert.

    Kurz und knapp: Wer heutzutage jemanden, der den Film noch nicht gesehen hat, vermitteln möchte, dass er ein großer Klassiker ist, der wird gute Argumente suchen müssen.
    Dennoch ist „Highlander“ trotz aller Schwächen ein großartiges Produkt einer Zeit, in der ich das Kino mehr und mehr für mich entdeckte und auf ewig einen Platz in meinem Filmherzen haben wird.
    Wer sagt, der Film ist schlecht hat möglicherweise recht… aber dem würde ich öffentich nie zustimmen ;)

    Kopf-ab-Nostalgie Pur – das kann man nicht bewerten, bloß lieben :D

    #227882
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    Thirteen Lives

    In Thailand wird ein Rettungseinsatz zusammengestellt, bei dem eine Gruppe von Jungen und
    ihr Fußballtrainer in einem unterirdischen Höhlensystem gefangen sind, das überflutet wird.

    Wer die Doku The Rescue kennt, dem sollte die Thematik nach einer wahren Begebenheit nicht ganz unbekannt erscheinen.

    Thirteen Lives ist aber keine Dokumentation auf Disney+, sondern ein authentisches & emotionales Drama auf Prime Video.
    Die Regie übernahm Ron Howard (u.a. zuletzt bekannt durch Leave No Trace, tick, tick… Boom! oder Hillbilly Elegy).

    Garniert mit bekannten Schauspielern wie Viggo Mortensen, Colin Farrell & Joel Edgerton liefert uns Ron Howard eine starke
    & authentische Verfilmung, dessen klaustrophobische Atmosphäre im unterirdischen Höhlensystem nie sein Reiz verliert.

    Hier wird weder mit Pathos, noch mit übertriebenen Darstellungen gepunktet, sondern mit einer nachvollziehbaren
    Story, die vor nicht mal 4 Jahren noch Leute auf der ganzen Welt aufgerüttelt & gespannt vor die Fernseher trieb.

    08/10 Erschütterungen

    #227884
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    Shane54
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    Nach dem Kinofest am letzten Wochenende ging es bei uns in Münster direkt mit dem Literatur Film
    Festival für mich weiter.

    Anlässlich des 75. Geburtstags von Stephen King wurde am Freitag Abend Misery und gestern Abend The Shining (Extended Version) im Schlosstheater gezeigt.

    Ich habe mir beide Filme angesehen, die zum Glück auf Englisch gezeigt wurden.

    Das Schlosstheater in Münster ist ein kleineres Kino mit richtig viel Charme und Max der Leiter des Theaters hat mir letzte Woche eine kleine private Führung gegeben. Sehr interessant vorallem mal die Technik zu sehen und ja, das Schlosstheater kann tatsächlich noch original 35 Millimeter Filmrollen abspielen.

    Misery 09/10
    The Shining 10/10

    #227889

    Reparud Rudrepa
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    Midsommar (USA 2019)
    Horror? Wer packt das Siegel auf diesen Film? „Midsommar“ ist „bloß“ ein Drama, aber dann würde es sich halt nicht so gut verkaufen.
    Die Liebe zum Detail erkennt man von Anfang an, auch wenn das vielerorts übertrieben und zu plakativ ist. Auch technisch gut umgesetzt. So, und das war es dann auch.
    Es gibt ein, zwei eklige Momente, aber das macht nun wirklich keinen Horror aus. Es ist der Kontext, es ist die Spannung, es ist die Handlung, die das ausmachen. Und das fehlt hier.

    Entweder ist „Midsommar“ der teuerste und längste Anti-Drogen-Film der Welt oder er soll genau das Gegenteil plakatieren: Bitte nehmt Drogen, wann immer es geht – denn so ist dieser Film entstanden und nur, wenn man geistig dermaßen neben sich steht wie die Figuren, dann ist deren kindliche Naivität zu erklären. Sicher, die Macher versuchen, mit der Bedeutung einer Studie für eine Diplomarbeit die notwendige Präsenz im Sektenumfeld trotz aller Unsinnigkeiten zu begründen. Aber das ist wirklich fernab jeglicher Vernunft.

    Ich bin trotz Enttäuschung von „Hereditary“ an „Midsommar“ rangegangen und habe gewartet, was da passiert, doch je länger der Film dauert, desto ungeduldiger wurde ich – kein wirklicher Clou, kein Horror. Spätestens die Szene mit Maja und Christian hat dann schon fast was Comedy-Artiges an sich…
    Zweiter Aster-Film, zweite Enttäuschung.

    4/10 Drogen

    #227892

    Reparud Rudrepa
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    Torrente (E 1998)
    Nach langer langer Zeit endlich mal wieder geschaut: Den ersten von fünf „Torrente“-Filmen, die hierzulande leider nicht so bekannt sind, aber in Spanien dafür umso mehr Kult haben (spätestens am vierten Teil erkennt man die Popularität an den Gastauftritten zahlreicher heimischer Fußballer).

    Ob so ein Film heute noch möglich wäre? In Deutschland, wo schon Karl May Diskussionen hervorruft, wohl nicht, denn „Torrente“ ist alles, nur nicht politisch korrekt. Selten hat man schlimmere Antihelden gesehen wie in dieser überdrehten Komödie.
    Macht auch heute noch Spaß. Natürlich scheiden sich die Geister an dem Film, und es wird nicht wenige geben, die den Kopf drüber schütteln, aber der Unterhaltungswert ist für diejenigen, die sich drauf einlassen können und nicht alles bierernst nehmen müssen, hoch.

    7/10 Political Correctness

    #227895

    Reparud Rudrepa
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    Freitag, der 13. (Teil 1-8, USA 1979-1989)
    Gesehen hab ich die komplette Reihe noch nie, nur den ersten vor Ewigkeiten mal, also war es Zeit, das endlich mal nachzuholen.

    Der erste Teil der Freitag-der-13.-Reihe ist sicher ein Klassiker im Genre; und für sich genommen ist das auch der Teil, der sich am ehesten anzuschauen lohnt. Selbst wenn er aus heutiger Sicht extrem schlecht gealtert ist.
    Teil 2 und 3 sind dann ziemlich schlaffe Kopien von Teil 1, die sich gar nicht bemühen, irgendwas anders zu machen (die Spielzeit wird auch konsequent in die Länge gestreckt, indem die Filme mit recycelten Szenen aus dem vorhergehenden beginnen); warum auch, es funktioniert ja. Für mich war das allerdings der Punkt, wo ich kurz davor war, das Projekt zu beenden und die ganze Box in die Tonne zu werfen; nach einigen Tagen Auszeit hab ich die Box dann doch nochmals in die Hände genommen.

    Glücklicherweise gibt es dann einen dezenten Neuanfang mit dem vierten Teil und die beiden weiteren können auch noch einigermaßen gut geschaut werden; Teil 6 zeigt mit Alice Coopers 1980er Erfolg „He’s back“ dann auch, dass die Filmreihe im Mainstream angekommen ist.
    Danach und spätestens mit „Todesfalle Manhattan“ kommt es aber zum üblen Absturz. Damit war die Box dann durch und irgendwo bin ich froh, dass die weiteren Teile nicht mehr enthalten sind, auch wenn ich die tw. bereits gesehen hatte.

    Insgesamt eine sehr durchwachsene Reihe mit Höhen und Tiefen, die ich mit einer mittleren Wertung versehe; den ersten sollte man gesehen haben, den Rest braucht es nicht. Im Vergleich zu anderen Reihen für mich zwar deutlich besser als „Nightmare on Elm street“, aber bei weitem nicht so gut wie „Halloween“.

    #227897
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    Dame, König, As, Spion

    Agententhriller sind toll. Mag das Genre. Wenn es dann im kalten Krieg um die Suche nach einem Maulwurf geht und das dann Detektivarbeit ist, finde ich das auch gut. Das hat dann nichts mit Action zu tun. Das ist langsam erzählt und könnte einige langweilen. Mir gefiel das so. Man muss schon aufpassen und kann nicht abschalten, wenn man der Geschichte folgen will. Also wer spioniert den MI6 aus?
    Hochkarätig besetzt mit Oldman, Cumberbatch, Hurt, Hardy…

    7,5 / 10 Smileys

    #227899
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    Deep Red

    Ein Kultfilm, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Was ich drüber hörte, soll das die Mutter aller Gialli sein. Und der war wirklich so gut wie erhofft. Ein Musiker wird Zeuge eines Mordes und ist erster am Tatort. Beim Verlassen hat er das Gefühl, dass etwas nicht stimmt und geht dem auf den Grund. Das ist sehr stylisch gefilmt. Die Geschichte ist in sich sehr gut strukturiert. Die Morde waren damals sicher ein Schocker. Heute nicht mehr. Ist aber auch nicht wichtig. Die Musik von Goblin ist ausgezeichnet.
    Wer ihn nicht kennt, sollte ihn gucken.

    9 / 10 Theatervorhänge

    #227920
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    Event Horizon

    Ich weiß noch, wie wir den als Jugendliche zum ersten Mal auf VHS sahen und begeistert waren. Ich darf sagen, dass der immer noch richtig gut ist. Inhalt: Raumschiff kehrt plötzlich nach 7 Jahren zurück und es wird untersucht was für schreckliche Dinge dort passiert sind. Natürlich sind die digitalen Effekte nicht mehr auf dem neusten Stand. Aber das kann auch nicht sein. Dafür sind die praktischen Effekte immer noch super. Der Film hat immer noch gute Schockmomente und einiges an Gore zu bieten. Aber herausragend ist die Kulisse. Das ist ein geniales Set Design. Für mich ein Mix aus Hellraiser und Alien. Das der Film von Paul W.S. Anderson gedreht wurde, mag man kaum glauben. Nur Gurken gedreht und dann plötzlich sowas. Eine Sache zum nörgeln habe ich dann doch: die Musik ist unpassender 90er Jahre Technogedöns insbesondere am
    Anfang und im Abspann.

    8,5 / 10 Latinums

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