The Change [„Anniversary“] (Prime)
Eine amerikanische Professoren-Familie aus Washington DC wird in ihren Grundfesten erschüttert, als eine
radikal politische Bewegung namens „The Change“, angeführt von der neuen Freundin ihres Sohnes, das Land erfasst.
Wenn eine politische Ideologie deine gesamte Familie bedroht & in deren Existenz einschränkt – Das ist The Change.
Kompromisslos, erschreckend & zeitweise fast unausstehlich mitanzusehen und egal wie konstruiert das vielleicht
dargestellt wird, ich habe nicht das Gefühl, das der Regisseur hier nicht teilweise Dinge aus unserer Gesellschaft wiederspiegelt.
Manche werden den Film als eindimensional, provokativ & zu politisch bezeichnen. Das kann man machen. Ich sehe hier aber
eben auch ein ambitioniertes Drama, das am Rande des Möglichen spielt, und hier & da Grenzen überschreitet, die schocken.
1-2 überraschende Twists gibt es ebenfalls noch. Das Ende war dann aber eher der „normale“ Weg, der sich erschloss.
The Change spielt viel an einem Ort, bietet interessante Ansichten & Unterhaltungen, die das Kammerspiel untergraben.
Schauspielerisch ist das ziemlich starke Kost. Vor allem Phoebe Dynevor, Kyle Chandler & Diane Lane überzeugen hier,
aber auch die Nebendarsteller mit u.a. Mckenna Grace, Madeline Brewer, Dylan O’Brien & Zoey Deutch machen das klasse.
Auch mal wieder ein Beweis, das der Trailer zum Film stark war, denn The Change zeigt erst später sein wahres Gesicht.
08/10 Wörter