Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)
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The-Lion-King vor 6 Stunden, 50 Minuten.
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10. Juli 2026 um 18:55 #262048
The Sheep Detectives (Prime)
Jeden Abend liest ein Hirte einen Krimi vor und tut so, als ob seine Schafe ihn verstehen könnten.
Als er tot aufgefunden wird, wissen die Schafe sofort, dass es ein Mord war.Wenn man den Film mit wenigen Worten zusammenfassen möchte, dann ist es der Knives Out Film – nur mit Schafen.
Weniger ernst, mehr humorvoll, weniger mysteriös, eher strukturiert & weniger kaltblütig, sondern eher liebenswert.So kurz Hugh Jackman auch mit von der Partie ist. Er ist & bleibt einer der sympathischsten Schauspieler Hollywoods.
Regisseur Kyle Balda nimmt das Genre nicht auf das Korn, sondern peppt es mit einer genialen Idee auf.Das funktioniert locker über die volle Laufzeit und unterhält in den meisten Momenten auf eine sehr angenehme Art & Weise.
Neben dem 2012 erschienenen Der Lorax sein vielleicht bisher bester Film neben den Exkursen mit den ganzen Minions.Man bekommt, was man erwarten konnte – Auf eine sehr humorvolle, unterhaltsame & liebenswerte Art.
Auch die Synchronsprecher machen allesamt einen tadellosen Job & unterstreichen die unterschiedlichen Schafscharaktere.08/10 Wollknäuel
11. Juli 2026 um 18:12 #262061Caddo Lake (Prime)
Als ein 8-jähriges Mädchen am Caddo Lake verschwindet, beginnt sich eine Reihe von Todesfällen und
Verschwinden aus der Vergangenheit zu verknüpfen und die Geschichte einer zerrütteten Familie zu verändern.Ich mochte das Setting rund um den See, die Verbindung zwischen den Personen & das mysteriöse Element im Zentrum.
Schauspielerisch hat mich vor allem Dylan O’Brien & Eliza Scanlen sehr überzeugt.Caddo Lake startet behutsam & baut dann mit seiner Laufzeit immer mehr Spannung auf – Classic Storytelling.
Am Ende fügt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen & ergibt ein Ende, das durchaus zufriedenstellend war.Kamera, Ausstattung & der Look von Caddo Lake wirken insgesamt stimmungsvoll umgesetzt & die Bildsprache ansprechend in Szene gesetzt. Neben der Serie Dark Matter von Apple ist das hier eines der besten (Duo)Regieumsetzungen von Logan George & Celine Held.
07/10 Gewässer
11. Juli 2026 um 21:29 #262064Anemone (WOW/Sky)
Familienbande zwischen Vätern, Söhnen und Brüdern werden erforscht, während sich komplexe Beziehungen
durch persönliche Reisen und Generationskonflikte entfalten.Ronan Day-Lewis, der Sohn von Daniel Day-Lewis, bringt uns hier den Meister zurück, aus seinem schauspielerischen Ruhestand.
Nach Glanzleistungen in Der seidene Faden, There Will Be Blood, Lincoln & Gangs of New York war die Sehnsucht riesig.Allein dafür schon mal – DANKE ! Das Regiedebüt von Ronan Day-Lewis hat mich durchaus positiv überrascht.
Entgegen der (Be)wertungen auf den meisten Plattformen habe ich mit Anemone dennoch eine gute Zeit gehabt.Das liegt auch an dem klasse Duo Daniel Day-Lewis & Sean Bean. Beide zeigen spätestens ab der Hälfte der Laufzeit
2-3 unfassbar tiefgreifende Dialoge, die mich mitgerissen & über viele Schwächen hinwegsehen lassen haben.Anemone glänzt mit wunderschönen Aufnahmen, detailverliebten Kameraeinstellungen & einem eindringlichen Soundtrack.
Das muss man mögen. Alles wirkt wie aus der Zeit gefallen, langsam & behäbig, aber ich mochte das sehr.Das Drehbuch schwankt hier & da in Sachen Qualität etwas und ist vielleicht an einigen Stellen etwas zu überzeichnet
bzw. überladen, wenn es um Symbolik geht, aber die meiste Kritik nimmt jeder Zuschauer anders auf.Das Ende rundet Anemone sehr gelungen ab, sodass ich froh war, für diesen Film über meinen Schatten gesprungen zu sein.
„Ein Film über verlorene Seelen und darüber, wie Missbrauch weiteren Missbrauch und Gewalt nach sich zieht.“07/10 Grundstücke
11. Juli 2026 um 23:34 #262068Undertone (Netflix)
Eine Podcast-Moderatorin für Paranormales zieht zu ihrer sterbenden Mutter. Bei der Untersuchung von Aufnahmen
eines schwangeren Paares entdeckt sie Parallelen zu ihrer Geschichte, jedes Band treibt sie in den Wahnsinn.Viel Marketing in den USA & teilweise Trailer, die verstörend & tonal abschreckend wirken sollten & doch war
meine Aufmerksamkeit entfacht. Eine A24 Produktion mit wenig Budget, aber leider erneut ohne dt. Kinoauswertung.Das Regiedebüt von Ian Tuason hat mich zeitweise wirklich gepackt & ganz andere Emotionen als üblich hervorgerufen.
Undertone ist mehr ein tonales (Audio)Erlebnis, welches auf die Vermischung der Aufnahme eines Podcast & realen Ereignissen setzt.Keine Jumpscares, keine billigen Tricks, sondern der volle Fokus auf die Verwendung von Ton & Bild im gemeinsamen Einklang.
Besonders Nina Kiri hat mir als Schauspielerin sehr gut gefallen. Auch die Stimme von Adam DiMarco trug zur Atmosphäre bei.Undertone zeigt, wie man aus wenigen Mitteln viel machen kann.
Das ist kein Obsession oder Backrooms, aber ein vielversprechender Horroransatz, den man mögen kann.Undertone: Eine subtile, akustische und psychologische Stimmung in Medien !
7.5/10 Aufnahmen
12. Juli 2026 um 11:20 #262070Lilo & Stitch (Disney+)
Die erste Zeichentrickversion. Tatsächlich zum ersten Mal gesehen.
Lilo, ein kleines Mädchen irgendwo auf Hawaii, versucht ein Alienmutanten zu domestizieren. Familie und Freundschaft kennt es nicht.
Das ist alles schon schön aber haut einen nicht um. Gesungen wird wenig. Wirklich lustig oder herzergreifend wird es nicht. Mein Problem waren aber vor allem die Aquarelle im Hintergrund. Das wirkt alles wie Disney aus den 60ern. Zu leblos und monoton.6 / 10 Arme
12. Juli 2026 um 11:25 #262072Der Nachname (Prime)
Der Nachfolger zu „Der Vorname“. Gleiche Besetzung. Knüpft nahtlos an. Kann man sich super direkt nacheinander anschauen. Und wieder sehr gut. Ticken schlechter als das Original. Das fand ich aber besonders gut.
Diesmal trifft sich die Familie auf Lanzarote. Die Königin lebt bei der Oma. Es gibt Neuigkeiten, die den wenigsten gefallen. Dazu kommen viele Probleme und Geheimnisse. Der Wortwitz ist weiterhin sehr gut. Die Schauspieler, insbesondere Herbst und Fitz, sind wieder genial. Sehr empfehlenswert.8,5 / 10 geteilte Erbe
12. Juli 2026 um 12:45 #262076Dann fehlt dir nur noch „Der Spitzname“, um das abzuschließen. Gibt es auf Netflix.

Der Nachname (Prime)
Der Nachfolger zu „Der Vorname“. Gleiche Besetzung. Knüpft nahtlos an. Kann man sich super direkt nacheinander anschauen.12. Juli 2026 um 12:51 #262078Die Schlümpfe – Der große Kinofilm (USA/IT/BEL 2005, Sky)
Au weia. Wenn ich nicht die Fernsehzeitung nebenbei durchgeblättert hätte, hätte ich den Film schon nach wenigen Minuten ausgeschaltet.
Das ist hier alles so lieblos zusammengeknallt… ganz üble Musik und Gesangseinlagen, massenweise hektische Action und Rumgehopse, dass sich alles dreht.
Hätte man wenigstens, wie im Abspann, die gute alte 2D-Technik eingesetzt, wäre das noch etwas erträglicher gewesen, aber diese moderne Variante… schrecklich.
Einzig die Idee mit den verschiedenen Welten fand ich gut.3/10 magische Bücher
12. Juli 2026 um 13:27 #262080Glennkill – Ein Schafskrimi (UK/USA 2026, Prime Video)
Gut 20 Jahre nach dem Erscheinen von Leonie Swanns (Pseudonym) Schafskrimi in Buchform, der bislang mehrere Nachfolger erfahren hat, kommt es nun auch zum Leinwandauftritt der Schafe. Ihren eigenen Schäfer hat es erwischt, liegt eines Morgens mausetot auf dem Gras.
Für die Schafe, denen er aus einem Kriminalroman vorgelesen hat, ist schnell klar, dass es sich um Mord handeln muss und sie den Kriminalfall zu lösen haben.Dass dabei im Gegensatz zum Buch (nach Beschreibungen online) offenbar ziemlich viel verändert, vereinfacht und kindertauglicher gemacht wurde, schmälert den Spaß etwas. Denn mit 110 Minuten war mir das dann etwas zu lang, auch wenn eben die Schafe und keine abendfüllende Handlung im Fokus stehen.
Sie drücken sozusagen als (sprechende) Hauptfiguren der Geschichte den Stempel auf und sorgen mit ihren unterschiedlichen Charakteren für Spaß. Bis auf wenige etwas staksige Bewegungen sind die Vierbeiner auch richtig gut geraten.Im Grunde ist „Glennkill“ ein Krimi vom ganz alten Schlag (im modernen Sprech „cozy crime“), im Stil von Agatha Christie oder Gilbert Keith Chesterton, nur dass Miss Marple, Father Brown oder Serien wie „Death in paradise“, „Agatha Raisin“ uvm. das alles viel charmanter, ausgefeilter und fesselnder erzählen.
Wären nicht die sympathischen Schafe, würde man sich diese Geschichte nicht anschauen.Zwei Anmerkungen zum Schluss:
– Dass der Film zwei Monate nach Kinostart bereits im Inklusiv-Streaming läuft, liegt wohl daran, dass Amazon/MGM diesen produziert hat.
– Die Synchronfassung ist insgesamt sehr gut, lediglich Bastian Pastewka fand ich etwas „vor der Kulisse sitzend“ bzw. passte sein Tonfall nicht so ganz.6/10 blökende Schafe
12. Juli 2026 um 13:40 #262082Verdammt, die Zombies kommen (USA 1985, Prime Video)
Zum ersten Mal gesehen, und – maßlos enttäuscht. Der Film hat mich so gar nicht mitgenommen bzw. abgeholt. Das liegt vielleicht auch daran, dass er aus heutiger Sicht ganz übel gealtert ist und man das von der ersten Minute an sieht, hört und spürt (Synchronfassung ist auch eher so na ja).Die Effekte sind für die damalige Zeit sicher nicht so schlecht und es gibt im Stream wahrscheinlich auch mehrere geschnittene Szenen zu sehen (wenige Sekunden mit englischen Untertiteln), aber mich überzeugt er nicht. Von allem bietet er zu wenig (vor allem als Komödie sehe ich ihn nur ansatzweise) und hat mich dann irgendwann einfach verloren.
Wenn man ihn von früher kennt, ist das womöglich ganz anders, aber für mich war das nichts und sehr wahrscheinlich mein erster und auch mein letzter Kontakt mit „Verdammt, die Zombies kommen“.
4/10 Heißhunger nach Hirn
13. Juli 2026 um 18:48 #262086Wake up (F/CAN 2023, Prime-Video-Zusatzkanal Adrenalin – 7 Tage gratis testen)
Home-Invasion-Survival-Thriller gibt es mittlerweile eine ganze Menge, auch „Wake up“ schlägt diesen Pfad ein, verlegt die Handlung allerdings in ein großes Einrichtungshaus:
Jugendliche Umweltaktivisten lassen sich abends in einem SB-Möbelhaus (im Stil eines Ikea-Geschäfts) einschließen, um das Interieur zu verwüsten und ihre Botschaft zu hinterlassen. Dumm nur, dass einer der Wachleute ein ausgewiesener Psychopath ist, der die jungen Leute als seine Beute sieht und unerbittlich Jagd auf sie macht – mit allen Waffen, die ein Möbelhaus so zu bieten hat.„Wake up“ ist dreckig und blutig, selbst wenn die Kamera in verschiedenen, entscheidenden Momenten außen vor bleibt und manche Brutalität nicht explizit gezeigt wird. Die FSK-18-Einstufung ist nichtsdestotrotz gerechtfertigt.
Mehr als eine Andeutung hätte der Humor verdient, der den Film von ähnlichen Thrillern mehr hätte abheben können. An sich schade, denn insgesamt bietet der Film eine nette abendliche Unterhaltung.Dass man nicht mit allzu viel Logik an das Gesehene herangehen sollte, dürfte klar sein, tut dem Spaß aber auch keinen Abbruch. Es gibt weitaus Schlechteres und zumindest einen Blick ist der Film für Genre-Fans wert.
7/10 Schränke zum Selbst-Aufbauen
13. Juli 2026 um 20:18 #262089Nightborn [Sneak Preview]
Man könnte doch ein so einfaches Leben haben:
Irgendwann muss doch irgendjemand mit der Idee dieses Films zu anderen Menschen gegangen sein um sie darauf aufmerksam zu machen und möglicherweise Kaptal für die Verwirklichung zu generieren.
„Das ist ein Film über ein postraumatisches Kapitel nach einer Empfängnis. Die Frau leidet sehr, das Baby wird von ihr als Monster markiert und es gibt ganz viel Blut!“
„Aha, ein Horrorfilm also?“
„Nein, ein Drama mit humoristischen Einflüssen. Und ganz viel Blut“.
„Ach so…. hm….“
„Und es gibt ganz viel toxische Männlichkeit!!“
„Ah… sag das doch gleich! Wie viel Geld brauchst Du dafür?“….Saga und Jon ziehen in das alte (und verfallene) Haus ihrer Großmutter. Raus aus London, rein aufs Land.. in den Wald.
Beiden gefällt der Ort so gut, dass sie beim Spaziergang im Wald gefühlsduselig werden und Saga geschwängert wird.
Irgendwie scheinen die Bäume vor Ort gesteigertes Interesse an dieser Aktion zu haben… könnte aber auch nur ein Eindruck sein
Saga bekommt das Baby, ein Junge, stark behaart und vermutlich hässlich wie nur was (man weiß es nicht, denn der Running Gag des Films ist es, das Gesicht des Babys nie zu zeigen).
Papa liebt den Jungen, Mama nicht.
Sie hasst ihn. Nennt ihn „Das Ding“.
Baby zeigt auch bald, dass es von Mama und Papa nichts wissen will. Es will nur im Wald schlafen.
Dann häufen sich die Merkwürdigkeiten, was in absurden Fütterungen mündet.
Weil das Baby nur schreit und Mama im Grunde nur zurückschreit, würde Papa gerne etwas ändern.
Aber das ist toxisch! Und wie es mit Schurken in „horror-angehauchten“-Filmen ausgeht… na ja.Immerhin kann man „Nightborn“ nicht vorwerfen, wie andere Filme zu funktionieren. Der Film ist laut (75% des Films hört man das Baby – häufig gemeinsam mit der Mutter – plärren. Geschreie ohne Ende, das dann auch die Dialoge verschluckt.)
Muss man mögen, ich konnte irgendwann darüber hinweg hören.
Aber was ist nun das Böse mit dem Baby? Die Haare? Das Schreien?
Hier wird es gaga. Ja, ist horrorüblich.In Summe erinnert er ein wenig an die 90er Stephen-King-C-Movies. Blut, Absurditäten und Humor, der irgendwie Keiner ist.
All das findet man hier auch. Dazu eine „schlüssige“ Auflösung, die völlig aus dem Nichts kommt.
Schauspielerisch darf man hier nicht viel erwarten. Wenn man bei „Hamnet“ das starke Schauspiel einer in Trauer und Verzweiflung aufgehenden Frau sehen konnte, bekommt man hier die „Asylum“-Variante des Ganzen.Das Blut spritzt munter und seit „Ugly Stepsister“ fand ich keinen Kinofilm mehr so eklig wie diesen. Nicht allein wegen den Effekten, sondern auch durch das Einwirken der Figuren.
Die Effekte sind gut, das Finale ist Schrott, dazwischen hat man viel Klamauk.Verutlich besonders wertvoll, weil er die traumtisierende Phase nach einer Geburt spiegelt und den Mann als alleinigen verantworlichten für die Misere darstellt. (Logo, von irgendwem kommt ja der Samen…. böse!)
Bei Ruptert Grin (Ron aus Harry Potter) schnippt man zu Beginn noch mit dem Finger „Ach, der!! Guck, kenn ich“
Außer zwei ordentlichen Szenen bekommt er aber auch nur die Möglichkeit, dümmlich in die Kamera zu schauen.
Ist wohl Kunst, was weiß ich.Warum heutzutage aber alles in (sarkasitsichen) Humor gebettet werden muss, will ich nicht ganz verstehen. Schnell kamen mir Kaliber wie „Der Feind in meinen Bett“ aus längst vergessenen Zeiten in den Sinn, in denen dieses, oder ein ähnliches Thema, aufgearbeitet wurde, ohne dass man sich dabei totlachen sollte.
„Together“, „Ugly Stepsister“, „Obsession“, „Nightborn“ haben was gemeinsam. Wichtige Themen unserer Gesellschaft (sofern man die unbedingt als Basis eines Films sehen möchte) werden auf verschiedene Art schaurig erzählt… aber man soll doch bitte auch drüber lachen können. Weil…?
2/10
13. Juli 2026 um 21:01 #262091Obsession [Sneak Preview]
Ich wusste von dem Film nichts. Hier und da wurde gemunkelt, der sei geil! Genial! Musste sehen!
Na ja, wird wohl wieder so ein romantisch-traumatisierter Film für Heranwachsende sein…Bear will was von Nikki. Dabei steht doch ganz offensichtlich Sarah auf ihn.
Im Grunde aber weiß man nicht, warum er auf Nikki, nicht auf Sarah steht – Bear ist ein Kauz. Verschludert, „Liebe“ scheint für ihn nur ein Wort zu sein.
Als sich seine Katze an seinen Tabletten totfrisst ist er wohl traurig. Weiß man aber nicht genau, denn er war vorher auch traurig.
Danach sowieso.Als ihm Nikki irgendwie die Tür zu seinen Gefühlen öffnen möchte, schlägt er sie vehemmt zu. Wünscht sich im Anschluss aber, dass sie ihn über alles liebe.
Tja, und da haben wir es: Die Geister, die ich rief… oder ganz banal: Das Sams hat es doch auch schon längst erklärt. Überlege gut, wie du deine Wünsche formulierst!Gut, ist jetzt dumm gelaufen und Nikki liebt Bear nun über alles auf der Welt. Solange der Sex gut ist, ist ja alles in Ordnung, Sobald sie aber komisch wird, exzessiv ihrer Eifersucht frönt und ohne Bear nichts mit ihrem „Leben“ anzufangen weiß, scheint Bear nicht mehr ganz so fein damit zu sein.
Ob man den Wunsch noch irgendwie verfeinern könne? Fragt er die Wunschhotline.
Natürlich nicht!
Geht dann ein Storno?….. Merkste selbst, oder?„Obsession“ hat sehr starke Szenen, die mich richtig erschreckt haben. Der Moment, wo Bear mit Nikki in der Hotline sprechen darf… Wahnsinnig gut!
Nikkis Betteln in der Nacht. Das sind intensive Momente, die nicht viel drumherum benötigt hätten.
Man will aber das „Ist das krass“ Pedal bis ganz unten durchtreten, und dann wird es eben blutig.
Die Szene im Auto ist dann im Kontext tatsächlich einer der Schwächsten Momente des Films.
Über die Nummer mit der Katze bin ich mir nicht schlüssig. Je nach sichtweise halte ich sie für wertvoll, oder aber für totalen Murks. Zum Glück wird es im Film nicht erklärt, insofern kann ich damit noch gut leben.Die erste Hälfte des Films empfand ich als schrecklich dunkel. Nicht dieses sehr gute Dunkel, in denen eine Bedrohung wächst, sich versteckt oder etwas Ungewisses hinterlässt.
Klar wird das ein Stilmittel sein. Kann man mir auch sicher plausibel erklären – die Methotik mag ich trotzdem nicht
Vor Drehbeginn hat man sicher Inde Navarrette zur Seite genommen und gefragt, ob sie so ähnlich performen könne wie eine Mia Goth. Sie so:“Mia wer?“
Und da stecke ich nun in einem Dilemma. Man baut viele Szenen wunderbar auf, lässt im Hintergrund Dinge geschehen, die mich beinahe begeistern. Ein Moment beim „Jungsabend“ ist pures Filmgold und die erste Phase, in der Nikki noch Widerstand leistet, ist sehr stark.
Der Rest ist dann Fratzentheater, Overacting. Mia Goth kann das fast genauso gut – auch dort mag ich es nicht.Tja, was nun? Ich könnte wieder über mein Unbehagen sprechen, dass ich beim Anschauen von toxischen Beziehungen habe („Together“ schaue ich (nicht nur) aus diesem Grund kein zweites Mal mehr an). Oder, dass man dieses dramatische, beängstigende Szenario als Einladung für humorvolle Untertöne nutzen will… manmanman.
Wie bei „Nightborn“ geschrieben: Damit kann mich kein Film vollends gewinnen – im Zweifel eher verlieren.„Obsession“ hat gute Momente, ein Thmea, das im Grunde tot ist und einen Hype, der auch aus seinen niedrigen Produktionskosten hergeleitet wird.
Und ja, das ist nicht hoch genug zu bewerten. Nicht eine Millionen Dollar soll der Wumms gekostet haben! Wenn das nun das Modell der Zukunft sein wird, bin ich mit Vorfreude dabei. Dass der Film dabei (auch Abseits der Dunkelheit) nicht immer gut aussieht, nehme ich dann gerne in Kauf.Verstehe ich den Hype? Ja.
Kann ich ihn teilen? Naja…
Nehme ich dann noch das Gelaber von Regisseur und Hauptdarsteller ins Gewicht, senkt es meine Freude noch weiter.
Und wer sich seriös als junges Talent mit frischen Ideen verwirklichen möchte, der dreht als nächstes natürlich ein Franchise, dass eigentlich so gut wie nie und überhaupt viel zu wenig verfilmt wurde: Texas Chainsaw Massacre.
„Halloween“ war wohl zu Mainstream
– kleiner Spaß :).Abschließend: „Obsession“ greift kein neues Thema auf und weiß es nicht mit vielen Inhalten zu versehen. Stattdessen verlässt man sich auf teils ungewöhnliche Momente (Ja, einige sind gut) und dem Over-the-Top Schauspiel der Hauptdarstellerin.
Gut? OK.
Bester Horrorfilm… hoffentlich nicht.6/10
14. Juli 2026 um 11:15 #262096The furious
Hong Kong zeigt wie man es richtig macht. Starke Frauen im Film – hier gut gelöst.
Nervige Dialoge der beiden Hauptdarsteller – mach einen stumm.
Gewalt gegen Kinder um schnell die Rollen klar zu machen… Schön fast etwas zu extrem, aber ich habe es gefeiert.
Leider nicht so gut wie the Raid 2, aber besser als alles was die letzten Jahre aus Hollywood kam.
7/10 Action done right14. Juli 2026 um 12:52 #262100Backrooms
Schon lange nicht mehr so etwas erlebt … vermutlich noch niemals.
Es beginnt, wie Blair Witch Project mit shaky Cam und dann geht es ab zur Therapie. Wirklich mehr als genug Therapie … gefühlt 15-20 Minuten… (und über den Film verteilt noch viel mehr davon)
Dann geht es in diese leeren und langweiligen Backrooms, wo es dann „unheimlich“ sein soll. Funktionierte bei mir überhaupt nicht. Dann wieder Therapie … „I’ll be back with proof“ … ein Kifferpärchen geholt, damit es auf Film festgehalten werden kann … die beiden verschwinden … off screen … dann geht es mit der Therapeutin weiter … noch mehr Drama und böse Erinnerungen … die Therapeutin geht in die Backrooms …
Dann folgen ein paar Minuten, die sowas wie Handlung ergänzen sollen … dann ein Cube mäßiges Finale, bei der ein Wissenschaftler mit der Therapeutin spricht.
Ganz ehrlich … das war mit Abstand das schlechteste, was ich seit Ewigkeiten gesehen habe.
1/10 ist schon fast schmeichelhaft … -
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