Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)
Homepage › Forum › Community › Small Talk › Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)
Dieses Thema enthält 222 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von
DerSchweiger vor 8 Stunden, 55 Minuten.
-
AutorBeiträge
-
24. Juni 2026 um 14:08 #261874
Masters of the Universe (Kino)
Das ist reines Fantasy-Popcornkino mit allen seinen Vor- und Nachteilen. Die Geschichte ist simpel. Dafür gibts viel, gute Action. Gute bis sehr gute Effekte. Einen guten Soundtrack. Einige Insider. Etwas Klamauk. Es fühlt sich alles richtig an. Und doch fehlt der richtige Oha-Moment. Obwohl alles bombastisch und groß ist, haut es einen nicht um. Man ist schon merklich abgestumpft. Insbesondere der Anfang hätte paar ikonische Momente verdient. Da wird mir die Welt zu oberflächlich abgespult. Es fehlt die letzte Coolness in jedem Segment, was sehr schade ist. Immer knapp dran vorbei.
Ich werde mir den Film mit einer geringeren Erwartungshaltung nochmal anschauen. Ich denke, dann wird er mir nicht nur gut sondern sehr gut gefallen.7 / 10 lachende Adams
25. Juni 2026 um 19:14 #261898The Boys – Staffel 5 (Prime)
The Boys ist eine Serie, die nach einem etwas holprigen Start oder nachdem man sich an all die Ferkeleien gewöhnt hat, richtig stark wurde. Vielleicht liegt es auch daran, dass man die Serie als Metapher für das heutige Amerika nehmen kann, dass sie immer interessanter machte. sei’s drum. Die macht keine Kompromisse. Sprachlich und inhaltlich hat sie ein FSK ab 30 verdient. Tatsächlich bin ich nach der fünften Staffel geneigt zu sagen, dass sie sogar ihre Comicvorlage übertrifft.
Wer also Superhelden aus einer anderen Sicht betrachten möchte und nichts gegen Gore einzuwenden hat, sollte die Serie auch ihren Spin of schauen.
Und mit dieser Staffel gelingt es der Serie auch einen runden Abschluss hinzubekommen. Das ist nicht sehr häufig.8,5 / 10 Ois
27. Juni 2026 um 15:05 #261925The Bear – Staffel 5 (Disney+)
Ein junger Koch aus der Welt der gehobenen Küche kehrt nach Chicago zurück, um den Sandwich-Laden seiner Familie zu führen.
Was für ein sensationelles Serienfinale. Bei den letzten 2 Folgen wusste ich nicht mehr (wo)hin mit den ganzen Emotionen.
The Bear ist eine absolute Ausnahmeserie, die mich bis zum Ende einfach nie losgelassen hat & nie loslassen wird.Es fühlt sich an, wie ein Ort der Heimkehr, der aber nicht mehr wieder kommt, und gerade deswegen fühlt es sich so echt an.
Ich hab ALLE Charaktere so lieb gewonnen, die Küchenatmosphäre erschaffte eine neue Faszination, und vor allem
die meist einmalig, vorkommenden Folgen in einer Staffel, die etwas besonderes vollführten, waren Outstanding.Insbesondere Jeremy Allen White & Ayo Edebiri haben die Serie zu der Größe empor gehoben, die sie zu 100% verdient hat.
Auch alle anderen Darsteller sind grandios gewesen. So klein die Rolle auch war. Sie waren ein Teil dieser Reise.The Bear zählt zu einer der absolut BESTEN Serien der vielleicht letzten Dekade – „Thank you, Chef!“
10/10 Absolute Cinema
28. Juni 2026 um 22:44 #261929The Furious (Kino)
Wer ernsthaft an The Furious etwas auszusetzen hat, der hat auch Filme wie The Raid 1+2, The Night Comes for Us,
The Shadow Strays, Headshot, City of Darkness, The Man from Nowhere & Old Boy in der Vergangenheit nicht genossen.Stimmt in meinem Fall, und ich fühle mich nicht schlecht dabei

Power Ballad – Der Song meines Lebens [Sneak Preview]
Häufig lese ich nach dem Kinobesuch auch mal, was die „Profis“ über den Film denken, den ich geschaut habe. Dazu der eine oder andere Podcast (wenn der Typ mit der Kappe auch mal einen Film korrekt zusammenfasst, höre ich gespannt zu)… und gelegentlich reibe ich mir die Augen.
Geht hier Einigen sicher hin und wieder genauso
Mit dem Veriss auf Filmstarts kann ich hier aber nicht mitgehen.Rick ist Frontman einer Hochzeitsband, die mit launigen Coversongs auftritt. Man lebt das alte und ewige Rockerimage – Jeans, Lederjacke, Sonnenbrille – gelegentlich dann die Lesebrille.
Bei einer Hochzeit werden sie vom Brautpaar gebeten, einen Freund mit auf die Bühne zu lassen. Mache man eigentlich nicht so, erklärt Rick – aber weil Danny ein ehemaliges Mitglied einer Boy-Band ist, macht man eine Ausnahme.
Der Gig funktioniert, man freut sich über die Werbung auf Social Media und zufällig tauschen sich Rick und Danny spät am Abend über ihr Musikerleben aus. Es wird getrunken, gekifft, gejamt…Die Wochen vergehen, ehe Rick entsetzt feststellen muss, dass einer seiner Songs, die an jenem Abend gemeinsam gespielt wurden, in den Charts auftaucht. Ohne die Nennung seiner Mitwirkung.
Das ist mies, gemein, ungehobelt!
Weil es kein Demo des Songs gibt, will auch niemand so recht glauben, dass ein solcher Welthit von Rick stammt – der aber möchte die Dinge klarstellen….Jetzt kann man es so machen, wie manch ein Kritiker und den Film als Komödie betrachten. Vorab: Damit werdet ihr nicht glücklich!
„Power Ballad“ ist ein insgeheim stiller Film, der im Grunde auch nur dann funktioniert, wenn man sich irgendwie an die Figur von Paul Rudd binden kann. Mir gelingt es wunderbar, seine Motive sind für mich nachvollziehbar.
Das, was das Drehbuch daraus macht, muss man dann aber wirklich schlucken wollen.
Aber in welchem Film ist dann denn nicht so…Das heitere Miteinander im Film kippt in eine emotionale Schieflage, der ausgeglichene Rick ist nicht mehr wiederzuerkennen.
Danny indes feiert ein Megacomeback mit einem Song, von dem wir glauben sollen, dass er ein Hit sei. Hier bietet sich das größte Manko des Films: Ein Musikfilm, bzw. ein Film über einen Song und dieser klingt wie KI.
Schlecht.
Im übrigen klingt jeder erdachte Song in diesem Film nach Mist. Da sitzen Rick und Danny mit 100 Instrumenten in der Suite und jeder Song, den sie einspielen, klingt wie der Andere. „Boa, wie geil!“ jaulen sie sich zu.
Der Zuschauer muss es irgendwie glauben – kann es aber nicht, denn die Songs, die auf den Hochzeiten gecovert werden, sind echte Hits und man spürt sofort, warum das so ist.Abgesehen hiervon bekommen wir aber eine handvoll liebevoll gebastelte Charaktäre, eine Story, die mit einigen Ausnahmen plausibel und nachvollziehbar wirkt (insbesondere das „Was macht der Ideenraub mit mir?“).
Gefilmt wird sehr klassisch, hell, gibt den Figuren Zeit, sich darzustellen.Dass „Power Ballad“ leider nie bei echten Größen wie „Once“, „Mitten ins Herz“, „Can a Song save your life?“ mithalten kann, lässt sich verzeihen. Dass Regisseur John Carney aber einen solch miesen Song als Hit basteln lässt (und gleichzeitig bei „once“ einen wirklichen Weltklasse Song präsentieren konnte) ist hart.
Sehr schön die Verneigung zum Klassiker „Once“, sehr schlecht Ricks Problemlöseversuch.
Weil der Cast aber die Geschichte meist sehr gut tragen kann und die Coversongs sehr schön eingebettet sind, hat man einen Film zum Mitwippen und Mitfiebern.
Kein großer Wurf, lässt sich Sonntag Nachmittag aber schön auf dem Sofa anschauen.6,5/10
29. Juni 2026 um 13:17 #261933Punisher – One Last Kill (Disney+)
Eine Sonderepisode mit dem Punisher.
Frank ist ausgebrannt und seelisch am Ende. Aber man lässt ihn einfach nicht Schluss machen.
Die Folge beginnt direkt hart. Und so bleibt es auch. Eins muss man Disney lassen. Für Kinder ist das alles nichts. Und das ist auch gut so. Das ist Der Punisher in Reinkultur.9 / 10 neue Ziele
29. Juni 2026 um 13:21 #261935Old Guard 2 (Netflix)
Der erste Teil war überraschend gut. Aber an viel erinnere ich mich inhaltlich nicht mehr. Nur soviel: es ist bisschen Highlander reloaded. Auf Teil 2 hatte ich mich dann gefreut als ich ihn bei neuen Filmen gefunden hatte.
Und dann ist das der letzte Mist. Gedreht wie von den letzten Amateuren in wirklich allen Aspekten des Films. Die Story ist nix, die Schauspieler haben keinen Bock, die Musik taugt nix und das schlimmste: die Kämpfe und Actionszenen sind gar nix. Lange nicht mehr so einen schlechten Film gesehen.4 / 10 unsinnige Handlungsstränge
30. Juni 2026 um 15:06 #261945Citizen Vigilante (Auf X)
Joarrrrr…puhh…
Ich hab den nur wegen Armie Hammer gesehen. Und wegen des Skandals….der keiner ist…naja.Spart euch die Zeit. Guckt lieber Postal oder Rampage wenn ihr einen „Guten Boll Film“ schauen wollt.
Ich enthalte mich meiner Stimme bei der Bewertung.
30. Juni 2026 um 15:33 #261947@fkklol Da die Vorsitzende einer deutschen rechten Partei dafür auf X Werbung macht, käme ich niemals auf die Idee mir sowas anzusehen.
Dieter Kosslick hat damals als Berlinale Festivalleiter gut daran getan, den Boll Film Auschwitz nicht zu zeigen!1. Juli 2026 um 07:35 #261957Obsession
Na ja … kann man mal anschauen.
Irgendwie verstehe ich den ganzen Hype nicht. Da ist für mich auch kein Spielraum für Interpretationen und das ganze ist sehr berechenbar und ohne große Überraschungen. Der Typ ist OK, das Mädel trägt quasi den ganzen Film und spielt das richtig gut. Für mich war er ein bisschen zu lang, 15 Minuten weniger hätten nicht geschadet.
Puh … 6/10 ich würde einen Stream empfehlen, ist einfach ein „one-time-watch“3. Juli 2026 um 12:54 #261966Aquaman – The Lost Kingdom (Prime)
So langsam stellt sich selbst bei mir Langweile ein. Nur noch Effektgewitter, sicher kein Feuerwerk, und ein dumm grinsender Momoa reichen nicht. Und dass immer wieder die gleichen Schauspieler für unterschiedliche Rollen eingesetzt werden, verstehe ich nicht.
Man wird gute 2 Stunden vom Alltag abgelenkt. Ist ok. Kann man aber auch besser.6 / 10 Klimawandel
4. Juli 2026 um 21:35 #261971Color Book [OV] (Netfliix)
Ein alleinerziehender Vater passt sich nach dem Tod seiner Frau dem Leben an, während er seinen
Sohn mit Down-Syndrom großzieht. Gemeinsam reisen sie durch Metro Atlanta zu ihrem ersten Baseballspiel.Wer eine absolut unterschätzte Perle sucht, der findet sie hier in Color Book.
Ein Film mit unfassbarem Tiefgang & einer emotionalen Bandbreite, auf die ich nicht gefasst war.Regisseur David Fortune gelingt hier mit seinem ersten Film ein echter Überraschungshit. Der Film wurde 2024 auf dem Tribeca
Festival uraufgeführt und erhielt über 20 Jury- und Publikumspreise auf Festivals, darunter dem Austin Film Festival,
dem Deauville American Film Festival, dem Chicago International Film Festival, dem Denver Film Festival und mehreren anderen.Am Ende dennoch schade, das er keine Kinoauswertung bekommen hat & jetzt einfach ohne echten Media Buzz auf Netflix landet.
Zudem hier auch „nur“ auf englisch, dt. Untertitel sind aber vorhanden, aber in OV kann man ihm dennoch eine Chance geben.Color Book lebt von seinen fantastisch eingefangenen Bildern, dem Schwarz-Weiß-Look und seiner tiefen Melancholie,
auch in der Musik. Er verliert in seiner absoluten Stille, aber auch in seinen dramatischeren Momenten nie seine Faszination.Bei einer Szene hatte ich plötzlich Gänsehaut, nicht einfach so, sondern weil Color Book einen Nerv getroffen hat.
Da kann sich so mancher auf Hochglanz polierter Blockbuster mal eine Scheibe von abschneiden.William Catlett als Lucky & Jeremiah Alexander Daniels als Mason sind ein Duo, das sich tief in (m)ein Herz gespielt hat.
Die besten Filme sind die, die du nicht auf dem Zettel hattest, und dich dann aber vollkommen aus den Socken hauen.08/10 Zeichnungen
6. Juli 2026 um 14:30 #261983Transformers One (Netflix)
Transformers goes Zeichentrick. Und das Vollgas.
Es ist eine Origin-Geschichte wie es dazu kam, das sich Autobots und Decepticons gegründet haben und warum Optimus und megatron Feinde wurden.
Die Geschichte ist gut. Action ist top. Humor ist dabei. Genug easter eggs für Fans. Dazu eine extrem gute Animation von ILM.
Das ist ein überraschender Volltreffer.8,5 / 10 Sticker
6. Juli 2026 um 14:33 #261985Zwei stahlharte Profis (Disc)
Es ist unglaublich lange her als ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Wirklich unglaublich. Der Film ist deutlich düsterer als in meiner Erinnerung. Gar nicht so lustig und so viel Action wie ich erinnere. Aber nichtsdestotrotz ein toller Actionfilm mit einem genialen Duo mit der richtigen Chemie und paar guten Sprüchen. Drehbuch von Black. Dann muss das auch so sein.
Weiterhin ein Klassiker für mich. Aber hat etwas abgebaut.8 / 10 Zielscheiben
8. Juli 2026 um 12:42 #262025Hoppers (Disney+)
Ich muss gestehen: Pixar gucke ich nicht mehr sofort und mit großen Erwartungen. Das war zu Beginn ganz anders. Da war jeder Film von ihnen ein Volltreffer. So hatte ich auf Hoppers auch überhaupt keine Lust. Der wirklich schlechte Trailer hat da seinen Anteil beigetragen. und trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen fand ich den Film richtig stark. Trotz der aufdringlichen Öko-Botschaft, die man aber auch nicht schlecht reden muss, ist der Film rundum gelungen. Story, Emotionen, Action ergeben ein rundes Ganzes. Und auch paar eher gruselige Szenen zum Ende sind überraschend und daher auch sehr erfrischend. So kann ich wiedererwartend sagen: empfehlenswert!
8,5 / 10 Masken
10. Juli 2026 um 02:11 #262037Evil Dead Burn (2026)
„Womit haben wir das nur verdient?“
Ich nehme meine Bewertung von 09/10 Treppenliften direkt mal vorne weg.
Was für eine Schlachtplatte, bei der man die sagen wir mal nicht beste Story verschmerzt.
Es sind die Ideen, die Kameratechnik und die handgemachten Effekte, die unglaublich viel Spass machen.Keine 10 Minuten vergehen, bis der Film voll aufdreht und die wirklich bedrückende und unangenehme Szenerie ihre Wirkung voll entfaltet. Ruhe ist hier Fehlanzeige!
Durchatmen kann man maximal bei zwei „witzigen Szenen“, ansonsten verlangt einem der Film non stop emotional durch extrem harte und kompromisslose Szenen einiges ab.Kino war selten so brutal und verroht!
Der Dreck, die Enge, der Sound – man muss viel verarbeiten und das kontinuierlich.
Besonders beeindruckend ist eine Sequenz, die ohne Schnitt komplett am Stück gedreht wurde und dementsprechend die Darsteller eine gewissen Choreographie einhalten mussten.
Regisseur Sebastian Vanicek wird dem Vorgänger Evil Dead Rise und vor alle dem Franchise absolut gerecht.
Ob Buch, ob Wald, ob Untote – alles ist würdig im Jahr 2026 angekommen.Ich hatte grosses Vertrauen in Sebastian Vanicek als Talent, weil mich sein Film Spiders (Vermines, 2023) sehr vom Setting beeindruckt hat. Diese Handschrift und sein Können machen Evil Dead Rise zu einem Genuss und Genre Beitrag, der lange nachwirkt.
Double Danger liefern wie auch schon bei Spiders den Soundtrack. „Paradis“ im Abspann funktioniert extrem gut und Sebastian Vanicek wollte halt allen noch mal sagen, dass er Franzose ist. ;-)
Hinweis: Wenn der Abspann läuft, bleibt sitzen. Und wenn ihr glaubt ihr habt auch dann schon alles gesehen, bleibt weiterhin sitzen!!!
-
AutorBeiträge
Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.