DerSchweiger
@derschweiger
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18. Juli 2015 um 17:38 #74196
Die Unfassbaren – Now you see me
Nach einer Woche eine weiterer Film mit Mark Ruffalo. Hier gefällt er mir besser als in „Can a song save your life?“, hilft aber auch nicht darüber hinweg, dass der Film mitsamt eines vermeintlichen Staraufgebots mehr nervt als unterhält.
Die „Four Horsemen“ gehen mitsamt Allüren und Theatralik im Grunde von der ersten Sekunde an nur auf die Nerven, was nicht so schlimm wäre, würde der Film ein wenig Tiefgang oder Sinnhaftigkeit in anderen Figuren bieten.Da wären noch FBI-Agent Dylan, der unverhofft und ihm zuwider eine Interpol-Agentin zur Seite gestellt wird.
Was hätte man hieraus machen können – leider wird einem beim Finale klar, warum man hier enttäuscht werden musste.Michael Cane und Denzel Washington treten hier auch mehr oder weniger lustlos auf.
Einige Twists überraschen, sind in ihrer Auflösung aber derart übertrieben und sinnfrei, dass man den Spaß daran verlieren möchte. Dazu ein unsägliches Ende… meine Güte!
Das Tempo des Films an sich ist aber ok. Hätte man dabei auf den einen oder anderen störenden Einfluss verzichtet, wäre es sicher ein (für mich) guter Film geworden.
5,5/10 (oder ist das nur eine Täuschung??
)18. Juli 2015 um 17:11 #74194Mindscape
Zugegeben, Kriminalfälle mit Hilfe der Erinnerung des Opfers oder vermeintlichen Täters aufklären zu können, ist nicht neu. Ein Kriminalpsychologe mit der Fähigkeit, in das Gedächtnis anderer einzutauchen, soll das Dilemma um ein wohlsituiertes, aber womöglich traumatisiertes Teenie auflösen.
Dabei stößt er völlig unerwartet an persönliche Grenzen.Ein Film, der alle 5 Minuten einen anderen Weg einschlagen möchte (lügt sie, lügt der Stiefvater, lügt des Psychologen Boss…??), der aufmerksame Zuschauer bemerkt aber schon recht früh, wohin die Reise geht und ist vom Ende dann gar nicht mehr überrascht – viel mehr darüber, dass ein erfahrener Kriminalist sich derart an der Nase herumführen lässt.
Ein wenig unausgegoren, den einen oder anderen Spannungsteil zu viel im Programm – aber dennoch unterhalsam, weil Mark Strong und Taissa Farminga zu überzeugen wissen.
Dazu ein optisch sehr ansprechender Abspann.7/10
12. Juli 2015 um 18:25 #73670Prometheus (3D)
Nach etwas mehr als einem Jahr mal wieder angeschaut. Das 3D gefiel mir richtig gut. Nicht zu aufdringlich, schöne Tiefe.
Den Film empfand ich nun auch nicht mehr so schlecht wie beim ersten Schauen – wahrscheinlich weil die Erwartungen ohnehin schon „geerdet“ waren.
Es bleibt ein Film, aus dem man leicht einen Kracher hätte machen können, so störe ich mich weiterhin an vielen Stilmitteln (Rückblenden, Unterhaltung via Träume, hohes Erzähltempo).
Michael Fassbender hat mir sehr gut gefallen, Noomi Rapace… na ja, und Charlize Theron ist immerhin hübsch anzuschauen.Im Grunde gute Unterhaltung, würde man nicht zu viel Thema in zu wenig Film stecken wollen. Die Optik holt zugegeben eine Menge raus.
7/10
7. Juli 2015 um 13:50 #73223Meine teuflischen Nachbarn
Komödie über eine „vom Teufel beseelte Familie“ in einem amerikanischem Vorort mit Bruce Dern, Tom Hanks, Carrie Fisher, Corey Feldman u.a.
Ich habe ihn nach wohl etwas mehr als 20 Jahren wieder gesehen – und finde ihn heute besser als damals! Liegt vielleicht daran, dass weder Grusel noch Klamauk eine übergeordnete Rolle spielen. Mir gefallen die Szenen im Haus der Klopeks und die allseitige Paranoia der „friedlebenden“ Nachbarn ist oftmals schön pointiert. Auch wird hier Schönes im Detail versteckt (Gremlin auf Cornflakes-Schachtel).
Tom Hanks gefällt mir als tollpatschiger Naivling der 80er weit besser als in seinen jüngeren Werken und mit Corey Feldmann in der Nachbarschaft kann es ja gar nicht schief gehen
Das Straßensetting wurde später als Kulisse für die Desperate Houswives genutzt (wäre mir nie aufgefallen) und nach fast 70 Minuten sehen wir die Inspiration für das Cover von „Nightcrawler“

Von mir – auch aus Gründen der Guten Alten Zeit –
8/10
5. Juli 2015 um 08:55 #73094Can a Song save your life
Gitarren-Pop Songs, die nicht zünden wollen und eine sehr aufdringliche Emotionalität lassen einen sehr faden Beigeschmack übrig. Neben „Once“ (ebenfalls von John Carney) stinkt dieser Film völlig ab – sofern man sich von der Musik verzaubern lassen möchte (für einen Musikfilm nicht ganz unwichtig).
Einige Szenen und Ideen gefallen mir, auch die Vorhersehbarkeit der Dinge ist ok.
Ich möchte Mark Ruffalo wie in vielen seiner Filme mögen, aber trotz aller Bemühungen will es mir nicht gelingen. Keira Knightley konnte ich noch nie etwas abgewinnen und hier wird es nicht besser.
Was bleibt, ist ein Film, den man irgendwie mögen möchte – aber die Hauptdarstellerin, zu viel „Drama“ und (mir) nicht im Ohr bleibende Songs lassen ihn dann doch eher durchschnittlich erscheinen. Und die Szenen im Abspann hätte man sich auch schenken können…
Wirklich schade.5/10
5. Juli 2015 um 08:44 #73093Drive
Für 2€ auf dem Flohmarkt ergattert, und die sind nicht verschleudert!
Direkt nach dem Ansehen fand ich ihn gut, insbesondere der Soundtrack hat prima zu den Bildern gepasst. Leider fehlt dem Film dann doch, was er über die volle Länge aufs Erbrechen erzwingen möchte: Coolness.
Ein wortkarger „Held“, die nette und hübsche Nachbarin, eine Million Dollar und ein Mafiosi, der ziemlich sauer ist…. ja, das klingt nach „hab ich schon gesehen.“
Dennoch, die „Stille“ im und über dem Film finde ich gut.6,5/10
5. Juli 2015 um 01:21 #73085Auf einem Flohmarkt in Wetzlar: Drive – 2€
Hatte von einem Freund eigentlich nur Gutes über den Film gehört, bin mal gespannt.3. Juli 2015 um 22:05 #73014Minions – Der Film
Habe ihn heute mit meiner Tochter (6) im Kino gesehen. Sie fand ihn zum Brüllen komisch. Ihr Lachen hat mich angesteckt, daher kann meine Wertung nicht ganz objektiv sein

Einige Gags zünden, diese Männchen sind aber auch schon von Natur aus für einen Schmunzler gut.
Insgesamt natürlich aber mit Priorität auf Slapstick (völlig ok, ist in meinen Augen mehr Kinderfilm – auch wenn meine Tochte nur eines von geschätzt 15 Kindern im gefüllten Kinosaal war)7/10
23. Juni 2015 um 19:29 #71963Nymphomaniac Vol.I
Komischerweise habe ich Lars Von Trier immer wieder mal eine Chance gegeben. „Dancer in the dark“ fand ich (wohl wegen Björk) ziemlich gut, „Dogville“… na ja, irgendwie anders, aber auch nicht schlecht.
„Antichrist“ fand ich abstoßend und „Melancholia“ hätte er auch „Depressiva Deluxe“ nennen können. Bildgewaltig sind seine Filme ja durchaus, Dialoge werden geschmetter wie von poetischen Geistvollen.Für das, was der Film wohl sein soll (war auf einen Skandal spekuliert worden?), ist das Hand-in-Hand von Depression und Obsession lahm und gewohnt emotionslos vermittelt, dass man nur mit Mühe die Augen offen halten kann.
Mir fehlen hier wirklich die Worte. Einzige Überraschung: Uma Thurman, kaum zu erkennen, in einer bitteren wie amüsanten Szene.
Der Zustand der erzählenden Hauptdarstellerin verrät, wie es in Vol.II weitergehen wird – ich kann es mir verkneifen.1/10
23. Juni 2015 um 18:37 #71962Enemy
Puh, war das anstrengend!
Jake Gyllenhaal spielt die Doppelrolle recht gut, Setting, Erzähltempo, Farbgebung sind auch ok… aber wehe, man ist einen Augenblick unaufmerksam. Stellenweise fand ich den Film recht klar, in anderen Szenen fand ich keinen Sinn, das Ende wirkt dann auch wie eine Backpfeife.Ich finde ihn nicht schlecht, aber um ihn richtig zu finden, bin ich wohl zu blöd.
5/10
17. Juni 2015 um 17:20 #71303Dann bestellst du auf den Account wohl^^ Ich habe zwei Accounts bzw. ist der eine von meiner Mutter und ich bestelle nur dort weil ich bei mir nicht mehr auf Rechnung bezahlen kann. Und deswegen bekomme ich bei meinem Account immer diese Gutscheine, bei dem von meiner Mutter nie.
[/quote]
So einfach ist das leider auch nicht

Meine Frau hat einen Account, den sie höchstens 2x im Jahr nutzt, Mutter und Schwiegermama haben mal einen Account angelegt, der seit über einem Jahr eigentlich nicht genutzt wird… das Ende vom Lied: Nichts
16. Juni 2015 um 15:29 #71200The quiet ones
„Hammer“ ist zurück. Der Film war lange auf meiner To-See-List. Gestern Abend geschaut und vor Langeweile gähnend den Mund nicht mehr zu bekommen. Neben der in einigen Szenen durchaus stimmigen Optik hat der Film wirklich gar nichts, an dass es sich zu erinnern lohnt. Stattdessen erlebt man unfreiwillige(?) Zitate sämtlicher auf Exorzismus und/oder Poltergeist basierende Filme. Dafür war mir selbst an einem freien Tag die Zeit zu schade.
3/10
15. Juni 2015 um 22:45 #71132Let me in
Remake von „So finster die Nacht“. Somit muss er sich dem Original stellen, was ihm in großen Teilen auch gelingt.
„Let me in“ wirkt weniger sperrig und legt den Focus auf die Beziehung zwischen Owen und Abby. „Neu“ ist das ermittelnde Element in Form eines Polizisten, der den jüngst geschehenen Morden auf die Spur kommen will.
Chloe Grace Moretz als Abby ist eine Wucht! Kodi Smit-McPhee verblasst dagegen. Zudem gelingt es ihm (oder dem Regisseur – wir wollen mal nicht so streng mit einem 12jährigen sein) nicht, Mitgefühl mit seiner Figur aufzubauen.
Darunter leidet der Film dann doch zu sehr – da war mir das Original um längen Emotionaler, auch weil dort einige Nebenschauplätze eröffnet wurden, die diesem Film am Ende deutlich fehlen.
Das Stilmittel mit der gesichtlosen Mutter ist jedoch genial.Und wo wir neulich mal bei Effekten waren: Meine Herren!! Wenn man sieht, dass es nichts wird, kann man doch einfach die Kamera zur Seite drehen (so geschehen im Original).
Am Ende bleibt festzuhalten: Mal ein anderer Vampirfilm, einige schöne Momente, eine bezaubernde Hauptdarstellerin… aber mindestens einen Punkt „schlechter“ als das Original.
6,5/10
8. Juni 2015 um 18:37 #70419Turn
Um ca.1775 angesiedelte Serie, die die zunehmende Eskalation von Amerikanischen Patriotisten gegenüber der Britischen Vorherrschaft aufzeigen möchte. Eingebettet in Spionageabenteuer, helfenhafte Selbstaufgabe und…Ach, ganz ehrlich: Ich hab nicht alles verstanden. Die Motive der Personen ist durchaus altbacken („Ein Ehrenmann macht keine Schulden“ -> ergo schmuggelt er), passt aber wohl in das Zeitbild.
Mir gefallen die Settings, die Kostüme, die Sprache (!!)… und schön, dass es nicht DER Schauspieler ist, der in den Vordergrund gestellt wird, andererseits fehlt auch der Charakter, der einen durch die Serie mitzieht.Mal was anderes. Staffel 2 würde ich mir auch mal anschauen wollen… aber 1x langt dann auch schon.
6/10
8. Juni 2015 um 18:21 #70418Und für 1991 sind die Effekte so gut! (wieso brachte uns dann das Jahr 2014 diese dritte Hobbitkrücke???)
Die Frage stelle ich mir schon seit Jahren, wobei ich Hobbit 2 als die schlimmere Krücke empfand.
Heutzutage drängt sich mir der Verdacht auf, dass CGI die Hauptdarsteller sind, Schauspieler dann schmückendes Beiwerk um irgendein „Blabla“ um die Effekte herum konstruieren zu können….
Bin da vielleicht übertrieben Bösartig, aber wenn ich die Einleitungen von Superman (1978) mit der von Man of Steel vergleiche…. -
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