Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2021)

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Dieses Thema enthält 200 Antworten und 13 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von DerSchweiger DerSchweiger vor 1 Tag, 10 Stunden.

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  • #213993
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    The-Lion-King
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    @the-lion-king

    It Takes Two [PC] [Off-topic]

    Wer Koop Games mag & z.B. auch A Way Out vom gleichen Entwickler gut fand, der sollte sich It Takes Two unbedingt
    mit einem Freund oder einer Freundin zulegen. Ein Game das jeder zocken kann & mit dem jeder Spaß haben kann von Jung bis Alt.

    Für mich schon jetzt neben Dorfromantik der Titel des Jahres 2021. Wäre bereit dieses Jahr zu überspringen :D

    It Takes Two ist ein wunderschöner Mix aus Koop Mechaniken, einer Pixar ähnlichen Welt, die viel an Toy Story
    erinnert & es zudem schafft eine liebevolle & tolle Story zu erzählen, die das Gesamtbild perfekt abrundet.

    10/10 Genrepunkte

    #213995
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    hal9000b
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    @hal9000b

    Vielleicht sollte man einfach einen neuen Thread mit Spielen eröffnen? Den würde ich auch lesen.

    #213999
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    The-Lion-King
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    @the-lion-king

    @hal9000b – Ich würde das mal in die Hand nehmen & mit meinem It Takes Two Beitrag rein starten :)

    Heute habe ich folgendes Game (durch)gezockt (2021)

    #214013
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    @derschweiger

    Sputnik

    1983 misslingt eine russische All-Rückkehr und die Kapsel (oder das Raumschiff?) stürzt ab. Der übelebende Kommandant kann sich nur bruchstückhaft an die Ereignisse erinnern. In einem abgelegenem Forschungslabor soll er mit Hilfe einer Psychologin untersucht werden…

    Ich gebe zu, der Trailer hat mich überhaupt nicht abholen können. Sah für mich zu sehr nach „Alien“ oder „Life“ aus, als dass ich Interesse daran entwickeln würde.
    Dann neulich doch gestreamt und anfangs wurde ich sehr angenehm überrascht.
    Dass das russische Kino in Sachen Optik nicht weit hinter Hollywood zurückliegt, ist schon länger bekannt. Die Darsteller in tragenden Rollen können sich in der Regel auch sehen lassen (auch wenn einige Gesichter in sehr vielen Produktionen auftauchen).
    Ich hatte leider aber auch oftmals mit den Tücken der Drehbücher zu kämpfen, die allzu oft mehr in die Geschichte hereintragen wollten, als es nötig und sinnig war. „Attraction“ fällt mir hier spontan ein, der viele gute Elemente besitzt, aber durch seinen undurchsichtigen ZickZack an Verhalten, Motivation und Fokusierung der Darsteller öfter die Richtung wechselte als man bis 3 zählen konnte.

    Dieses Problem hat „Sputnik“ dann leider auch.
    Die Dialoge schrammen manchmal haarscharf am Trash vorbei (spätestens ab der Mitte des Films kann man kaum noch zuhören), die Geschichten hinter den Geschichten sind… nun ja… soll es Dramatik sein? Ich glaube, die Hintergründe, Flashbacks etc zünden selbst dann nicht, wenn man sich mit einer der Figuren „anfreundet“.
    Ich konnte während des Films keinen „Bezug“ zu einer der Figuren entwickeln, sie waren mir alle schlicht egal -wie gemacht eigentlich für einen aus 10 mach 1 Horror, aber das will der Film ja gar nicht sein.
    Dazu noch die laissez faire Haltung des führenden Generals in der Forschungsstation… da kann ja jeder machen, was er will. Schlimm, wenn er dann zum Ende plötzlich seinen „Rang“ raushängen lässt.

    In der Summe ist „Sputnik“ gut anzusehen. Die Optik des Aliens (so viel darf ohne Spoiler womöglich verraten werden?) ist solala, dafür sind die Settings gut gesetzt. Mit der Dauer möglicherweise zu dunkel, aber das Genre verpflichtet scheinbar dazu.
    Die Darsteller agieren innerhalb ihrer Rollen gut. Abzüge gibt es für das Drehbuch (große Twists, die keine sind) und die teils schlechten Dialoge.
    Dennoch schaue ich weiterhin gerne mit Neugier, welche Entwicklung das russische (science fiction) Kino noch machen wird. Einige Titel sind wahrlich vielversprechend, allerdings noch mit einer argen naiven Erzählweise.

    6/10

    #214015
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    @derschweiger

    The Secret – Traue dich zu träumen

    Miranda (Katie Holmes) ist nach dem Tod ihres Mannes alleinerziehende Mutter und kämpft sich mehr schlecht als recht durch den Alltag. Ihre Kinder sind arg genervt davon, untersützt wird sie von ihrem Chef und Freund (Jerry O´Connell) und ihrer Schwiegermutter – auch wenn sie darüber mehr genervt als dankbar ist.
    Dann wird sie in einen Unfall mit Bray (Josh Lucas) verwickelt und die Dinge scheinen sich zu ändern…

    Ich kenne die literarische Vorlage nicht (auch wenn sie bei uns im Regal steht *hüstel*) und vielleicht lässt mich das den Film positiver erleben, als wenn ich mit dem Roman vertraut gewesen wäre.
    Katie Holmes mochte ich mir eigentlich nie gerne ansehen, aber hier wirkt sie tatsächlich sympathisch auf mich.
    Natürlich darf man von diesem Film keine Tiefe erwarten – die Handlung und das Ende erklären sich quasi nach 5 Minuten von selbst, aber mir machte er über lange Strecken Spaß.
    Möglicherweise auch, weil Mirandas Freund/Chef nicht der übliche Arsch und Ausnutzer weiblicher Schwächen ist, sondern im Grunde ein netter Typ zu sein scheint. Natürlich stinkt er gegen den Übermensch Bray ab – der wartet auch sogleich mit lebensverändernden Weisheiten auf.
    Diese – so viel sei verraten – erfüllen sich tatsächlich, jedoch ohne aktives Zutun Mirandas, bzw. durch einen wesentlichen Wandel ihrer persönlichen Sichtweise.
    Im Grunde ist „Liebe“ ihr Motiv, Bray (und ich vermute, der Roman ebenfalls) möchte jedoch etwas anderes vermitteln.

    Sei es wie es sei, „The Secret“ ist ein typischer Film für Momente, in denen man in Kuscheldecke auf dem Sofa sitzt und den warmen Kakao auf dem Tisch stehen hat (um mal arg in die Klischeekiste zu greifen :D), aber mir hat er tatsächlich gut getan.
    An den großen des Genres („Die Brücken am Fluss“, „Message in a bottle“) kann man sich hier in keiner Sekunde messen, aber macht nichts.
    Schön, nicht zu kitschig, nicht zu schwarz/weiß (ausgenommen der Überfigur Bray) und mit nachvollziehbaren Problemen behaftet lässt sich „The secret“ gut anschauen.

    7/10

    #214019
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    Suppachekka
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    @suppachekka

    Cuatro estaciones en La Habana

    Bin nur auf diese Serie gestoßen, indem ich nachgeschaut habe, was demnächst bei Netflix rausfliegt und dann überall die Trailer geschaut und den Besten herausgepickt :D mir gefiel bereits die Tatsache, dass die Geschichte ausschließlich in Kuba spielt und nahezu alle wichtigen Darsteller Kubaner sind. Nicht nur die Szenerie, sondern auch die Kameraarbeit war überragend, ich vermute stark Roger Deakins ist das Vorbild des Kameramannes/der Kamerafrau gewesen. Die im Jahr 1998 spielende Serie, in der jede Folge zu einer bestimmten Jahreszeit spielt, scheut sich nicht davor, auch die kubanische Revolution, die Korruption, die in den 70ern nicht gern gesehene und verfolgte Homosexualität und die unzähligen Gesetzeseinführungen dagegen sowie die Emigration zahlreicher Einheimischer nach Florida mit viel Fingerspitzengefühl zu behandeln. Jemand hat die Serie als eine Mischung aus True Detective 1. Staffel und Big Little Lies beschrieben, ich empfand sie sehr nah an Bosch mit einem Hauch von hispanoamerikanische Telenovela. Selten schaue ich unvermittelt etwas so Unbekanntes an, aber es war definitiv die beste Entscheidung es zu tun. Wirklich schade, dass sie nur vier 90-minütige Folgen hat. Den Hauptdarsteller werde ich aber weiter in anderen Filmen und Serien verfolgen. Exzellente Arbeit aller Beteiligten mit einem Drehbuch, das keine Wünsche übrig lässt und sich Zeit für die Charakterentwicklung und die Fälle nimmt. Die erste Folge gehört zum Besten, was ich jemals in der Serienlandschaft gesehen habe. Ich kann sie einfach nur empfehlen.

    9,5/10

    #214022
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    DerSchweiger
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    @derschweiger

    The Stand (2021)

    Ich glaube, ich habe mich hier schon mehrmals als „Fan“ des King geoutet. Natürlch kenne ich den Roman, war seinerzeit nahezu erschlagen von dem, was mir dort vorgesetzt wurde. Auch der TV-Film aus 1994(?) ist mir in positiver Erinnerung, auch wenn ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr gesehen habe (eine Neusichtung könnte möglicherweise an seinem Kultfaktor rütteln – dennoch werde ich es demnächst nachholen).
    Wir dürfen hierbei nicht vergessen, dass TV Produktionen schlicht und einfach ein anderes Dasein fristeten als heutzutage – für heutige Sehgewohnheiten dürfte „The Stand 1994“ möglicherweise unerträglich erscheinen. (so geht es mir, wenn ich heute die „Outer Limits“ schaue, die ich seinerzeit geliebt habe)

    Zum Inhalt muss man – denke ich – nicht viel sagen: Ein Killervirus breitet sich auf der gesamten Erde aus und lässt nur eine handvoll Menschen lebend zurück. Hier verfolgen wir das Schicksal einiger Menschen, die entweder in die guten Hände Mutter Abigails gelangen oder den Verlockungen Randall Flaggs erliegen.

    Meine Frau erwiderte die Serienwahl mit den Worten „Hast du einen Knall?“ Sicher, das Timing ist nicht wirklich gelungen um sich kurzzeitig aus dieser Welt tragen zu lassen, allerdings war mein Argument nicht ohne! („Mein Starzplay Abo läuft nächste Woche aus“) Punkt. Also los…

    Problem Nr.1 und oftmals ein Unlösbares: Eine King Verfilmung misst sich mit der Vorlage. Für viele King Leser oftmals der Todesstoß einer jeden Verfilmung. Natürlich muss man berücksichtigen, dass King nicht nur Volltreffer geschrieben hat („Puls“ ist als Film deshalb so schlecht, weil auch der Roman eher überflüssig und kaum lesenswert ist).
    Jüngere King Gassenhauer haben mich in der Summe eher enttäuscht als überrascht, wobei der schlechte „It 2“ immer noch ansehnlicher gelungen ist als der filmische „Schlag in die Fresse“ „Der dunkle Turm“.
    Vor Sichtung bin ich sozusagen auf alles vorbereitet, also lassen wir uns mal überraschen…

    Optisch ist hier im Grunde nicht viel zu bemängeln. Dafür, dass es eine TV Produktion ist, gelingt sie in seinen Szenenbildern oftmals sehr gut. Der Genuss lässt bei einigen fragwürdigen CGI Momenten nach, aber wer „jüngere“ Staffeln der Walking Dead gesehen hat (glaube, ab Staffel 6 wurde es in Punkto „Effekte“ richtig übel), der wird hier noch freudig in die Hände klatschen.

    Weiter müssen wir uns bewusst werden, dass wir in den 2020ern angekommen sind. Die Figuren des Romans werden selbstverständlich nicht als jene übernommen, die sie dort sind. Der weiße Larry Underwood, der zum Entsetzen seiner Mutter „Nigger Musik“ macht, wird in der Serie zum Schwarzen. Ralph Brentner wird zur Frau, ebenso der Richter.
    Soweit, so üblich. Hier ärgert es mich aber nicht sonderlich (anders als bei Holly Gibney, die in „The Outsider“ nicht wiederzuerkennen war) – Roman Puristen finden hier allerdings Schelte auf dem Servierteller.

    Beim weiteren Schauen stolpert man natürlich über die Darsteller. Stu Redman etwa, der 1994 noch kantig von Gary Sinise verkörpert wurde. Hier arg glatt und sanftmütig interpretiert von James Marsden. Kein großes Minus, wenngleich ein „Aber“ im Hinterkopf bleibt.
    Frannie Goldsmith hingegen ist mir in der alten Fassung ebenso unsympathisch wie in der Neuen. Corin Nemec hat natürlich den „Parker Lewis“ Bonus in seiner 94er Darstellung von Harold Lauder, wenngleich Owen Teague sowohl optisch als auch mimisch die klar bessere Interpretation liefert.
    So ging es mir eine Weile mit vielen Charaktären, was mir zugegeben das Eintauchen in die Serie für einen Moment verwehrte.
    Abschließend noch ein Wort zu Randall Flagg: Mit seinem Auftauchen war ich ähnlich enttäuscht wie nach dem ersten Auftritt von Neegan in TWD. Das ist also der Leibhaftige? Na gut. Eine vielschichtigere Darstellung hätte ich mir allerdings doch gewünscht, insgesamt bleibt die Figur Flagg lahm und leblos. Die Motivation nach New Vegas zu „flüchten“ vermag man nach Betrachten der Serie weniger der Figur Flagg´s zusprechen, sondern vielmehr dem Aufrechterhalten der Alten Ordnung mitsamt seinen Sünden. Leider, LEIDER(!!) wird hierauf in der Serie kaum bis gar nicht der Fokus gesetzt. Dieser Ort ist böse, weil dort der Böse lebt und natürlich weil die Menschen dort öffentlichen Sex haben. So einfach kann es manchmal sein, ich als Zuschauer vermisse hier aber eindeutig Tiefe, die hier bestenfalls am Rande angedeudet wird.

    Ganz anders in Boulder, welches als post-apokalytisches Ideal in flachen Hierachien präsentiert wird. Natürlich interpretiert man auch hier meist zwischen den Bildern, doch ist die Entstehung und das Wachsen der Freien Zone recht ausgiebig präsentiert – wobei New Vegas von Anfang an eine ruhelose Partyhölle ist.

    Hat man sich von all dem freigemacht, bekommt man mitunter sehr gut aufgebaute Szenen. In einigen Momenten trifft man sehr passend den Punkt.
    Die Figuren werden gemäß ihrer Gewichtung in der Serie eingeführt und charakterisiert (oder, wie bei Frannie, auch nicht). Und hier kommen wir zu einem Problem der Serie:

    Wie erzählt man eine Geschichte? Ich bin bekennender Gegner von Rückblenden. Hier und da können sie eine unerwartete Wendung begründen, und ja, es gab auch Fälle, in denen eine Rückblende sehr gut genutzt wurde. Zugegeben hat die letzte Szene der ersten Folge durchaus ihren Reiz.
    Hier bestehen allerdings Folge 1 bis 3 beinahe ausschließlich aus Rückblenden. Sehr ärgerlich zudem, dass vorher mächtig damit gespoilert wird, wer den folgenden Rückblick überlebt und wer nicht. Spannung aufbauen geht anders.
    Ein Zwischenspiel der Charaktäre, die Beziehungen untereinander und zueinander müssen so auch nicht wirklich begründet oder erzählt werden – wir sehen zu Beginn, dass zwei Männer gute Kumpels sind und erfahren im Rückblick, wie sie sich begegnet sind. Boah, das zieht mir fast die Schuhe aus.

    Bis sich dieses Stilmittel irgendwann in den Hintergrund gespielt hat, sind die Fronten geklärt und man weiß ohne nähere Betrachtung auch schon, wer aus der Reihe tanzen wird.
    Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass man trotz doppelt so langer Laufzeit im Vergleich zur Erstverfilmung weniger zu erzählen vermochte.
    Ja, wichtige Szenen sind weiterhin vorhanden, aber irgendwie stimmt die Gewichtung in der Inszenierung nicht wirklich.
    Irgendwann kommt es dann auch zur finalen Konfrontation und die entwickelt sich als recht spannungsarme Geschichte.
    Der besondere Clou: Die Serie endet mit Folge 8 – für Folge 9 schrieb King ein neues, erweitertes Ende. Warum? Das weiß nur er selbst alleine. Folge 9 – so viel sei verraten – ist überflüssig und nichtssagend.
    Nach der finalen Konfrontation, die schon spannungsarm verpuffte, soll nun eine zweite Konfrontation stattfinden. Der Schuss geht aber, wie erwähnt, nach hinten los.

    Sehr gelungen finde ich den Soundtrack. Da kennt jemand Sigur Ros und wagt es auch, Radiohead einzubauen. Hut ab, und dann passt es auch noch ganz nett in die Szene ;)
    Ja, einige Szenen bleiben tatsächlich guter Erinnerung und den Mix aus gezeigtem und nicht gezeigtem Tod finde ich sehr gelungen.

    „The Stand“ lässt sich im Grunde gut anschauen. Wer den Roman liebt und mehrfach gelesen hat, sollte aber keine sehr hohen Erwartungen haben.
    Wer frei davon eine spannende, gut erzählte Story erwartet, der wird nur zum Teil bedient.
    Meine Frau brachte es nach der letzten Folge dann doch ganz auf den Punkt „Das war´s jetzt? Irgendwie enttäuschend.“
    Zuerst wollte ich hier ein Veto einlegen, ließen sich die Folgen doch recht flüssig nacheinander schauen – aber mit ein wenig Abstand komme ich leider zu keinem anderen Schluss.
    „The Stand“ hat mit seinen Vorraussetzungen (9 Folgen zu 50 Minuten) viele Möglichkeiten. Leider weiß man zwischendurch nicht wirklich, wie man den Kern der Vorlage umsetzen soll / will und es häufen sich Szenen, die im weiteren Verlauf mehr als nichtig erscheinen.

    Ich möchte hier nicht behaupten, die 94er Fassung sei dem hier überlegen (wie anfangs erwähnt glaube ich, dass auch diese Adaption heute eher mild belächelt wird – wenn man sie denn je ernst genommen hat) aber die eigentliche Geschichte des Kampfes zwischen Gut und Böse kommt hier viel zu kurz. Damit fehlt es mir nicht an Action und Kabumm, sondern das Aufbauen und spürbar machen einer Bedrohung, was im gesamten Serienverlauf in kaum einer Szene gelingt.

    M O N D – so schreibt man Jammerschade.

    5/10

    #214077
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    MIB International

    Es war nie geplant den Film zu kaufen. Es war auch nie geplant ihn anzusehen. Doch dann lag er da, in der Restekiste, für 5€. …und wartete nur darauf, von einem interessierten Kunde (wie mich :-) ) gekauft zu werden, ihm ein neues Zuhause zu geben. Ein warmes Zuhause, geschützt vor bösen Blicken und ungewaschenen Händen. … Äh, aber ich schweife ab.
    Beim Auspacken stellte ich schnell fest: Das Steelbook ist hübsch! Und so überraschte es mich mit einem textfreiem Motiv auf der Rückseite, knallbunt und mit verschiedenen Charakteren aus dem Film versehen. Inhaltlich fand ich den Film auch sehr gelungen und wird mMn seinen schlechten Ruf nicht gerecht. Okay, es hat nicht mehr viel mit der Original-Trilogie mit Will Smith und Tommy Lee Jones zu tun und mit CGI wird auch nicht gegeizt – teilweise sogar dezent übertrieben – aber der Film macht Spaß und kann unterhalten. Und auch technisch macht er eine verdammt gute Figur. Der gute Tim Wolters vergibt auf seiner Plattform sogar eine glatte 100 für das Bild (UHD nur 95) und 90 für den deutschen Ton. … Ich bin jedenfalls froh, dass ich mir den Film geholt habe, einen Platz in meiner Sammlung gegeben habe, und möchte ihn auch nicht mehr missen.

    7 von 10 Kaufentscheidungen

    Aliens! Fresst mich nicht, ich habe Frau und Kinder. Fresst die! (Homer J. Simpsons)
    #214090
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    Wochenende …
    Hunger (Störkanal Tripple Box Vol. 2)
    Überrschend guter Film mit tollen Schauspielern und ziemlich fesselnd. Alles spielt, ähnlich wie in Cube, in einer kleinen Location und der Film hat es bei uns gut geschafft eine Beziehung zu den einzelnen Personen aufzubauen. Nie wirklich eine Splatterorgie, sondern eher auf einer psychischen Ebene … aber eben doch Kannibalismus.
    7/10

    Red, White & Blue (Störkanal Tripple Box Vol. 2)
    Mal was ganz anderes und ziemlich im Indie Look. Alles ziemlich deprimierend und verstörend.
    Frau wird als Kind vergewaltigt, bekommt AIDS und treibt es von da an wild mit jedem der nicht verhütet …
    Trotzdem entwickelt sich eine Beziehung … alles geht schief und es wird ein Revenge Drama.
    Harter Tobak und bestimmt nicht für jeden geeignet. Gewalt nicht so viel Onscreen, aber genug zu sehen …
    5/10

    Spider Man Far from home (3D)
    Mal wieder die Leinwand aufgebaut und den Projektor aufgestellt …
    Wow! Hatte eigentlich mit Pop Outs und dem üblichen Marvel 3D gerechnet, aber hier war es ein so starker 3D Effekt, dass man dachte man sieht in ein anderes Zimmer … stellenweise erinnerte mich der Effekt an Moss auf der PSVR.
    Hat also richtig Spaß gemacht und mit diesem realen Feeling (aus dem Fenster kucken lässt grüßen) gab es auch gleich noch ein Europa Urlaubsfeeling gratis dazu.
    7/10

    #214096
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    Justice League 7,5/10

    Viel zu schnell erzählt… ich hoffe hier auf den Snyder Cut, denn sonst hat er richtig Spaß gemacht.

    Aquaman 7,5/10

    Der war wiederum 20 Minuten zu lang ;) Ansonsten tolle Bilder und eine ganz gute Geschichte und viel Schauwert.

    Suicide Squad 5/10

    Eher ein Musikvideo als ein Film. Ganz wenig Charakterzeichnung, alles schnell, schnell und auf das nächste tolle Bild mit guter Musik aus. Das war nicht viel.

    #214100
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    The Expanse – Staffel 5

    Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung dieser science fiction Serie gefreut. Die ersten 4 Staffeln sind mit das spannendste, das die Serienlandschaft bietet. Aber die erste Staffel braucht einige Folgen um einen mitzureißen. Das passiert auch bei Staffel 5. vielleicht liegt es auch an der langen Pause zwischen Staffel 4 und 5. Wenn man die am Stück schauen würde, wäre das kein Nachteil.
    Diesmal sind es Terroristen der äußeren Ringe um die es vornehmlich geht. Das wird hart erzählt. Viel Politik. Viel Drama. Der Schluss haut einen wieder um. Nun beginnt das Warten auf die finale 6. Staffel.
    Unterm Strich trotzdem die schwächste Staffel aber immer noch auf hohem Niveau.

    7,5 / 10 Meteoriten

    #214105
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    From Beyond

    Von den Machern von Re-Animator. Gucke gerade gerne 80er Horrorfilme. Den kannte ich bisher noch nicht. Die Story nach Lovecraft liest sich irrsinnig: Maschine lässt die Zwirbeldrüse wachsen, die öffnet ein Tor in eine andere Dimension durch die Monster kommen und Menschen fressen. Klappt als Film aber ganz gut. Highlight sind natürlich massig praktische Effekte von hohem Niveau. Einige mit Ekelgarantie. Besetzung ist auch gut.
    Also gelungen. Immer noch.

    8 / 10 Stirnwürmer

    #214107
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    Return of the living Dead

    Der Film möchte nie etwas anderes sein als ein Zombiefilm mit etwas Humor, Punkmusik und viel Gore. Das funktioniert alles und deshalb macht der Spaß. Und deshalb hat der auch viele Fans. Zombies hier schnell und intelligent. Das hat paar schöne Momente im Film zur Folge. Auch der Bezug zu Night of the living dead lässt einen Schmunzeln.

    8,5 / 10 Zombiecops

    #214263
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    The Falcon and the Winter Soldier

    The Falcon and the Winter Soldier macht im Gegensatz zu WandaVision von Anfang an klar in welche Richtung es gehen wird.
    Die Serie bietet eine packende Inszenierung, tolle Action, hervorragende Darsteller und einen wuchtigen Soundtrack.

    Für mich persönlich die rundeste Sache, die Marvel neben Infinity War & Endgame in den letzten Jahr abgeliefert hat.
    So freue ich mich umso mehr auf die kommende Loki Serie, denn der Trailer war schon ne absolute Ansage.

    Die letzte Folge gehört mit Abstand zu einem der besten Momente im gesamten MCU Franchise.

    Aus The Falcon and the Winter Soldier wird Captain America and the Winter Soldier.

    09/10 MCU Serien

    #214291
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    The Falcon and the Winter Soldier

    Eine kurze Marvel Serie. Die zweite nach WandaVision auf Disney+. Wie die Captain Amerika Filme ist sie weniger fantastisch und versucht sich mehr an relevanten aktuellen Themen. In dem Fall ist es der Rassismus und die Kritik am Kapitalismus und der führenden Kaste. Und das ist die Stärke der Serie. Das macht sie gut. Aber dafür macht sie auch vieles falsch. Das wichtigste zuerst: die Chemie zwischen den Hauptcharakteren funktioniert nicht. Anfangs ist das ganz schlimm und wird erst in den letzten zwei Folgen bisschen besser. Bei nur 6 Folgen wohlgemerkt. Die kurze Laufzeit lässt zu wenig Spiel für eine Charakterentwicklung. Sei es der Power Broker, Thali oder Walker oder sogar Bucky. Das wirkt alles so komprimiert. Gut-verrückt-böse-wieder gut in 3 Folgen ist einfach zu schnell um emotional gepackt zu werden. Das ist wie auf 1.5x Geschwindigkeit zu gucken. Es entgeht einem mehr als man denkt. Madripur kommt erst recht zu kurz. Zemo hat auch nur eine richtig coole Szene. Und dann kommt zum Ende noch ein furchtbares neues Kostüm. Das sieht echt wie aus einem Comic aus. Und das ist kein Lob.
    Das man am Ende die Serie doch ganz gerne schaut, liegt vor allem an ihren Produktionswerten. Ausstattung, Kamera, Effekte und Aktion sind alle auf Kinoniveau. Und die Hinweise auf die weitere Entwicklung des Marvel Universums sind eh immer das spannendste. Wer hofft nicht auf den Knall in der Post Credit scene? Spoiler: auch der bleibt aus.

    7,5 / 10 Supersoldaten

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