DerSchweiger
@derschweiger
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1. März 2016 um 22:23 #95411
Wenn da in der ersten Folge nichts Bahnbrechendes geschieht, ist die Serie für mich aus. Eine TWD 2 brauche ich nicht – und mehr ist es in meinen Augen bisher auch nicht (eher weniger)
28. Februar 2016 um 16:14 #95163A good marriage
Ich kenne die Kurzgeschichte und fand sie beim Lesen packend und aus ihrer Sichtweise sehr interessant. Der Film krankt leider daran, dass er hier einen pseudo-suspense Horror á la 90er Jahre präsentieren möchte.
Die ständige Tötung der Ehefrau ist mehr als unnötig in Szene gesetzt.
Spannend allerdings die Frage, wie verhalte ich mich, wenn ich erfahre, dass mein Partner der seit Jahren gesuchte Serienkiller ist.
Hier trägt leider nur Joan Allen zum Weiterschauen bei, alle anderen Darsteller und Szenen sind häufig lieblos dahingeworfen. Was in der Kurzgeschichte hervorragend funktioniert, misslingt hier leider.
Interessant wäre eine Auseinandersetzung mit Bob´s Wahrnehmung der Dinge gewesen, aber die vermisst man bis zuletzt.
Somit reit sich der Film in einige enttäuschende King Verfilmungen ein, ohne aber ein Totalflopp zu sein.4/5 -> Dank Joan Allen mache ich mal liebgemeinte 5,5/10
22. Februar 2016 um 18:35 #94550Der Hauptmann von Köpenick (1956)
Gestern beim Zappen auf Sky erwischt und (wen wundert´s) wieder hängengeblieben.
Großartig und immer wieder ein Genuss!! Mehr muss nicht gesagt werden.10/10
21. Februar 2016 um 14:38 #94476Akte X – Season 10/E01
Ist zugegeben schon eine Weile her, aber ich war beim Schauen schon etwas überfahren.
Ich fand die ersten Staffeln seinerzeit recht spannend, aber hintenraus ging mir die Lust flöten. Die beiden Kinofilme machten es auch nicht zwingend bessern.
Nun gut, es gab mal ein Alien, aber alles danach war die Regierung (oder eine Geheimorganisation, die in deren Sinne agiert?)… puh, da könnte man heutzutage doch ein wenig die Kirche im Dorf lassen. In der letzten Folge stellt sich heraus, dass die Leute auch für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich sind (oder noch besser: Sie sind gar nicht ausgestorben, sondern existieren in unterirdischen Laboren, um sie später in Metropolen der feindlichen Welt auszusetzen)
Das Zusammenspiel Mulder/Scully schien mir nach den vielen Jahren plausibel, aber mir langt es nicht, um die weiteren Folgen anzuschauen.
Manche Dinge darf man auch ruhen lassen, egal wieviel Wahrheit noch da draußen sein mag…
5/1020. Februar 2016 um 13:52 #94423Chappie
Nr.5 goes Action – oder so ähnlich. Allerdings reicht es dann nur für den Preis der „worst looking actor“.
Chappie schafft nicht das, was er vermutlich soll: Mich erreichen oder berühren. Als er durch die harte Schule des Lebens muss, geht es nur knapp am Slapstick vorbei. Dass er bei einem Pseudo-Gangster dann das „Cool sein“ lernen darf, setzt ihm ((un)gewollt) die Krone auf.
Mich stört am meisten, dass der Film zu sehr zwischen Komödie und nahezu sinnhaftiger Frage nach den Reizen einer selbstbestimmten (leider nicht selbstreflektierenden) künstlichen Existenz schwangt.
Hugh Jackman darf dann mitmachen, um den bei Ropocop geklauten Superroboter auf die Menschheit loszulassen. Schön, dass diese Panne realtiv schnell behoben wird.Trotzdem ziehe ich diesen Film etwa anderen Genreperlen wie „Automata“ vor, weil er stellenweise doch gut zu unterhalten weiß.
Vielleicht verstehe ich auch irgendwann die Intension der Machart und komme zu einem besseren Ergebnis, so aber erstmal (und unter Berücksichtigung des schlimmen Endes) ernüchternde 5/1020. Februar 2016 um 13:34 #94417Black Sea
Hanebüchener U-Boot-Action-Kram. Jude Law spielt einen frisch entlassenen Mann, der mittels eines ausgemusterten (und im Grunde nicht seetüchtigen) U-Boots verschollenes Nazi-Gold bergen möchte.
Um sein Ziel zu erlangen, wildert er in verschiedenen „Spezialistenkreisen“ um eine fähige, wie willige, Crew zusammenzustellen. Leider vergisst er dabei, dass man sich in einem U-Boot nicht aus dem Weg gehen kann und die Gier nach Geld schon zu manchem „Missverständnis“ geführt hat…Einige Aufnahmen wirken gelungen, etwa der „Spaziergang“ auf dem Meeresboden, allerdings wird hier völlig deplaziert die Karte „Jeder gegen Jeden“ ausgespielt. Klaustrophobische Atmosphäre (unübertroffen etwa beim Referenzfilm „Das Boot“), Spannung oder ähnliches sucht man hier vergebens.
Zum Glück hab ich den Film auf Sky gesehen, da kostet es mich im Grunde nur die Nerven
3/10
19. Februar 2016 um 18:15 #94375TWD Staffel 6 Folge (welche ist das?) 6?
Es ist Folge 9, die muss beim Schreiben umgefallen sein

Tatsächlich ein guter Start in die 2. Runde der aktuellen Staffel und schön, dass man sich sehr bald von einigen nervigen Charakteren trennen konnte!
Ich wage jetzt mal eine Vermutung: Der arme Carl muss schon wieder einstecken – das wird irgendwann belohnt! Spätestens, wenn Rick das Handtuch werfen darf
(Seitdem er Shane auf dem Gewissen hat, ist er bei mir unten durch). – das kann ich natürlich „glauben“, weil ich die Comics nicht lese und demnach auch nicht weiß, was vielleicht wann/wie passieren könnte 
Einzig Superglenn will mir nicht mehr so recht gefallen – immer dieses „Jetzt hat es ihn erwischt“ und schwups, steht er in „glänzender“ Rüstung da. Aller guten Dinge sind drei, also beim nächsten Mal dann.9/10
Edit: Was die bei der Serie aber man wieder in den Griff bekommen sollten, ist dieser mehr als schlechte Tag/Nacht Wechsel. Ed Wood lässt grüßen!
19. Februar 2016 um 10:34 #94319Das Ende der Schonzeit
Ein junger Mann auf der Suche nach seinem leiblichen Vater und eine Geschichte über das Dritte Reich in ländlich abgelegenen Gegenden. Ein Jude möchte in die Schweiz flüchten und findet Unterschlupf auf einem abgelegenen Bauernhof. Da das Bauernpaar ohne Knecht dasteht, soll er sich an der täglichen Arbeit beteiligen. Aufgrund der Zeugungsunfähigkeit des Bauern, der aber zwecks Erbfolge einen Sohn „braucht“, soll sein Gast auch auf andere Art im Haus Hand anlegen.
Ein ungewöhnliches Thema im Zusammenhang mit Nazideutschland und ein bemerkenswertes Kammerspiel. Die Gefahr des Flüchtling, entdeckt zu werden, ist jederzeit spürbar.
Zurückhaltend aber sehr wirkungsvoll gespielter Film, der – wie schön – ohne Kitsch und Kuschel ein versöhnliches und hoffnungsfrohes Ende bereit hält.7,5/10
18. Februar 2016 um 12:09 #94218The Hateful 8
ich komme zu einer ähnlichen Punktzahl wie @the-lion-king, allerdings aus anderen Gesichtspunkten

Die Story ist völlig OK und ausreichend, mir stieß eher „The Man in the Box“ übel auf. Und dass es immer in einem Blutbad enden muss… fand ich aufgrund der Erzählstruktur eher störend.
Stellenweise sehr schöne Bilder, gute Schauspielleistung (wobei man zugeben muss: Was anderes als „Ich bin die coolste Sau im Laden“ wird nicht erbeten) und keine spürbare Länge trotz längerer Laufzeit sind positiv zu bewerten.8/10
17. Februar 2016 um 19:27 #94175A long way down
Das Buch liegt schon eine gefühlte Ewigkeit bei mir herum, aber ich hatte noch nicht reingeschaut. Nun wurde der Film auf Prime angeboten.
Ein Film, der oft die richtigen Töne trifft und derzeit auf meiner Wellenlänge liegt. Brosnan mochte ich als Bond nie sehr gerne, hier aber verkörpert er den abgestürzten TV-Moderator in großartiger Spiellaune. Imogen Poots sticht aus dem Quartett als Senatortochter hervor, Toni Colette gibt dem Film eine Portion Sentimentalität und Tiefgang. Aaron Paul… bleibt für mich weiterhin erstmal in Breaking Bad Top-besetzt.
Schöne Unterhaltung und ein „Ja“ zum Leben, dass glücklicherweise nicht auf die Tränendrüse drücken möchte.8/10
1. Februar 2016 um 18:22 #92794Für mich war Under the Skin eine 9/10 aber ich kann verstehen das für manche der Film langweilig erscheint
Ja, so unterschiedlich sind manchmal die Sichtweisen
Ich bin ja, wie erwähnt, auch solchen Werken gegenüber unvoreingenommen, aber da hat mir eindeutig die Seele (haha
:D) gefehlt.1. Februar 2016 um 18:18 #92792Cake –
Aniston spielt gut, aber ansonsten zündet das Drama nicht wirklich. 6/10Schade, die nächste durchwachsene Kritik zu dem Film. Ich hatte ihn mir für demnächst mal ins Auge gefasst, aber dann warte ich wohl doch lieber auf die Sky Premiere.
31. Januar 2016 um 23:08 #92691Under the skin
Herrjeh… Zwei Stunden geballte Langeweile! Hier wird versucht, mit allen Mitteln etwas kunstvoll, hochphilosophisches auf die Leinwand zu werkeln und vergisst dabei völlig die notwendige Seele des Films.
Visuel oftmals an der Grenze des Erträglichen.
Die Idee ist gut, für mehr taugt die Umsetzung (In meinen Augen) aber wirklich nicht.Was für ein Filmtag: Zuerst Roboter, die „Mensch“ werden wollen und dann ein „Alien“, dass an der Seele des vereinnahmten Körpers krankt (oder was soll die Aussage des Murks sein? Ich gebe zu, ich verstehe es nicht).
Ich mag zwar auch mal Filme, die bohren und schwer zugänglich sind, etwa David Lynch, aber auch etwas skuriler wie „Naked Lunch“, aber von den genannten ist „Under the skin“ sehr weit entfernt.
2/10
31. Januar 2016 um 18:49 #92680Automata
Da war wohl jemand Fan vom „Blade runner“. Im Prinzip nichts Schlimmes, es hilt in diesem Fall nicht, den eigenen Weg im – zugegeben – oft gesponnenen Thema „Roboter, die leben wollen“ zu finden.
Das gedrosselte Tempo ist weniger mein Problem, als die eher dürftig strukturierte Handlung. Einiges wirkt wie an den Haaren herbeigezogen. Positiv für mich (für die Intension des Films aber wohl ein „Todesurteil“): Die Roboter bleiben Roboter, ganz egal, ob sie sich von der Herrschaft der Menschen abnabeln oder sich gar ein Haustier basteln.
Antonio Banderas ist bemüht, zum Ende des Films geht aber auch ihm die Luft aus.
Das Setting in einer trostlosen, vom Fallout gezeichneten Großstadt-Ghetto Kulisse, inkl. Holo-Roboter-Dance vor den Wolkenkratzern wirkt leider zu sehr nach Kopie.
Schön dagegen einige Bilder, wobei diese auch hätten besser plaziert werden können.
4/1031. Januar 2016 um 18:36 #92678Matinee
Ein glänzend aufgelegter John Goodman als Horrorfilmer zu Zeiten der Kuba-Krise, der seine Gruselfilmchen mit etlichen „Special Effekts“ im Kinosaal unterstreichen möchte.
Leider können die übrigen Darsteller nicht die Bohne mithalten, das eingefangene Lebensgefühl und vor allem der Film im Film machen es schon wieder wett.
Kann man schauen und tut nicht weh (anders als dem Publikum im Film
)
6,5/10 -
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