Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2026)

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Dieses Thema enthält 123 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von hal9000b hal9000b vor 1 Tag, 13 Stunden.

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    The-Lion-King
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    @the-lion-king

    Nobody 2 (WOW/Sky)

    Vorstadtvater und Auftragsmörder Hutch Mansell ist immer noch dabei, seinen Schuldenberg abzuarbeiten,
    und macht mit der Familie Urlaub in einem Wasserpark, in dem er umgehend in neue Schwierigkeiten gerät.

    Verglichen mit dem legendären 1. Teil, allein die Busszene, bekommt man hier nur noch einen sehr lauen Aufguss,
    der dennoch in einigen Momenten Spaß macht, coole Action bietet, aber insgesamt weit entfernt ist vom Vorgänger.

    Man merkt einfach den Regiewechsel. Zu wenig Wagnis, zu viel Kopie, anstatt vielleicht mal den Ansatz zu wechseln.
    Dabei hat Timo Tjahjanto mit Codename 13, The Night Comes for Us & Headshot so brachiale Ableger in der Vergangenheit inszeniert.

    Schade, denn wenn man seine vorangegangenen Projekte gesehen hat, ist das leider nur okay.
    Bob Odenkirk macht mal wieder eine gute Figur & mit dem kommenden Normal kommt wohl erneut eine ähnlche Rolle auf ihn zu.

    Das, was aber am schlimmsten mit anzusehen war, war die durchgedrehte Performance von Sharon Stone.
    Das war so drüber, das es fast weh getan hat hinzuschauen. Vielleicht gewollt, aber das war mir einfach too much Overacting.

    6.5/10 Auszeiten

    #259540
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    @derschweiger

    How to make a killing [Sneak Preview]

    Tatsächlich kaum der Rede wert.
    Dazu kommt, dass ich mit Glen Powell nicht nur nichts anfangen kann – er erscheint in den allermeisten Filmen als überaus schleimig und fehlplaziert.
    So auch hier:

    Mary ist schwanger. So weit, so gut. Ihr Vater Whitelaw findet das aber suboptimal.
    Das Kind muss weg. Weil Mary das nicht will, muss eben sie weg.
    Klingt nach einem ganz normalen Dienstag – die Familie Redfellow ist aber stinkreich.
    Und weil Mary nun auch keinen Support ihres Vaters erhält, wächst ihr Sohn Becket in einem mittelklassischem Umfeld auf.
    Golf soll er trotzdem lernen, und dort verliebt sich der heranwachsende Teenie in die wohlhabende Julia.
    Nun wird Mary krank und auf dem Sterbebett gibt sie Becket einen guten Rat: Er soll sich das Leben holen, das ihm zusteht. Zuvor wurde er darüber informiert, dass er in der Familie Redfellow erst dann erbberechtigt ist, wenn alle anderen Verwandten tot sind.

    Tja, das sind aber eine ganze Menge – da hat Becket noch ein paar Jahre Wartezeit vor sich… es sei denn, er nimmt das Schicksal seiner Verwandten selbst in die Hand.

    Schwarzhumorig will man hier sein. Keck und verspielt. Mit einem Augenzwinkern über die Superreichen gelästert, sie (hier gurndlos) verteufelt und wenn sie dann sterben, erwawrtet man Beifall.
    Ganz schlimme Message – vor allem, wenn so ein Schleimbolzen wie Powell erklärt, warum das unbedingt notwendig sei.
    Selbst dann, wenn er mit einem Top-Job ein Penthouse in Stadtzentrum beziehen kann, ist es ihm nicht genug. Das Geld der Anderen ist sein Antrieb – die Zufriedenheit mit sich selbst und dem Erreichten, das den wenigsten Menschen auf der Welt vorbehalten bleibt, ist ihm nicht genug.
    Wenn er dann am Ende über das missglückte Happy-End labert, ist es ohnehin egal. Sympathien konnte er keine gewinnen, die von ihm als „böse“ dargestellte Gegenspielerin ist dabei lange Zeit im Recht.

    Selbstverständlich darf eine quere Romanze nicht fehlen. Wer kennt es nicht? Man besucht seinen Cousin, trifft dort dessen Freundin und die ist sofort spitz auf einen. Und dann sagt der Cousin, dass er Kinder hasst und dabei will sie doch unbedingt welche haben – ja, sie habe ihn schon lange verlassen wollen. Sein Tod sei dann der passende Augenblick dafür…. manmanman!

    Die Figur des Becket hätte gerne intensiver beleuchtet werden können. Hassenswert, gefühlskalt, ignorant.
    Seine Wahnvorstellung, das Geld Anderer stünde ihm alleine zu und deswegen müssten sie alle sterben, ist nicht nur völlig Gaga, sie zeichnet auch überspitzt Teile der (ewigen) Neidgesellschaft wieder.
    Doch anstatt andere zu ermorden, arbeiten normale Menschen eben täglich um sich ein gutes Leben aufzubauen – fernab von Penthousewohnungen, Schlössern und Traumkarren. Warum Becket also nicht als den Kranken Mann zeichnen, der er ist? (Oder der so von seiner Mutter erzogen wurde? Wobei hier interpretiert werden darf… hat sie ihm zu den Morden geraten?)

    „Das Geheimnis meines Erfolgs“ kam mir die Tage in den Sinn. Da macht sich ein Bauernjunge auf den Weg, sich in der großen Stadt den Traum von Geld und Reichtum zu erfüllen. Ganz so einfach ist es dann nicht und ihm müssen eine Menge Dinge misslingen, ehe er zu einer Einsicht gelangt. Ein, wie ich finde, unterschätzter Film der 80er Jahre.
    Das Geheimnis heutiger „Eat the Rich“ Fantasien im Kino ist, dass es nie zu Konsequenzen kommt. Es stellen sich auch keine spürbaren Hürden in den Weg. Höchstens, dass sich der Reichen-Killer zwischen zwei Frauen entscheiden muss.
    Man kommt davon, immer, irgendwie. Ist ja auch gut so! Wenn andere das Geld haben, dass ich eigentlich gerne hätte, ist das schon OK.

    Ganz ganz schlimme Botschaft und eine misslungene Chance, diese Charakterisierung als fehlgeleitet darzustellen.
    Glen Powell bleibt dabei eine Fehlbesetzung: Weder romantische Momente, noch (zunächst skrupelbehaftete) Morde stehe ihm gut zu Gesicht.
    Empörung, Erleichterung, Hass…. Junge Junge, der kann gar nichts!
    Aber eine Rolle füllen wollen, die zumindest von alle dem einen Hauch Darstellung benötigt.

    Der Rest des Cast darf mitmachen, weil Powell aber auch Produzent ist, gilt die Bühne ihm allein.
    Schäbig, von vorne bis hinten.

    Als Film an sich vielleicht noch mit 5/10 ausreichend gut bewertet, der Hauptdarsteller startet bei mir aber immer mit -1, somit 4/10

    #259544
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    Shrinking – Staffel 3 (Apple TV+)

    Ein trauernder Therapeut beginnt, seinen Klienten genau das zu sagen, was er denkt. Er ignoriert seine Ausbildung
    und seine ethischen Grundsätze und stellt fest, dass er das Leben der Menschen stark verändert – auch sein eigenes.

    Staffel 3, genau wie die vorangegangenen Staffeln, zählen für mich zu einer der besten Feel Good Sitcoms unserer Zeit.
    So nah am Zahn der Zeit, sodass man vieles auf sein eigenes Leben reflektieren kann, positiv als auch negativ.

    Der Name der Serie spielt auf die umgangssprachliche, spöttische Bezeichnung „shrink“ für einen Psychotherapeuten an,
    die in den USA verbreitet ist, vergleichbar mit „Seelenklempner“ im Deutschen.

    Jason Segel & Harrison Ford sind die Ankerpunkte der Reihe und beide laufen hier erneut zu absoluter Höchstform auf.
    Begleitet von tollen Nebendarstellern wie Cobie Smulders, Jessica Williams, Luke Tennie, Michael Urie, Lukita Maxwell,
    Christa Miller, Ted McGinley, Brett Goldstein & Lily Rabe entsteht hier ein perfektes Casting, dass die Serie nur besser macht.

    Shrinking bringt mich zum lachen, zum weinen, zum nachdenken, aber eben auch dazu neue Erkenntnisse für mich selber zu sehen.

    Allein das schauspielerische Comeback von Michael J. Fox hat mich fast zu Tränen gerührt.
    Verrückt, denn genau in der Serie geht es um das Thema Parkinson, denn Harrison Ford erleidet sie in dieser Serie.

    Es ist ein Gastauftritt, der lange im Gedächtnis bleiben wird & selten passender wie hier sein konnte. Parkinson ist eine
    chronische, fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die zu einem Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn führt.

    09/10 Leben

    #259552
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    Invincible – Staffel 1 (Prime)

    Vor kurzem habe ich die Comics am Stück verschlungen. Eine extrem gute Serie mit einem schönen Ende.
    Nun also die Zeichentrickserie dazu.
    Inhaltlich hält sie sich sehr eng an die Vorlage. Ist nicht verkehrt. Überrascht dadurch aber auch nicht. Kann ich mit leben.
    Was mich störte ist der Zeichenstil. Auch der hält sich eng an die Vorlage. Das funktioniert im Comic besser als in der Animation. Die Figuren sehen viel zu einfach zu den Hintergründen aus. Das wirkt alles etwas minderwertig. Da hoffe ich, dass die zweite Staffel etwas aufholt. Aktuell würde ich eher das Comic vorschlagen.

    7 / 10 Väter

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