The-Lion-King

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    The Bride! (HBO)

    Im Chicago der 1930er Jahre bittet Frankenstein Dr. Euphronius, ihm bei der Erschaffung eines Gefährten zu helfen.
    Sie erwecken eine ermordete Frau als Braut zum Leben, was eine Romanze und das Interesse der Polizei weckt.

    Ein schmaler Grat zwischen Genie & Wahnsinn. An der wandelbaren Schauspielerei, dem gelungenen Make-Up &
    der hübschen Kostüme, aber vor allem auch am Setting kann man sich nicht satt sehen. Das spricht für The Bride!

    Auch der Cast ist klasse mit Christian Bale, Annette Bening, Penélope Cruz, Jake Gyllenhaal & Peter Sarsgaard.
    Vor allem aber Jessie Buckley zeigt hier, neben ihrer Glanzleistung in Hamnet zuletzt, erneut ihr hervorragendes Schauspiel.

    Andererseits plätschert The Bride! mehr und mehr einfach nur vor sich hin. Zwischen einer Faszination in Richtung Bonnie
    und Clyde, aber auch Monstererzählung & Gangsterstory wird hier etwas zu viel vermischt & das verunreinigt den Gesamteindruck.

    Regisseurin Maggie Gyllenhaal ist bemüht, nach The Lost Daughter, eine neue Seite zu zeigen.
    Das gelingt in Ansätzen, kann aber nicht vollends überzeugt. The Bride! ist „Hit or miss“. Viel dazwischen wird es nicht geben.

    6.5/10 Kreaturen

    #261337
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    Scrubs (2026) – Staffel 1 (Disney+)

    JD und Turk operieren nach langer Pause wieder zusammen. Medizin und Assistenzärzte haben sich weiterentwickelt,
    doch ihre Freundschaft bleibt stark. Neue und vertraute Gesichter im Sacred Heart sorgen für Lacher und Emotionen.

    So muss ein Revival 2026 einer echten Kultserie von früher aussehen.
    Es fühlte sich an wie nach Hause kommen. Etwas hat sich geändert mit den Jahren, aber die Seele der Serie ist immer noch da.

    Nach Shrinking & Rooster zeigt Bill Lawrence hier erneut, das er ein begnadeter Produzent & Regisseur ist.
    3 so unterschiedlich Serien in letzter Zeit und jede hat mich komplett abgeholt & wahnsinnig gut unterhalten.

    Es gibt nichts Besseres, wenn etwas zurückkommt & dich genau wie früher in vielen Momenten so sehr berührt.
    Scrubs bleibt Scrubs. Das bekannte Intro ist wieder da & alle positiven Erinnerungen an die Serie sind sofort zurück.

    Die Einspieler sind da, der Witz sitzt, die Schauspieler unverändert klasse & die Produktion einfach nur top.
    Viele Revivals alter Marken sind gescheitert, hier kann man sich aber freuen, denn Scrubs trifft mitten ins Herz.

    Zach Braff, Sarah Chalke, Donald Faison & John C. McGinley wieder vereint zu sehen in Scrubs war unbeschreiblich !

    8.5/10 Klapser

    #261335
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    Margo’s Got Money Troubles – Staffel 1 (Apple TV+)

    Die junge Mutter kämpft darum, über die Runden zu kommen. Als ihr entfremdeter Vater ihre Hilfe anbietet,
    eröffnet sie ein OnlyFans-Konto und nutzt dabei seine Ratschläge aus dem Profi-Wrestling.

    Getragen von einem hervorragenden Cast & der Beteiligung von A24 entsteht hier mal wieder eine Serie,
    die Grenzen bewusst überschreitet, Gesellschaftskritik anprangert & eine Familie zeigt, die durch dick & dünn geht.

    Von gescheiterten & neuen Beziehungen bis hin zur OnlyFans Problematik wird hier nichts auf die leichte Schulter genommen.
    Margo’s Got Money Troubles könnte kaum aktueller in unsere Zeit passen & zeigt das Potenzial für ausgiebige Diskussionen.

    Serienautor David E. Kelley, bekannt durch u.a. The Lincoln Lawyer, Nine Perfect Strangers, Presumed Innocent,
    Love & Death & Big Little Lies
    , zeigt hier erneut, das er eine sehr gute Gabe hat spannende Thematiken in Serien integrieren.

    Elle Fanning & Michelle Pfeiffer sind die Stars der Serie und sind zu jeder Zeit ein absoluter Publikumsmagnet.
    Unterstützt von einem Nick Offerman, der hier als Nebendarsteller, stark auftrumpft. Genau wie Nicole Kidman.

    Wer auf leichtere Kost steht, sich aber auch mal Kritik stellen kann, der findet hier eine sehenswerte Serie mit starken Schauspielern.
    Staffel 2 wurde mittlerweile bereits bestätigt & da kann man sich ja nur noch auf mehr Margo freuen in der Zukunft.

    7.5/10 Prozesse

    #261328
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    The Boys – Staffel 5 (Prime)

    Der Großkonzern Vought vertritt Superhelden und sorgt dafür, dass sie keine Konsequenzen befürchten müssen. Diese Sicherheit
    hat viele Helden korrupt werden lassen. Eine Gruppe junger Männer macht es sich zur Aufgabe, diese Korruption aufzudecken.

    Fast 7 Jahre The Boys & 5 Staffeln später müssen wir uns von dieser Serie verabschieden.
    Im Herzen bleibt sie all das, was Marvel sich nie getraut hätte, in reinster Serienform.

    Gore, Blut, Gewalt & der schräge Humor verpackt in einem verdammt unterhaltsamen Supderheldenszenario.
    Leider endet Staffel 5 mit einem recht ernüchternden Finale & scheitert so an einem wohlwollenden Payoff.

    Staffel 5 zieht sich zu sehr wie ein Kaugummi und schafft es nicht mit Überraschungen in seiner Story
    neue Akzente zu setzen. Es endet eintönig, unbefriedigend und irgendwie nicht der Serie gerecht.

    Die ersten beiden Staffeln waren grandios, Staffel 3 baute schon leicht ab & bei Staffel 4 merkte man etwas Verschleiß.
    Das große Finale ist nicht ganz so schlimm wie bei Stranger Things, aber es bleibt ein bitterer Beigeschmack.

    Gerade auch, das man die Gen V Charaktere in einer eigenen Serie aufgebaut hat, hier zusammenführt, aber am Ende
    des Tages fahren sie mit einem LKW einfach weg, ohne jeglichen Einfluss auf die Hauptserie jemals gehabt zu haben.

    Eric Kripke als Creator hatte hier so viele Optionen & entscheidet sich eigentlich nur für ein glattgebügeltes Finale.

    Echt schade, denn The Boys war immer ein Exot von Superheldenserie, die auf alles scheißt, alles durch den Kakao zieht,
    keine Grenzen kennt & alles tut um den Zuschauer zu unterhalten. Das alles kann Staffel 5 leider nicht mehr ganz rüberbringen.

    7.5/10 für Staffel 5 inkl. Serienfinale

    8.5/10 für Staffel 1-5 (Gesamtbewertung)

    #261296
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    On Swift Horses (WOW/Sky)

    Muriel und ihr Ehemann Lee, die gerade dabei sind, ein glänzendes neues Leben zu beginnen, werden durch die
    Ankunft von Lees Bruder aus dem Gleichgewicht gebracht. Muriel beginnt ein geheimes Leben und wettet auf Rennpferde.

    On Swift Horses ist ein hübsch erzähltes, melancholisches & sehr seichtes Drama mit einem starken Cast u.a. Daisy Edgar-Jones, Jacob Elordi, Will Poulter & Diego Calva, geprägt von tollen Landschaftsaufnahmen, stimmungsvoller Musik & einer Welt voller Möglkichkeiten.

    Regisseur Daniel Minahan, bekannt durch Serienproduktionen wie Ratched, House of Cards & Game of Thrones,
    besinnt sich hier auf klassische Motive, für die Zeit seltsame Beziehungen & konzentriert sich so auf eine lebhafte Story.

    Die Hauptfigur Muriel ist von Pufahls Großmutter und ihren Erfahrungen in der Welt des Glücksspiels in den 1950er Jahren
    inspiriert. Mich hat On Swift Horses gut unterhalten & auch hier sollte jeder mal wieder seine eigenen (Seh)erfahrungen machen.

    07/10 Ranches

    #261241
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    Remarkably Bright Creatures (Netflix)

    Eine ältere Witwe namens Tova knüpft bei Nachtschichten im Aquarium ungewöhnliche Bindungen
    und macht eine lebensverändernde Entdeckung, die ihr wieder Freude bringt.

    Remarkably Bright Creatures ist eine wahnsinnig berührende Buchadaption geworden für Herz & Seele.
    Einfach ein Film, der sich ganz still und heimlich in dein Herz bohrt & so schnell auch nicht mehr fortgeht.

    Regisseurin Olivia Newman, bekannt durch The Last Thing He Told Me & Der Gesang der Flusskrebse,
    gelingt hier ein feinfühliges Drama mit viel Humor, unverwechselbaren Charakteren und einer wunderschönen Message.

    Sally Field stiehlt allen die Show. So eine entzückende & zuckersüße Frau, die hier richtig aufgeht.
    Genau wie Lewis Pullman, der mit ihr ein tolles Schauspielduo abgibt.

    Die Verbindung zur Natur, Tieren & Menschen wird hier perfekt in Einklang gebracht. Auch die Synchro & Stimme
    von Alfred Molina, der dem Octopus Marcellus seine Stimme verleiht, wurde wunderbar in die Story integriert.
    Er fungiert als Erzähler des Films.

    Neben Rental Family zum Start des Jahres hat mich bisher kein Film so sehr berührt wie dieser hier. Toll !

    08/10 Arme

    #261235
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    A Marvel Television Special Presentation: The Punisher: One Last Kill (Disney+)

    Folgt Frank Castle, einem PTBS-geplagten Veteranen, der wieder aktiv wird, als Ma Gnucci, eine im Rollstuhl gefesselte Kriminalmatriarchin, Rache sucht, nachdem er ihren Sohn getötet hat, und ihn zwingt, die Kriminellen der Stadt abzuwehren, die auf ihn herabsteigen.

    Er ist endlich zurück. Jon Bernthal als Punisher aka Frank Castle in seiner absoluten Paraderolle.
    Ich habe die Serie von 2017-2019 geliebt, denn neben Daredevil begeisterte mich diese Figur mehr und mehr.

    Reinaldo Marcus Green führt hier Regie & inszeniert uns mit diesem Special ein absolutes Brett.
    Ein Mann, dem alles genommen wird, am Rand des Wahnsinns, der dennoch wieder Licht am Ende des Tunnels sieht.

    Das Special bietet knackige, brutale & blutige Action und ein Frank Castle, der zu Höchstform aufläuft und
    eben auch ein speziellen Blick auf einen Charakter, der in Spider-Man: Brand New Day sein Comeback feiern wird.

    Besonders der Aufbau des Specials hat mir sehr gefallen. Man bringt uns kurz seine Situation ins Gedächtnis,
    zeigt, was eigentlich aus der Stadt geworden ist, obwohl Frank alles getan hat, um sie besser zu machen.

    Am Ende steht er aber fast wie immer vor der selben Wahl. Aufgeben oder Weitermachen ! Weitere Empfehlungen für Filme
    & Serien mit Jon Bernthal sind u.a. The Bear, His & Hers, The Accountant 1 + 2, We Own This City & The Walking Dead.

    08/10 Castles

    #260593
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    Rooster – Staffel 1 (HBO Max)

    Eine Komödie über die besondere Beziehung zwischen einem Autor und seiner Tochter auf einem Universitätscampus.

    Staffel 1 von Rooster ist der perfekte Hybrid aus Ted Lasso, Shrinking & Scrubs in einer Serie vereint.
    Bill Lawrence macht momenten einfach wahnsinnig viel richtig & trotz seinem hohen Output sinkt definitiv nicht das Serienniveau.

    Gerade dank einem sehr stark besetzten Cast und der feinen, dramaturgischen Humornote ist Rooster einfach ein Erlebnis.
    Steve Carell als Hauptfigur ist brillant und auch Danielle Deadwyler ebenfalls sehr stark als Nebendarstellerin.

    Genau wie Phil Dunster & Charly Clive. Heimlicher Star ist aber der kauzig schrullige John C. McGinley,
    bekannt aus Scrubs als Dr. Perry Cox. Eine 2. Staffel ist bereits bestätigt & darauf freue ich mich sehr.

    08/10 Hennen

    #260450
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    Daredevil: Born Again – Staffel 2 (Disney+)

    Matt Murdock befindet sich auf Kollisionskurs mit Wilson Fisk, als ihre früheren Identitäten ans Licht kommen.

    Staffel 2 ist weniger zerschnitten & glänzt mit purer Brutalität, düsterer Atmosphäre & einer atemberaubenden Konsequenz.
    So viel besser als Staffel 1, weil hier nicht ständig am Drehbuch etwas geändert wurde & so auch keine Nachdrehs erfolgten.

    Für mich der vielleicht einzig wahre Marvel Held in Serienform, der hier seine ganz große Bühne bekommt.
    Besonders in der Mitte der Staffel & gerade auch durch das grandiose Staffelfinale zählt Daredevil: Born Again
    zu einer der bisher besten Serien des Jahres, und das obwohl bereits Staffel 1 ein sehr hohes Grundgerüst legte.

    Charlie Cox & Vincent D’Onofrio sind als Daredevil & Wilson Fisk die Ankerpunkte der Reihe und beide liefern
    einfach nur ein Fest ab. Von Gänsehaut, Abscheu, Liebe, aber auch purer Verzweiflung kann man alles hautnah erleben.

    Die düstere Welt von New York hat mich schon immer fasziniert und Daredevil: Born Again perfektioniert diese Tatsache.
    Zudem gibt es endlich ein Wiedersehen mit Jessica Jones & ganz am Ende gibt es auch noch eine kleine Überraschung.

    Hinzu kommt ein optisches Feuerwerk, ein tiefgreifendes Worldbuilding und ein Soundtrack, der alles mit sich vereint.
    Da blicke ich doch gerne auf meine Hot Toys Daredevil Figur im Regal & kann nur sagen. Ich bereue nichts !

    9.5/10 Schläge

    #260422
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    The Bear Spezialfolge „Gary“ (Disney+/Hulu)

    „Gary“ ist ein Rückblick auf Richie (Ebon Moss-Bachrach) & Mikey (Jon Bernthal) während einer Arbeitsreise nach Gary, Indiana.

    Was gibt es schöneres, als eine plötzlich erscheinende Specialfolge, einer meiner absoluten Lieblingsserien.
    Richtig … nichts und das so kurz vor der finalen 5. Staffel ist das nochmal eine ganz besondere Folge.

    Die komplizierte Beziehung der beiden Freunde, die neue Facetten von Mikeys mentalem Zustand aufdecken und gleichzeitig
    entscheidende Einblicke in den Mann geben, der Richie ist, wenn die Zuschauer ihn in Staffel 1 zum ersten Mal treffen
    – und so emotionalen Kontext hinzufügen, der ihre Geschichte von Anfang an neu rahmt.

    Das alles ist diese Folge. Einfach nur schön umgesetzt und ein Pfeil, der mitten ins Herz trifft.
    Auch, wenn gerade die letzte Szene, ein entscheidender Hinweis darauf ist, warum sich Richie & Mikey so entwickelt haben.

    Und damit sind die Besonderheiten des „The Bear“-Nachschubs noch nicht erschöpft. Tatsächlich haben nämlich die zwei
    auch im echten Leben befreundeten Darsteller Ebon Moss-Bachrach und Jon Bernthal (die beide auch schon für die ebenfalls
    bei Disney+ verfügbare „The Punisher“-Serie gemeinsam vor der Kamera standen) selbst das Drehbuch zu „Gary“ verfasst,
    während Serien-Schöpfer Christopher Storer die Regie übernommen hat. Übrigens hat Jon Bernthal auch das Skript zu
    seinem kommenden und bereits mit großer Spannung erwarteten „The Punisher“-Special eigenhändig mit geschrieben.

    08/10 Flashbacks

    #260361
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    Relay [„The Negotiator“] (WOW/Sky)

    Ein Vermittler lukrativer Bestechungsgelder zwischen korrupten Unternehmen und den Personen,
    die sie bedrohen, bricht seine eigenen Regeln, als ein neuer Kunde seinen Schutz sucht, um am Leben zu bleiben.

    David Mackenzie, bekannt durch u.a. Outlaw King & Hell or High Water, gelingt mit Relay ein durch die Bank weg
    spannendes Katz- und Mausspiel, welches ganz zum Ende hin noch mit 1-2 Wendungen auf sich aufmerksam machen kann.

    Zum Cast gehören Riz Ahmed & Lily James, die ein gutes Duo abgeben und von Nebendarsteller Sam Worthington alles abverlangen.
    Relay geht in die Richtung The Amateur, mit deutlich weniger Action und mehr in Richtung To Catch a Killer, nur eben als Vermittler.

    Er kann in seinen ruhigeren Abschnitten, aber auch in seinem temporeichen Finale durchaus über die gesamte Laufzeit unterhalten. Technisch sticht hier nicht viel hervor, außer einige Schauplätze & Kamerapassagen, die mit verschiedenen Blickwinkeln glänzen.

    Insgesamt ein runder Film, der von seinen 1-2 Twists am Ende lebt, und so aber leider wenig zu einer Zweitsichtung einlädt.

    07/10 Post- & Laufwege

    #260336
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    Wuthering Heights (HBO)

    Eine leidenschaftliche und turbulente Liebesgeschichte vor der Kulisse der Yorkshire-Moore,
    die die intensive und zerstörerische Beziehung zwischen Heathcliff und Catherine Earnshaw beleuchtet.

    Wuthering Heights skizziert eine klassische Liebestragödie verpackt in imposante Kostüme, einer prunkvollen Ausstattung,
    tollen Bilder, einem treffsicheren Sound(track) & einer Performance von Margot Robbie, der ich nicht widerstehen konnte.

    Gott, was wurde der Film teilweise kritisiert, dann wieder gelobt, aber viel gutes wurde unterschlagen.

    Ich hatte eine sehr gute Zeit mit Wuthering Heights, der nicht ganz so fies wie The Favourite ist, nicht so stilvoll
    & nüchtern wie Little Women, nicht so geerdet wie Hamnet, aber immer noch ein Film war, der mich komplett abgeholt hat.

    Margot Robbie & Jacob Elordi machen das klasse & verleihen ihren Figuren den gewissen Stempel.
    Regisseurin Emerald Fennell zeigt abermals, das sie nach Saltburn & Promising Young Woman Talent hat.

    08/10 Eingerahmte Bilder

    #260332
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    Monarch: Legacy of Monsters – Staffel 2 (Apple TV+)

    Der Kampf zwischen Godzilla und den Titanen, der zeigt, dass Monster real sind, folgt der Reise einer
    Familie, die ihre vergrabenen Geheimnisse und ein Vermächtnis aufdeckt, das sie mit Monarch verbindet.

    Mehr Monster, mehr Action, aber auch mehr menschliche Verbindungen. So ist Staffel 2 noch ein Stück besser geworden.

    Neben Godzilla Minus One in Filmform zählt Monarch für mich persönlich in Serienform zum besten des Franchises.
    Während Godzilla vs. Kong & Godzilla x Kong: The New Empire nur wilde Kloppereifilme sind, gibt es in Monarch einfach so viel mehr.
    Einzig Kong: Skull Island konnte ich 2017 noch etwas ähnliches abgewinnen, aber das war eben nur King Kong Territorium.

    Vor allem beeindruckend, das man mit dem Budget der Serie hier so hübsche & detaillierte Monster begutachten kann.
    Das sieht alles wahnsinnig gut aus, toll animiert & vor allem in seinem Größenverhältnis sehr beeindruckend aus.

    Titan X, Godzilla & King Kong in einer verbundenen Welt ist so etwas Besonderes.
    Auch der Bezug zu Skull Island & Axis Mundi wird hier sehr schön herausgearbeitet.

    Die Verweise zwischen Zukunft & Vergangenheit mit all seinen Charakteren sind komplex, aber durchaus spannend umgesetzt.
    Der Cast besticht besonders mit Kurt & Wyatt Russell, aber auch Anna Sawai & Takehiro Hira machen ihre Figuren lebendig.

    Wer auf Monster steht, aber auch menschliche Hintergründe & Minus One mehr mag als die Klopperei, der findet hier ein super Sweet Spot.

    7.5/10 Titanen

    #260203
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    Michael (Kino)

    Die Geschichte des berühmten Musikers Michael Jackson, bekannt als der King of Pop.

    Selten hat ein Film Kritiker & Zuschauer so sehr gespalten wie Michael.

    Kann man den Film an sich kritisieren – JA !
    Hätte man direkt zum Start sagen sollen, das es vielleicht ein 2. Teil geben wird – JA !
    Ist der Film zu weichgespült – JA !
    … am Ende des Tages endet der Film aber auf dem musikalischen Höhepunkt & es müssten dramatischere Momente folgen.

    Eines darf man aber nicht vergessen. Der Film war fertig gedreht, sollte mehr als 3,5h gehen & dann wurde
    sich im großen Stil eingemischt, und vehement darum gebeten, Michael umzuschreiben & Nachdrehs zu verlangen.

    Das hat den Film in 2 Teile gespalten. Auch Janet Jackson nicht mit zu erwähnen ist eine Frechheit.
    Ich für meinen Teil kann mir aber gut vorstellen, das es auch dafür Gründe gibt & die sind teilweise öffentlich.

    All das kann man aber ausblenden, denn schauspielerisch ist das ein großartiger Film.
    Jaafar Jackson macht seine Sache hervorragend. Vom Acting, Gesang bis hin zu den Tanzmoves ist alles fantastisch.

    Die ganzen Hits in Kombination mit der Performance auf der Bühne oder auch der legendäre Thriller Dreh sind
    aller erste Sahne. Das ist toll mitanzusehen & wer da nicht mitwippen kann, der hasst Musik im Allgemeinen.

    Antoine Fuqua schafft hier fast das Unmögliche & entspringt seiner Actionhandschrift auf besondere Art & Weise.
    Auch der junge Darsteller von Michael, Juliano Valdi, ist hinreißend und macht das richtig stark.

    Colman Domingo als fieser Vater spielt hier groß auf. Eine Figur als Mensch, die man hassen muss & das macht er spitze.
    Mikal Berry als Bodyguard hätte persönlich noch mehr Raum bekommen können. In jeder Szene mit Jaafar Jackson blitzt da etwas auf.

    Michael zählt für mich zu einer der bisherigen Kinoüberraschungen. Jeder sollte sich selber ein Bild machen
    und nicht immer alles glauben, was bestimmte Bubbles von sich geben. Das ist ein musikalisches Biopic, dass Spuren hinterlässt.

    … und wer weiß, vielleicht kommt noch der 2. Teil, der dann kritischer & tiefgreifender Dinge nach dem Bruch darstellt.

    8.5/10 Billie Jean

    #259795
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    Apex (Netflix)

    In der Wildnis Australiens testet die trauernde Sasha ihre eigenen Grenzen aus. Was zunächst als existenzielle Erfahrung beginnt,
    schlägt unerwartet in eine lebensgefährliche Situation um, denn sie gerät in ein gefährliches Kräftemessen mit einem skrupellosen Jäger.

    Mal wieder der typische Netflix „Content“ & ein Film, dem die Substanz fehlt, und so kaum in Erinnerung bleiben wird.
    Das alles trotz einem guten Cast mit Charlize Theron & Taron Egerton, die aber am schwachen Drehbuch nicht viel retten können.

    Dabei hat der Regisseur schon klasse Filme umgesetzt z.B. Touch, Der Eid, Adrift, Everest & 2 Guns.

    Die ersten Szenen finden an einem ungewohnten Standort statt & diese hatten fast mehr Spannung als der restliche Film.
    Da spürte man noch die Gefahr, ehrliche und aufrichtige Momente und einen gewissen Entdeckerdrang.

    Im Anschluss geht es ab in den verwilderten Dschungel. Hier eine rasante Abfahrt, da eine kurze Hetzjagd,
    dann wieder etwas packendere Einstellungen, die aber alle nicht wirklich fesseln und teils vorhersehbar wirken.

    Schade, denn gerade wenn ein paar durchwachsene Green-Screen-Szenen negativ auffallen, begeistern die zu großen Teilen
    an imposanten Originalschauplätzen gedrehten Aufnahmen umso mehr.

    Am Ende wird natürlich wieder ein Gipfel erklommen, wie einfallsreich. Naja man merkt es.
    Apex ist viel, aber am Ende nicht mehr als ein generischer Survival-Thriller, der außer dem Cast nicht viel zu bieten hat.

    06/10 Gipfel

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