The-Lion-King

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    The Change [„Anniversary“] (Prime)

    Eine amerikanische Professoren-Familie aus Washington DC wird in ihren Grundfesten erschüttert, als eine
    radikal politische Bewegung namens „The Change“, angeführt von der neuen Freundin ihres Sohnes, das Land erfasst.

    Wenn eine politische Ideologie deine gesamte Familie bedroht & in deren Existenz einschränkt – Das ist The Change.

    Kompromisslos, erschreckend & zeitweise fast unausstehlich mitanzusehen und egal wie konstruiert das vielleicht
    dargestellt wird, ich habe nicht das Gefühl, das der Regisseur hier nicht teilweise Dinge aus unserer Gesellschaft wiederspiegelt.

    Manche werden den Film als eindimensional, provokativ & zu politisch bezeichnen. Das kann man machen. Ich sehe hier aber
    eben auch ein ambitioniertes Drama, das am Rande des Möglichen spielt, und hier & da Grenzen überschreitet, die schocken.

    1-2 überraschende Twists gibt es ebenfalls noch. Das Ende war dann aber eher der „normale“ Weg, der sich erschloss.
    The Change spielt viel an einem Ort, bietet interessante Ansichten & Unterhaltungen, die das Kammerspiel untergraben.

    Schauspielerisch ist das ziemlich starke Kost. Vor allem Phoebe Dynevor, Kyle Chandler & Diane Lane überzeugen hier,
    aber auch die Nebendarsteller mit u.a. Mckenna Grace, Madeline Brewer, Dylan O’Brien & Zoey Deutch machen das klasse.

    Auch mal wieder ein Beweis, das der Trailer zum Film stark war, denn The Change zeigt erst später sein wahres Gesicht.

    08/10 Wörter

    #261646
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    Hoppers (Disney+)

    Eine kleine Tierliebhaberin überträgt ihr Bewusstsein in einen robotischen Biber, um ungeahnte Geheimnisse in der Tierwelt aufzudecken.

    Ein Pixar Animationsfilm, der sich auf seine Grundtugenden konzentriert, und so ein Spaß für Groß und Klein geworden ist.

    Hübsche Animationen, emotionale Momente und ein spitzer Humor, der an einigen Stellen sehr gut umgesetzt wurde.
    Auch die verpackte Message Mensch vs. Tier & Natur erfindet das Rad nicht neu, passt aber schön in die verpackte Story.

    Erst eine Serie mit Jon Hamm beendet & hier hat er wieder eine Synchronrolle als Mayor Jerry Generazzo. Zufälle gibt’s :D
    Der noch recht unbekannte Regisseur Daniel Chong liefert hier ordentlich ab. Man kannte ihn zuvor nur durch die Serie We Bare Bears.

    Hoppers hat mir ähnlich gut gefallen wie Elio zuletzt. An ein Zoomania 2 oder Alles steht Kopf 2 kommt er aber bei weitem nicht heran.
    Muss er aber auch nicht, denn es ist mal wieder ein eigenstäniger & origineller Titel, und eben keine franchise melkende Kuh.

    7.5/10 Biber

    #261644
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    Your Friends and Neighbors – Staffel 2 (Apple TV+)

    Ein Hedgefonds-Manager, der seinen Job verloren hat, nimmt Einbrüche bei reichen Nachbarn ins Visier, um den Lebensstil
    seiner Familie aufrechtzuerhalten, begeht jedoch einen verhängnisvollen Fehler, als er in das falsche Haus einbricht.

    Hier kann ich es mir sehr einfach machen. Ich kann einfach meine Review aus 2025 von Staffel 1 aufleben lassen.
    Jonathan Tropper’s Drehbuch & Regie profitiert vor allem von der fantastischen Performance von Jon Hamm.

    Für mich eine seiner besten Rollen, weil sie einfach zu seinem Typ & Charakter so sehr zur Serie passt wie kein Zweiter.
    In der Serienwelt eh ein bekannter Mann, aber auch in Filmen ist er meist ein sehr guter Nebendarsteller, selten an der Front.

    Zum weiteren Cast gehören u.a. Hoon Lee, Amanda Peet, Olivia Munn, Lena Hall, Isabel Gravitt, James Marsden & Donovan Colan.
    Die Serie lebt von seiner Whodunit Schnitzeljagd, die immer wieder neue Beweise im Leben der Reichen anspülen lässt.

    Gerade diese Welt rund um Rich People hat mich selten so sehr begeistern & unterhalten können wie hier.
    Irgendwie haben alle Dreck am Stecken & am Ende lässt sich das meistens dennoch nicht durch noch mehr Geld lösen.

    Gerade der Soundtrack verbunden mit dem sehr stimmigen Intro hat mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.
    Das Ende lässt mich zufrieden zurück & deutet bereits eine neue 3. Staffel an, die selbstverständlich schon bestätigt ist.

    08/10 Anzüge

    #261599
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    Euphoria – Staffel 3 (HBO Max)

    Staffel 3 von Euphoria macht einen Zeitsprung von etwa fünf Jahren und zeigt die ehemaligen Highschool-Schüler als junge
    Erwachsene. Im Zentrum steht Rue, die ihre Schulden bei einer Drogenbaronin abbezahlen muss, während andere Figuren wie
    Cassie, Nate und Jules mit den Herausforderungen von Karriere, Beziehungen und Finanzen in Hollywood und Umgebung kämpfen.

    Was für ein großartiges, aber auch sehr bewegendes Finale. Da kann Stranger Things & The Boys einfach einpacken.
    Euphoria’s Staffelfinale ist brutal konsequent, gnadenlos schockierend & führt die Reihe zu einem Ende, mit dem ich leben kann.

    Der Zeitsprung von 5 Jahren hat der Serie sicherlich zu Beginn nicht so gut gestanden. Der plötzliche Settingwechsel
    war diskutabel, die Tarantino Note von Sam Levinson unübersehbar, die OnlyFans Thematik etwas drüber und auch die Charakterentwicklungen traten zu Beginn auf der Stelle. Das alles reißt das große Finale aber wieder komplett heraus.

    Hier wird weder vor Tod, Schuld & dem Glauben halt gemacht. Euphoria beendet die Serie mit einem großen Knall.
    Audiovisuell eine Wucht – Wunderschön eingefangen, malerisch inszeniert & brillant komponiert von Hans Zimmer.

    Zendaya, Adewale Akinnuoye-Agbaje & Colman Domingo machen Staffel 3 zu einem besonderen Erlebnis, das noch Jahre Spuren hinterlassen wird. Man kann viel über die Serie & das Ende diskutieren. Am Ende hat es MICH aber umgehauen & das zählt mehr denn je.

    Es gibt nicht viele Serien, die eine 10/10 verdienen, aber Euphoria ist eine davon & ich bin froh ein Teil davon gewesen zu sein.
    Genau wie die Schauspieler, die Euphoria zu Stars machte, u.a. Zendaya, Hunter Schafer, Alexa Demie, Sydney Sweeney & Jacob Elordi.

    Zudem ausdrücklich Rest in Peace für Angus Cloud + Eric Dane, die uns leider schon vorzeitig im echten Leben verlassen haben.
    Auch das muss eine Serie erstmal verkraften. 7 Jahre, 2 Special Episoden & 3 Staffeln später heißt es Abschied nehmen von Rue & Co.

    „Memories exist outside of time.“ — Rue
    „You’ve got to believe in the poetry because everything else in your life will fail you, including yourself.“ — Ali

    10/10 Bleibende Erinnerungen

    #261418
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    I Swear (Kino)

    Bei John Davidson wurde im Alter von 15 Jahren das Tourette-Syndrom diagnostiziert. Er kämpft sich gegen alle Widerstände durch seine schwierige Jugendzeit und bis ins Erwachsenenalter vor und findet Inspiration in der Freundlichkeit anderer, um seinen wahren Lebenssinn zu entdecken.

    I Swear ist der vielleicht bisher beste Film über das Leben mit dem Tourette-Syndrom nach einer wahren Begebenheit.

    Das Coming-of-Age-Drama ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Von hoffnungsvoll, erschreckend & liebenswert, herzerwärmend,
    bis hin zu der nichtvorhandenen Akzeptanz von Menschen gegenüber der Krankheit, ist hier einfach alles mit dabei.

    Regisseur Kirk Jones liefert hier mit Abstand seinen bisher besten Film ab & zeigt so viel Feingefühl mit der Thematik,
    sodass man nur den Hut ziehen kann. Kein einfacher Balanceakt, aber der Film macht etwas mit dir, und das hinterlässt Spuren.

    Herzzerreißend, urkomisch & lehrreich. Die Hauptfigur war so sympathisch & liebenswert. Und seine Geschichte war die eines Helden.

    Die 3 BAFTA Awards (Hauptdarsteller, Casting & Ehrenpreis) sind ein Ausdruck der Stärke & der Message von I Swear.
    Robert Aramayo macht das grandios. Schon verrückt, das der Film bzw. Schauspieler bei anderen Awardshows missachtet wurde.

    Auch Nebendarstellerin Maxine Peake, der jüngere John (Scott Ellis Watson) & Peter Mullan ergänzen den Cast hervorragend.

    Randnotiz: Bei der BAFTA-Verleihung löste der Tourette-Aktivist John Davidson einen Rassismus-Eklat aus. Während der
    Zeremonie rief er als unkontrollierbaren Tic mehrfach das N-Wort, unter anderem als die schwarzen Schauspieler Delroy Lindo
    und Michael B. Jordan auf der Bühne standen.

    Schon verrückt diese Welt. Im ersten Schritt bietet der Film Aufklärung über die Krankheit &
    im späteren Verlauf wird sich bei einer solchen Show gerade darüber aufgeregt. Das kannst du dir nicht ausmalen !

    John Davidson: „Ich kann nur sagen, dass ich zutiefst beschämt bin, falls jemand meine unwillkürlichen Tics für
    absichtlich hält oder ihnen eine Bedeutung beimisst.“

    09/10 Helden

    #261375
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    The Bride! (HBO)

    Im Chicago der 1930er Jahre bittet Frankenstein Dr. Euphronius, ihm bei der Erschaffung eines Gefährten zu helfen.
    Sie erwecken eine ermordete Frau als Braut zum Leben, was eine Romanze und das Interesse der Polizei weckt.

    Ein schmaler Grat zwischen Genie & Wahnsinn. An der wandelbaren Schauspielerei, dem gelungenen Make-Up &
    der hübschen Kostüme, aber vor allem auch am Setting kann man sich nicht satt sehen. Das spricht für The Bride!

    Auch der Cast ist klasse mit Christian Bale, Annette Bening, Penélope Cruz, Jake Gyllenhaal & Peter Sarsgaard.
    Vor allem aber Jessie Buckley zeigt hier, neben ihrer Glanzleistung in Hamnet zuletzt, erneut ihr hervorragendes Schauspiel.

    Andererseits plätschert The Bride! mehr und mehr einfach nur vor sich hin. Zwischen einer Faszination in Richtung Bonnie
    und Clyde, aber auch Monstererzählung & Gangsterstory wird hier etwas zu viel vermischt & das verunreinigt den Gesamteindruck.

    Regisseurin Maggie Gyllenhaal ist bemüht, nach The Lost Daughter, eine neue Seite zu zeigen.
    Das gelingt in Ansätzen, kann aber nicht vollends überzeugt. The Bride! ist „Hit or miss“. Viel dazwischen wird es nicht geben.

    6.5/10 Kreaturen

    #261337
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    Scrubs (2026) – Staffel 1 (Disney+)

    JD und Turk operieren nach langer Pause wieder zusammen. Medizin und Assistenzärzte haben sich weiterentwickelt,
    doch ihre Freundschaft bleibt stark. Neue und vertraute Gesichter im Sacred Heart sorgen für Lacher und Emotionen.

    So muss ein Revival 2026 einer echten Kultserie von früher aussehen.
    Es fühlte sich an wie nach Hause kommen. Etwas hat sich geändert mit den Jahren, aber die Seele der Serie ist immer noch da.

    Nach Shrinking & Rooster zeigt Bill Lawrence hier erneut, das er ein begnadeter Produzent & Regisseur ist.
    3 so unterschiedlich Serien in letzter Zeit und jede hat mich komplett abgeholt & wahnsinnig gut unterhalten.

    Es gibt nichts Besseres, wenn etwas zurückkommt & dich genau wie früher in vielen Momenten so sehr berührt.
    Scrubs bleibt Scrubs. Das bekannte Intro ist wieder da & alle positiven Erinnerungen an die Serie sind sofort zurück.

    Die Einspieler sind da, der Witz sitzt, die Schauspieler unverändert klasse & die Produktion einfach nur top.
    Viele Revivals alter Marken sind gescheitert, hier kann man sich aber freuen, denn Scrubs trifft mitten ins Herz.

    Zach Braff, Sarah Chalke, Donald Faison & John C. McGinley wieder vereint zu sehen in Scrubs war unbeschreiblich !

    8.5/10 Klapser

    #261335
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    Margo’s Got Money Troubles – Staffel 1 (Apple TV+)

    Die junge Mutter kämpft darum, über die Runden zu kommen. Als ihr entfremdeter Vater ihre Hilfe anbietet,
    eröffnet sie ein OnlyFans-Konto und nutzt dabei seine Ratschläge aus dem Profi-Wrestling.

    Getragen von einem hervorragenden Cast & der Beteiligung von A24 entsteht hier mal wieder eine Serie,
    die Grenzen bewusst überschreitet, Gesellschaftskritik anprangert & eine Familie zeigt, die durch dick & dünn geht.

    Von gescheiterten & neuen Beziehungen bis hin zur OnlyFans Problematik wird hier nichts auf die leichte Schulter genommen.
    Margo’s Got Money Troubles könnte kaum aktueller in unsere Zeit passen & zeigt das Potenzial für ausgiebige Diskussionen.

    Serienautor David E. Kelley, bekannt durch u.a. The Lincoln Lawyer, Nine Perfect Strangers, Presumed Innocent,
    Love & Death & Big Little Lies
    , zeigt hier erneut, das er eine sehr gute Gabe hat spannende Thematiken in Serien integrieren.

    Elle Fanning & Michelle Pfeiffer sind die Stars der Serie und sind zu jeder Zeit ein absoluter Publikumsmagnet.
    Unterstützt von einem Nick Offerman, der hier als Nebendarsteller, stark auftrumpft. Genau wie Nicole Kidman.

    Wer auf leichtere Kost steht, sich aber auch mal Kritik stellen kann, der findet hier eine sehenswerte Serie mit starken Schauspielern.
    Staffel 2 wurde mittlerweile bereits bestätigt & da kann man sich ja nur noch auf mehr Margo freuen in der Zukunft.

    7.5/10 Prozesse

    #261328
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    The Boys – Staffel 5 (Prime)

    Der Großkonzern Vought vertritt Superhelden und sorgt dafür, dass sie keine Konsequenzen befürchten müssen. Diese Sicherheit
    hat viele Helden korrupt werden lassen. Eine Gruppe junger Männer macht es sich zur Aufgabe, diese Korruption aufzudecken.

    Fast 7 Jahre The Boys & 5 Staffeln später müssen wir uns von dieser Serie verabschieden.
    Im Herzen bleibt sie all das, was Marvel sich nie getraut hätte, in reinster Serienform.

    Gore, Blut, Gewalt & der schräge Humor verpackt in einem verdammt unterhaltsamen Supderheldenszenario.
    Leider endet Staffel 5 mit einem recht ernüchternden Finale & scheitert so an einem wohlwollenden Payoff.

    Staffel 5 zieht sich zu sehr wie ein Kaugummi und schafft es nicht mit Überraschungen in seiner Story
    neue Akzente zu setzen. Es endet eintönig, unbefriedigend und irgendwie nicht der Serie gerecht.

    Die ersten beiden Staffeln waren grandios, Staffel 3 baute schon leicht ab & bei Staffel 4 merkte man etwas Verschleiß.
    Das große Finale ist nicht ganz so schlimm wie bei Stranger Things, aber es bleibt ein bitterer Beigeschmack.

    Gerade auch, das man die Gen V Charaktere in einer eigenen Serie aufgebaut hat, hier zusammenführt, aber am Ende
    des Tages fahren sie mit einem LKW einfach weg, ohne jeglichen Einfluss auf die Hauptserie jemals gehabt zu haben.

    Eric Kripke als Creator hatte hier so viele Optionen & entscheidet sich eigentlich nur für ein glattgebügeltes Finale.

    Echt schade, denn The Boys war immer ein Exot von Superheldenserie, die auf alles scheißt, alles durch den Kakao zieht,
    keine Grenzen kennt & alles tut um den Zuschauer zu unterhalten. Das alles kann Staffel 5 leider nicht mehr ganz rüberbringen.

    7.5/10 für Staffel 5 inkl. Serienfinale

    8.5/10 für Staffel 1-5 (Gesamtbewertung)

    #261296
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    On Swift Horses (WOW/Sky)

    Muriel und ihr Ehemann Lee, die gerade dabei sind, ein glänzendes neues Leben zu beginnen, werden durch die
    Ankunft von Lees Bruder aus dem Gleichgewicht gebracht. Muriel beginnt ein geheimes Leben und wettet auf Rennpferde.

    On Swift Horses ist ein hübsch erzähltes, melancholisches & sehr seichtes Drama mit einem starken Cast u.a. Daisy Edgar-Jones, Jacob Elordi, Will Poulter & Diego Calva, geprägt von tollen Landschaftsaufnahmen, stimmungsvoller Musik & einer Welt voller Möglkichkeiten.

    Regisseur Daniel Minahan, bekannt durch Serienproduktionen wie Ratched, House of Cards & Game of Thrones,
    besinnt sich hier auf klassische Motive, für die Zeit seltsame Beziehungen & konzentriert sich so auf eine lebhafte Story.

    Die Hauptfigur Muriel ist von Pufahls Großmutter und ihren Erfahrungen in der Welt des Glücksspiels in den 1950er Jahren
    inspiriert. Mich hat On Swift Horses gut unterhalten & auch hier sollte jeder mal wieder seine eigenen (Seh)erfahrungen machen.

    07/10 Ranches

    #261241
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    Remarkably Bright Creatures (Netflix)

    Eine ältere Witwe namens Tova knüpft bei Nachtschichten im Aquarium ungewöhnliche Bindungen
    und macht eine lebensverändernde Entdeckung, die ihr wieder Freude bringt.

    Remarkably Bright Creatures ist eine wahnsinnig berührende Buchadaption geworden für Herz & Seele.
    Einfach ein Film, der sich ganz still und heimlich in dein Herz bohrt & so schnell auch nicht mehr fortgeht.

    Regisseurin Olivia Newman, bekannt durch The Last Thing He Told Me & Der Gesang der Flusskrebse,
    gelingt hier ein feinfühliges Drama mit viel Humor, unverwechselbaren Charakteren und einer wunderschönen Message.

    Sally Field stiehlt allen die Show. So eine entzückende & zuckersüße Frau, die hier richtig aufgeht.
    Genau wie Lewis Pullman, der mit ihr ein tolles Schauspielduo abgibt.

    Die Verbindung zur Natur, Tieren & Menschen wird hier perfekt in Einklang gebracht. Auch die Synchro & Stimme
    von Alfred Molina, der dem Octopus Marcellus seine Stimme verleiht, wurde wunderbar in die Story integriert.
    Er fungiert als Erzähler des Films.

    Neben Rental Family zum Start des Jahres hat mich bisher kein Film so sehr berührt wie dieser hier. Toll !

    08/10 Arme

    #261235
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    A Marvel Television Special Presentation: The Punisher: One Last Kill (Disney+)

    Folgt Frank Castle, einem PTBS-geplagten Veteranen, der wieder aktiv wird, als Ma Gnucci, eine im Rollstuhl gefesselte Kriminalmatriarchin, Rache sucht, nachdem er ihren Sohn getötet hat, und ihn zwingt, die Kriminellen der Stadt abzuwehren, die auf ihn herabsteigen.

    Er ist endlich zurück. Jon Bernthal als Punisher aka Frank Castle in seiner absoluten Paraderolle.
    Ich habe die Serie von 2017-2019 geliebt, denn neben Daredevil begeisterte mich diese Figur mehr und mehr.

    Reinaldo Marcus Green führt hier Regie & inszeniert uns mit diesem Special ein absolutes Brett.
    Ein Mann, dem alles genommen wird, am Rand des Wahnsinns, der dennoch wieder Licht am Ende des Tunnels sieht.

    Das Special bietet knackige, brutale & blutige Action und ein Frank Castle, der zu Höchstform aufläuft und
    eben auch ein speziellen Blick auf einen Charakter, der in Spider-Man: Brand New Day sein Comeback feiern wird.

    Besonders der Aufbau des Specials hat mir sehr gefallen. Man bringt uns kurz seine Situation ins Gedächtnis,
    zeigt, was eigentlich aus der Stadt geworden ist, obwohl Frank alles getan hat, um sie besser zu machen.

    Am Ende steht er aber fast wie immer vor der selben Wahl. Aufgeben oder Weitermachen ! Weitere Empfehlungen für Filme
    & Serien mit Jon Bernthal sind u.a. The Bear, His & Hers, The Accountant 1 + 2, We Own This City & The Walking Dead.

    08/10 Castles

    #260593
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    Rooster – Staffel 1 (HBO Max)

    Eine Komödie über die besondere Beziehung zwischen einem Autor und seiner Tochter auf einem Universitätscampus.

    Staffel 1 von Rooster ist der perfekte Hybrid aus Ted Lasso, Shrinking & Scrubs in einer Serie vereint.
    Bill Lawrence macht momenten einfach wahnsinnig viel richtig & trotz seinem hohen Output sinkt definitiv nicht das Serienniveau.

    Gerade dank einem sehr stark besetzten Cast und der feinen, dramaturgischen Humornote ist Rooster einfach ein Erlebnis.
    Steve Carell als Hauptfigur ist brillant und auch Danielle Deadwyler ebenfalls sehr stark als Nebendarstellerin.

    Genau wie Phil Dunster & Charly Clive. Heimlicher Star ist aber der kauzig schrullige John C. McGinley,
    bekannt aus Scrubs als Dr. Perry Cox. Eine 2. Staffel ist bereits bestätigt & darauf freue ich mich sehr.

    08/10 Hennen

    #260450
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    Daredevil: Born Again – Staffel 2 (Disney+)

    Matt Murdock befindet sich auf Kollisionskurs mit Wilson Fisk, als ihre früheren Identitäten ans Licht kommen.

    Staffel 2 ist weniger zerschnitten & glänzt mit purer Brutalität, düsterer Atmosphäre & einer atemberaubenden Konsequenz.
    So viel besser als Staffel 1, weil hier nicht ständig am Drehbuch etwas geändert wurde & so auch keine Nachdrehs erfolgten.

    Für mich der vielleicht einzig wahre Marvel Held in Serienform, der hier seine ganz große Bühne bekommt.
    Besonders in der Mitte der Staffel & gerade auch durch das grandiose Staffelfinale zählt Daredevil: Born Again
    zu einer der bisher besten Serien des Jahres, und das obwohl bereits Staffel 1 ein sehr hohes Grundgerüst legte.

    Charlie Cox & Vincent D’Onofrio sind als Daredevil & Wilson Fisk die Ankerpunkte der Reihe und beide liefern
    einfach nur ein Fest ab. Von Gänsehaut, Abscheu, Liebe, aber auch purer Verzweiflung kann man alles hautnah erleben.

    Die düstere Welt von New York hat mich schon immer fasziniert und Daredevil: Born Again perfektioniert diese Tatsache.
    Zudem gibt es endlich ein Wiedersehen mit Jessica Jones & ganz am Ende gibt es auch noch eine kleine Überraschung.

    Hinzu kommt ein optisches Feuerwerk, ein tiefgreifendes Worldbuilding und ein Soundtrack, der alles mit sich vereint.
    Da blicke ich doch gerne auf meine Hot Toys Daredevil Figur im Regal & kann nur sagen. Ich bereue nichts !

    9.5/10 Schläge

    #260422
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    The Bear Spezialfolge „Gary“ (Disney+/Hulu)

    „Gary“ ist ein Rückblick auf Richie (Ebon Moss-Bachrach) & Mikey (Jon Bernthal) während einer Arbeitsreise nach Gary, Indiana.

    Was gibt es schöneres, als eine plötzlich erscheinende Specialfolge, einer meiner absoluten Lieblingsserien.
    Richtig … nichts und das so kurz vor der finalen 5. Staffel ist das nochmal eine ganz besondere Folge.

    Die komplizierte Beziehung der beiden Freunde, die neue Facetten von Mikeys mentalem Zustand aufdecken und gleichzeitig
    entscheidende Einblicke in den Mann geben, der Richie ist, wenn die Zuschauer ihn in Staffel 1 zum ersten Mal treffen
    – und so emotionalen Kontext hinzufügen, der ihre Geschichte von Anfang an neu rahmt.

    Das alles ist diese Folge. Einfach nur schön umgesetzt und ein Pfeil, der mitten ins Herz trifft.
    Auch, wenn gerade die letzte Szene, ein entscheidender Hinweis darauf ist, warum sich Richie & Mikey so entwickelt haben.

    Und damit sind die Besonderheiten des „The Bear“-Nachschubs noch nicht erschöpft. Tatsächlich haben nämlich die zwei
    auch im echten Leben befreundeten Darsteller Ebon Moss-Bachrach und Jon Bernthal (die beide auch schon für die ebenfalls
    bei Disney+ verfügbare „The Punisher“-Serie gemeinsam vor der Kamera standen) selbst das Drehbuch zu „Gary“ verfasst,
    während Serien-Schöpfer Christopher Storer die Regie übernommen hat. Übrigens hat Jon Bernthal auch das Skript zu
    seinem kommenden und bereits mit großer Spannung erwarteten „The Punisher“-Special eigenhändig mit geschrieben.

    08/10 Flashbacks

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